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Ballenpresse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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48 Beiträge • Seite 1 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Mi Jul 13, 2016 17:45

Servus,

ich möchte mehr Ballensilage verfüttern, und da aufgrund der besseren Handelbarkeit von Siloballen aber auch der stressfreieren Heuernte und Strohernte (ich presse los wann ich will und so fest ich will und muss nicht warten bis der LU kommt) habe ich mir überlegt eine Presse anzuschaffen. Ich schätze das Verhältnis zwischen Heu & Stroh zu Silo wird bei ungefähr 50:50 liegen. Es wird auf jeden Fall eine Press-Wickelkombination werden, da ich nicht einmal mehr übers Feld gurken möchte und ich eine 2 AK lieber zum Ballentransport einsetzen möchte. Als Schlepper kommt nur ein 4 Ender mit 155PS max. Leistung in Frage. Ich werden keine Ballen im Lohn pressen, deshalb ist es mir nicht ganz so wichtig wie Leistungsfähig eine Presse ist. Geborgen werden die Ballen dann höchst wahrscheinlich von 2 Schleppern mit Ballengabeln (eine vorne und eine Doppelgabel hinten), da Felder alle in 1,5km Umkreis und es nur gut 40ha sind (davon 25 Dauergrünland und 6 Sommer und Wintergerste und der Rest Mais)

Ich schaue mich schon länger um und gewinne langsam den Eindruck, dass der Gebrauchtmarkt bei diesen Pressen anscheinend ein relativ schwieriges Thema ist, da einige Maschinen die ich mehr oder weniger aktiv beobachte schon mehr als 1 -1,5 Jahre rumstehen.
Nun ein paar Fragen:

Wie viel Steigerung im Pressdruck ist zwischen ca.15 Messern, 25 Messern und 25 Messern mit MPS von Claas möglich (Festkammerpresse, Claas gibt ja selber eine Mehrleistung zwischen der 454 ohne MPS 25 Messer zur 455 mit MPS und 25Messern von bis zu 15% )

Auf was ist bei einer Presse mit ca. 15/20K Ballen zu achten und wie ist das kontrollierbar, Indizien für gute Behandlung usw.?

Ich habe eine Rollant 255 mit 10 Jahren 8K Ballen und 15 Messern im Blick für gut 20000€, welche einen wirklich guten EIndruck macht. Ich könnte mir die als Einstiegsmodell in die Ballenpresserei gut vorstellen, und wenn ich merke dass das System wirklich passt, könnte ich ja dann mehr Geld in eine bessere Presse investieren. Da ist nur die Sorge, ich könnte die dann nicht mehr vom Hof bekommen.....
Ein weiterer Kanditat wäre eine Rollant 455 mit 12000 Ballen für 35000 €, aber das ist einfach ein riesen Preisunterschied (wobei Pressdruck höher wäre, 135er Balln möglich, Leistungsfähigkeit, kürzere Schnittlänge, und wahrscheinlich besser zu verkaufen da deutlich aktueller und jünger).

Interessant finde ich auch die 1500 Combipacks (und auch die Comprimas, welche aber fast zu teuer sind), aber die sind preislich auch deutlich entfernt von der obigen 255er, aber die könnten halt 150er Ballen pressen (aber Krone Händler ca. 60km entfernt).

Da neben einer Claas Werkstatt auch ein JD Händler in der nähe ist, ist auch eine 744 im Blick mit 25 Messern und 16000 Ballen, habe aber noch nie eine JD Wickelkombi fahren sehen und auch keine Erfahrung gehört, weiß jemand was.


Habt ihr weitere Gedankengänge zum Kauf eines solchen Geräts?
Ratschläge bezüglich der Pressen?
Bergwanger
 
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Re: Ballenpresse

Beitragvon joke31 » Mi Jul 13, 2016 18:48

MarlboroMann hat geschrieben:Würde bei der Fläche, nicht ein Ladewagen mehr Sinn machen :roll:
Kostet das gleiche wie eine Presse und du hast den Kram gleich am Hof.... Folie ist auch deutlich günstiger.


Das ist richtig stimme ich auch voll zu.

