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Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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33 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon flower-bauer » Di Jan 21, 2014 0:27

...
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Mad » Di Jan 21, 2014 0:42

Das Zitat wurde aus dem Zusammenhang gerissen.

Siehe hier:

medienpest-ngopest-ablpest-aktuell-t93802.html
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Ferengi » Di Jan 21, 2014 1:10

flower-bauer hat geschrieben:"Massentierhaltung gibt es nicht."

Der Schuss ging wohl voll nach hinten los.

Diese kleingeistigen Verbandsfunktionäre als Marionetten der vor- und nachgelagerten Agrarindustrie sollten sich schämen
- und wenn sie noch einen Funken Anstand besitzen, von ihrem Amt zurück treten.

Die Interessen der Bauern vertreten sie jedenfalls schon lange nicht mehr.



Genau meine Meinung.

Doch das werden einige vielleicht erst dann begreifen,
wenn wir hierzulande bei der Rinderhaltung Zustände wie in der Geflügel und Schweinemast erreicht haben



Naja, Fakt ist das es den Rindern in neuen, modernen, Ställen DEUTLICH besser geht als es früher der Fall war.
Die früher so beliebte Anbindehaltung ist meiner Meinung nach Tierqälerrei!
Da geht es den Tieren in so manchem Groß-Stall mitunter deutlich besser als innem alten Stall eines Kleinbauerns.

Dennoch ist die Aussage "wir haben keine Massentierhaltung.“ wirklich strunzendoof!
Denn das die Presse sich diese Aussage so zurecht drehen wird, wie es ihr am Besten paßt, das hätte er wissen MÜSSEN!

Wenn er wirklich so wenig Erfahrung im Umgang mit den Medien hat, dann ist er in seiner Funktion, meiner Meinung nach, wirklich nicht tragbar.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Todde » Di Jan 21, 2014 2:00

Sattes Volk von Heuschrecken noch tragbar?
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Todde » Di Jan 21, 2014 2:05

1% Mehrertrag in der EU ernährt 10Millionen Menschen Weltweit!
1% EU-Ökosiegel tötet 1 Millionen Menschen Weltweit.
1€ Grennpeacespende lässtv 10.000 Kinder weltweit erblinden.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Todde » Di Jan 21, 2014 2:05

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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Nordhesse » Di Jan 21, 2014 6:56

Die Journalisten erinnere ich immer gerne an den Satz von Hans - Joachim Friedrichs:

Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass es sich mit keiner Sache gemein macht- auch nicht mit einer VERMEINDLICH guten
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon egnaz » Di Jan 21, 2014 8:23

Auch ich habe mich über den Satz von Herrn Rukwied geärgert.
Jeder Bauer, der mit Tieren seinen Lebensunterhalt verdient, weiß, dass er eine Masse Tiere halten muss. Und hierzu sollte man auch ehrlich stehen und dem Verbraucher nicht eine heile Welt vorgaukeln.
Gruß Eckhard
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Harald » Di Jan 21, 2014 9:51

Man sollte auch mal fragen, ob die deutsche Presse noch tragbar ist.

Parteineigung von Journalisten in Deutschland - in Zahlen:
Bild

Parteineigung von Journalisten in Deutschland. Die Balken zeigen die Sitzverteilung im Bundestag an (Wahl von 2009), die Punkte drei verschiedene Erhebungen zur Parteineigung deutscher Journalisten und Journalistenschüler:
Bild

Quelle
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Di Jan 21, 2014 10:36

Dazu passt auch die Geschichte von seinem Verbandkollegen Schneider aus Hessen. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/unmut-ueber-internetseite-hessische-oeko-bauern-in-aufruhr-12714582.html
Wie die Medien ticken, sollte eignetlich den Herren wohlbekannt sein und wenn sie mit Zorn verbal gegen die Journalisten vorpreschen, freuen die sich um so mehr auf ein ein medienwirksames Hype. Denn die gute heile Bauernhofidylle auf der Grünen Woche interessiert allenfalls die Tagelpresse am Rande. Demos und Skandalthemen reißen dagegen vom Hocker und bringen Umsätze für die Medienunternehmer. Auch Journalisten müssen sich gut verkaufen können, besonders die in der zweiten Reihe. Nur was gelesen wird, bringt Auflagen und letztlich den Verlegern die Kohle und dem Schreiber die Bekanntheit in der Branche.
Aber vielleicht ist die Strategie von Rukwied nicht plump sondern extra so ausgedacht, dass er den Skandal absichtlich inszeniert und auf seine Person lenkt, um sich hinterher als gebrandmarktes Opfer der Medien darzustellen. War bei Wulff am Schluss auch so der Fall.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Manfred » Di Jan 21, 2014 10:46

Das ist halt das Problem.
Der Beruf des Journalisten ist in Deutschland praktisch ausgestorben.
Dafür wimmelt es von Mediengestaltern deren einzige Erfolgskriterien Auflagen, Klicks und Einschaltquoten sind und von bezahlten Meinungsmachern, die alleine den politischen und wirtschaftlichen Zielen ihrer jeweiligen Chefetagen verpflichtet sind.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon filou » Di Jan 21, 2014 10:53

Herr Rukwied hätte den Begriff,den ihm irgendwann die Medien in den Mund gelegt haben, nicht benutzen dürfen.
Unsere Vertreter und wir Landwirte selber dürfen uns nicht von den unwissenden Medien provozieren lassen.Wir müssen sachlich bleiben.
Dazu gehört auch z.B.wie wir mit Größenordnungen wie Herrn Strathoff etc. umgehen...

