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Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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39 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon KartoffelKrings » Mo Feb 13, 2012 17:12

Was willst du in zukunft machen?

Willst bis zur Rente Schlepper fahren und in der Erntezeit morgens um 5 aufstehen und nachts um 3 wiederkommen ??

Lass das besser ;) wenn du eine Ausbildung zum Landwirt machen willst dann versuche in eine agrargeselschaft zu kommen und zeige kaufmännisches wissen ! Denn heut zu Tage reicht es nicht als Landwirt Schlepper fahrn zu können oder einen Häcksler zu bedienen - vergiss es ! Du musst Bilanzen lesen können , kalkulieren können und und und .... n8

Und als Mitarbeiter beim LU bekommste nen Hungerlohn !!;)

So überlege es dir ...

Jeder kann einen eigenen Hof aufbauen oder auch übernehmen es gibt so viele alte Landwirte die jetz bald aufhören wollen und keinen Nachfolger haben - und was kannst du da machen richtig du gehst zu dem hin und sagst ich führe deinen Hof weiter und zahle dir im Monat 3.500€ und wenn du tot bist gehört dein Hof komplett mir ;) und schon biste besitzer ;) ich z.b. Übernehme ab dem Sommer 2012 bis zum Herbst 2013 insgesamt knapp 100 Ha bestes Ackerland ;) was mir gehört und ich muss nur denen was zur Rente tun ;)

Also sei kreativ lass dir was einfallen und nicht gleich sagen - hm ich kann ja noch Mechaniker dran hängen etc und dann werd ich eher vom lu genommen - KÄSE!

Mach nen Meister und Bau nen ausbildungsbetrieb auf ;)

Also streng dich an !;)
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Feb 13, 2012 17:47

JonnySchorsch hat geschrieben:Ich finde es offen gesagt etwas schade das in diesem Thema so wenig läuft, geht es doch um die Zukunft der Landwirtschaft in reinster Form :(


Wenn du mal gut verdienen willst, dann geh in die Industrie als Industriemechaniker, Elektroniker für Anlagentechnik, Zerspanungsmechaniker etc. zu einem guten, größeren Unternehmen und mach später den Meister oder studiere noch. Da hast Tarifvertrag und geregelte Arbeitszeiten.
Handwerk und Landwirtschaft kannst finanziell vergessen, zumal ohne eigenen Betrieb. Da muss man schon Idealist sein, um das 45 Jahre zu machen.
Wenn dir Geld nicht so wichtig ist und du wirklich Spaß an der LW hast und du partout nirgendwo anders arbeiten willst, dann mach es. Aber beschwer dich hinterher nicht über zu wenig Kohle.
Und zu bedenken ist auch, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Zukunft noch stärker sinken wird durch Unrentabilität kleinerer Betriebe. Ergo ist absehbar, dass die Zahl der in der LW Beschäftigten noch weiter abnehmen wird. Keine rosigen Aussichten...
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon JonnySchorsch » Mo Feb 13, 2012 18:23

Oberpfälzer hat geschrieben:
JonnySchorsch hat geschrieben:Ich finde es offen gesagt etwas schade das in diesem Thema so wenig läuft, geht es doch um die Zukunft der Landwirtschaft in reinster Form :(


Wenn du mal gut verdienen willst, dann geh in die Industrie als Industriemechaniker, Elektroniker für Anlagentechnik, Zerspanungsmechaniker etc. zu einem guten, größeren Unternehmen und mach später den Meister oder studiere noch. Da hast Tarifvertrag und geregelte Arbeitszeiten.
Handwerk und Landwirtschaft kannst finanziell vergessen, zumal ohne eigenen Betrieb. Da muss man schon Idealist sein, um das 45 Jahre zu machen.
Wenn dir Geld nicht so wichtig ist und du wirklich Spaß an der LW hast und du partout nirgendwo anders arbeiten willst, dann mach es. Aber beschwer dich hinterher nicht über zu wenig Kohle.
Und zu bedenken ist auch, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Zukunft noch stärker sinken wird durch Unrentabilität kleinerer Betriebe. Ergo ist absehbar, dass die Zahl der in der LW Beschäftigten noch weiter abnehmen wird. Keine rosigen Aussichten...


