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Bauland reinvestieren?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon T5060 » Do Jun 27, 2019 10:53

Würde das Mietrecht nicht ständig, das Eigentumsrecht mit Füssen treten, wäre auch genügend Wohnraum vorhanden.

Wir haben kein Wohnungsproblem, wir haben ein Luxusproblem :

Alle wollen in die Städte, Singles, jeder braucht mehr Platz...

und wer Luxus braucht, muss den halt auch bezahlen.

Wer früher vor der Ehe bumsen wollte, musste dies halt im Auto tun.
Dafür sind heute halt viele zu ungelenk und zu fett.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon Estomil » Do Jun 27, 2019 13:01

Angebot und Nachfrage halt. Wem die Stadt zu teuer ist ,der muss halt aufs Land ziehen.
Ich Frage mich eh immer was die Leute da wollen. Besonders wenn sie da keinen Job finden.
Es wäre kein Thema 200000 arbeitslose aus Dortmund, Duisburg oder sonst wo aus nrw von heute auf morgen ins weser Ems Gebiet zu verfrachten und in Arbeit zu bringen. Da werden händeringend Leute gesucht. Und das bei mieten zwischen 3-7€. Also spottbillig.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon T5060 » Do Jun 27, 2019 19:48

Besonders vor dem Hintergrund das es billiger ist das halbe Ruhrgebiet zu fluten.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon Grimli » Do Jun 27, 2019 21:26

Die Mieten in den Sozial Wohungen im Ruhrgebiet liegen ja auch nur bei 3-7 €
Und von denen stehen ja durchaus auch im Ruhrgebiet noch ein paar leer.
Die etwas besser verdienenden "normalen" Leute wollen aber da nicht weg weil "Heimat" und die Lebensqualtität ja auch erst am nächsten Straßenzug schlechter wird. Bergschäden sind denen beim Häuser Kauf egal.
Viele fahren auch lieber eine Stunde von hinter Wuppertal nach Bottrop zur Arbeit als von Osnabrück über A1 und A43 nach Bochum. Wobei letzteres wahrscheinlich Staufreier und schneller gehen würde.

Wobei paar Kumpels bei ihren Anekdoten zum Hauskauf schon durchaus von Berglage in Essen und Umgebung, als guten Standortvorteil gesprochen haben :lol: Gründe warum die da hin wollen : Familie, Freunde , Fußballverein und extremes InBox denken bezüglich der eigenen Vorstellung von Wohnen und Leben, wo Risiken in dem Moment der Entscheidung auch einfach ausgeblendet werden. Die Chancen die ein günstigeres Haus in einem Gebiet mit Arbeitskräfte Bedarf bieten würde sehen die dann auch einfach Bewusst nicht das wird ausgeblendet.

Bei uns im Dorf mit <2000 Einwohnern sind aber von den letzten 10 Neubau Häusern gefühlt 7 Stück zum Kauf oder Miete nach Kennzeichen mit BO, E, BOT oder GE und DO gegangen während die jungen Leute bei uns im Nachbarort Neu Bauen mussten. 50% von denen kommen wegen Wunsch nach ruhigem Leben im Grünen und Bezahlbar und die anderen 50% wegen... weil... Ghetto Problematik am vorherigen Wohnort zunahm... Ich seh da durchaus ein Potential von mehreren hundert Tausend die ähnliche Wünsche haben :?
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon marius » Do Jun 27, 2019 21:41

Estomil hat geschrieben:Angebot und Nachfrage halt. Wem die Stadt zu teuer ist ,der muss halt aufs Land ziehen.


Nö, dann wird rel schnell nach Enteignung der raffgierigen Vermieter gerufen, siehe meine Beispiele Volksbegehren.
Wobei man sagen muss das der Staat diese Wohungen vor vielen Jahren verkauft hat, gerade an private Wohnungsgesellschaften um den Wohungsmarkt zu privatisieren. Das war staatlich erwünscht darf man nicht vergessen.

Bitter wirds für Landwirte, wenn meine Prognose ( was ich befürchte ) zutrifft und in einigen Jahren nach einer kurz. Deflationsphase ( langs. Geldumlaufgeschw. ) + Rezession die Notenbanken reagieren und Geld drucken müssen was die Infl. in der Realw. anheizt.

Die Landwirte müssen ihre deutlich steigenden Erzeugerkosten an den Konsumenten natürlich weitergeben um zu überleben und schon gibts richtig Ärger, weil der das in einer Stagflation schlicht nicht bezahlen kann und umgehend auf die Strasse rennt.
Dann wird das Grundrecht für bezahlbares wohnen und essen mit Gewalt eingefordert mit den bekannten Nachteilen für Vermieter über a) politische Entsch. oder noch einfacher über Volksbegehren ( was wir jetzt schon sehen können ) und zeitverzögert eben Landwirte treffen wird.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon T5060 » Do Jun 27, 2019 21:57

Die Berliner sagen ja, Berlin wäre sexy. Ich weis gar nicht wie die das beurteilen können, weil die es ja dort nur können, wenn sie zugekifft sind.
.. aber Ruhrpott ist geil, dort sind die Leute auch heute noch nicht so abgedreht und haben noch ein halbwegs normales Denken gegenüber Landleben und Ernährung.

