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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 18:12

BDM- Verband

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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121 Beiträge • Seite 2 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 9

Wird der BDM und damit seine Mitglieder die gesteckten Ziele erreichen oder nicht?

Ja
35
44%
Nein
44
56%
 
Abstimmungen insgesamt : 79

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Beitragvon Maddin » Mi Jan 17, 2007 23:49

In den letzten Wochen konnte der BDM sehr viele Mitglieder in unserer Gegend gewinnen. Auch Betriebe von denen ich es nie gedacht hätte.
Hier sind die derzeit sehr aktiv.
Die Forderungen finde ich nicht überzogen, weil ich meine, das man sich schon hohe Ziele setzen sollte. Auch in der Bevölkerung scheint es, wenigstens halbwegs endlich mal angekommen zu sein, das der derzeitige Milchpreis ja fast einer Unverschämtheit gleich kommt. Aber nur weil die Milch gerade im Laden so billig ist bezahlt keiner mehr, weil es sowieso nicht beim Produzent ankommt.
Es sind jedenfalls einige bereit mehr für die Milch auszugeben.
Beispiel: Die Milch von Bergweide, die einiges mehr kostet, ist seitdem der BDM überall Schilder aufgestellt hat, fast immer ausverkauft und die "billige" Milch bleibt zunehmend stehen. Es wird immer schwerer hier von Bergweide als beispiel Milch zu bekommen.
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Beitragvon H.B. » Do Jan 18, 2007 10:08

Maddin hat geschrieben:Beispiel: Die Milch von Bergweide, die einiges mehr kostet, ist seitdem der BDM überall Schilder aufgestellt hat, fast immer ausverkauft und die "billige" Milch bleibt zunehmend stehen. Es wird immer schwerer hier von Bergweide als beispiel Milch zu bekommen.

Das kann schon sein, aber der BDM sollte sich eigentlich nicht mit Ab-Hof -Verkauf beschäftigen.
Wenn die eines ihrer Ziele erreichen wollen, müssen sie keine Schilder aufstellen, sondern der europäischen Kommision Möglichkeiten erläutern wie ein funktionierender Außenschutz (der politisch auf allen Ebenen abgelehnt wird) bei den WTO-Verhandlungen durchgesetzt werden kann.
Wenn dieses Ziel erreicht ist, kan man nur gemeinsam mit allen Mitgliedstaaten marktregulierende Maßnahmen ergreifen, was politisch auch nicht gewünscht ist.
Der BDM ist nicht in der Lage den Milchpreis positiv zu verändern, Jetzt nicht, und in 10 Jahren nicht!
Spendet dieses Geld dem roten Kreuz, da ist es sinnvoller angelegt!

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Beitragvon Geronimo » Do Jan 18, 2007 13:17

Mit dem Aussenschutz schützen wir uns vor dem "Weltmarkt", der von der Menge her eigentlich eher ein Restmilchmarkt ist.
Der Weltmarktpreis ist nicht zuletzt deshalb so niedrig, weil die EU ihn durch Exporterstattungen niedrig hält.
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Beitragvon Maddin » So Jan 21, 2007 20:06

H.B. hat geschrieben:
Maddin hat geschrieben:Beispiel: Die Milch von Bergweide, die einiges mehr kostet, ist seitdem der BDM überall Schilder aufgestellt hat, fast immer ausverkauft und die "billige" Milch bleibt zunehmend stehen. Es wird immer schwerer hier von Bergweide als beispiel Milch zu bekommen.

Das kann schon sein, aber der BDM sollte sich eigentlich nicht mit Ab-Hof -Verkauf beschäftigen.
Wenn die eines ihrer Ziele erreichen wollen, müssen sie keine Schilder aufstellen, sondern der europäischen Kommision Möglichkeiten erläutern wie ein funktionierender Außenschutz (der politisch auf allen Ebenen abgelehnt wird) bei den WTO-Verhandlungen durchgesetzt werden kann.
Wenn dieses Ziel erreicht ist, kan man nur gemeinsam mit allen Mitgliedstaaten marktregulierende Maßnahmen ergreifen, was politisch auch nicht gewünscht ist.
Der BDM ist nicht in der Lage den Milchpreis positiv zu verändern, Jetzt nicht, und in 10 Jahren nicht!
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Bergweide ist kein Ab Hof verkauf sondern eine Molkerei in der Nähe von Willingen und soweit ich weiß hat der BDM auch nichts mit Ab Hof Verkauf zu tun. Oder doch?
Bezüglich der Schilder.
Dies sehe ich als ein Anfang. Ist sicherlich keine Endlösung und sicherlich ist hier besonders auch die Politik gefragt. Doch von der Politik wird man doch sowieso erst wirklich ernst genommen, wenn die Politiker morgends keine Butter oder Milch mehr zum Frühstück bekommen. Auf dem Weg dahin hilft es nur wenn die Milch nicht in den Verkehr kommt und somit Milchprodukte knapp werden.
Ich finde so muß man auf sich aufmerksam machen. Und wenn die hohen Herren dann mal verstanden haben das der jetzige Milchpreis eine Frechheit ist, dann muß man sich mit Molkereien, Politik und Handel an einen Tisch setzen und muß dabei bei seinen Forderungen bleiben und darf sich nicht "einlullen" lassen.
Um dieses Ziel zu erreichen finde ich kann der BDM ein wertvolles Instrument werden, wenn genug Betriebe Mitmachen.

