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Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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38 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3

Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zugmaul » Fr Mär 01, 2019 10:56

T5060 hat geschrieben:Die Leitungsbetreiber und die Bundesnetzagentur verschließen sich nicht den Anliegen der Grundstückseigentümer/Nutzer,
aber wir brauchen auch Fakten und keine Hysterie.


Ich bin in vielen WathsApp und anderen Gruppen mit vielen vernetzt die mit Zeelink Probleme haben. Es ist unbestritten, dass dieser Vorhabenträger nicht kooperativ ist und in keinem der vielen Punkte nachgegeben hat. Deshalb gibt es auf 215 km so viele Klagen und Münster traut sich noch nicht mal Planfeststellung zu erteilen.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Grimli » Fr Mär 01, 2019 10:59

natürlich gibt es Lösungsvorschläge ....wenn eine Gas Leitung zwischen zwei 50 -600 m voneinander entfernt liegenden Bauernhöfen durchgeführt werden soll muss halt ein Hof herausgekauft werden damit ein Sicherheitsabstand von 350 m zur Wohnbebauung erreicht wird.

Will man eine Gas Leitung durch eine Wohnsiedlung führen muss halt auf einer Breite von 700 m die Wohnbebauung umgesiedelt werden.

Das das je nach Fall Lage zu sehr unterschiedlichen Kosten führen wird sollte klar sein.
70 ha Wohnbebauung pro Kilometer Leitungslänge, in Duisburg oder Oberhausen, wird wohl niemand ernsthaft ausgleichen können damit dadurch die Leitung verkürzt und die Umwelt geschont werden kann !
(1-3-5) ha pro Kilometer Leitungslänge an Bauernhöfen und Einzelhäusern im Außenbereich wäre aber um den Faktor (70-23 -14) geringer.


Bei uns ist es so das die Leitung 80-110 m neben dem Wohnhaus verlaufen soll, 30 -50m Abstand zu 3 Nachbarn hat und noch 8 weitere Nachbarn unter 150 m Abstand liegen. Die 2000 Einwohner in unserem Dorf werden zu 80% in einem Abstand von unter 350 m zur Gas Leitung leben müssen da die bestehende Gas Leitung schon mit zu geringem Abstand an der anderen Dorf Seite vorbei führt.
Kindergarten,Grunschule werden ebenfalls unmittelbar neben der Leitung liegen und auch die Kirche und das Pfarrgemeindehaus. Der Tennisplatz wird weniger als 350 m Abstand haben und der Fußballplatz liegt ja jetzt schon direkt über einer bestehenden Gas Pipeline (also das Sportlerheim grenzt schon an den Schutzstreifen der Leitung die Parkplätze davor liegen auf der Gas Leitung).

Was das für Kinder bedeuten kann die ja wohl überwiegend den ganzen Tag im Dorf oder zu Hause verbringen dürfte wohl jedem einleuchten.
Bisher war es so das wenn man 3 mal die Woche zum Fußball fährt das Risiko ja noch irgendwo überschaubar war das genau in dem Zeitpunkt etwas passiert aber wenn man nun quasi 24 h am Tag für die nächsten Jahrzehnte und auch noch für die ganze Familie das Risiko eingehen muss und auch gar nicht mehr ausweichen kann dann steht der Schutz des Menschen doch wohl an erster Stelle und auch die Solidarität mit anderen betroffenen im Betroffenen Gebiet von Zeelink, Loop usw. nimmt zu.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon T5060 » Fr Mär 01, 2019 11:20

Grimli hat geschrieben:natürlich gibt es Lösungsvorschläge ....wenn eine Gas Leitung zwischen zwei 50 -600 m voneinander entfernt liegenden Bauernhöfen durchgeführt werden soll muss halt ein Hof herausgekauft werden damit ein Sicherheitsabstand von 350 m zur Wohnbebauung erreicht wird.


