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Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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39 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Feb 13, 2012 21:47

Manfred hat geschrieben:Seh ich nicht ganz so. Für mich war und ist mein (nicht landwirtschaftliche) Studium (auch wenn ich heute nur noch Bruchteile davon fachlich brauche) ein wichtiger Teil meiner Lebenserfahrung, den ich keinesfalls missen möchte.


Die Partys nicht vergessen... und die Cafeteria, die vormittags, mittags und nachmittags mind. je zwei Stunden besucht werden muss, bitte auch nicht vergessen... Dort dann immer gleich die Weiber für abends zum Fortgehen auschecken... Ach was waren das herrliche Zeiten... Kann gar nicht glauben, wenn ich den ganzen Tag im Büro sitze oder meinen Eltern aufm Hof helfe, dass das für mich vor immer vorbei sein soll...
Ich glaub, ich studier auch noch mal... Wobei ich war beim ersten Mal schon scheiße. :oops:
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Manfred » Mo Feb 13, 2012 21:53

Oberpfälzer hat geschrieben:Wobei ich war beim ersten Mal schon scheiße. :oops:


Jaja, Cafeteria und Weiber... Wenn du die nächstes mal weg lässt... :mrgreen:
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Feb 13, 2012 21:59

Manfred hat geschrieben:Jaja, Cafeteria und Weiber... Wenn du die nächstes mal weg lässt... :mrgreen:


Spinnst du? Von diesen Erinnerungen zehre ich noch die nächsten 60 Jahre, bis ich mal in die Kiste falle.
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon JonnySchorsch » Di Feb 14, 2012 17:35

Hallo,
wenn ich euch glaube, dann also lieber eine Ausbildung mit anschließendem Techniker/Meister als ein Studium.
Ein gewisses Maß an Spaß und Idealismus bringe ich auf jeden Fall mit würde ich doch behaupten. Ich denke auch das braucht man in sehr vielen Berufen. Sonst gäbe es in Deutschland nur Zerspanungstechniker und Indrustriemechaniker.
Wie ich das hier so gelesen habe, sollte ich dann wohl nach der Ausbildung auf einem Betrieb bleiben, als normaler Angestellter, und praktische Erfahrungen sammeln um für spätere Bewerbungen praktische Berufserfahrungen nachweisen zu können. Richtig soweit?
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon KartoffelKrings » Di Feb 14, 2012 17:46

Mach nen Meister ;)


Hab ich auch gemacht ;D und ich habe meinen ausbildungsbetrieb und den techniker brauche ich nicht das was du wissen musst lernst du in der Ausbildung und den Rest lernst du mit der zeit und im Notfall habe ich meinen John deere Händler 10 min entfernt ;)
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Gockel » Di Feb 14, 2012 18:20

KartoffelKrings hat geschrieben:Mach nen Meister


Stimmt!! Hab ich auch gemacht. Und jetzt habe ich meinem Junior den Betrieb übergeben.

All meine Erfahrungen, kann ich im Agrar Business gut verwerten und ich seh die Welt.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon KartoffelKrings » Di Feb 14, 2012 18:24

Ich hab den betrieb vor 4 jahren übernommen ;) mein Vater und meine Mutter sind nur unterwegs und genießen das leben;)
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon Schwarzbunte » Do Feb 16, 2012 19:57

Moin,

also ich gehe jetzt nach der 10. Klasse Realschule auf das Berufliche Gymnasium Agrar, wo ich dann als Abschluss die allgemeine Hochschulreife,also Abitur bekommen kann. Dann im Anschluss die normale Lehre als Landwirt und dann noch evtl. das Studium.
So habe ich alle Bereiche abgedeckt das heißt, dass ich nur mit dem ABI vielleicht auch noch mal gut was anderes machen kann wenn das in der LW nichts wird. Mit der Lehre könnte ich zur Not so in der LW arbeiten und mit dem Studium und der Lehre zusammen habe ich Praxiserfahrung und sonstige Qualifikationen und kann was auch mein Ziel ist, welches ich hoffentlich erreichen werde :roll: , bei der Landwirtschaftskammer anfangen :D .
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Re: Berufliche Zukunft im Bereich Landwirtschaft (?)

