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BG Beitrag 2013

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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43 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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BG Beitrag 2013

Beitragvon helfert » Fr Apr 25, 2014 22:31

Hi,

heute ist bei uns der Beitragsbescheid für 2013 ins Haus geflattert. Unser Beitrag ist nun fasst doppelt so hoch wie in den Jahren davor.

Geht es euch genauso? So wie ich das verstanden habe wurden alle regionalen Genossenschaften zu einer zusammengelegt. Habe ich das richtig verstanden? Warum wird es jetzt soviel teurer? Hatten andere bisher so extrem viel höhere Beiträge welche nun auch an den Durchschnitt angepasst wurden? Gibt es unter euch auch welche bei denen der Beitrag deutlich gesunken ist?

Gibt es öffentlich einsehbare Aufstellungen aus welchen ersichtlich ist wofür die Beiträge verwendet werden? (wie hoch die Verwaltungskosten sind, etc)

Danke und Grüße

Lukas
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Ferengi » Fr Apr 25, 2014 22:38

Ja, die haben kräftig erhöht. :roll: :roll:
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon fendt59 » Sa Apr 26, 2014 14:56

Die Erhöhung ist wirklich brutal ausgefallen,wenn ich das richtig herausgelesen habe sind es für 2013 182,7784% von 2012,nächstes Jahr wären es dann 162,0838% von 2012
bis Umlagejahr 2017 gleich Umlagejahr 2012.Eine Frechheit ist auch nur 1maliger Zahlungstermin 15.05.14 :gewitter: :gewitter:
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Ferengi » Sa Apr 26, 2014 15:05

fendt59 hat geschrieben:Eine Frechheit ist auch nur 1maliger Zahlungstermin 15.05.14 :gewitter: :gewitter:


Seltsam, bei mir wird in drei Raten abgebaucht.
Wobei mir das letzten Endes auch wurscht ist.
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon kimba1809 » Sa Apr 26, 2014 15:47

fendt59 hat geschrieben:Eine Frechheit ist auch nur 1maliger Zahlungstermin 15.05.14 :gewitter: :gewitter:


Wieso Frechheit? Das ist der Jahresbeitrag für das Jahr 2013 und wird jetzt zum 15.05.2014 fällig. Wo hat man heute noch solche Zahlungsmodalitäten. Aber auch bei mir wird das auf dreimal abgebucht, am 15.05, 15.08 und 15.11.

fendt59 hat geschrieben:Die Erhöhung ist wirklich brutal ausgefallen,wenn ich das richtig herausgelesen habe sind es für 2013 182,7784% von 2012,nächstes Jahr wären es dann 162,0838% von 2012 bis Umlagejahr 2017 gleich Umlagejahr 2012.


Falsch. Es erfolgt eine Anpassung an bundeseinheitliche Bemessung Grundlage. Wer jetzt einen Faktor über 100 % hat kommt in eine Beitragssenkung die nächsten Jahre. In deinem Fall bedeutet das , dass du im Ziel Jahr 2017 nur ein wenig mehr als die Hälfte des diesjährigen Beitrags bezahlst (vorausgesetzt die bundeseinheitliche Beitragsberechnung erhöht sich nicht deutlich)
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon speeder » Sa Apr 26, 2014 17:40

Na Bravo, wer dies Jahr 180 % bezahlt, und ab 2017 knapp mehr als die Hälfte, der bezahlt im Klartext ab 2017 so viel wie bisher. Nur dass er ein paar Jahre einfach mal viel mehr bezahlt hat!!!!

Und das nennt man Beitragsvereinheitlichung? Wer soll das glauben?
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon CarpeDiem » Sa Apr 26, 2014 17:55

Auch bei dieser Geschichte gilt es ruhig Blut zu bewahren. Wer mit einem Faktor von über 100% bedient wird, hat bei den bisherigen Regionalgesellschaften zu viel bezahlt. Er wird jetzt bei diesem Verfahren bis 2017 auf das Normalmass zurück gefahren, d.h. aber er subventioniert Leute mit anderen Gefahrenklassen in den nächsten Jahren.

Was dieses Jahr brutal zu Buche schlägt ist die Rückführung der Bundesmittel. Man sollte bei den persönlichen Planungen davon ausgehen, dass diese gegen Null gehen werden. Dann könnten Beitragserhöhungen nur aus anderen Gefahrenklassen, oder aber einem höheren Schadensaufkommen resultieren.