Stelle dir mal vor Gasleitungen gehen sogar unter Eisenbahnen und Autobahnen durch, sie queren alle großen Flüsse, sie gehen mitten durch Industriegebiete.
Mir ist kein Fall bekannt wo eine Ferngasleitung eine Havarie hatte, mit Ausnahme im Umfeld von Bauarbeiten. Im Zuge von Bauarbeiten kann man dann ja
im Gefährdungsbereich zum Kurzurlaub einladen.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zugmaul » Fr Mär 01, 2019 12:05

Natürlich gibt es Fälle wo Gasleitungen platzen, wie in Marl oder explodieren wie in Österreich und dies ohne Bagger und Fremdeinwirkung.

Wichtig auch die Begrifflichkeiten. Das Gas wird zu Enkunden mit "Minidruck" befördert, und hier entstehen große Unglücke. Ist aber unvermeidbar, weil man das Gas nicht über Bluetooth zur Heizung versenden kann.

Hier geht es um eine Pipeline mit 1 Meter Durchmesser und 100Bar. Ein Rohr mit 16 mm Wandstärke dehnt sich 1,4 mm bei 100 Bar aus. Nur damit man ein Gefühl dafür bekommt was 100Bar bedeuten.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon T5060 » Fr Mär 01, 2019 13:22

Alles Quark .... wir sind in Deutschland, nicht in A oder NL

ab 1995 wird durchgängig nach Kampfmitteln sondiert und es fließen geologische Besonderheiten mit ein wie z.B. Rutschhänge und Subrosionssenken

Altlasten und Auffüllungen wurden bereits vorher schon berücksichtigt. Mittlerweile wurden auch die Straßenquerungen nachgerüstet.

Und das du gar keine Ahnung hast, erkennt man daran, dass du noch nicht auf den wahrscheinlichsten Schaden hingewiesen hast,
der bei zu einer großen Nähe an Gebäuden entsteht : Grundwasserabsenkung infolge Drainagewirkung der Gasleitung.

Also musste nochmal ne Runde nachsitzen, Herr Zugmaul
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zugmaul » Fr Mär 01, 2019 16:48

Initiative bedankt sich bei den Spendern und beim Hünxer Gemeinderat

Die Initiative gegen die ZEELINK-Gaspipeline hat ihre Anwälte beauftragt, Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss einzureichen. Zugleich freuen sich die Mitglieder über die einstimmige Entscheidung des Hünxer Gemeinderats, ebenfalls gerichtlich gegen die Leitung vorzugehen. Dies sei „ein Signal, dem sich hoffentlich noch rechtzeitig weitere Kommunen anschließen“, sagt Rainer Rehbein, einer der Sprecher der Initiative.
Bei dieser Gelegenheit bedankt er sich bei den vielen Mitstreitern, die mit ihren Spenden die Klage erst möglich gemacht haben. Dennoch sind die ZEELINK-Gegner nicht sorgenfrei. Die Finanzierung des Gerichtsverfahrens, so Rehbein, sei noch nicht vollständig gesichert, so dass für weitere Geldspenden geworben wird. Mancher Rentner habe sich seinen Beitrag für die Klage vom Munde abgespart. Auf der anderen Seite gebe die europäische Erdgasindustrie „jedes Jahr über 100 Millionen Euro allein für Lobbyarbeit aus, damit der Pipelinebau auch weiterhin jeder parlamentarische Kontrolle entzogen bleibt und der Staat sich aus der Frage der Sicherheitsstandards heraushält“. Es sei, so Rehbein, daher „ein Kampf David gegen Goliath“. Aber wie der biblische Held sei man „zuversichtlich, einen Volltreffer landen zu können“.