Gruß

Maddin
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Beitragvon H.B. » So Jan 21, 2007 20:48

Wieviele Millionen Tonnen verarbeitet Bergweide pro Jahr?

Auf den Gesamtmarkt gesehen ist sowas ein "Ab-Hof-Verkauf"
Solche Aktionen werden den BDM- Mitgliedern, die andere Molkerein beliefern nicht viel bringen!
Der Politik ist der jetzige Milchpreis schon ein Dorn im Auge. Wie willst du einem wachstumswilligen Betrieb beibringen, weniger zu liefern? Mach mal ein gutes Beispiel und fang damit an.
Unsere Biogaser helfen da mehr. Man müsste die Beitragsgelder des BDM nehmen und sie den Umstellern von Milch auf Biogas zur Verfügung stellen. Das würde eine grössere Wirkung erzielen, und wichtig: Das Geld beibt in Bauernhand!

Anmerkung: Ich habe keine Biogasanlage, es ist auch nichts geplant.

Was macht eigentlich der BDM mit seinen Beitragsgeldern, außer Schilder aufstellen? Gibts dazu einen link?

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Beitragvon terronimo » Mo Mai 21, 2007 23:44

Bauernverband hat verkackt-BDM hatt´s evtl. gepackt, aber nur wenn alle mitziehen....

Verhandlungen laufen...15 % steigt der preis für milchprodukte, davon hört man, wo wir dann bleiben is die andere frage, erst bereichert sich der zwischenhandel noch ein wenig-als ob´s nich schon genug wäre....

Auf die Strasse mit euch,
nur an welchem Tag
ham wir alle zeit???
vielleicht zu st. Nimmerlein......
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Beitragvon Komatsu » Di Mai 22, 2007 6:25

Die Molkereien ändern die Satzungen dort hingehend, daß der Lieferant keine Möglichkeit an einem Streik teilzunehmen. Das deutsche recht sieht wohl in einer Arbeitnehmer - Beziehung Streiks vor, aber in einer Lieferanten bzw. genossenschaftsBeziehung ist dies nicht vorgesehen.
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irgendwann is´s zuviel

Beitragvon terronimo » Di Mai 22, 2007 8:03

GESETZESBRUCH :twisted:
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Beitragvon timbermaster » Di Mai 22, 2007 8:05

ihc833 hat geschrieben:Die Molkereien ändern die Satzungen dort hingehend, daß der Lieferant keine Möglichkeit an einem Streik teilzunehmen. Das deutsche recht sieht wohl in einer Arbeitnehmer - Beziehung Streiks vor, aber in einer Lieferanten bzw. genossenschaftsBeziehung ist dies nicht vorgesehen.


dann muß man halt deutsches DIN-NORM Streikrecht auf die Art und Weise abbiegen...z.B. Kühlung defekt, Milch sauer! Tank hat ein Loch, Milchdiebstahl, Kühe sind nicht rechtzeitig zum Melken gekommen, kann nix liefern!

Sehe jetzt nicht das Problem, warum das nicht geht...Streiken!

Gerade jetzt hätte ein Bauer die Möglichkeit die Märkte zu sondieren und das zweite Standbein...z.B. den Energiewirt umzusetzen.

...denn wo massiver Widerstand herrscht, lassen sich auch Satzungen ändern!
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Bingo

Beitragvon terronimo » Di Mai 22, 2007 8:17

Timbermaster -> Terronimo ist deiner Meinung, man mus sich nicht immer an alles halten was die affen sich ausdenken...wenn keiner was tut wird auch nix passieren!!!

melden halt dann alle kühe bei hit als unauffindbar verschollen, hehe :lol:
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Beitragvon 251at » Di Mai 22, 2007 10:08

ihc833 hat geschrieben:Die Molkereien ändern die Satzungen dort hingehend, daß der Lieferant keine Möglichkeit an einem Streik teilzunehmen. Das deutsche recht sieht wohl in einer Arbeitnehmer - Beziehung Streiks vor, aber in einer Lieferanten bzw. genossenschaftsBeziehung ist dies nicht vorgesehen.


