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Ballenpresse für Hobbybetrieb

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon deutz450 » So Aug 21, 2016 19:22

Die letzte HD Presse hier in der näheren Umgebung hat bei einem vermtl. Sabotageakt ein Stück Metall gefressen, man hat sie nie wieder richtig ans laufen bekommen, soviel zu dem "Einfachen Aufbau" einer HD Presse.
Früher haben wir Stroh in HD Ballen pressen lassen, man brauchte dafür zum Abtransport Minimum 3 Leute, besser 4 oder 5.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon KarlGustav » So Aug 21, 2016 20:00

Kleine HD-Ballen sind der absolute Stress. Ausser Du hast eine gute Mannschaft zur Bergung.

Ab davon kann ich nur Welger Pressen empfehlen. Habe selber eine uralte AP12 in Gebrauch. Die presst und knotet absolut zuverlässig. Nun mach ich aber auch nur 4- 500 Ballen. Und auch die gehen schwer auf die Knochen.

Also überleg Dir gut was Du machst.
Karl
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon sexzylinder » So Aug 21, 2016 20:32

ca. 1989 das erste mal rundballen gemacht. seitdem NIE! wieder kleine ballen.
wieviel fläche hast du zu mähen? wenn es "genug" ist lohnt es den lohner anzurufen.
wenn es "zu wenig" ist...kauf dir heu....ist billiger!
Frontlader ist das allerwichtigste anbaugerät am trecker.
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon joke31 » So Aug 21, 2016 20:54

sexzylinder hat geschrieben:ca. 1989 das erste mal rundballen gemacht. seitdem NIE! wieder kleine ballen.
wieviel fläche hast du zu mähen? wenn es "genug" ist lohnt es den lohner anzurufen.
wenn es "zu wenig" ist...kauf dir heu....ist billiger!
Frontlader ist das allerwichtigste anbaugerät am trecker.

Wir haben seit 10 jahren kein frontlader mehr im einsatz
Machen alles mit dem weidemann
Und gefällt uns 1000mal besser als eintrecker mit fl.
Klar die anschaffung ist teurer aber sein geld wert
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon Eiscremminister » So Aug 21, 2016 21:41

Viel ist es nicht vielleicht 3-4 ha, genau weiß ich es nicht war bisher nicht relevant. Zukaufen ist nicht wirklich sinnvoll, wie ich finde, bis jetzt kostet uns das Heu mal großzügig gerecht 10 Liter Benzin und vielleicht 20 Liter Diesel :O
Ich werde mir wahrscheinlich etwas anderes überlegen, um das Platzproblem zu lösen .
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon sexzylinder » Mo Aug 22, 2016 12:30

joke31 hat geschrieben:
sexzylinder hat geschrieben:ca. 1989 das erste mal rundballen gemacht. seitdem NIE! wieder kleine ballen.
wieviel fläche hast du zu mähen? wenn es "genug" ist lohnt es den lohner anzurufen.
wenn es "zu wenig" ist...kauf dir heu....ist billiger!
Frontlader ist das allerwichtigste anbaugerät am trecker.

Wir haben seit 10 jahren kein frontlader mehr im einsatz
Machen alles mit dem weidemann
Und gefällt uns 1000mal besser als eintrecker mit fl.
Klar die anschaffung ist teurer aber sein geld wert



Weidemann ist geil, aber teuer. und die hubhöhe ist beim Weidemann geringer (außer man hat ´n riesen Weidemann und ´n kleinen schlepper). außerdem ist der Weidemann nicht so der straßenrenner. zum ballenladen und nach hause holen ist der trecker doch im Vorteil. von daher hat ein Frontlader immer noch seine Berechtigung. aber wenns in den betrieb passt ist der Weidemann die bessere Lademaschine.
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon egnaz » Mo Aug 22, 2016 13:10

Ich denke die wichtigsten Informationen fehlen noch: Wo soll/können die Ballen gelagert werden? Und wie wird gefüttert? Wenn man sich auf Rundballen einlässt, muss man auch im Stall so eingerichtet sein, das der Zeitvorteil nicht wieder verloren geht. Auch im Gebirge sehe ich Vorteile für Rundballen.
Ich gehöre zu den Kleinballenliebhabern und mache den 2.Schnitt und Stroh in HDballen im 1 Mannverfahren. Mit Ballenschleuder und Ballenbahn ist das auch keine große Schinderei, und die Schlagkraft ist auch nicht so schlecht. Für einen Anhänger ~180Ballen brauche ich etwa 1Std mit Pressen und abladen. Mit einer 2. Person zum Zwischenfahren und Abladen könnte man 3-400 Ballen in der Std schaffen.
Vorteil ist auch, dass man die Ernte gleich im trockenen hat. Gerade bei Heu ist die Zeit oft knapp, da bin ich schon öfter mit dem letzten Wagen im Regen nach Hause gefahren.
Gruß Eckhard
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon Eiscremminister » Mo Aug 22, 2016 18:56

Also das Heu wird auf dem Dachboden unserer Scheune gelagert, dazu muss das Heu durch eine Luke, mit 90 × 120 cm die auf einer Höhe von 2,30 m liegt. Auf dem Dachboden gibt es oben in der Spitze noch eine weitere "Etage". Zum füttern wird das Heu einfach vom Boden in den Stall herunter geschmissen und in die Heuraufen verteilt. Im Stall wäre kein Platz für ein Rundballen.....
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon countryman » Mo Aug 22, 2016 19:22

Eiscremminister hat geschrieben:Also das Heu wird auf dem Dachboden unserer Scheune gelagert, dazu muss das Heu durch eine Luke, mit 90 × 120 cm die auf einer Höhe von 2,30 m liegt. Auf dem Dachboden gibt es oben in der Spitze noch eine weitere "Etage". Zum füttern wird das Heu einfach vom Boden in den Stall herunter geschmissen und in die Heuraufen verteilt. Im Stall wäre kein Platz für ein Rundballen.....