Aber wenn er auch noch stroh und heu machen will
Ist mit dem ladewagen auch feierabend.

Würde ich mir ne kombi presse holen dann nur ne MC Hale
Fusion 3 oder 2.
Bin Ostfriese und das ist gut so
joke31
 
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Mi Jul 13, 2016 19:21

An den Ladewagen hab ich natürlich auch schon gedacht, man würde in dem Preissegment natürlich auch was vernünftiges bekommen, nur brauche ich dann noch Fahrsilos (nur eins für Mais und eines für den 1. Schnitt, der vom LU eingefahren wird vorhanden, Haufen auf die Wiese nicht wirklich gut machbar) und einen der walzt (Ballenpressen und abfahren kann notfalls an verschiedenen Tagen in einer One-Man-Show passieren;) und muss immer alles rasieren.
Weiter kann ich nicht verschiedene Schnitte in der Ration so simpel mischen wie mit Ballen (z.B. Proteinreiche letzte Schnitte mit strukturreicheren Schnitten; zu alt gewordenes Silo für Trockensteher und Jungvieh usw...) und das Risiko der Nacherwärmung im Sommer bei 35° am Silostock hat man auch nicht.

Die McHale gefallen mir auch gut, nur sind die preislich uninteressant und dazu gibt es Gebrauchte kaum.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon LW20 » Mi Jul 13, 2016 21:06

Ist Dir der Zeitpunkt wann gepresst wird, wirklich diese Summen wert? Für das Geld kannst Du jahrelang Futter komplett kaufen. Es sind ja nicht nur die Anschaffungskosten. Dein Schlepper braucht beim Pressen nicht nur 5 L Diesel, Folie, Netz muß ebenfalls eingesetzt werden.
Auch bezweifele ich, daß Du schwerere Ballen mit der alten Presse hinbekommst als der LU mit der Neuen.

Sollte etwas kaputt gehen, wird die Rechnung noch röter. Kenne kaum ein billiges Ersatzteil für eine Presse.

Grüße,

LW20
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Re: Ballenpresse

Beitragvon deutz450 » Mi Jul 13, 2016 21:15

Wir haben bei etwas weniger Fläche komplett auf Ballen in Eigenmechanisierung umgestellt, aus ähnlichen Günden, das Fahrsilo ist jetzt eine Hackschnitzelhalle, beim Fahrsilo brauchts ständig min. 2 Fahrer und entsprechende Schlepper. Lässt man den Lohner pressen ist man ständig drauf angewiesen dass der auch Zeit hat, und so fest wie die üblichen Lohner Schlabberballen bekommt man die Ballen auch hin :lol:
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
Unterschätze nie einen Mann der einen Schritt zurück geht, es könnte sein dass er gerade Anlauf nimmt...
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Bergwanger » Mi Jul 13, 2016 21:20

@deutz
Wie hast du umgestellt? Presse variabel (welche ballen größe bei silo) oder fest, Kombination oder getrennt (wickeln am Lager oder im Feld), neue oder alte Presse? Ballen Transport mit 3Punktgabel oder Plattformhänger?


Momentan ist bei mir das Heu noch lose bzw. in Quaderballen und das Stroh komplett in Quaderballen, und wenn ich keine 7 Ballen hochstapeln kann, ist für mich auch das Argument der höheren Dichte und der besseren Ausnutzung des Lagerraums, denn umsonst sind die auch nicht und kommen muss er auch.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon deutz450 » Mi Jul 13, 2016 22:27

Gebrauchte Presse Deutz Fahr MP130 Festkammer, eine Deutz war eigtl. nicht geplant aber es hat sich so ergeben, der Kauf ist aber schon einige Jahre her, wickeln tlw. auf dem Feld, tlw. auf dem Hof, das ist das einzige was Fremdleistung ist, einen Wickler hab ich (noch) nicht, und eine Kombi zieht mein Traktor nicht. Ballentransport unterschiedlich, entweder mit Folienballengabeln in Front und Heckhydraulik, wenn ich über die Strasse muss dann mit einem herkömmlichen Kipper, dann muss aber zwingend am Hof gewickelt werden weil ich sie sonst nicht transportieren kann, der letzte Schnitt wird dann tlw. auch am jeweiligen Feld gelagert.
http://de.youtube.com/watch?v=iGE8vujaDUA
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Cowboy74 » Mi Jul 13, 2016 22:31

joke31 hat geschrieben:
MarlboroMann hat geschrieben:Würde bei der Fläche, nicht ein Ladewagen mehr Sinn machen :roll:
Kostet das gleiche wie eine Presse und du hast den Kram gleich am Hof.... Folie ist auch deutlich günstiger.