OK, wenigstens eine klare Ansage.
Ich verstehe dann aber erlich gesagt nicht, warum mir der Ausbildungsberater dann das genaue Gegenteil sagt. Da hieß es nämlich, gut ausgebildete Arbeitskräfte seien auch in Zukunft sehr gesucht... merkwürdig.

@KartoffelKrings: Ich weiß das Landwirtschaft nicht nur aus Schlepper- und Häckslerfahren besteht und ich habe das auch mehrmals betont, das ich mir dem bewusst bin und mich gerade auch die anderen Bereiche und die vielseitigen Aufgaben in der LWS faszinieren. Also bitte alles lesen und nicht vorsorglich mal bisschen ankacken.
Das mit dem LaMa aufsatteln habe auch nicht ich erfunden, sondern besagter Ausbildungsberater vom Amt für Landwirtschaft. Die Arbeitszeiten sind mir auch bewusst, das merke ich jetzt schon wenn ich gelegentlich bei Landwirten bin. In der Getreideernte ist es (zumindest bei uns) aber nicht so extrem wie du schilderst. Zwar wird gearbeitet bis zum Morgentau, allerdings kann man dann auch erst am Vormittag weitermachen da es vorher noch zu feucht ist. Im Ackerbau hast du noch den Vorteil das du in der Ernte und der Bestellung Arbeitsspitzen hast, aber dafür auch im Frühjahr nach dem Pflanzenschutz und Teile des Winters weniger zu tun hast. Desshalb möchte ich mich auch ungern auf Tiere einlassen.
Aber das beste wird wohl sein, ich gehe einfach zum nächstbesten Betrieb mit über 500ha und sage „pass auf ich geb dir 5000€ im Monat und wenn du Tot bist gehört mir das“. So einfach ist das weißt du :roll:
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon KartoffelKrings » Mo Feb 13, 2012 18:27

Du denkst vollkommen falsch ;) ein kleiner alter Bauer mit 20 ha ist damit zufrieden wenn du ihm 2.000€ im Monat zahlst ;) glaube mir Versuch es mal!;)
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Nordhesse » Mo Feb 13, 2012 18:52

Jetzt will ich dazu auch noch mal was einbringen. Wenn du eine Ausbildung als Landwirt abschließt, wirst du hinterher einen job bekommen. Ich stelle meinen derzeitigen Azubi im Sommer nach der Prüfung ein. Auch beim Maschinenring oder beim zuchtverband werden händeringend Leute gesucht. Die Verdienstmöglichkeiten sind nicht so wie in der Industrie, aber min. genausogut wie im Handwerk. Zumindestens ist dass bei uns hier so. Im Osten bilden viele Betriebe nur noch aus, wenn man zusagt, nach der Lehre min ca. 5 jahre dazubleiben.

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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Nordhesse » Mo Feb 13, 2012 18:57

Achso, du wolltest ja noch zahlen hören. Einstiegsgehalt nach der Lehre hier ca. 11 €. Ist aber sehr vom Lohnniveau der Region abhängig. Im Ostne eher weniger im Süden wohl mehr. Und wenn ich mir die demographische entwicklung anschaue werden wir in Zukunft noch deutlich mehr bezahlen müssen.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Gockel » Mo Feb 13, 2012 19:00

KartoffelKrings hat geschrieben:Du denkst vollkommen falsch ;) ein kleiner alter Bauer mit 20 ha ist damit zufrieden wenn du ihm 2.000€ im Monat zahlst ;) glaube mir Versuch es mal!;)


