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BG Beitrag 2013

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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43 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Altmeister » Do Mai 01, 2014 22:15

grasschaf hat geschrieben: Solche zwangsversicherungen, auch wenn sie im sozialgesetzbuch definiert sind, sind ein armutszeugnis für eine freie gesellschaft, die für sich in anspruch nimmt, autonom zu sein.


Wenn wir keine Zwangsversicherung hätten, dann sähe es so aus.

Ein Dachdeckermeister beschäftigt 5 Leute.
Einer fällt vom Dach und ist tot. Der Meister muss
nun die Witwe mit ihren 3 Kindern versorgen und ist
innerhalb kurzer Zeit pleite.
Nun sind alle arbeitslos auch der Meister.

Tritt nach einem Arbeitsunfall eine Arbeitsunfähigkeit ein,
müssen auch Renten und REHA Massnahmen vom Meister bzw.
vom Unternehmer bezahlt werden.
Die Haftung dieser Kosten übernimmt die BG als Pflichtversicherung.
Sie erfüllt somit den Status einer Haftpflichtversicherung

Altmeister
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Re: Frage zu BG Beitrag

Beitragvon Ferengi » Do Mai 01, 2014 22:28

Altmeister hat geschrieben:Sofort schriftlichen Widerspruch einlegen mit der Begründung,
dass kein Gewerbe angemeldet ist und auch nicht betrieben wird.
Nicht verjährte Zahlungen werden ebenfalls zurückgefordert.
Gegebenenfalls eine Rechtsbelehrung einfordern.

Altmeister



:roll: :roll:
Er MUSS zahlen!
So wie jeder Waldesitzer, dessen Fläche einen besimmte Größe überschreitet.
Die Grenze liegt in Niedersachsen, wenn ich mich nicht irre, bei 2.500m².
Ob er Land- oder Forstwirtschaft hat spielt dabei überhaupt keine Rolle!
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Fassi » Do Mai 01, 2014 22:43

Also die BG laß ich mir noch gefallen. Jeder der schon mal privat nen Unfall hatte und einen auf die BG, weiß, dass die Behandlung auf BG- Kosten besser und gründlicher ist, als die auf Kosten einer gesetzlichen Krankenkasse. Zumal man auch in vielen anderen Branchen (z.B. im Einzelhandel) BG- Beiträge abdrücken muss.

Aber der Rest gehört ersatzlos abgeschafft. In keiner anderen Branche ist ein Betriebsinhaber zur Kranken- oder Rentenversicherung gezwungen. Die müssen zusehen, wie sie sich selber versichern und haben dabei auch freie Wahl. Und genauso, muss das auch bei der Landwirtschaft werden. Vor allem, wenn ich mir anschaue, was die im monat an Rentenbeitrag für die Ehefrau haben wollen, und sehe, was meine Großeltern an Bauernrente rausbekommen. Das steht ja in gar keinem Verhältnis.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Max M » Do Mai 01, 2014 22:51

@ Altmeister, das gilt nicht für Kleinwaldbesitzer.

DLBW hat geschrieben:Meine Mutter und meine Tante haben als Erbengemeinschaft neben Acker und Grünland auch ca. 3 ha Wald für den sie BG Beitrag zahlen.
Den Bescheid hat nie einer richtig durchgelesen ,außer ich jetzt weil der Beitrag von 45 € auf 99,95 € steigen soll.
Da steht immer etwas von Unternehmen und Unternehmens-ID .
Sie haben aber kein Unternehmen und haben den Wald noch nie betreten und sind 70 und 63 Jahre alt.
Ich mache dort Brennholz.
Sie bezahlen als einzige Kleinwaldbesitzer weit und breit den BG Beitrag, andere bekommen keine Forderungen.

Müssen sie den Beitrag bezahlen ???
Wenn dort irgendwann ein Lohnunternehmen durchforstet zahlen die doch selber Beiträge oder?

Gruß Dirk !

Dann bist Du derjeniger welcher ....
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Altmeister » Fr Mai 02, 2014 12:42

Max M hat geschrieben:@ Altmeister, das gilt nicht für Kleinwaldbesitzer.


Hallo,

wenn mein Text falsch ist, dann kläre uns bitte auf.