Das ist richtig stimme ich auch voll zu.

Aber wenn er auch noch stroh und heu machen will
Ist mit dem ladewagen auch feierabend.

Würde ich mir ne kombi presse holen dann nur ne MC Hale
Fusion 3 oder 2.


Dann kannst du ja mal gucken wo eine gebrauchte Fusion 2 preislich los geht.
Da kriegst du 2 Claas 255 Uniwrap für.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
Pressen kauft man am besten aus Irland.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Einhorn64 » Do Jul 14, 2016 9:35

Cowboy74 hat geschrieben:

Dann kannst du ja mal gucken wo eine gebrauchte Fusion 2 preislich los geht.
Da kriegst du 2 Claas 255 Uniwrap für.

Es ist aber leider sehr wahrscheinlich das du mit einer Fusion eine höhere Jahresleistung erreichst als mit 2 Uniwrap.
Die Dinger stehen nicht umsonst bei den Händlern rum und bekommen Standplatten.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Ballenpresse

Beitragvon bluecar » Do Jul 14, 2016 10:07

hallo,

weiß immer noch nicht wieviel du ausgeben möchtest, aber denke ne gebrauchte Welger/Lely 235 Da müsste da
auch noch möglich sein... hat ein paar kleine Zicken aber ne grundsolide Maschine.
Händler musste mal schauen, meiner ist 80km weg und schickt mir die Teile...
Mit etwas Geschick und kaum Spezialwerkzeug gut instand zu halten...
155 Ps gehen da auch gut

gruss

Ps. Problem, kannst mal schnell bei mir auch Pressen... kommen den die ersten an, und dann wollen sie keine andere Presse mehr....
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Re: Ballenpresse

Beitragvon Cowboy74 » Do Jul 14, 2016 11:07

Einhorn64 hat geschrieben:
Cowboy74 hat geschrieben:

Dann kannst du ja mal gucken wo eine gebrauchte Fusion 2 preislich los geht.
Da kriegst du 2 Claas 255 Uniwrap für.

Es ist aber leider sehr wahrscheinlich das du mit einer Fusion eine höhere Jahresleistung erreichst als mit 2 Uniwrap.
Die Dinger stehen nicht umsonst bei den Händlern rum und bekommen Standplatten.


Also bei mir steht auch ne Fusion unter Dach.
Allerdings eine der ersten Generation. Deswegen weiß ich auch, was die gebraucht kosten.
Unabhängigkeit kostet leider Geld.
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Re: Ballenpresse

Beitragvon tj » Do Jul 14, 2016 19:41

Ich würde mir sowas zulegen:
http://www.technikboerse.com/view/gebra ... ent_page=1
Die neueren gibts als Kuhn
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: Ballenpresse

Beitragvon Cowboy74 » Do Jul 14, 2016 20:50

Und bei jedem Wickelvorgang darfst du die Zapfwelle abstellen. Stundenleistung dürfte bei 20 bis 25 Ballen in der Praxis liegen. Wäre mir zu wenig. Die McHale fahre ich z.Zt. zwischen 30 und 40 je nach Flächenstruktur. Wenn dann mal 15 Hektar am Stück da durch sollen, wird man den Unterschied merken.
Deutz statt Fendt - das ist der Trend. ;-)
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Re: Ballenpresse

Beitragvon tj » Do Jul 14, 2016 21:02

Bergwanger spricht ja von der Riesenfläche von 25 Ha, da sollte die BioBale reichen. Bis zu max. 28 Ballen/h sind möglich. Man kann aber auch mit Kanonen (McHale fahre ich z.Zt. zwischen 30 und 40) auf Spatzen schießen.
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