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Bauernhof geerbt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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49 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon DST » Fr Sep 20, 2019 15:44

....oder die Brut enterbt....

....und vor lauter Trotz bekommt es dann ein Familienfremder.... der noch von einer blühenden Landwirtschaft träumt.

Wäre nicht das erste Mal.


Vielleicht meldet sich der/die TE nochmal....
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon TMueller » Fr Sep 20, 2019 16:04

Westi hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, dass sich jemand hier aus dem Forum einen Spaß erlaubt hat und ein Fake-Profil angelegt hat

Genau so ist es, verschwendet nicht eure Zeit für so einen dämlichen Beitrag.
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Gärtnermaus95 » Fr Sep 20, 2019 17:05

Zuerst einmal bin ich ganz schön erschrocken über die Aussagen die einige hier tätigen. Kritik ist das eine, verstorbene zu beleidigen ist allerdings ne Nummer für sich...und nein, ich mache keine Witze, wer hätte gedacht dass der Umgangston hier so ernst ist? Die Diele wird momentan sogar schon umgebaut, zu viel träumen tu also auch nicht :wink: .
Ganz so fachfremd wie einige behaupten bin ich allerdings nicht, Ich habe seit 10Jahren ein Pferd bei einem Pensionsstall einstehen und Baumschulgärtnerin gelernt.
Davon wie etwas wächst verstehe ich also schon ein wenig, habe die letzten 5 Jahre bei einem Bioland-Baumschulbetrieb gearbeitet.
Der Hof gehörte früher meinem Großonkel, der ist leider in diesem Jahr verstorben. Weil ich als einziger Intresse gezeigt habe, erbte ich den Hof. andere entfernte Verwandte wurden mit Immobilien bedacht. Die wussten mit dem Hof nichts anzufangen
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Qtreiber » Fr Sep 20, 2019 17:14

DST hat geschrieben:....oder die Brut enterbt....

....und vor lauter Trotz bekommt es dann ein Familienfremder.... der noch von einer blühenden Landwirtschaft träumt.

Wäre nicht das erste Mal.


Vielleicht meldet sich der/die TE nochmal....

Naja. Sooo leicht ist das doch auch nicht. Oder gibt es in der Landwirtschaft nicht sowas wie "Pflichtteile" ?
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Zement » Fr Sep 20, 2019 19:11

Gärtnermaus95 hat geschrieben:Zuerst einmal bin ich ganz schön erschrocken über die Aussagen die einige hier tätigen. Kritik ist das eine, verstorbene zu beleidigen ist allerdings ne Nummer für sich...und nein, ich mache keine Witze, wer hätte gedacht dass der Umgangston hier so ernst ist? Die Diele wird momentan sogar schon umgebaut, zu viel träumen tu also auch nicht :wink: .
Ganz so fachfremd wie einige behaupten bin ich allerdings nicht, Ich habe seit 10Jahren ein Pferd bei einem Pensionsstall einstehen und Baumschulgärtnerin gelernt.
Davon wie etwas wächst verstehe ich also schon ein wenig, habe die letzten 5 Jahre bei einem Bioland-Baumschulbetrieb gearbeitet.
Der Hof gehörte früher meinem Großonkel, der ist leider in diesem Jahr verstorben. Weil ich als einziger Intresse gezeigt habe, erbte ich den Hof. andere entfernte Verwandte wurden mit Immobilien bedacht. Die wussten mit dem Hof nichts anzufangen

Schön 8) dann ist ja alles klar bei Dir , viel Glück . :wink:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
Zement
 
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon gerds » Fr Sep 20, 2019 20:00

Mal zurück zum Thema:
Zum ersten: wenn dir 700 €/ha zu wenig erscheinen, kannst du ja nur aus Biogas-/viehintensiven Regionen wie
dem (Oldenburger-)münsterland oder Emsland kommen. Ansonsten sind 700€ normal und zunehmend in einigen Regionen
schwer zu erwirtschaften. (Ohne intensive Gemüse-/ Viehhaltung).
Das sind in Summe irendwas 60000-75000€ Einkommen im Jahr. Bei deinen ambitionierten Vorstellungen wird das sehr schwer
und mühselig um annähernd dieses Einkommen zu erzielen. Sollte es dir aber trotzdem ernst und wichtig und wirtschaftlich möglich
sein, wende dich an die zuständige Landwirtschaftskammer/-amt und lass dich für deinen Fall beraten. Dann weißt du mehr und
wirst auch im Falle der Umsetzung deiner Ziele in allen Bereichen beraten.
Grüße
gerds
 
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Manfred » Fr Sep 20, 2019 20:27

Bei der Ausgangssituation kann ich mich nur Family Guy anschließen.
Nimm einen Teil der Weidefläche zurück, stell 2 Pferde drauf (damit das eine nicht alleine ist) und freu dich des Lebens.

