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Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon egnaz » Di Jan 21, 2014 12:30

Bauer Harms hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:Auch ich habe mich über den Satz von Herrn Rukwied geärgert.
Jeder Bauer, der mit Tieren seinen Lebensunterhalt verdient, weiß, dass er eine Masse Tiere halten muss. Und hierzu sollte man auch ehrlich stehen und dem Verbraucher nicht eine heile Welt vorgaukeln.


Den Beitrag versteh ich nicht...also jeder, auch der Kleinbäuerliche Betrieb soll sich als Massentierhalter beschimpfen lassen? Wenn dieser Begriff allein zur Verunglimpfung von Nutzttierhaltung genutzt wird, dann soll der Landwirt sich damit auch noch selbst kasteien? ...ok, so blöd muss man erstmal zu denken lernen..


Wo bitte schön ist denn der Begriff Kleinbäuerlicher Betrieb oder Massentierhaltung definiert?
Das was sich die Bevölkerung unter Massentierhaltung vorstellt, ist min. zu 90% bäuerlicher Alltag. Wäre der Bevölkerung z.B. klar wie die Bioeier erzeugt werden, würden sie sich auch darüber aufregen. Daher wäre Herr Ruckwied besser beraten wenn er der Bevölkerung klar macht, dass eine andere Tierhaltung zu den jetzigen Bedingungen nicht möglich ist. Dann nämlich könnte auch ein echter Dialog darüber einsetzen, wie die Tierhaltung in Zukunft aussehen soll und wie viel der Gesellschaft das auch wert ist.
Bisher ist es doch so das die Tierhalter als böse Buben durchs Land getrieben wurden. Herausgekommen ist dabei dann so etwas wie das Käfighaltungsverbot für Legehennen obwohl weiterhin Eier aus Käfighaltung verkauft und gegessen werden dürfen. Hierzu hätte der Bauernverband auf die Barrikaden gehen müssen und Konsequenz einfordern müssen.
Gruß Eckhard
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Ferengi » Di Jan 21, 2014 13:40

Kyoho hat geschrieben:Dazu passt auch die Geschichte von seinem Verbandkollegen Schneider aus Hessen. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/unmut-ueber-internetseite-hessische-oeko-bauern-in-aufruhr-12714582.html



Stimmt, das paßt.
Ne Putzfrau, der er die Schuld in die Schuhe schieben kann, hatter wohl nicht, also ist der Junior schuld. :roll:
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon forenkobold » Di Jan 21, 2014 19:07

Bauer Harms hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben: Daher wäre Herr Ruckwied besser beraten wenn er der Bevölkerung klar macht, dass eine andere Tierhaltung zu den jetzigen Bedingungen nicht möglich ist. Dann nämlich könnte auch ein echter Dialog darüber einsetzen, wie die Tierhaltung in Zukunft aussehen soll und wie viel der Gesellschaft das auch wert ist.


Sorry, aber das finde ich Unsinn.

Richtig. Wieso sollte man die Option der Tierhaltung nach dem Wunsch irgendwelcher Träumer überhaupt erwähnen? Wieso sollen Laien und Ideologen darüber bestimmen, wie ausgebildete hochqualifizierte Leute ihren Job erledigen? Keine andere Branche würde sich auf solch törichte Diskussionen einlassen. Wieso sollen wir es dann? Die heutige moderne Tierhaltung ist nach allem was man derzeit weiß das Optimum an Tiergerechtigkeit. Und DAS hat man rüberzubringen. Und wenn das Volk zu 99% alternative Haltungsformen wünscht, dann darf man sich nicht drauf einlassen. 33% Jungtiersterblichkeit, schwere Lungenschäden durch mykotoxinbelastetes Stroh, Parasiten, Ressourcebverschwendung durch Hochhungern und Freilandnitratwüsten darf sich ein verantwortungsvoller Tierhalter nicht aufzwängen lassen. Nicht mal im Traum darf er dran denken, sich dem Mob zu beugen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon forenkobold » Di Jan 21, 2014 19:23

Mensch hat geschrieben: Weil Laien Kunden sind?