Quelle: Todestrasse … .de
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zement » Fr Mär 01, 2019 17:03

War die Quelle vergiftet , oder warum schreibst du den Link nicht richtig hin ?
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zugmaul » Fr Mär 01, 2019 17:38

Bitte:
https://www.todes-trasse-nein-danke.de/
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zement » Fr Mär 01, 2019 19:37

Und wie viel Geld fließt in deren Lobby ?
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zugmaul » Fr Mär 01, 2019 21:30

Zement hat geschrieben:Und wie viel Geld fließt in deren Lobby ?


Ich glaube die sind froh wenn die mit 25000 den Anwalt bezahlen können.
Aber andere Rechnung. Zeelink ist 215 km lang. In Borken bekommt der Grundeigentümer 50000€ pro km und im Rheinland 30000€ incl. Turbozuschlag. Sagen wir im Schnitt 40000€ mal 215 km = 8600000 € für alle Eigentümer der Trasse einmalig.
Diesen Betrag sollte man mit den 100 Mio.in Relation setzen, oder nicht Zement?

Dann noch die Rechnung von T, dass der Pipelinebetreiber aufgrund staatlicher Zusicherung in einem Jahr mehr hat pro km als der Bauer einmalig bekommt.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Zement » Fr Mär 01, 2019 22:39

Was 25000€ haben die Panikmacher kassiert ? Na denn :prost:
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon T5060 » Fr Mär 01, 2019 22:44

Zugmaul, arbeitet für die NSA und ist von Trump gekauft.
Bei erfolgreicher Mission bekommt er dann das Exklusivlieferrecht für Schweine nach Nordkorea
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Todde » Fr Mär 01, 2019 23:03

Zugmaul hat geschrieben:Ich weiß nicht wer überglücklich ist, aber ich kann nicht nachvollziehen was dich so traurig macht


Was sollte mich an Deinem Unfug traurig machen?


wenn Bauern sich austauschen?


Du tauscht Dich wie aus?
Hast Du in solchen Verfahren jemals etwas erreicht, warst beteiligt?
Was wie und wo?

Ich habe solche Dinge durch.



Austauschen auf Deinen Schwachsinn?
Du verstehst ja nicht mal geringste Gesetze oder Zusammenhänge.
Wenn Dein, "Euer" Austausch darin besteht, Euch über andere aufzuregen, dann tut Ihr mir leide und dann braucht Ihr auch ein Feindbild, ob nun Staat oder DBV.


Ich habe über PN schon viele Infos und Ansprechpartner gefunden mit denen man sich gegenseitig beraten kann.

Von Dir habe ich aber noch nicht einen einzigen Konstruktiven Beitrag zu den Themen hier gelesen,
mit Deinem Wahn wird Dich nicht mal Dein Anwalt für ernst nehmen.

Genau dies soll natürlich vermieden werden und Trassenplaner wollen die Kontrolle über die Diskussion.


Ich sage ja, Du bist Verschwörungstheoretiker!
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Todde » Fr Mär 01, 2019 23:09

Zugmaul hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das waren jetzt mal drei Dinge die ich alleine angestoßen habe und die der BV wohlwollend und kooperativ umgesetzt hat.



Dann stehen Dir ja die 180000€ zu, die RLV und WLV einkassiert haben …


Ok He***, damit ist nun wirklich klar, dass Du überhaupt keine Ahnung von der ganzen Thematik hast.
Besser blamieren hättest Du Dich nicht, bedauerlich.

Für einen Gleisabschnitt von 1000m hat mein Anwalt rund 30.000€ von der DB-Gleis erhalten, Gutachter im entsprechenden Bereich.
Hätte die Bahn eben günstiger haben können, wenn es über den BV gelaufen wäre, der die Interessen der Landeigentümer vertritt.
Zuletzt geändert von Falke am Sa Mär 02, 2019 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: mod.
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Re: Bauernverband - Zeelink - Betroffene

Beitragvon Todde » Fr Mär 01, 2019 23:22

Zugmaul hat geschrieben:.


Wenn das Gasgeschäft so geil ist, warum an nicht Anteile oder Aktien der Firma nehmen, anstatt die Almosen?
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