Es ist aber leider auch so,daß egal was wir machen ob QS ob Tierwohl ob Tag des offenen Hofes ob Markenfleischprogramme ob Uferrandstreifen ob Blühstreifen ob Feldlärchenprogramm usw..Egal was wir machen alles wird ständig kritisiert und ist laut Medien für die Katz.Wir können die Medien mit Fakten nicht überzeugen.Die bleiben Ideologisch verbohrt.
Wir können uns ständige steigende unsinnige Auflagen und Kontrollen nicht mehr gefallen lassen :!:

Vielleicht sollten wir mehr Werbung machen...?

Die Autoindustrie z.B. die "verpesten" die Natur weiterhin und trotzdem fordern die Medien auch nicht das alle wieder mit der Kutsche fahren.

Wer hat noch bessere Vorschläge wie wir unser Image verbessern können und die Medien entlarven können ?
Gruß
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Di Jan 21, 2014 11:12

Die Autoindustrie hat geschickte PR- Medienexperten, die sprechen vor allem das potitive Gefühl der Gruppe der Autofahrer, also der meisten Menschen an. Die fühlen sich nicht schuldig, wenn sie Auto fahren, sie machen es mit Spass und gutem Gefühl. Hilfreich sind windschnittige Karossen, hochglanzpoliert und ein ästetisches Äußeres (nicht nur Auto und Fahrer, sondern auch die leichtbegleitete Beifahrerin udn vor allem eine schöne Urlaubs- oder ländliche Erlebnislandschaft, nicht die dreckige Stadt und der alltägliche Stau). Es wird suggeriert, wer so ein Auto fährt, der hat es "geschafft".
Was macht die Ernährungsbranche einschließlich des Bauernverbands in punkto Fleischkonsum? Wenig bis fast nichts, um ein gutes Genussgefühl oder positive Gesundheitsaspekte (Eisenversorgung, Eiweiß) anzusprechen. Dageben poltert die Spendensammelvereine mit Slogans: Fleisch essen ist kein Genuss, sondern man schädigt das Klima, nimmt hin, dass Nutztiere gequält werden, der weltweite Hunger nimmt zu, weil für Futter wertvolle Ackerfläche verbraucht wird, Antibiotika, Hormone etc.. Die Medien nehmen das wohlwollend zur Kenntnis und unterstützen die Verbreitung der einseitigen Thesen.

Ergo: Von der Autoindustrie können wir Landwirte noch einiges lernen, wie man sich positiv verkauft und strittige Themen gut besetzt, ohne immer gleich nach dem Staat zu schreien oder sich über Verleumdungskampagnen von Spendensammlern aufzuregen.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Manfred » Di Jan 21, 2014 11:14

Weil es mir gerade auf den Tisch geflattert ist:
Ein schönes Beispiel außerhalb der Landwirtschaft.

Die vom ZDF (also uns allen) bezahlte Talkshow "Markus Lanz" am 16.01.2014.
Da sitzt der Herr Lanz, wirtschaftlich dem Verlag Gruner und Jahr verpflichtet (sein Verleger).
Und da sitzt der Herr Jörges, Mann für besondere Aufgaben bei Gruner und Jahr, sprich politisches Sprachrohr der superreichen Familien Jahr und Mohn.
Und beide hacken wie die Krähen auf die Frau Wagenknecht (Selfmade-Millionärin durch geschickte Nutzung linker Dummheit) ein, weil diese wiederum ihrem Job nachgeht und die Feststellung der Linken, die EU habe eine militaristische Komponente, verteidigt.
Die Herrn Lanz und Jörges behaupten doch tatsächlich stur und steif, die EU habe keine militärische Komponente.
Warum tun sie das? Weil eine solche Feststellung das bei der anstehenden Europawahl diejenigen Parteien stärkt, die einer weiteren Zentralisierung eine einer Weiterentwicklung der EU zu den Vereinigten Staaten von Europa kritisch gegenüberstehen, was den wirtschaftlichen Interessen der Familien Jahr und Mohn diametral entgegen steht.
Und wer behält recht?

http://www.focus.de/politik/ausland/eu-soldaten-bundeswehr-zentralafrika-bundeswehr-eu-soldaten-einsatz-mali-frankreich-9_id_3555953.html

Wir können uns also Aussuchen, wer von den Berufslügnern uns auf unsere Kosten mehr verscheißern darf, oder selbst Recherche betreiben...
Zuletzt geändert von Manfred am Di Jan 21, 2014 11:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bauernverband - Präsident noch tragbar ?

Beitragvon Kyoho » Di Jan 21, 2014 11:36

Bauer Harms hat geschrieben:http://www.brv-zeitung.de/lokales/lokale-nachrichten_artikel,-Landwirte-streiten-mit-der-Politik-_arid,985359.html

...sowas zieht in der Bevölkerung, Denunziation von Bauern, die zu dicht an die Gräben ackern.....


Neiddebatten sind immer angesagt. Den Ackerbauern als geld- und landgierigen Tölpel darzustellen, der jeden Quadratmeter an sich reißt und umpflügt und so die Feldränder und Natur schädigt, ist auch ein gern gehegtes Vorurteil der Medien. Und gleichzeitig fühlen sich viele Leser aus der Nichtlandwirtschaft voll darin bestätigt, die sich beim Hundescheißengehen die Schuhe schmutzig machen, weil der Dreck der Bauern auf der Straße liegt. Dass ihre Schoßhunde auf die fremden Äcker machen, ist ihnen aber nicht bewusst.
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