Jung, frisch, frech, unerfahren und Sprücheklopfen, dass kann die eine Seite sein von einem erfolgreichen Landwirt, wenn auf der anderen Seite noch eine solide Ausbildung auf mindestens 2 Fremdbetrieben und vielleicht noch, wenn genügend Zeit,ein Volontariat im Ausland die Berufsausbildung komplettiert.
In der Landwirtschaft ist soviel möglich, wenn ich allein die Stellennachfrage in der Nutztierhaltung anschaue.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Feb 13, 2012 19:59

JonnySchorsch hat geschrieben:Ich verstehe dann aber erlich gesagt nicht, warum mir der Ausbildungsberater dann das genaue Gegenteil sagt. Da hieß es nämlich, gut ausgebildete Arbeitskräfte seien auch in Zukunft sehr gesucht... merkwürdig.


Weil dessen Job sicherer ist bzw. davon abhängt, wenn bzw. dass er genügend Lehrlinge anschleppt...

Der größte Schmarrn ist aber zu sagen, dass du erst Landwirt lernen sollst und dann Mechaniker. Dann sitzt du mit über 20 in der Berufsschule mit lauter 16jährigen und kannst deine landwirtschaftlichen Kenntnisse nicht vertiefen (Meister, etc.), sondern musst nochmal von vorne mit was anderem anfangen. Wenn dann andersrum. Ein Landwirt, der viel selber richten kann, ist gut dran. Aber ein mittelmäßiger Mechaniker, dem zig Lehrgänge für die ganzen Maschinen fehlen, mit einigen veralteten landwirtschaftlichen Kenntnissen, aber ohne echte Berufserfahrung. Was soll der machen? Der schmiert dann beim Lohner die Maschinen...
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Fassi » Mo Feb 13, 2012 20:58

Genauso ist es. Der Erhalt von Berufsschulen und auch den höhren Landbauschulen (gerade in BY) hängen von den Schülerzahlen. Damit zusammenhängen auch die Anzahl der höhreren Dienste. Die will ein Amtschef möglichst erhalten und somit versuchen die jeden in die Schule zu schleppen (und übrigens auch den Großteil zum Abschluss zu bringen, mit allen möglichen Mitteln). Auf der Uni, ich kanns mich noch an die O- Phase erinnern, als der Dekan und jeder Prof gesagt, mit dem Studiuzm bekommt jeder einen Job und auch eine ordentliche Bezahlung. Vergiss es. Jobs gibts nur im Agrinbuisnesbereich, und auch nur da ist die Bezahlung halbwegs gut. Bei dem Rest mußt halt wirklich Idealismus und Spaß mitbringen, die Bezahlung und die Arbeit ist den meisten anderen Branchen im Verhältnis besser. Und wie gesagt, Du mußt in dem Job reisefreudig sein und gesamt Deutschland als Einsatzgebiet sehen.

Ich würde keinem ohne Hof zu ner Lehre in dem Bereich raten und erst Recht nicht mehr zu einem Studium. Das lohnt sich einfach nicht. In der Zeit kann man besseres anfangen und teilweise auch schon Geld verdienen. Wenn man Spaß dran hat, kann man im Nebenerwerb/Hobby was machen und sein Geld halt woanders verdienen. Ich würde jedenfalls nicht mehr in die Branche gehen und erst recht nicht mehr Landwirtschaft studieren. Übrigens, die vom Nordhessen angesprochenen Stellen kannst Du als Bachelor oder Master vergessen, da bekommt idR seine Bewerbung innerhalb von 7 Tagen mit ner Absage wieder (und 2,1 sehe ich jedenfalls noch nicht als schlechten Abschluß), die nehmen lieber Techniker oder Meister.

