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bio betrieb hat ampferprobleme.

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Do Dez 09, 2010 20:49

Ernst-August hat geschrieben:Also wir haben den Ampfer mit einer paste aus gemahlenen Kuhhörner und bei Vollmond gemolkener Biestmilch bestrichen. Die Mischung musst du mit gemahlenen Senfkörnern und Wasser etwas andicken damit sie kleben bleibt und nicht gleich beim ersten regen abgewaschen wird. Den Ampfer haben wir nie wieder gesehen !

Es geht natürlich auch einfacher : Du stülpst einfach, deine alten Socken - ungewaschen - über den Ampfer. Für kleine Ampferbabyies reicht es aus, kurz den den Gummistiefel drüber zu halten.



alles verarsche?
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Biohias » Do Dez 09, 2010 20:59

Lass dich von den kasperln nicht aus der ruhe bringen 8)
wenn du jetz kleegras hast dann oft mulchen (so ca.5 mal im jahr) und nächstes jahr weizen.
am besten im herbst vorm ackern nochmal mulchen und im weizen übernächstes jahr scharf striegeln.
dann ist es evtl. bei der kleinen fläche sinnvoll die ampfer im kleinen stadium abzuschneiden, bevor sie absammen.
wir hatten auch einige flächen mit ampfer und distel problemen, die haben wir so und mit der fruchtfolge
eigentlich recht gut in den griff bekommen.
momentan haben wir eher probleme mit windhalm und klettenlaabkraut :x
aber lass dich nicht beirren!!!
mfg aus der Oberpfalz
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Ernst-August » Do Dez 09, 2010 21:02

Biohias hat geschrieben:Lass dich von den kasperln nicht aus der ruhe bringen 8)
wenn du jetz kleegras hast dann oft mulchen (so ca.5 mal im jahr) und nächstes jahr weizen.
am besten im herbst vorm ackern nochmal mulchen und im weizen übernächstes jahr scharf striegeln.
dann ist es evtl. bei der kleinen fläche sinnvoll die ampfer im kleinen stadium abzuschneiden, bevor sie absammen.
wir hatten auch einige flächen mit ampfer und distel problemen, die haben wir so und mit der fruchtfolge
eigentlich recht gut in den griff bekommen.
momentan haben wir eher probleme mit windhalm und klettenlaabkraut :x
aber lass dich nicht beirren!!!
mfg aus der Oberpfalz


5 x Kleegras mulchen, macht rund 60 l Diesel pro ha.... das ist schon kräftige Umweltverschmutzung !
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Biohias » Do Dez 09, 2010 21:08

Ernst-August hat geschrieben:
Biohias hat geschrieben:Lass dich von den kasperln nicht aus der ruhe bringen 8)
wenn du jetz kleegras hast dann oft mulchen (so ca.5 mal im jahr) und nächstes jahr weizen.
am besten im herbst vorm ackern nochmal mulchen und im weizen übernächstes jahr scharf striegeln.
dann ist es evtl. bei der kleinen fläche sinnvoll die ampfer im kleinen stadium abzuschneiden, bevor sie absammen.
wir hatten auch einige flächen mit ampfer und distel problemen, die haben wir so und mit der fruchtfolge
eigentlich recht gut in den griff bekommen.
momentan haben wir eher probleme mit windhalm und klettenlaabkraut :x
aber lass dich nicht beirren!!!
mfg aus der Oberpfalz


5 x Kleegras mulchen, macht rund 60 l Diesel pro ha.... das ist schon kräftige Umweltverschmutzung !