Pferdezucht ist ein Hobby für Leute, die es sich leisten können, damit viel Geld zu verbrennen.
Mit Pferdezucht Geld verdienen allenfalls ein paar Glückspilze und Ausnahmekönner.

Um bei deinen Standortbedingungen mit Landwirtschaft so viel Geld zu verdienen, dass damit der Pachtanspruch für dein Eigenland, die Entlohnung für das zusätzlich zu investierende Kapital und für deine Arbeitszeit rein kommt, müsstest du sehr gut (also unter den Spitzenbetrieben) in intensiver Tierischer Veredelung (z.B. Hähnchenmast) oder im Sonderkulturanbau (und Vermarktung!) sein.
Ansonsten wirst du tief in die Röhre gucken und Kapital verbrennen.
Arbeit braucht man sich nicht zu kaufen. Dafür wird man anderswo bezahlt.

Mag sein, dass sich die Situation der Landwirtschaft irgendwann wieder ändert, und das Pachtpreisniveau auch in den bisherigen intensiven Veredelungsregionen zusammenbricht. Anzeichen dafür gibt es ja.
Aber so wie der Hase aktuell läuft, ist bei denen Voraussetzung der einzig seriöse Ratschlag: Weiter verpachten.

Wenn du es gar nicht lassen kannst (gibt ja Leute, die für die Landwirtschaft geboren sind), nimm ein paar ha zurück und versuche, dir irgendeine Nische aufzubauen. Wenn du damit Erfolg hast, kannst du sie vergrößern. Schau dir z.B. mal Richard Perkins an.
Aber groß einzusteigen und irgendeinen Standard-Kram zu machen, den tausende andere mit langjähriger Erfahrung und bereits (teil)abgeschriebenen Stallungen und Maschinen sehr gut können und trotzdem kaum Geld damit verdienen, hat keine Perspektive.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon MiQ » Fr Sep 20, 2019 20:57

Du wunderst Dich wahrscheinlich über einige Kommentare der Leute hier, aber glaub mir. Jeder der hier schreibt hat mehrere wie Dich erlebt. Voller Enthusiasmus gestartet um denen die das schon Jahre machen die Welt zu erklären. Und fast alle die so starten sind ganz schnell auf dem Boden der Tatsachen. bedenke das ganze wird ein 24/7 Job in dem du sehr viele Rückschläge einstecken wirst. Du hast ein pachtpreis Niveau für das viele Leute hier (mich eingeschlossen) sich nicht mehr die Finger dreckig machen würden. Auf einem Hektar vergleichbare Erlöse zu erzielen ist Glücksache. Ein Tipp noch: glaube nur nicht das jemand der biologisch wirtschaftet nur die Hälfte an Pacht bezahlt. Deswegen lass es laufen fang doch mal auf dem Hof mit einem sicherlich vorhandenen großen Garten an und manage das. Wenn sich das tatsächlich entsprechend deinen Vorstellungen entwickelt kannst Du dich immer noch ins Große ganze stürzen. Aber verurteile nicht die Kommentare der Leute hier, die haben schon viele kommen und ganz krachend scheitern sehen.
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Sep 21, 2019 7:24

Manfred hat geschrieben:Nimm einen Teil der Weidefläche zurück, stell 2 Pferde drauf (damit das eine nicht alleine ist) und freu dich des Lebens.
Sollte mit einem der Tiere gearbeitet werden , bräuchte man schon drei an der Zahl , denn sonst ist das Eine alleine wenn das Andere gearbeitet wird .




