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Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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21 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon 1055 » Fr Mai 04, 2012 21:29

Danke erstmal fürs tolle Feedback :D
Ich habe so wie Cairon auch nur 20er Boden wo ich das anwenden möchte, das Problem ist, das wir ein Viehloser Betrieb sind, Mist würde nur von 3 Pferden anfallen, und der ist nicht mal abgelagert.
An Holzschredder hab ich auch schon gedacht, ebenso an Rasengrünschnitt oder Laub von einem Garten Landschaftspfleger.
Das sind aber alles so geringe Mengen, das es nichtmal fürs halbe Feld reichen würde.
Was ich bekommen würde wären Gärreste, die aber auch nur ausm Fass.
Normalerweise müsste doch auch eine feine Untersaat vor Errosion schützen oder?
Welche Pflanzen könnt würde denn da in Frage kommen die nicht so dominant ist, auch in der Ernte nicht stört und doch den Boden schützt?
Was wäre denn eine günstige Zwischenfrucht?

Der nette Herr der mir das Edasil verkaufen möchte riet übrigens nur zu grobkörnigen Granulat, kein Mehl nehmen.
Bei Gesteinsmehl besteht die Gefahr das das Mehl die Poren des Bodens verschließt, was wiederum zum verschlämmen führt.

Ich merk schon, dieses Thema ist sehr komplex, und mich wundert es eigentlich das man nirgendwo Erfahrungsberichte liest, denn mal eben 6000€ für einen Bodenverbesserer ausgeben, wo man keine Erfahrungsberichte liest, ist selbst mir zu heikel.
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon Wave » Fr Mai 04, 2012 21:53

Nimm doch einfach eine 1ha Parzelle und guck ob das überhaupt was bringt und 400€ verschwendet doch jeder für irgendwas.
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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon Manfred » Sa Mai 05, 2012 6:47

Wenn man viel C einbringt, geht die C:N Schere natürlich auf.
Wenn sich das aufs Pflanzenwachstum auswirkt, ist eine Ausgleichsdüngung angesagt. Ebenso beim Kalk.
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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon Ulikum » Sa Mai 05, 2012 8:47

Der Kalk würde mir auf einem solchen Standort das größte Kopfzerbrechen bereiten.

Das mit der Ausgleichsdüngung ist leider auch nicht so einfach.
Komme ich Breitwürfig mit N geht zwar die Schere wieder zu, dafür wir dann aber wieder vermehrt C abgebaut.
Bleibt nur N Düngung nach dem Cultanverfahren übrig, N-Düngung Punktuell oder in Düngestreifen,
das funktioniert aber auch nicht richtig weil nicht genügend Tonminerale im Sandboden sind.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon Cairon » Sa Mai 05, 2012 10:11

das Problem ist eben, dass man aus einer saueren Braunerde keinen Lösboden machen kann. Ich denke man kann nur durch ordentliche Bewirtschaftung, Zwischenfrüchte und organische Düngung versuchen das beste aus seinem Boden heraus zu holen. ich denke wenn man versuche mit z.B. Schreddergut machen wollte, würde das nur über Jahre mit mehreren Behandlungen und einer passenden Düngung gehen. Ich habe zu diesem Thema leider auch noch nirgends etwas sinnvolles gelesen.
Die Leute die Bodenverbesserung versprechen sind solche wie diese: http://www.sobac.de/ Ich war da mal zu einer Veranstaltung, die wollen Bakterienkulturen auf den Ackerstreuen und ihn dadurch verbessern. Ich weiß aber nicht was davon zu halten ist.

Ich habe gerade noch mal etwas mit Tante Google geredet:

http://www.harzhumus.de/pdf/Kompost%20Humus.pdf

http://www.lms-beratung.de/upload/59/12 ... _15025.pdf
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Bentonit als Wasserspeicher auf Sandböden

Beitragvon mike1959 » Sa Mai 12, 2012 14:56

Da frage ich mich allerdings, ob nicht so ein Polymer sinnvoller wäre :?:

So Produkte wie Erosionex, Soilfloc oder PAM

Die werden zur Dünenkontrolle ud teilweise auch in der Bewässerungslandwirtschaft verwendet und sollen mehr als ihr 100-faches Eigengewicht an Wasser speichern.

Ich hab allerdngs keine eigenen Erfahrungen damit, ich kenne nur Firmenbroschüren und ein paar (hoffentlich) unabhängige Testberichte dazu.

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