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Bauholz nach Mondkalender

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Telo36 » So Nov 05, 2017 18:14

Hallo, früher hatte man Bauholz an bestimmten Tagen oder in bestimmten Mondphasen geschlagen.
Was haltet ihr davon und wann wären die besten Tage im November oder Dezember ?
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Loisachtaler » So Nov 05, 2017 18:21

Von der Wintersonnwende bis Ende Januar ist am besten. An die Mondphasen kann man glauben oder nicht...
Absolute Saftruheperiode also.

Hab mein eigenes Bauholz 2011 zu dem Zeitpunkt geschlagen, der Sägewerker hat gemeint es ließ sich toll schneiden und hobeln.
War allerdings auch Holz von 800 Meter Seehöhe auf einer Nordostseite. Von meinen Dachsparren hat nur einer etwas "aufgemacht".

Ich hab das Holz nach dem Fällen allerdings noch mit den Gipfelästen dran noch ein paar Wochen liegen lassen bis zum Rücken. Dann zieht noch mehr Saft aus.
Über den Tellerrand muss man immer noch selber schauen. :prost:
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Falke » So Nov 05, 2017 18:29

mondholz-schlagen-t19344.html
beste-zeit-zum-holzmachen-t14961.html
...

A.
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Sturmimker » So Nov 05, 2017 19:34

Grüß euch,
Ich habe gut 100FM Schwarzkiefern für mein Haus aus dem Wald geholt. Und mir so manchesmal den Ars... abgefrohren wegen optimaler Mondphase. Da ich selbst aufgeschitten habe, konnte ich sehr wohl Unterschiede feststellen. Diese hatten jedoch nichts aber absolut gar nichts mit der Mondphase zu tun. Selbst acht Jahre später kenne ich noch fast jeden Balken in Meinem Haus als er noch ein stolzer Baum war. Auch weiss ich noch über den Schlägerungszeitpunkt recht gut bescheid. Ich für meinen Teil habe fest gestellt, dass Mondphasen geschlägertes Holz mir keinen Vorteil bringt. Jedoch habe ich für die Schwarzkiefern eine optimale Erntezeit gefunden. Bei mir im Marchfeld (20km östlich von Wien) leiden die Schwarzkiefern im August derart unter der Trockenheit, dass sie kaum noch "Saftreserven" in sich halten können. Wenn ich nochmal von vorne anfangen würde, wäre dies der beste Schlägerungstermin...
lg Michael
Am wichtigsten ist die Biene, alles andere ist primär.
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Redriver » So Nov 05, 2017 20:50

Hallo,
ich denke Winter geschlagenes Holz ist schon besser ich würde dies aber nicht auf dem Mond beziehen, sondern einfach auf die Saftruhe.
Ich habe einmal gelesen das Holz welches in der Saftruhe, also im Winter, geerntet wurde weniger Nährstoffe für Schädlinge hat. Und deshalb einfach gesagt nicht so gut schmeckt was die Schädling anbelangt.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts.
Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon IbindaSchorsch » Mo Nov 06, 2017 5:45

Mondphasen gibt es ja in jedem Monat. Muss also nicht "zwischen den Jahren" sein.
Folgt mir für die neuesten Bilder+Beiträge auf Instagram
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon otchum » Mo Nov 06, 2017 7:35

Telo36 hat geschrieben:Hallo, früher hatte man Bauholz an bestimmten Tagen oder in bestimmten Mondphasen geschlagen.
Was haltet ihr davon und wann wären die besten Tage im November oder Dezember ?


Finde ich gut dass du darauf achtest!
Gib mal: Paungger und Poppe ein...die haben darüber Bücher geschrieben...da ist der optimale Erntezeitpunkt für jede Art Holz genau beschrieben.
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Falke » Mo Nov 06, 2017 10:43

"Früher" gab es ja für jede Anwendung von Holz eigene Regeln oder genauer "Zeichen":

Holz_Regeln_50.JPG


"Am besten" finde ich ja die Empfehlung, das Holz nach Sonnenuntergang zu schlagen ... :| Das ist mit den heutigen UnfallVerhütungsVorschriften schwer vereinbar.

A.
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Badener » Mo Nov 06, 2017 10:53

Am schönsten finde ich, dass diese Zeichen alle bewiesen sind.
Wenn man dass schon dazuschreiben muss, dann weiß ich was ich davon zu halten habe.
Es ist ähnlich wie in der Medizin, hohe Dilutionen von etwas haben keine nachweisbare Wirkung, wohl aber gibt es einen nachweisbaren Placebo- Effekt.

Grüße
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
Wilhelm Busch
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon S 450 » Mo Nov 06, 2017 12:50

Was aktuelleres gibts anscheinend nicht.
http://www.wbv-bayreuth-ev.de/Rundschre ... 202015.pdf
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon MF-133 » Mi Nov 08, 2017 18:36

Es bringt was, Holz bei Saftruhe zu schlagen. Weniger Feuchtigkeit und abgeschlossene Verholzung des jüngsten Jahresrings führen zu geringerem Pilz- und Schädlingsbesatz. Ansonsten kann der Mond nichts dafür: Nach dem Fällen bleibt das Holz noch lange grün und solang finden auch Vitalprozesse statt. Mond hin oder her. MFG
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Re: Bauholz nach Mondkalender

Beitragvon Andy_S » Di Nov 14, 2017 7:58

In der Saftruhe schlagen ist immer gut. Weniger Saft = weniger Feuchte = weniger Risse. Bei der Mondphase geht man davon aus, dass kurz vor / um Neumond herum am wenigsten Saft im Baum vorhanden ist (ähnlich wie am Meer bei Ebbe und Flut, bei Vollmond am höchsten, bei Neumond am niedrigsten).
Mondkalender kann man glauben oder auch nicht. Ich Arbeite im Garten und Haushalt viel nach dem Mondkalender und hab bisher gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht isses auch Einbildung.
Fakt ist, frühere Generationen haben die Natur genau beobachtet und hatten auch viel Wissen. Dies ist heute oft verloren gegangen oder wird belächelt, wobei ich der Meinung bin, sie waren uns teilweise weit voraus!
Brennholz-und-Forstservice-Schwing@Web.de

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