Sie kaufen doch ordentlich. Wieso sollte man ihnen für schlechter und uneffektiver produzierte Ware mehr Geld aus der Tasche ziehen? Selber verdient man eher weniger, der Kunde zahlt für qualitativ nicht bessere Ware mehr und die Umwelt wird belastet. Sollen wir SO gewissenlos sein?
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Nordhesse » Di Jan 21, 2014 19:29

zum Thema Journalisten als Kunden:
Wenn die deutsche Landwirtschaft davon leben sollte, was sie an die "linke Schmutzfinken" verkauft, dann wäre sie schon am Boden-

Achtung: Pauschale Diffamierung!!!

Die essen nämlich schon mal 4 Wochen im Jahr nicht in D, sondern Mallorca und Toskana. Der Bio Wein, kommt aus Kalifornien- Mittags gekocht wird eh nicht, Kinder haben sie auch keine. Und wenn so ne Tussi, oder ihr Schaltragender Lebensabschnittsgefährte, mal einkauft, dann nervt sie den Verkäufer nach Herkunft, Anbautechnik und co2 Footprint vom Kohlkopf- kaufen tut sie ihn dann doch nicht, da sie mit Grundprodukten nichts anfangen kann- Kaufen tun die Spätaussiedler, Ausländer, und die Mittelschicht. Aber nicht dieses Geschmeiss- welches der eigenen Überzeugung nach die Deutungshoheit hat
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Cairon » Di Jan 21, 2014 20:13

Joachim Rukwied zeigt Flagge und lässt nicht einfach nur von Gegner den konventionellen Landwirtschaft beschimpfen. Eine verlässliche Definition was Massentierhaltung ist gibt es nicht. Massentierhaltung ist ein Kampfbegriff gewisser Kreise. Ich habe in einer Reihe von Diskussionen bei entsprechenden Leuten nachgefragt, was Massentierhaltung denn eigentlich ist. Meist kam dann ein Link zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Massentierhaltung. Die angebliche Definition der FAO wurde aus einer Studie über landlose Tierhaltung in Südamerika entnommen. Ich habe beim entsprechenden Referat des BMELV in Bonn nachgefragt ob diese Definition allgemein übertragbar ist.Dia Antwort der FAO lautete, dass aus der Studie keine Definition für Massentierhaltung abzuleiten ist. Auch die EU hat Massentierhaltung bisher nicht rechtsverbindlich definiert. Es handelt sich also um einen reinen Propagandabegriff. Es gibt gewerbliche Tierhaltung oder Tierhaltungen die eine Zulassung nach BimSch benötigen. Alles was mir bisher als Definition für Massentierhaltung angeboten wurde, fiel bei genauerer Überprüfung wie ein Kartenhaus ins sich zusammen.
Das "der Verbraucher" irgendetwas will, halte ich für ein Gerücht. "Den Verbraucher" gibt es genau so wenig wie "den Bauern". Mir wäre nicht bewusst das die Gesamtheit der Verbraucher jemals eine legitime Vertretung gewählt hat. Ich für meinen Teil wurde nie gebeten meine Stimme abzugeben, schließlich bin ich selber ja auch Verbraucher.
Meiner Erfahrung nach ist es beim größten teil der Verbraucher egal wie es in der Landwirtschaft läuft. Wichtig ist den meisten, dass es immer genug Lebensmittel, von gute Qualität und günstigen Preisen in den Läden gibt. Wenn die Masse der Bevölkerung in Deutschland einer Veränderung der Landwirtschaft wollte, warum kaufen dann nur ca. 5% der Verbraucher in Deutschland Bio-Lebensmittel? Der Teil der Behauptet für die Masse zu sprechen schreit nur entsprechend laut. Meist handelt es sich bei den Wortführern um NGOs, die Skandale inszenieren um Spenden zu generieren.

Hier haben wir uns ja reichlich um die aktuelle Situation im Ökolandbau, gekümmert: bio-landbau-aktuell-t92844.html

Das Geschrei vieler NGO wird von vielen Menschen nicht hinterfragt, sondern blind geglaubt. Auf der einen Seite wird Lobby-Arbeit kritisiert, auf der anderen Seite wird sie kaum erkannt. Den in weiten teilen sind NGOs nichts anderes als Lobbygruppen.

