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Betriebskosten Milchkuh

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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44 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon LUV » Fr Jun 16, 2017 7:26

Da es sich eher um eine Liebhaberei handelt, sollten die Kosten sich wohl an "was ist sie mir wert" orientieren, als an betriebswirtschaftlichen Daten oder? :wink:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Bonifaz » Fr Jun 16, 2017 8:34

wastl90 hat geschrieben:Kuhleasing habe ich auch noch nie gehört:D



vor Jahren verkaufte ich auf der Zuchviehauktion einen Stier. Käufer war ein Betrieb außerhalb Bayerns. Bezahlt hatte ihn laut Abrechnung des ZV ein Leasingfirma aus Hamburg. Da dachte ich mir auch .......Sachen gibt's.
Übrigens, der Milchviehbetrieb existiert immer noch.
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Qtreiber » Fr Jun 16, 2017 13:00

Ich find's lustig. Da wird ne Kuh, die ihre beste Daseinsberechtigung wahrscheinlich beim Metzger finden würde, vor dessen Messer "gerettet" , ein befreundeter Landwirt erklärt sich bereit, das Tier aufzunehmen und jetzt wird auf einmal eine Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt/eingefordert. :roll:
Was kann man im vorliegenden Fall anderes erwarten, als dass der Landwirt die Kuh durchfüttert, Klauenpflege- und kleinere "Heilkosten" trägt, die Arbeit erledigt und dafür den Milchertrag behalten darf? Soll der jetzt auch noch dafür zahlen, dass er sich ein möglicherweise infektiöses Tier in die Herde stellt, das zur Querulanz neigt ?
Cowgirl Dalvers hat geschrieben:
Eine dieser Kühe ist Akazie, 4 Jahre und 5 Monate alt, ein Clown, ein Unikat, so liebenswert. Akazie hatte nun in den letzten 9 Monaten 2x Mastitis, einmal h.r. schwer, einmal h.l. leicht. Dazu hat sie ein schiefes Euter und ist ein bisschen frech manchmal ...
MfG Berit
Qtreiber
 
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Cowgirl Dalvers » Sa Jun 17, 2017 5:45

Qtreiber hat geschrieben:Ich find's lustig. Da wird ne Kuh, die ihre beste Daseinsberechtigung wahrscheinlich beim Metzger finden würde, vor dessen Messer "gerettet" , ein befreundeter Landwirt erklärt sich bereit, das Tier aufzunehmen und jetzt wird auf einmal eine Wirtschaftlichkeitsberechnung aufgestellt/eingefordert. :roll:
Was kann man im vorliegenden Fall anderes erwarten, als dass der Landwirt die Kuh durchfüttert, Klauenpflege- und kleinere "Heilkosten" trägt, die Arbeit erledigt und dafür den Milchertrag behalten darf? Soll der jetzt auch noch dafür zahlen, dass er sich ein möglicherweise infektiöses Tier in die Herde stellt, das zur Querulanz neigt ?
Cowgirl Dalvers hat geschrieben:
Eine dieser Kühe ist Akazie, 4 Jahre und 5 Monate alt, ein Clown, ein Unikat, so liebenswert. Akazie hatte nun in den letzten 9 Monaten 2x Mastitis, einmal h.r. schwer, einmal h.l. leicht. Dazu hat sie ein schiefes Euter und ist ein bisschen frech manchmal ...


MfG Berit


Dieser "befreundete Landwirt" ... bei sowas bin ich manchmal echt naiv ... hat sich förmlich darum gerissen meine Akazie für die Hälfte vom Schlachtpreis (800,-€) zu übernehmen. Akazie liefert z.Z. knapp 50 kg Milch tägl. und ihre Zellzahlen sind unauffällig.
400,- € habe ich gezahlt, damit Akazie nicht ihre Daseinsberechtigung unter des Metzgers Messer findet. Drei erfahrene Landwirte haben mich beraten und mir versichert, dass 2 x Mastitis nicht unbedingt ein Grund zum Merzen ist. Trotzdem stehe ich hinter meinem Boss, der ja das gesammte Herdenmanagement und das Vorankommen unseres Betriebs im Kopf hat (und sich trotzdem immer ärgern muss, weil ich seine Bullen mit seiner Kannenbürste striegel :mrgreen: )
MlG Berit