Gerds hat geschrieben:wende dich an die zuständige Landwirtschaftskammer/-amt und lass dich für deinen Fall beraten. Dann weißt du mehr und
wirst auch im Falle der Umsetzung deiner Ziele in allen Bereichen beraten.

Was soll von denen kommen ? Die empfehlen genau das was auf dem Markt (politisch gesehen ) billiger werden soll ! Siehe Milch , Fleisch , Getreide , und auf Eier wird man warten können . Von genau denen wurde beraten, möglichst viele Milchviehställe zu bauen und die verteilten auch das Geld, das war eine kurze Freude , oder ?? Was ist heute ? Der Milchpreis zusammengebrochen auf ein unwürdiges Niveau !!! Sklavenarbeit , Tierschutzfälle , Medikamentenmissbrauch, Massenprodukt , Ramschware und vieles mehr sind die Folge !
Ich rate für die meisten Fälle ab diese Beratung in Anspruch zu nehmen .
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Sep 21, 2019 7:31

Dazu passt auch folgendes , das vor ein paar Wochen im Radio gekommen ist :

Ein Biobauer und Selbstvermarkter geht in den frühen 90 ern zum Amt und möchte Zuschuss für die Aufstockung seiner MV -herde ( wie so viele andere Bauern in dieser Zeit auch ) . Der Berater fragt nach dem wieviel ... der Bauer antwortet von 22 auf 28 ( oder so ungefähr ) . Der Berater frägt nach , er dachte er hätte sich verhört , nein hat schon richtig gehört .
Antrag abgewiesen , das wäre viel zu wenig Aufstockung ! Bauer baut trotzdem mit eigenen Mitteln .
Und heute ? Heute ist er der einzig in diesem Dorf verbliebene Bauer , obwohl die vielen anderen Kollegen alle einen Zuschuss bekommen haben !
Er verarbeitet seine (wenige ? aber gute ) Milch zu Käse und Joghurt und vermarktet diese an den Endkunden und ein paar Geschäfte .
Kann man nur sagen , mal gut dass er auf die Beratung nicht gehört hat !
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon R16 » Sa Sep 21, 2019 7:58

Also ich würde mir von knapp 60000,-€ Pacht im Jahr das sind im Monat fast 5000,-€, ein schönes Leben machen.
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Falke » Sa Sep 21, 2019 8:48

Es ist schwer, so ein Lü....konstrukt konsequent aufrecht zu erhalten. Meist passiert schon in der 2. oder 3. Antwort ein Fehler.

Gärtnermaus95 hat geschrieben: Ich habe seit 10Jahren ein Pferd bei einem Pensionsstall einstehen und Baumschulgärtnerin gelernt.

Gärtnermaus95 hat geschrieben:Weil ich als einziger Intresse gezeigt habe, erbte ich den Hof.


Männlein oder Weiblein?

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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon auswanderer » Sa Sep 21, 2019 9:11

Mal ne andere Frage...700E Pacht...was kommt denn da unterm Strich noch bei raus?Also fuer die arme S...die die ganze Arbeit machen muss.

20E bar auf die Kralle nach Abzug aller Kosten und Pacht?
Weil selbst wenn ich 10t Weizen da runterholen taete oder 5t Raps und das garantiert jedes Jahr ohne Duerre oder Flut...oder sind die Subventionen in Deutschland so hoch,dass man dadurch ins Plus kommt?
Irgendwo muss es sich ja wohl rechnen,sonst wuerd ja keiner mehr Ackern?
Die Kunst der Besteuerung liegt darin die Gans so zu rupfen,daß man möglichst viele Federn bei möglichst wenig Geschrei erhält.
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon Westi » Sa Sep 21, 2019 9:28

Das wird sich der Pächter / die Pächter bestimmt selbst schon durch kalkuliert haben. Oder meinst Du nicht? Sonst würden sie diese Preise nicht zahlen.
Wo wir wieder beim Thema Marktwirtschaft wären... der Markt bestimmt den Preis.
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Re: Bauernhof geerbt

Beitragvon TomDeeh » Sa Sep 21, 2019 9:29

Hi ,

normalerweise veredeln diese Betriebe die eigen erzeugten Felderzeugnisse selbst und verkaufen diese nicht. Also die Betriebe rechnen mit Einkaufpreisen und nicht mit Verkaufspreisen.
Gruß Tom
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