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 21176.html

Zu den Lebensmittelskandalen der letzten Jahre möchte ich ein Buche empfehlen:

http://www.amazon.de/Wer-hat-Rind-gemac ... au+gemacht

Und wenn unsere Landwirtschaft und unsere Lebensmittel wirklich so schlecht wären, wie sie oft gemacht werden, dann dürften wir kein Problem mit dem demographischen Wandel haben. Die Menschen werden nicht nur durch den medizinischen Fortschritt immer älter, sondern durch die ausreichende Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln durch die deutsche Landwirtschaft.

Ich finde es gut, das Herr Rukwied nicht nur Kusselkurs fährt. In meinen Augen ist er um Längen besser als sein Vorgänger.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Cairon » Di Jan 21, 2014 20:49

Mensch hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Joachim Rukwied zeigt Flagge und lässt nicht einfach nur von Gegner den konventionellen Landwirtschaft beschimpfen. Eine verlässliche Definition was Massentierhaltung ist gibt es nicht. Massentierhaltung ist ein Kampfbegriff gewisser Kreise. Ich habe in einer Reihe von Diskussionen bei entsprechenden Leuten nachgefragt, was Massentierhaltung denn eigentlich ist.


JEDE Begriffsbestimmung(Definition) ist willkürlich! Einzige Anforderung an sie ist, das sie nicht widersprüchlich ist und der der sie geschaffen hat, sie auch durchgängig anwendet und nicht nach Belieben.


Wenn man mich als sch..... Massentierhalter beschimpft, dann muss man schon wissen, was genau damit gemeint ist. Wie soll ich sonst wissen, ob es sich um berechtigte Kritik oder einfach nur um eine Beschimpfung handelt? Massentierhaltung und Öko-Terrorist sind einfach nur Kampfbegriffe ohne fest Bedeutung. Sie dienen einfach nur dazu eine sachliche Diskussion abzuwürgen und den anderen zu diskreditieren.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Cairon » Di Jan 21, 2014 21:50

@Mensch

Ich habe es leider schon sehr oft erlebt, dass bei vielen Teilnehmern innerhalb solcher Diskussionen sehr viele Emotionen mitschwingen. Wenn die Argumente dann knapp werden, kommen eben die Totschlagargumente: Sch... Massentierhalter, Krankenheiten aus dem Schweinestall, Bedrohung für die Gesundheit usw. Ich habe inzwischen ein reichhaltiges Portfolio um diese Angriffe sachlich zu kontern. Bei vielen handelt es sich aber um religionsähnliche Ansichten, deshalb prallt man mit Argumenten oft ab und setzt sich eben solchen Diffamierungen aus.
Zuletzt geändert von Cairon am Di Jan 21, 2014 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Nordhesse » Di Jan 21, 2014 22:08

Manchmal sind Vorurteile eben keine Vorurteile, sondern resultieren aus Erfahrung. Also quasi Nachurteile
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Mi Jan 22, 2014 10:33

Trotzdem wäre es dringend an der Zeit, dass sich die Bauernverbandspräsidenten mal einen guten PR-Strategen zulegen, der ihnen sagt, wie man was in der Öffentlichkeit (besser: im Kreise linksalternativer "Fachjournalisten" zum Thema Landwirtschaft im Allgemeinen)sagt. Wenn sie da mit Schaum vor dem Mund argumentatieren und bei Kampfansagen wie Massentierhaltung Hormon- oder Antibiotikaeinsatz verbal ausrasten, lachen sich doch die Schreiberlinge eins ins Fäustchen, feixen oder rofln, neudeutsch ausgedrückt. Ein Bauernverbandsvertreter ist kein Bayrischer Löwe wie der Horst S., der auch mal ungestüm losbrüllen kann und dabei autentisch wirkt. Unser Verbandspräsidentle hat einfach nicht das Format dazu, mal eine kräftige Ansage zu machen und loszupoltern, er macht sich nur lächerlich damit. Er vertritt über seine Mitglieder nur einen Promilleanteil in in der Gesamtbevölkerung, viele landwirtschftsferne Bürger wissen nicht mal, dass es einen Bauernverband gibt, gestern bei Marcus Lanz mit der Künast war vom "Bauernbund" die Rede. Bezeichnend für die ganze Situation und seinem Gewicht in der Öffentlichkeit.