PS: Pony hat nen Beitrag gelöscht; warum ?
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Bodenseefarmer » Sa Jun 17, 2017 7:28

Gut, mal angenommen die Kuh hat einen Wert von 1600 € (eher zu teuer) und der Landwirt muss bei einer Bank ca. 2% Zinsen zahlen, so kostet ihn die Finanzierung einer Kuh bei der Bank 32 € im Jahr.... warum sollte er dir dann deutlich mehr Leasing zahlen, wenn er den Kauf einer Kuh bei der Bank für 32 € im Jahr finanzieren kann? Zumal er beim Kauf der Kuh den Differenzbetrag zum Regelbuchwert der Kuh direkt abschreiben kann und somit vorerst Steuern gespart hat.
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Qtreiber » Sa Jun 17, 2017 7:37

Mal der Reihe nach:
Du hast die Akazie für 400,-- Euro von deinem Chef gekauft. Also halber Schlachtpreis. Richtig?
Dann hat der befreundete Landwirt die Kuh dir für den gleichen Preis abgekauft, unter verschiedenen vertraglichen Bedingungen . Richtig ?
Ich war bisher davon ausgegangen, dass der befreundete Landwirt die Kuh von dir kostenlos in den Stall gestellt bekommen hat. Wenn er noch Geld bezahlt hat, hat er sich ja anständig verhalten. Allerdings frage ich mich dann schon, warum dein Chef sie nicht bis zum Ende der Laktation behalten hat. Für 400,-- hätte er sie dir dann ja immer noch verkaufen können.
Naja, der Begriff "Bauernschläue" hat wohl irgendwo seine Berechtigung. :wink:
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Falke » Sa Jun 17, 2017 9:06

Cowgirl Dalvers hat geschrieben:PS: Pony hat nen Beitrag gelöscht; warum ?


Ich hab' hier paar Beiträge gelöscht/verschoben (auch einen von dir), die absolut nichts mit dem Thema zu tun hatten!

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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Cowgirl Dalvers » Sa Jun 17, 2017 22:19

[quote="Qtreiber"]Mal der Reihe nach:
Du hast die Akazie für 400,-- Euro von deinem Chef gekauft. Also halber Schlachtpreis. Richtig? Nein, der Gesammtpreis war 800,- €, also ganzer Schlachtpreis
Dann hat der befreundete Landwirt die Kuh dir für den gleichen Preis abgekauft, unter verschiedenen vertraglichen Bedingungen . Richtig ? Nein, ich habe 400,- € gezahlt, damit Akazie am Leben bleibt. Der Landwirt hat 400,- € gezahlt um ihre Milchleistung zu nutzen. Das soll er auch, ich möchte an der Kuh nichts verdienen! Wir haben einen Vertrag, der besagt, dass alle, über seinen Unkosten liegenden, Einnahmen in seinem Besitz verbleiben. Wenn ich Akazie zurück hole und seine Unkosten noch über den Einnahmen liegen, zahle ich ihn aus. Deshalb brauche ich doch die Info über die Betriebskosten einer Milchkuh, menno!
Ich war bisher davon ausgegangen, dass der befreundete Landwirt die Kuh von dir kostenlos in den Stall gestellt bekommen hat. Wenn er noch Geld bezahlt hat, hat er sich ja anständig verhalten. Allerdings frage ich mich dann schon, warum dein Chef sie nicht bis zum Ende der Laktation behalten hat.Weil wir genug hoffnungsvolle Rinder haben und ich seine Entscheidung "Die guten bleiben, die problematischen werden aussortiert" akzeptiere ... aber nicht im Fall von Akazie! Die habe ich einfach zu gerne, die möchte ich alt werden sehen! Für 400,-- hätte er sie dir dann ja immer noch verkaufen können.
Naja, der Begriff "Bauernschläue" hat wohl irgendwo seine Berechtigung :wink: Ach ja, wo denn? :?
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Rohana » So Jun 18, 2017 6:55

Die Betriebskosten kann dir nur derjenige mitteilen, der sie hat, der weiss nämlich was sein Futter und Personal kostet etc. Warum redest nicht mit dem?
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Cowgirl Dalvers » So Jun 18, 2017 8:15

Rohana hat geschrieben:Die Betriebskosten kann dir nur derjenige mitteilen, der sie hat, der weiss nämlich was sein Futter und Personal kostet etc. Warum redest nicht mit dem?


