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Ballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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48 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Cowboy74 » Do Jul 14, 2016 21:35

Er selbst hat die 455 Uniwrap ins Spiel gebracht. Das ist eine Presse die ohne weiteres 200 Ps plus verträgt. Soviel zu den Kanonen und Spatzen.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Fr Jul 15, 2016 12:46

die Bios sind interessant, aber sind gebraucht auch nicht gerade billig, die eine Bj 12 mit 9000 Ballen für 37500 oder ne 455 mit 12000 für 35000 (whsl weil die Bio gerade in dem Klientel klein und unabhängig, zu dem ich mich mal dazu zähle sehr beliebt sein wird)

Welger machen einen guten Eindruck, sind gebraucht aber nicht gerade die billigsten (eher so die Richtung McHale)


Allgemein zum Thema gebraucht Kauf von einer Presse?
Gibt's da Hinweise/Tipps?
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Re: Ballenpresse

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 15, 2016 13:53

Es geht hier um ca. 40 ha, also vielleicht 600 Ballen vom eigenen Land?
Obwohl die kurze Hof-Feld -Entfernung im Raum steht, wird sich das (sorgfältige) Zusammenfahren der gewickelten Balllen doch ganz schön aufsummieren. ...
Bei dieser Eigenfläche würde ich dann doch lieber in eine(gute gebrauchte) variabele RB-Presse und eine Ein-Mann-Wickelgerät investieren.
Variabele Ballengröße
flexibeles Arbeiten, auch im Lohn
weniger Sorgfalt beim Zusammenfahren der Siloballen
im Dürrgut (Heu und Stroh) nicht "den Wickler mitschleppen"
Bei Lohnarbeit kann der Kunde selbst zusammen fahren oder auch selbst wickeln, je nach Ausrüstung




Selbst presse ich seit 9 Jahren bis zu 1000 Ballen jährlich und davon 150 Silo und 150 Heu u. Stroh für meinen eigenen Betrieb.
Das Silo wird am Lagerort stationär gewickelt.
Sowohl bei mir als auch bei meinen(8) Kunden, die insgesammt 4 eigene Wickelgeräte haben, hat sich das Zusammenfahren mit Spießen und anschließende Wickeln bewährt.
Bei den aktuellen Angeboten ab 5500 € für gezogene 1-Mann-Wickler überlege ich , auf den alten Tisch (mit 2.Mann )zu verzichten und allles allein zu machen,.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Ede75 » Fr Jul 15, 2016 14:05

langholzbauer hat geschrieben:im Dürrgut (Heu und Stroh) nicht "den Wickler mitschleppen"


Gerade da möchte ich auf die Sammelfunktion der Kombi nicht verzichten. Es liegen immer 2 Ballen nebeneinander, die man so zusammen aufnehmen kann. Das beschleunigt die Bergung enorm, so daß der (geringe) Zeitverlust durch das Überladen des Ballens auf den Wickeltisch mehr als kompensiert wird.

Ich fahre ne Rollant 255 mit mittlerweile ca. 17000 Ballen.

Gruß
Ede
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Re: Ballenpresse

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 15, 2016 14:24

Kommt halt auch immer auf die Flächen-und Kunden-Struktur an, ob das passt.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon MF4355 » Fr Jul 15, 2016 14:49

Also ich habe mich auch schon seehr oft damit auseinandergesetzt. Ich mache ca 800 Silage/Heulage plus etwa 400 Ballen Stroh. Für mich kommt eine eigene Presse derzeit überhaupt nicht infrage, da die Kosten unter 2000 Ballen (bei mir) nicht unter den Lohner kommen und ich mindestens noch einen Fahrer bräuchte, vermutlich auch noch einen weiteren größeren Schlepper... Derzeit schwadet der Altenteiler, ich fahre die Ballenfast ab Pressbeginn nach Hause. Da ich im Prinzip der größte Kunde bin, kommt der Lohner bei mir zuerst. Er kommt mit einer Fusion 3 mit Ballenaufsteller, 200 PS+X davor,bei Bedarf Folienbindung. Da ist enorm viel Futter in einem Ballen, das kriegt man selbst so nicht hin, und ich mit 110 PS schon gar nicht. Der Ballen kostet mich 11,5 plus Mwst. Auch die Logistik an Reparatur kann ich so nicht leisten, Tiere wollen auch versorgt werden etc.
Ich habe auch festgestellt, dass mehr Schimmel auftritt, je später die Ballen nach dem Wickeln bewegt werden.
Ballengabel haben wir auch einige Jahre gemacht, hat sich nicht bewährt,viele kaputte Ballen beim Aufstellen. Aktuell wird alle mit Zange und 8-Tonner bewegt, die übernächste Investition wird definitiv ein Ballenwagen mit hydraulischen Seitenwänden, alles andere ist mist.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Fr Jul 15, 2016 20:42