Hier noch ein treffendes Beispiel, wie die ökokritische Aussagen von Schneider medial ausgeschlachtet werden: http://www.superbioblog.de/wissen-uber-bio/2013/herr-schneider-vom-hessischen-bauernverband-und-die-bio-luegen/
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jan 22, 2014 10:42

Mensch hat geschrieben:
Nordhesse hat geschrieben:zum Thema Journalisten als Kunden:
Wenn die deutsche Landwirtschaft davon leben sollte, was sie an die "linke Schmutzfinken" verkauft, dann wäre sie schon am Boden-

Achtung: Pauschale Diffamierung!!!

Die essent


So gut gepflegte Vorurteile sind schon was Feines!


Was Nordhesse schreibt mag polemisch sein, er hats auch extra gekennzeichnet.
Aber ein Vorurteil ist es nicht. Es beschreibt die Aufteilung der Konsumentengruppen schon recht gut. :)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Mi Jan 22, 2014 11:16

Noch so ein Bild einer fehlgeleiteten Öffentlichkeitspolitik seitens der Verbandsvertreter. http://slakner.wordpress.com/2013/12/18/bauernverband-diffamiert-okolandbau-und-verliert-dabei-jedes-augenmas/
so plump kann man einfach nicht argumentieren, das wird einem doch nur um die Ohren gehauen. Der eine "Ideologe" wirft dem anderen "Ideologe" Ideologie vor.
http://slakner.files.wordpress.com/2013/12/bio-friedrichshof-gruendau.pdf


Es geht nicht um die Inhalte, die in der Regel vollkommen berechtigt sind, sondern um die Methodenkompetenz, wie etwas in der Öffentlichkeit gesagt und aufgenommen wird (nicht was gesagt wird, wird verstanden, sondern was gehört und vor allem wie etwas gehört bzw. aufgenommen wird. Der Ton macht die Musik. Hier liegt der Hase im Pfeffer und hier gilt es für die Vertreter in erster und zweiter Reihe anzusetzen. Selbstkritik ist der erste Weg zur Besserung. Dem sollten sich unsere Vertreter mal unvoreingenommen stellen.
Auch die Rukwied vom Tierschutzbund vorgeworfene "Rohrstockmethode" passt nach der Abschaffung der Prügelstrafe ins Bild.

„Es hat noch nie solch einen Brückenschlag zwischen der Landwirtschaft und dem Tierschutz gegeben. Die Landwirte sind positiv aufgeschlossen und reden mit uns. Der DBV muss hier sehen, wie er sich einordnet, da ist die Stimmung der Basis offenbar noch nicht angekommen. Wir reichen dem Verband in letzter Zeit sooft die Hand und Rukwied sucht immer nur den Rohrstock, um auf diese Hand draufzuhauen“, schimpfte Schröder.

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schroeder-Rukwied-sucht-immer-nur-den-Rohrstock-1327810.html
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Todde » Mi Jan 22, 2014 12:36

Kyoho hat geschrieben:Auch die Rukwied vom Tierschutzbund vorgeworfene "Rohrstockmethode" passt nach der Abschaffung der Prügelstrafe ins Bild.


Die typischen Erpressungversuche der Spendenschützer.
Greenpeace droht mit Anketten vor den Verteilerzentren, dann gibt auch Aldi schon mal nach.

Auf sowas sollte man nicht eingehen, da bekommen die nur unnötig Beachtung.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Mo Jan 27, 2014 17:44

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-DBV-will-konstruktiven-gesellschaftlichen-Dialog-fuer-mehr-Tierwohl-1333746.html

Statt ständig allen alles nur erklären zu wollen, sollten die Funktionäre auch mal zuhören können.

Statt der oft defensiven Grundhaltung der Branche rät er zu einer direkten Kommunikationsoffensive, die neben den Verbrauchern auch NGOs einbezieht. Dabei müsse man sich jedoch von Kompromissformeln und Scheinmanifesten lösen, die den Sektor letztlich nur angreifbar machten, mahnte Huttenlocher. Deutlich zielorientierter sei, die positiven Seiten der modernen Milchviehhaltung noch deutlicher als bisher zu vermitteln, bei Defiziten aber auch gemeinsam mit der Gesellschaft klare und nachprüfbare Ziele für Verbesserung zu setzen.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Ferengi » Mo Jan 27, 2014 18:53

Tja, quasi der ADAC der Massentierhalter.
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