Weil der nicht reden will, aus persönlichen Gründen, die ich hier nicht ausführlich erklären möchte (sonst kommt doch wieder einer mit 210 Ponys aus dem Hinterhalt ...)

Akazie ... ich lieb die so sehr, mit zwei Anwälten versuche ich grade die zurück zu bekommen --->https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1471194212902362&set=a.451081084913685.100314.100000353920867&type=3&theater
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Qtreiber » So Jun 18, 2017 8:17

Rohana hat geschrieben:Die Betriebskosten kann dir nur derjenige mitteilen, der sie hat, der weiss nämlich was sein Futter und Personal kostet etc. Warum redest nicht mit dem?

Weil sie ihm nicht vertraut. Warum sonst setzt man "befreundeter Landwirt" in Anführungszeichen ?
Ich klink mich hier aber 'raus. Das ist mir alles zu kompliziert und zu sehr von Widersprüchen durchzogen. :oops:
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Cowgirl Dalvers » So Jun 18, 2017 8:26

Qtreiber hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Die Betriebskosten kann dir nur derjenige mitteilen, der sie hat, der weiss nämlich was sein Futter und Personal kostet etc. Warum redest nicht mit dem?

Weil sie ihm nicht vertraut. Warum sonst setzt man "befreundeter Landwirt" in Anführungszeichen ? :wink:
Ich klink mich hier aber 'raus. Das ist mir alles zu kompliziert. :oops:
Feigling!! :wink:
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Jörken » So Jun 18, 2017 8:55

mal anders rum:

man weiß ja wieviel Arbeitskraftstunden eine Kuh benötigt. Bei mir im Berggebiet ist der Wert jenseits der 100, wie schauts bei 120 Kühen in Gunstlage aus? 30 Stunden pro Jahr?
Lohnansatz drauf und wir haben die Arbeitskosten.

Dann noch Futter. Nicht kompliziert werden, eine durchschnittliche Ration mal 365 Tage - fertisch.

Dann noch Tierarzt, Klauenpflege etc

Dann eine grobe Schätzung der Fixkosten (Stallgebäude nicht vergessen) durch 120 Kühe.

irgendwas hab ich sicher vergessen, aber so lässt sich wohl schnell abschätzen was die Kosten sind? Ich denke es geht eh nur um eine Abschätzung um zu Vergleichen ob zwischen Milcherlös und Kosten viel um ist.

Dann bringt die Kuh Dünger und Milch und Kalb.
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Rohana » Mo Jun 19, 2017 6:29

Cowgirl Dalvers hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Die Betriebskosten kann dir nur derjenige mitteilen, der sie hat, der weiss nämlich was sein Futter und Personal kostet etc. Warum redest nicht mit dem?


Weil der nicht reden will, aus persönlichen Gründen, die ich hier nicht ausführlich erklären möchte (sonst kommt doch wieder einer mit 210 Ponys aus dem Hinterhalt ...)

Akazie ... ich lieb die so sehr, mit zwei Anwälten versuche ich grade die zurück zu bekommen

Und was machst du wenn du sie zurückbekommst? Eigenen Stall bauen? Die arme Kuh, so ein Theater!
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Re: Betriebskosten Milchkuh

Beitragvon Qtreiber » Mo Jun 19, 2017 8:00

Rohana hat geschrieben:Und was machst du wenn du sie zurückbekommst? Eigenen Stall bauen? Die arme Kuh, so ein Theater!

Ich freue mich aber sehr auf den Tag, an dem Akazie auf meinem Grundstück rumläuft, gemeinsam mit meiner geliebten Medina 594. Mein Haus ist zu klein, auf dem Sofa ist auch kein Platz mehr für Kühe (Hunde! Rutscht mal rüber!!!) 6000 qm + Mäusebuddellöcher zuschaufeln müssten aber reichen
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