Wenn ich mit Ballengabel den Transporterledige kann es ja kaum Schäden geben ( durch anecken beim greifen, hängenbleiben an Bordwänden usw.
Wenn ich die Ballen mit dem Tele verlade ist des halt auch immer so eine Sache mit dem Fahren auf der Wiese und co.
Solang das mit der Gabel funktioniert, wird nicht umgestellt, und wenn wirklich viel kaputt geht dann Häng ich halt zwei Achttonner hinter einen Schlepper und fahr sie so heim.
Bei den Variablen ist die Frage mit der Einsatztauglichkeit bei feuchter Silage die einfach unvermeidbar ist, außerdem kommt ein Lohnbetrieb nicht in Frage (und dann nur <100 Ballen bei der Verwandtschaft evtl. und beim Nachbarn der so wenig Vieh hat dass ihm ein 125er Ballen bei 20°C warm wird)
ein getrenntes Verfahren ist für mich nicht wirklich zielführend:
Wenn ich einen Schlepper habe, der eine Kombination packt, warum nicht? Ich hab z.T. sehr hängiges Gelände, so kann ich auch mal einen Ballen mitschleppen und in der Ebene ablegen; Außerdem kann ich mir vorstellen dass der Spritverbrauch beim getrennten verfahren im gesamten doch höher ist (und außerdem die zusätzlichen Betriebsstunden beim Wickelschlepper --> Wertverlust, Ölwechsel usw..).



@ Ede: Was für Ballengewichte schaffst du? Wie bist du mit der Schnittlänge zufrieden? Mischwagenbetrieb?

@MF4355 also um 11,50 o.St. bekomm ich keinen Ballen
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Re: Ballenpresse

Beitragvon langholzbauer » Fr Jul 15, 2016 22:18

Ich presse seit 1998 mit variablen (90 - 180cm) Pressen von New Holland und da hab ich bis jetzt alles rund bekommen, was der Schwader zusammen rechen kann.
Früher, bei der Raffer-Presse musste ich vielleicht mal etwas umstellen aber jetzt mit Rotor gibt´s da selten Probleme. Durch die Kundenstruktur mit vielen Kleinbetrieben würden bei einer Festkammerpresse etliche "unvollständige" Ballen entstehen.
Aber jeder Betrieb hat andere Strukturen und Arbeitsabläufe. Der eine schwört auf zentrale Lagerung und Sortierung nach Qualität bis hin zum Anderen, der beim 2.Schnitt um die Ballen vom 1. herum mäht. :wink:
Ich selbst binde bei schlechterer Qualität einfach einen kleineren Durchmesser, da weis ich auch schon vor dem Auspacken, was für Futter drin steckt.
Solang wir unsere Ballen mit FL-Schleppern von max.100Ps verladen bzw.transportieren, ist es sinnvoller, nicht auf maximale Ballengewichte, sondern optimale Verdichtung zu achten. Da mach ich doch lieber in feuchten Ackerfutter nur 1,2 m Durchmesser aber dafür in Heulage 1,5m.
Wie es MF4355 schon schreibt kommt es zu allererst auf die verfügbare Arbeitskraft und das Angebot an zuverlässigen Lohnern in der Nähe an, ob sich für "die paar Ballen" überhaupt eine eigene Presse oder gar eine Kombi lohnt!
Das muß jeder für sich und seinen eigenen Betrieb abschätzen.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Ede75 » Sa Jul 16, 2016 7:54

Bergwanger hat geschrieben:@ Ede: Was für Ballengewichte schaffst du? Wie bist du mit der Schnittlänge zufrieden? Mischwagenbetrieb?


Moin,
lies dich mal hier durch:
https://www.google.de/search?q=landtref ... Oka8_DnvgH

Dann sollten die meisten Fragen beantwortet sein. Ansonsten kannst du mich nochmal fragen. Man wird müde, alles x-fach zu wiederholen, weil jemand die Suche nicht benutzen will. Sorry.