Klassisch und zum Füttern praktisch...
mobile oder einbaubare Ballenförderer gibts tatsächlich noch zum Schrottpreis. Eine enorme Erleichterung beim Einlagern. Um wieviele HD-Ballen geht es? 3-4 ha sind locker 800-1000 Ballen im 1. Schnitt. Kein Pappenstiel. Wie wird transportiert? Arbeitswirtschaftlich am günstigsten wäre Ballenschleuder+angehängte Sammelwagen.

3-400 Ballen/h gepresst UND abgeladen ist eine sehr sehr stramme Leistung. Real gehen vielleicht 1000 am Tag wenn alle geübt sind und kräftig anpacken.
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon Hans Söllner » Mo Aug 22, 2016 19:52

countryman hat geschrieben: 3-4 ha sind locker 800-1000 Ballen im 1. Schnitt.

Also aus eigener Erfahrung werdens im Heu 1. Schnitt (der 2. wäre ja Grummet) eher 200 Ballen pro Hektar. Also 600-800 Ballen. Ist für 2 Personen ein strammer Tag, aber machbar. Dann ist ja auch wieder für Wochen Ruhe....
Bis 2001 haben wir knapp 5000 HD-Ballen pro Jahr gemacht, mit Ballenschure an der Presse und zum abladen einen Greiferaufzug. Waren immer 3-4 Personen. Also heult mal nicht rum wegen den paar hundert Stück :wink:
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

https://www.youtube.com/@KanalPaterPio
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon egnaz » Mo Aug 22, 2016 21:11

Den 1. Schnitt mache ich in Wickelballen, da Anfang Mai hier selten optimales Heuwetter ist und ich mir Warten auf gutes Wetter wegen der Futterqualität nicht leisten will. Beim 2. Schnitt ist der Zeitpunkt schon flexibler und das Wetter ist im Juli auch meist besser.
Dieses Jahr war der Heuertrag sehr gut. Beim 2.Schnitt gab es von gut 2ha 700 Ballen bei mir a 15kg.
Um 16.00 hatte ich mit 2 Anhängern begonnen, zwischendurch die ersten beiden Anhänger abgeladen und dann noch mal den Rest auf die beiden Anhänger bis 19.30 gepresst. Diese beiden Anhänger habe ich dann aber in Ruhe am nächsten Morgen abgeladen.
Ich hatte aber auch schon schlechtere Erträge mit unter 200 Ballen/ha.
Gruß Eckhard
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon Eiscremminister » Di Aug 23, 2016 6:57

Wie viele Ballen es sind könnte ich jetzt nur schätzen, weil wir ja noch nie welche gemacht haben :shock: . Wir machen immer 1. Schnitt (Heu ) und 2. Schnitt (Grummet). Die beiden Wiesen werden meist getrennt gemäht.
Die beiden Wiesen haben keine große Steingung bzw Gefälle.
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon bauer hans » Di Aug 23, 2016 7:38

schau bei ebay-kleinanzeigen,da gibts alte pressen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon uhus75 » Di Aug 23, 2016 8:45

Hallo,

warum muss es denn unbedingt eine Presse sein?
ich stand vor dem selben Problem, habe mein Heu auch immer lose eingefahren und auf den Scheunenboden gebracht, der sich überm Kuhstall befindet und von dort wieder lose nach unten geworfen wird.

Meine erste Anschaffung war ein Sammelwagen, gibt's mittlerweile ja auch recht günstig im Netz, dieses Jahr kam dann noch ein Heugebläse dazu ebenfalls für wenig Geld und seitdem macht die Heuernte noch viel mehr Spass und das beste daran ist, die Technik hat so gut wie keinen Verschleiss, denke ne Presse ist wesentlich anfälliger, man kann alleine arbeiten, braucht auf keinen Lohner zu warten und das Abladen ist ein Kinderspiel geworden. Ich würde mal schätzen, das ich auf meinen Sammelwagen schon vier große Rundballen aufgeladen bekomme, das ganze abgladen dauert bei mir ca. 15 min.

Für mich denke ich ist dies die beste Lösung, weil ich kraftschonend allein arbeiten kann wann ich will und wieviel ich will und brauche nicht zu hoffen hält das Wetter noch zwei Tage bis ich Hilfe bekomme.

Ein Frontlader kam letztes Jahr auch zusätzlich auf den Hof und ich muss sagen, ich möchte ihn auch nicht mehr missen, man merkt eben auch erst hinterher was man von seiner Technik hat, aber das muss jeder für sich entscheiden.

viele Grüße
uhus75
 
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Re: Ballenpresse für Hobbybetrieb

Beitragvon Eiscremminister » Di Aug 23, 2016 9:24

Es geht nicht darum schneller zu werden! Sondern etwas Platz zu gewinnen, da es sehr eng geworden ist und für nächstes Jahr war eigentlich noch mehr Fläche geplant ist.
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