Beitragvon JonnySchorsch » So Mär 11, 2012 20:45

Hallo,
in der letzten Zeit war bei uns in der Region viel zum Thema Berufsfindung und dem ganzen Drum und Dran. Auch bei uns in der Schule war eine Veranstalltung wo ich eher zufällig auf jemanden gestoßen bin mit dem ich mich kurz unterhalten konnte. Was er gesagt hat fand ich ganz interessant. Als ich zwischen den Zeilen einmal habe durchklingen lassen das die Löhne in der LWS nun nicht so der Brüller sind, ist er gleich darauf eingegangen. Besonders gewundert hat mich, das er gesagt hat das die Gehälter garnicht so schlecht sein, wie einige immer meinen. Bei uns in der Region ist es nur immer schwer zu vergleichen, da bedingt durch die Großindustrie in unmittelbarer Umgebung alle etwas "verwöhnt" sind. Vergleicht man mit dem Handwerk, wird man mit Landwirtschaft sicher nicht reich, aber schlecht ist es auch nicht. (Das ist nur die Aussage dieser Person! Bitte nicht Steinigen!) Auch hat er von jemandem erzählt, der wie ich keine Landwirtschaft hat und nach der Ausbildung seinen Meister gemacht hat und jetzt in einem großen Betrieb der Gemüse zu Konserven und Tiefkühlkost verarbeitet in der Qualitätssicherung arbeitet und u. A. Anbauberatung für Landwirte macht die bei dem Unternehmen unter Vertrag stehen. Im Werk ist der einer der wichtigsten Männer und verdient alles andere als schlecht... ist ja immerhin auch ein Weg den man mal in Betracht ziehen sollte und an den ich selbst jetzt nicht gedacht hätte. Ein gewisses Maß an Idealismus gehört natürlich zum Beruf des Landwirts dazu, das hat auch er gemeint. Wer nicht für die Landwirtschaft gemacht ist sollte es besser lassen.
Ich habe mich auch nochmal etwas schlau gemacht bezüglich eventueller Arbeitgeber in der Region. Einen Landkreis weiter habe ich zwei Betriebe gefunden die über 1000ha bewirtschaften und wo sicher immer Leute gebraucht werden (Aussage Ausbildungsberater). In einem anderen benachbarten Landkreis findet man wiederum mehr Gemüseanbau, dort steht auch das oben genannte Werk welches Konserven herstellt (sehr bekannter Name). Bioenergie ist hier nun auch stark im Kommen, ein paar km weiter gibt es ein kleines 600-Seelen-Kaff in dem innerhalb weniger Jahre 8 (!) Biogasanlagen aus dem Boden gestampft wurden. Allerdings wird Biogas kaum Arbeitsplätze schaffen, außer in der Planung/Verwaltung.
Bei einer weiteren Veranstalltung hat eine "Persönlichkeitstrainerin" nochmal eindringlich auf mich eingewirkt das ich auf jeden Fall eine Ausbildung in dem Bereich machen soll, sofern es mir Spaß macht und ich mir dem bewusst bin was auf mich zukommt.

Aus all diesen Gesprächen habe ich nun doch einiges an „Mut“ gesöpft und tendiere doch stark zu einer Ausbildung zum Landwirt.
Eventuell hatte ich vor, nach der Schule mal eine komplette Saison (Frühjahr bis Herbst) auf einen Betrieb zu gehen, um mal richtig zu erleben was da abgeht. Bisher hatte ich wohl auch schon die eine oder andere Stunde in der LWS gearbeitet, allerdings sind das ja auch immer Momentaufnahmen z. B. vom Erntestress oder der todlangweiligen Zeit zwischen Frühjahrs- und Sommerarbeit :wink:
Evetuell kann man dies auch mit einem Auslandsaufenthalt berbinden.
Würde mich freuen noch einige Meinungen zu hören.
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