Mit der Schnittlänge bin ich zufrieden (das weiß man ja vorher, wo die liegt!?), Mischwagen seit ca. 5 Jahren, davor mit Hand aufgelöst.
Weizenstroh geht bis max. 250kg, denke Schnitt wird bei 235 liegen.
Heu im Schnitt immer so 300kg, bei einer Feuchte von ca. 12%.

Gruß
Ede
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Sa Jul 16, 2016 9:35

Die Suchfunktion habe ich natürlich schon gefunden :)
Mir gings aber eher um die Gewichte bei Standardsilage (Wiesengras, keine Ahnung so 2./3. Schnitt, alle Messer bei 35 TS)
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Ede75 » Sa Jul 16, 2016 12:57

Zu Silage habe ich absichtlich nichts geschrieben, da das, wie du schon bemerkst, TS-Abhängig ist. Desweiteren habe ich noch nicht wirklich Siloballen gewogen. Meine Silagen haben meistens deutlich über 40% TS. Letzter Schnitt letztes Jahr war nasser, da wird son Ballen wohl ne Tonne wiegen. Nur: ohne genaue TS-Feststellung ists eh uninteressant. Für nasse Silagen würde ich aber auf nen absenkbaren Schneidboden achten. Gibts ab Rollant 375 glaub ich. Sonst hat man schnell mal, wenn man an der Leistungsgrenze fährt, den Rotor zugefahren, wenn man mal nen nassen Klumpen in der Reihe erwischt. Und das ist trotz Roto-Reverse immernoch zeitfressend und ärgerlich. Mich nervt es jedenfalls. Konsequenz ist dann, daß man das Leistungsvermögen nicht ausnutzt.

Gruß
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Sa Jul 16, 2016 13:06

Am Limit fahren vor allem die Lohnunternehmer,
der "Selbernutzer" fährt lieber bei 75%, macht weniger Ballen, aber fast die gleiche Flächenleistung/Stunde!
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Ede75 » Sa Jul 16, 2016 16:57

Einhorn64 hat geschrieben:Am Limit fahren vor allem die Lohnunternehmer,
der "Selbernutzer" fährt lieber bei 75%, macht weniger Ballen, aber fast die gleiche Flächenleistung/Stunde!


Du spielst auf die höhere Verdichtung bei langsamerer Fahrt an. Das ist aber nur der Fall, wenn man trockenes Material presst. Bei 35% TS wird da kein großer Unterschied sein, zumal das MPS ja schon bei 3/4 Ballen anfängt zu verdichten.
Ich rase sicher auch nicht, aber fertig werden will ich auch, bei guten Ballen. Und bin "Selbernutzer".

Gruß
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Sa Jul 16, 2016 17:34

Dünnere Schichten sind bedeutend besser zu verdichten, egal ob im Fahrsilo oder in der Presskammer, ob Heu, Stroh oder Anwelksilage, auch nasses Gut.
(wobei nasses Herbstgras eine Neigung hat bei zu hoher Verdichtung den Ballen wieder instabil zu machen)
Das ist eine der ältesten Silierregeln, die bis heute Bestand hat.
.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Teddy Bär » So Jul 17, 2016 10:04

Wer eine Festkammerpresse kaufen will, der legt ja weniger Wert auf maximal mögliche Verdichtung.
Wichtiger als die Fahrgeschwindigkeit sind die Schwaden. Perfekte Schwaden ergeben in Kombination mit einer variablen Presse die maximal mögliche Ballendichte. Natürlich muss man die Fahrgeschwindigkeit trotzdem anpassen.
Ich hab mal einen Test gemacht. Hatte Stroh gekauft ab Feld. Der gute Mann hatte einen guten alten Fiatagri Mähdrescher mit 2,8m Arbeitsbreite. Hab mit meiner Variablen ein paar Ballen so gepresst, ging nicht gut. Abwechselnd von links nach rechts wie man da eben fahren muss bei zu kleinen Schwaden.
Dann kam der Vierkreiselschwader mit 12,5m Arbeitsbreite und hat das restliche Feld geschwadet. Daraufhin bin ich mit 6km/h schön mittig über den Schwad gefahren.
Ergebnis waren dann 75kg Mehrgewicht bei einem 1,50m Rundballen und perfekt geformte Ballen.
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