Gruß
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Nordhesse » Mo Feb 13, 2012 21:05

Zum praktischen Arbeiten in der Landwirtschaft sollte ien Studium auch nur bedigt gedacht sein. Wenn man so eine Berwerbung bekommt hat man 3 Probleme: 1. Man denkt , was will der hier. 2. Man denkt, der macht das eh nur zum Übergang. 3. Man denkt, der macht mir als Chef Konkurrenz
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Feb 13, 2012 21:09

Richtig, man muss sich dann eben irgendwie anders reinmogeln 8) zuerst als Aushilfe, Fahrer o.ä. und beweisen das man was kann und den Job ernst meint. Und man sollte sich selbst die nötigen Fertigkeiten angeeignet haben, die ein Geselle oder Meister auch kann. Man darf ja auch Ausbilden mit Studium.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Fassi » Mo Feb 13, 2012 21:21

Ich rede ja auch nicht davon, mit der Ausbildung auf nem Betrieb als Treckerfahrer anfangen (dazu braucht ja auch kein 5jähriges Studium zu absolvieren). Nein, die ganzen Verbände und Zuchtorgas nehmen auch recht ungern studierte Leute, außer die Agrarbwler als Geschäftsführer (da aber auch lieber FHler). Von daher lohnt sich ein agrarwisschenschaftliches Studium nur, wenn man in die Forschung will. Ansonsten ists fürn Ar...

Gruß
PS: Ich orientier mich um, in der Branche bin ich nur noch als Nebenerwerbler aktiv, aber nicht mehr als Arbeitnehmer.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2012 21:23

Hab auch eine Bekannte. Keine Landwirtschaft daheim, trotzdem in LTA gemacht und danach an der FH Nürtingen Landwirtschaft studiert. Nach einigen hundert erfolglosten Bewerbungen ist sie jetzt am resignieren. Eine Vertreter-Gosch hat sie nicht und möchte auch nicht in den Bereich und die Arbeit auf den Betrieben scheinen die Betriebsleiter dem kleinen Frauchen mit relativ wenig Praxis nicht zuzutrauen. Und in der Forschung wollen sie scheinbarkeine FH-ler. Falls jemand Richtung Rhein-Neckar ein arbeitswilliges, schlaues Köpfchen sucht, stelle ich gerne den Kontakt her.

Wenn jemand von außerhalb der Landwirtschaft kommt, würde ich vor dem Studium zwecks Praxis unbedingt zu einer Lehre raten, wenn er/sie später in der Praxis und nicht im Büro oder Auto arbeiten will.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Feb 13, 2012 21:33

Ich bin ja an der Uni und kann nur bestätigen dass auch hier Vorkenntnisse zwingend notwendig sind, ideal ist natürlich eine Lehre. Die Leute ohne Vorkenntnisse haben große Schwierigkeiten den Zusammenhang der Details zu verstehen, da sie ja nicht wissen wofür man etwas braucht. Auch wenn man in die Forschung will ists doch besser wenn man weiß was verbessert werden kann. Und als Vertreter sollte man auch von der Praxis etwas wissen sonst wird man schnell vom Hof gejagt. In den Auswahlverfahren an der Uni werden die Vorkenntnisse praktisch nicht berücksichtigt, und man merkt bei vielen dass sie sich doch gar nicht für die Landwirtschaft interessieren. Früher als die Gummistiefel noch aus Holz waren 8) war die Lehre ja nicht umsonst verpflichtend vor dem Studium.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2012 21:35

Fassi hat geschrieben:Von daher lohnt sich ein agrarwisschenschaftliches Studium nur, wenn man in die Forschung will. Ansonsten ists fürn Ar...


Seh ich nicht ganz so. Für mich war und ist mein (nicht landwirtschaftliche) Studium (auch wenn ich heute nur noch Bruchteile davon fachlich brauche) ein wichtiger Teil meiner Lebenserfahrung, den ich keinesfalls missen möchte.
Wer des Köpfchen dazu hat, kann sich die im Studium vermittelten Inhalte sicher nach Bedarf und Freude selbst aneigenen. Keine Frage. Wenn man einen Angestelltenjob als mittelprächtig bezahlter Halbtraktorist anvisiert, ist es finanziell für die Katz. Aber die gewonnene Reife und Lebenserfahrung und den Bilck über diverse Tellerränder kann einem keiner nehmen. Wer als Unternehmer tätig werden möchte, ist mit einem Studium gut beraten und wird sich im Studium entsprechend engagieren.
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