Mir ist jetzt eigentlich ganz klar geworden, warum man sich zum Beispiel in Hessen, RLP und dem Saarland so massiv gegen den Einheitsbeitrag gewehrt hatte!!!

Nachzutragen bleibt noch, dass all diejenigen die keine Lastschrift zugelassen haben, zu einem Termin löhnen müssen, alle übrigen dürfen wie bisher dritteln, mir ist das wurscht!
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon cerebro » Sa Apr 26, 2014 18:51

also bei mir ist heut der Beitrag ins Hausgeflattert. Stand 2013 = 79,4 %. Schrittweise Anhebung bis 2017 auf die 100 %.

Wie ist das eigentlich bei Waldflächen ? Für die muss doch sonst auch gelöhnt werden oder ? Muss ganz ehrlich sagen, ich hab mir die LBG Schreiben noch nie so richtig angeschaut.....heuer das erste mal.
Alles Korrekt soweit nur der Wald fehlt (?!) Ist der in einem extra Bescheid drin da die Landwirtschaft als GbR geführt wird ?
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Nordhesse » Sa Apr 26, 2014 18:57

Also: Zur Beitragsvereinheitlichung folgendes: Im Norden und Osten wird es teurer, in der Mittel bleibts und im Süden solls billiger werden.
Die erhebliche Beitragssteigerung für einige bis alle kommt daher, dass im letzten Jahr noch freie Fördermittel der BG zugeteilt wurden. Dies ist beim neuen Bescheid nicht der Fall.
Bei mir z.B. Anteil Bundesmittel 21,5 % letztes jahr ca 40 %.

Zur vermeintlichen größeren Gerechtigkeit durch Einbeziehung aller Produktionsverfahren in den Beitrag kann ich folgendes Anmerken:

Wir zahlen für den "normalen" Ackerbau 40 % des Beitrags, für die Schweine ebenfalls 40 % und für den Kohl - handernte 20 %.
Die Arbeitsstundenverteilung sieht eher so aus: Normaler Ackerbau 20 % Kohl 20 % Schweine 60 % .
Über die Unfallhäufigkeit und die Unfallkosten der einzelnen Bereiche kann ich nichts sagen.
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 27, 2014 8:40

Es ist eigentlich erstaunlich, dass ein solches Thema, das den Betrieben direkt an den Geldbeutel geht, so wenig Beiträge hervorruft! Für mich ist nicht ganz klar, wie diese vom Bauernverband dominierte BG, es rechtsmethodisch herleitet einen einheitlichen Beitrag, doch wieder durch einen Gleit- oder Steigflug umzuwandeln. D.h. hier werden Betriebe zur Subventionierung Anderer per Dekret gezwungen. Ob so etwas vor dem Verfassungsgericht Bestand hat, würde mich mal interessieren.
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon kimba1809 » So Apr 27, 2014 8:51

CarpeDiem hat geschrieben:Es ist eigentlich erstaunlich, dass ein solches Thema, das den Betrieben direkt an den Geldbeutel geht, so wenig Beiträge hervorruft! Für mich ist nicht ganz klar, wie diese vom Bauernverband dominierte BG, es rechtsmethodisch herleitet einen einheitlichen Beitrag, doch wieder durch einen Gleit- oder Steigflug umzuwandeln. D.h. hier werden Betriebe zur Subventionierung Anderer per Dekret gezwungen. Ob so etwas vor dem Verfassungsgericht Bestand hat, würde mich mal interessieren.


Ich sehe das anders!!!!!!!!!!!!!!!

Bisher habe ich als Ackerbaubetrieb mit geringen Unfallzahlen die Tierhalter subventioniert. Jetzt wird dies angepasst, zukünftig bezahle ich nur noch die Hälfte.
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon speeder » So Apr 27, 2014 9:48

Ich sehe den Streit bzw. den Interessenskonflikt in Sachen BG als Vorbote einer Reihe von Konflikten. Das bisherige ldw. Sozialsystem baut im wesentlichen auf Solidarität innerhalb der Ldw. und auf eine wenigstens halbwegs gegebene Ähnlichkeit der Betriebe und Lebensmodelle.