Die BG ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und ist
verpflichtet auf Antrag eine Rechtsbelehrung zu erteilen.

Dieses sollte der Beitragseinsteller nutzen.

Altmeister
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon speeder » Fr Mai 02, 2014 12:49

@ Altmeister:

Du wirfst hier permanent zwei Dinge in einen Topf... Zum einen die absolut notwendige Pflichtunfallversicherung des Arbeitgebers gegen Arbeitsunfälle seiner Mitarbeiter und zum Anderen die blödsinnige Sonderweg-Pflichtrundummitgliedschaft des Innhabergeführten Einzelunternehmens, welches Seit Jahrzehnten einen Leistungsvergleich für die ldw. Klientel verhindert und aufgrund der demographischen Entwicklung des Berufsstandes nicht funktionieren kann. Das sind zwei paar Schuhe!!!
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon grasschaf » Fr Mai 02, 2014 18:36

danke speeder, wie der name es schon prophezeit: alt - meister.
Um es nochmal zu verdeutlichen: der betriebsinhaber mit x in lohn - und brot stehenden arbeitern/angestellten soll und muss sich versichern, um die von altmeister geschilderten <fälle> abzusichern. aber er sollte die wahl in unternehmen und leistung haben. Ich kann ja bei meiner pkw-unfallversicherung auch über einem gesetzlich festgelegten mindeststandard die leistung wählen - und das unternehmen.
Und dann kommt noch dazu dass viele -betriebe- aus einzelpersonen bestehen, da gibt es keine <Angestellten>, da gibt es noch nicht mal einen betrieb, aber gesetzliche grundlagen, wie man an das geld dieser leute kommt.
Kein Feuer kann sich mit dem Sonnenschein eines Wintertages messen. H.D. Thoreau
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Nordhesse » Fr Mai 02, 2014 18:39

@ Fassi: Beschwerden über die "Bäuerinnenrente" bitte hier hin :

http://www.landfrauen.info/
:D

Ein Systemwechsel geht politisch nicht- haben wir vom BV ja schon mal gefordert. Es ist aber niemand da, der die sog. "alte Last" übernehmen will.
Also mein Statement:
1. Die Alterkasse ist ein Baustein meiner Altersversorgung. Die Rendite ist zumindest etwas besser als in der gesetzlichen Rentenversicherung
2. Die BG bekommt dieses Jahr 3800 € von uns- würde aber auch die Unfälle von mehreren Personen übernehmen.
3. LKK: Solange die Familienversicherung besteht, bin ich Nutznießer des Systems. Hier Zahle ich im Monat 280 € ein. Versichert sind 4 Personen in meinem Haushalt und 2 Altersgeldbezieher.

Anmerkung zum Schluss: In unserm Ort bezahlen 4 Personen in die Alterskasse ein- Altersgeldbezieher sind ca. 25.
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mai 02, 2014 20:56

@Nordhesse,

in einigen Punkten ist aber Widerspruch notwendig. Es hätte keine Bäuerinnenrente gegeben, wenn dies der BV nicht mit getragen hätte. Diese Beitragspflicht ist heute völlig wirklichkeitsfremd. Ich sehe es als einen gesellschaftlichen Fortschritt an, dass heute junge Lw, junge Frauen heiraten, die nicht aus der Lw kommen und eine ganz andere Berufsausbildung haben. Dies führt in diesen Familien zu ganz anderen Denk- und Handlungsweisen. Wenn aber eine solche junge Frau, vor der Heirat erfährt, dass sie bei einer Unterbrechung ihrer beruflichen Tätigkeit beitragspflichtig bei der Bäuerinnenrente wird, geht sie noch im Standesamt stiften!!!

Wir kommen damit aber zu einem Kernproblem des BV! Die ganze landw. Sozialversicherung ist so nicht mehr haltbar, da wenigen Zahlern viele Nutzniesser gegenüberstehen. Der BV hat dieses Eingestandnis dadurch in die Zukunft verschoben, dass er darauf gedrungen hat alle möglichen Randgruppen, wie Jäger, Pferdehalter, Imker u.ä. beitragspflichtig zu machen, wohlweislich wissend, dass diese nie einen Anspruch haben werden.