Muß für einen satzungsänderung nicht einen Abstimmung unter den Genossen durchgeführt werden?
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Beitragvon Komatsu » Di Mai 22, 2007 11:23

Ja und die werden der Satzungsänderung zu stimmen. Ich hab zumindest für Deutschland keine Zweifel. Der BDM mag zwar viele Mitglieder haben, aber die anderen sitzen an den strategischen Stellen.
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Beitragvon bona terra » Di Mai 22, 2007 11:49

[quote="ihc833"]Ja und die werden der Satzungsänderung zu stimmen. Ich hab zumindest für Deutschland keine Zweifel. Der BDM mag zwar viele Mitglieder haben, aber die anderen sitzen an den strategischen Stellen.[/quote]

Die beste strategische Stelle ist am Kuheuter! Und wegen Streik: der Milchbauer muß ja nicht streiken, er darf halt nicht mehr billiger verkaufen. Man sollte vielleicht mal von der Regelung abweichen, daß man auf die Abrechnung von der Molkerei wartet, weg von der Abliefer-Mentalität. Im Geschäftsleben ist es doch auch überall normal, daß der Lieferant die Rechnung an seinen Kunden schreibt. Und wenn der nicht mehr bezahlt, bekommt er nichts mehr! Das ist doch kein Streik, oder seh ich da was falsch?

Wenn ihr vom Lagerhaus oder sonst wo was abholt, dann schreibt ihr doch auch keine (Ab-)Rechnung, sondern bekommt letztere von euerem Lieferanten. Und wenn ihr nicht bezahlt, dann gibts nichts mehr.

Das einzige Problem an der ganzen Sache ist die Uneinigkeit der (nicht nur Milch-)Bauern. Da kriegt man die Menge kaum runter. Und sollten die Preise tatsächlich steigen wird die Menge wohl schnell hinterherklettern, mit dem Ergebnis, daß die Preise wieder sinken werden. Aber das ist nun mal Markt. Die Starken setzen sich durch, die Schwachen werden ausgemerzt.
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Beitragvon bona terra » Di Mai 22, 2007 12:00

[quote="ihc833"]Ja und die werden der Satzungsänderung zu stimmen. Ich hab zumindest für Deutschland keine Zweifel. Der BDM mag zwar viele Mitglieder haben, aber die anderen sitzen an den strategischen Stellen.[/quote]

Die beste strategische Stelle ist am Kuheuter! Und wegen Streik: der Milchbauer muß ja nicht streiken, er darf halt nicht mehr billiger verkaufen. Man sollte vielleicht mal von der Regelung abweichen, daß man auf die Abrechnung von der Molkerei wartet, weg von der Abliefer-Mentalität. Im Geschäftsleben ist es doch auch überall normal, daß der Lieferant die Rechnung an seinen Kunden schreibt. Und wenn der nicht mehr bezahlt, bekommt er nichts mehr! Das ist doch kein Streik, oder seh ich da was falsch?

Wenn ihr vom Lagerhaus oder sonst wo was abholt, dann schreibt ihr doch auch keine (Ab-)Rechnung, sondern bekommt letztere von euerem Lieferanten. Und wenn ihr nicht bezahlt, dann gibts nichts mehr.

Das einzige Problem an der ganzen Sache ist die Uneinigkeit der (nicht nur Milch-)Bauern. Da kriegt man die Menge kaum runter. Und sollten die Preise tatsächlich steigen wird die Menge wohl schnell hinterherklettern, mit dem Ergebnis, daß die Preise wieder sinken werden. Aber das ist nun mal Markt. Die Starken setzen sich durch, die Schwachen werden ausgemerzt.
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Beitragvon Gress » Di Mai 22, 2007 13:14

hallo,
denke mal das die Schwierigkeit auch darin steckt , das es einfach sehr unterschiedliche Interessen unter den Milcherzeugern gibt.

Es gibt viele die sagen: " also jetzt muß das was ich an Milchmenge mach einfach reichen" nach dem Motto "für mich wird es schon reichen und am Schluß will ich natürlich nochmal ordendlich was für meine Quote bekommen..."

Dann gibt es z.B. die die frisch erweitert haben und froh wären wenn die
Preise für Lieferrechte möglichst weit unten liegen - was mit hohen Milchpreisen vielleicht nicht möglich ist.

Und nicht zu vergessen sind das "bessere Viertel" in den Buchführungsauswertungen die auch mit dem gegenwärtigen Preisen gute Gewinne machen und folglich zu denen gehören die auch nicht gerade motiviert in die BDM - Sache reingehen , wenn Sie´s überhaupt tun.

Von denen kommt dann der Spruch : "Ihr ewigen Überlieferer, kauft keine Quoten und schreit nach besseren Preisen , das versteh einer..."

Weil die haben sich nämlich immer eingedeckt mit Lieferrecht und Ihre Höfe ausgebaut /erweitert und haben somit mehr für den Milchpreis getan als die "Marktschreier" die nach Haus fahren und liefern wie blöd und dann Weihnachten oder januar voll sind weil sie wieder mal vor der Konsequenz stehen wenn man halt nie nen Schritt wagt in Richtung Q-Kauf

So jede Seite hat Ihre berechtigten Argumente - finde ich und denk mir , wie soll das zusammen gehen?

Weiß es nicht , träumen hilft aber auch nicht....

Gruß
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