Bisher sah das Standartmodell der Landwirtsfamilie relativ homogen aus: Der Vollerwerbler hatte irgendwas im Bereich zwischen 50 und 100 ha, AK waren im wesentlichen die Familie und z.B. ein Azubi. Der Nebenerwerbler ging noch Arbeiten, hatte was im Bereich 20-50 ha und eine geringere Tierzahl. Beide Familien sind über den Vater/Mann hauptversichert, Kinder und teilw. Ehefrau sind in der Familienversicherung.

Das ging auch lange Zeit so gut, da die Schere nicht zu weit auseinander ging. Der Kleinbetrieb hatte zumindest nicht komplett gegensätzliche Interessen wie der Wachstumsbetrieb. Damit ist es vorbei!
Fragt mal in der Beratung, was die Wachstumsschritte sind, die dem "Zukunftsfähigen" Milcherzeuger geraten/suggeriert werden... Unter Spiegelung (Verdoppelung!) geht da nichts. Unter 180 Kühe wird da keine Zukunftsfähigkeit angenommen. Das zieht sich von der Berufsschule quer durch alle Stufen des landwirtschaftlichen Indoktrinierungssystems.
Früher konnte ein Aufgabebetrieb (60 ha) 6 anderen Betrieben den Sprung von 60 auf 80 Kühe ermöglichen, Heute braucht ein 120 auf 200 Kühe Wachstumsbetrieb für jeden Stallbau einen Aussteiger, den er in Rente schickt.
Der Nebenerwerbler kann nicht in dem Maße Wachsen, weil seine Zeit es einfach nicht hergibt. Gerade auf den Flächen der Nebenerwerbler machen die Nebenzeiten viel aus, man kann auf 2 ha-Schlägen nicht beliebig Arbeitszeit einsparen durch doppelte Arbeitsbreite.
Diese Menschen wollen andere Leistungen als der Fremd-AK Großbetrieb! Sie wollen andere Beitragsmodelle!

Es wird Zeit, das Gesamtsystem LSV auszumisten, die Zwangsversicherung mit ihrem Monopol und dem Versorgungskarussell an der Spitze ist nicht mehr zeitgemäß!
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon speeder » So Apr 27, 2014 10:26

... Und wer glaubt, es geht nicht ohne: Wo ist sie, die Bäckereiinhaber-Pflichtversicherung, die Tankstellenpächter-Alterskasse??? Ist doch alles Quatsch! Oder liegen die Strassen voll mit bettelnden alten Tankstellenbetreibern in Rente?
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon Nordhesse » So Apr 27, 2014 10:50

@ speeder: Die einen sagen, die LAK- rente soll weg, die anderen kämpfen bis aufs Blut, um die Hofabgabeklausel abzuschaffen, weil sie ohne die Zusatzrente nicht überleben können. Die BG hat das - politisch anerkannte- Problem der "alten Last" Es werden heute noch Unfallrenten bezahlt, für Unfälle, die vor dem Krieg passiert sind, als ca. 10 mal so viele Menschen in der LW gearbeitet haben.
Wenn ich andererseits sehe, welche Klimmzüge teilweise gemacht werden, um einen Landwirt die letzten ca. 5 Jahre bis zur Altersrente zu überbrücken ???
Es gibt hier sicherlich keine Pauschallösungen. Ich warne aber davor, das ganze System so einfach mal im Vorbeigehen über Bord zu werfen. Dies würde nicht ohne große Verwerfungen abgehen
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Re: BG Beitrag 2013

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 27, 2014 11:44

@IHC833,

deine Argumente mögen alle richtig sein, sie gehen aber am Kernpunkt der Geschichte vorbei, dass das System der ganzen landw. Sozialversicherung (ist ein völliger Sonderweg) dauerhaft nicht mehr so weiter existieren kann.

Die Kernfrage ist ganz einfach die, dass man aufhören muss mit dem was Jahrzehnte gang und gänge war, nämlich die Grossbetriebe zu unterstützen und zwar dadurch, dass man möglichst viele Beitragszahler im Nebenerwerbsbereich kräftig schröpfte.

Deshalb kann eine Reform nur die sein, dass die Wachstumsbetriebe ihre soziale Sicherung selbst übernehmen und bezahlen müssen. Der andere Unfug muss aufhören, dass man hier nur nach dummen Beitragszahlern sucht, die in vielen Fällen niemals eine Leistung erhalten werden!!!
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