@marius : Ich gucke heute mal irgendwo um die Ecke und da sehe ich dass sich so ein richtiger Großbauer sich hier mit 147.000 € über dllgroup finanziert hat.
Da ging wo anders auch nichts mehr mit Geld borgen. DLLGROUP verbrieft die Kredite und vertickt die wieder auf dem Kapitalmarkt
und macht bei sehr geringem Ausfallrisiko noch ein gutes Geschäftchen bei der Zinsmarge. Der Landwirt ist knapp vor 60 und checkt beim täglich
einmaligen Melken regelmäßig immer die Börse. Dem hab ich vor Jahren mal geraten TOLSTOI zu lesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wieviel_E ... _Mensch%3F

Der Bauer Pachom kauft ein Stück Land und wird Gutsbesitzer. Er ist „stolz und glücklich“. Doch sein Sinn für Eigentum ist geweckt. Mit seinen Grundstücksnachbarn verfeindet er sich wegen kleiner Flurschäden, die ihnen an seinen Feldgrenzen unterlaufen. Er wird auch bestohlen. Den Dieb kann er nicht überführen, seine Klage wird abgewiesen. „Nun war Pachom mit den Richtern und den Nachbarn verzankt. Die Bauern drohten ihm mit dem roten Hahn.[1] So hatte Pachom zwar auf seinem Grund und Boden genügend Raum, doch in der Gemeinde wurde es ihm zu eng.“

Ostwärts, im Landesinneren, ist gutes Land preiswert zu kaufen. Nachdem er dieses Gerücht überprüft hat, veräußert er seinen Besitz und siedelt sich vierhundert Werst[2] östlich der Wolga an. Pachom lebt jetzt „zehnmal besser“ als zuvor. Doch es gibt reichere Bauern als ihn. In dem Drang, sich zu vergrößern, überwirft er sich auch hier mit seinen Nachbarn. Da hört er von einem durchreisenden Kaufmann, man könne billig gutes Steppenland bei den Baschkiren kaufen, noch weiter im Osten. Pachom reist mit seinem Knecht fünfhundert Werst zu den Steppenbewohnern. Er wird in ihrem Zeltlager freundlich aufgenommen und darf so viel Land kaufen, wie er von Sonnenaufgang bis -untergang zu Fuß umrunden kann. Mit der Bemessung seines künftigen Besitzes überschätzt Pachom allerdings seine Kräfte. Er bricht vor Erschöpfung tot zusammen, nachdem er endlich ein sehr großes Stück Land umschritten hat, weil er zuletzt, bei sinkender Sonne, verzweifelt gerannt ist. „Der Knecht nahm die Hacke, grub Pachom ein Grab, genau so lang wie das Stück Erde, das er mit seinem Körper, von den Füßen bis zum Kopf, bedeckte – sechs Ellen –, und scharrte ihn ein.“
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon Südbaden Bauer » Do Jun 27, 2019 22:01

T5060 hat geschrieben:. aber Ruhrpott ist geil, dort sind die Leute auch heute noch nicht so abgedreht und haben noch ein halbwegs normales Denken gegenüber Landleben und Ernährung.

Die kaufen es billig bei Aldi, das ist dir doch auch nicht Recht...
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon Estomil » Fr Jun 28, 2019 6:47

Das sollte eher bedeuten, dass es im Ruhrpott noch eine ausgeprägte malocher Mentalität gibt die sich mit der Landwirtschaft stark identifizieren kann.

Berlin hingegen ist sowas von voll von grünen hipstern, dass die jeglichen Bezug zur Realität verloren haben.
Berlin leistet es sich nicht nur einen Flughafen nicht fertig zu bekommen. Sie leisten es sich sogar aktiv Investoren zu vergraulen die in Berlin investieren wollen.

Ob googel oder Siemens. Es wurde mehr oder weniger offen von der Politik gesagt dass die Firmen da nicht erwünscht sind. Sowas ist schon einmalig in Deutschland.

Die Enteignungsdebatte ist da nur die Spitze des eisbergs.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon DWEWT » Fr Jun 28, 2019 7:05

T5060 hat geschrieben:
Alle wollen in die Städte, Singles, jeder braucht mehr Platz...

und wer Luxus braucht, muss den halt auch bezahlen.

Wer früher vor der Ehe bumsen wollte, musste dies halt im Auto tun.


Du möchtest also zurück zu den DDR-Umständen? Damals konnte man auch erst durch die Ehe, mit Kinderwartung, die Berechtigung auf eine Wohnung nachweisen. Schon merkwürdig, wie sich hier manche als DDR-Fans outen.
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Re: Bauland reinvestieren?

Beitragvon Estomil » Fr Jun 28, 2019 8:26

Dazu brauchte man keine ddr.

Früher war Mutter und Oma die Regierung. Zusammenziehen ohne Trauschein war schon ein echter Skandal. ;)
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