Deshalb muss jeder, alle politischen Entscheidungsträger, wo auch immer er kann, auf diesen groben Unfug hinweisen. Auch muss die landw. Sozialversicherung der Lobbyarbeit des Bauernverbandes entzogen werden und im Arbeits- und Sozialministerium unterstellt werden, wie alle anderen auch!!
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon 2810 » Fr Mai 02, 2014 21:19

Die Bäuerinnenrente war ein langjähriges Wunschkind der Landfrauenverbände, und ist in den turbulenten Jahren der Wiedervereinigung
auf das geistige Schmalspurgleis geschoben worden.
Da die Landfrauen bei den BV Kooperativmitglieder sind , konnte der BV den LF nicht ans Bein pinkeln.
Ob alle Berufsgruppen in eine gemeinsame Rentenversicherung zu packen sind , kann ich nicht sagen .

Es gibt ja auch noch die Knappschaft mit noch schlechterem Bild.

Hilfreich wäre evtl, wenn die junge Frau noch die Befreiungsmöglichkeit hätte, wie zu Beginn der BR.

Ich habe 3 Kinder , die alle in guter Höhe in das andere System einzahlen , gehöre auch nicht zur alten Last .
Wie sieht ein besseres System aus ?

Auch die normale Rentenkasse kommt in ein paar Jahren nicht mehr klar .
Dann gibts für alle eine beitragsfreie Rente auf einheitlichem Niveau :D

Upps . weit ab vom topic :wink:
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Grimli » Sa Mai 03, 2014 10:21

CarpeDiem hat geschrieben:@Nordhesse,
Wenn aber eine solche junge Frau, vor der Heirat erfährt, dass sie bei einer Unterbrechung ihrer beruflichen Tätigkeit beitragspflichtig bei der Bäuerinnenrente wird, geht sie noch im Standesamt stiften!!!


1 Sie muss diese Beiträge aber nicht selber zahlen sondern das LW Unternehmen muss diese Leistung erbringen....
2 Viele LW Unternehmer haben vor der Einführung der Bäuerinnenrente lieber alles Geld im Unternehmen belassen oder anderweitig ausgegeben aber sicher nicht der Bäuerin zukommen lassen
3 Der Bäuerin steht im Alter ein eigenes Rentenkonto zu , und auch die Auszahlung erfolgt auf ihr eigenes Wunschkonto.

Mir ist auch klar das Selbstbestimmung über Vermögen auch heißen kann alles ins eigene Unternehmen/Leben zu stecken die Rendite/Geld-Wertsicherheit/Lebensqualität kann dadurch natürlich zig fach höher sein als mit einer Rente! Und selber muss ich ja auch noch ein paar Jahrzehnte auf eben eine solche warten ( sehr wahrscheinliches sozialverträgliches früh Ableben mal nicht mit eingeplant) :mrgreen:

@ topic
Forst +100%
Grundbeitrag + 2xx%
insgesamt aber nur + 5% da in NRW für Milchvieh schon letztes Jahr massiv erhöht worden ist
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon DLBW » Sa Mai 03, 2014 10:26

Sofort schriftlichen Widerspruch einlegen mit der Begründung,
dass kein Gewerbe angemeldet ist und auch nicht betrieben wird.

Das habe ich schon gemacht.
Mal sehn was passiert.
Gruß !
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon grasschaf » Sa Mai 03, 2014 21:41

die in den verschiedenen beiträgen geschilderten umstände, dass es immer weniger beitragszahler geben wird, aber die leistungsempfänger immer mehr, ist doch auch in anderen bereichen zu finden bzw. wird die zukunft entsprechend färben:
kleine dörfer sterben aus (wobei ich das nicht verstehe, sind doch ideale plätze um sich selbst zu versorgen); kleine dörfer haben kaum noch einkaufsmöglichkeiten; schwindendes bevölkerungswachstum - da kommen noch immense probleme auf die nächsten generationen zu.
Nur: heute hätte man schon den ansatz, diese probleme anzugehen, aber was wird getan: alles vor sich herschieben, in der hoffnung, dass es irgendwann von alleine gelöst wird.
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