Egal
wenn man solche probleme hat muss man hald mal kräftige maßnahmen machen.
außerdem mulcht man ja nicht jedes jahr die kleegrasflächen 5 mal.
außerdem brauch ich keine 60l für 5 ha.
hab an front und seitenmulcher, somit fast gleicher verbrauch und wesentlich mehr AB.
somit mit sicherheit nicht schlechter als konventionelle PSM maßnahmen vom Dieselverbrauch.
mfg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon stulli » Do Dez 09, 2010 21:18

Hallo, da geben unsere "Fachleute" mal wieder tolle Tipps , die einem Neustarter einen voll begeisterten Empfang bereiten.
Wichtig wäre es auch, den ph-Wert deines Bodens untersuchen zulassen, da bestimmt auch Kalk fehlt. Google mal nach Amfer-Bekämpfung-Bio, denn Landwirtschaftskammer und Bioverbände haben auf ihren Seiten gute Tipps zur Bekämfung vom Ampfer. Du wirst nur eine Verringerung des Ampfer erreichen, denn die Samen sind bis zu 80 Jahre keimfähig. Da wir deine Betrieb nicht kennen, (Maschinenausstattung, Fruchtfolge) ist eine Empfehlung immer schwierig. MfG Stulli
Ist Morgen­grauen der Moment, in dem man realisiert, dass man wieder zur Arbeit muss?
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon H.B. » Do Dez 09, 2010 21:27

Tja stulli, deshalb hab ich eine vernünftige Bewirtschaftung angeraten.

benny hat geschrieben:was ist für dich eine vernünftige bewirtschaftung?

**Das:
H.B. hat geschrieben: Wenn es dir selber nicht möglich ist, einfach an einen ordentlichen* Bauern verpachten

(* Indikator ist der Zustand seiner Flächen)

(**kein Bio)
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Do Dez 09, 2010 21:29

Biohias hat geschrieben:Lass dich von den kasperln nicht aus der ruhe bringen 8)
wenn du jetz kleegras hast dann oft mulchen (so ca.5 mal im jahr) und nächstes jahr weizen.
am besten im herbst vorm ackern nochmal mulchen und im weizen übernächstes jahr scharf striegeln.
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ja heuer wurde gesät und dann 3 mal gemulcht.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon JohnDeere3040 » Do Dez 09, 2010 21:37

Ernst-August hat geschrieben:Also wir haben den Ampfer mit einer paste aus gemahlenen Kuhhörner und bei Vollmond gemolkener Biestmilch bestrichen. Die Mischung musst du mit gemahlenen Senfkörnern und Wasser etwas andicken damit sie kleben bleibt und nicht gleich beim ersten regen abgewaschen wird. Den Ampfer haben wir nie wieder gesehen !

Es geht natürlich auch einfacher : Du stülpst einfach, deine alten Socken - ungewaschen - über den Ampfer. Für kleine Ampferbabyies reicht es aus, kurz den den Gummistiefel drüber zu halten.

Achtung: Das ist nicht zulässig, im Bioanbau sind naturstoffe mit herbizider Wirkung verboten 8)
http://orgprints.org/1387/1/dierauer-et-al-2004-ackerkratzdistel.pdf
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Biohias » Do Dez 09, 2010 21:41

Man braucht keine Herbizidmittel :mrgreen:
ja das is schon nicht schlecht. was war den vorm kleegras auf der fläche??
machst du die arbeiten selbst oder hast du was vergeben??

H.B. hat geschrieben:Tja stulli, deshalb hab ich eine vernünftige Bewirtschaftung angeraten.

benny hat geschrieben:was ist für dich eine vernünftige bewirtschaftung?

**Das:
H.B. hat geschrieben: Wenn es dir selber nicht möglich ist, einfach an einen ordentlichen* Bauern verpachten

(* Indikator ist der Zustand seiner Flächen)

(**kein Bio)



sowas is hier leider fast normal. man kann manchmal nicht vernünftig schreiben, ohne solche tollen zwischenmeldungen :(
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Do Dez 09, 2010 21:41

stulli hat geschrieben:Hallo, da geben unsere "Fachleute" mal wieder tolle Tipps , die einem Neustarter einen voll begeisterten Empfang bereiten.
Wichtig wäre es auch, den ph-Wert deines Bodens untersuchen zulassen, da bestimmt auch Kalk fehlt. Google mal nach Amfer-Bekämpfung-Bio, denn Landwirtschaftskammer und Bioverbände haben auf ihren Seiten gute Tipps zur Bekämfung vom Ampfer. Du wirst nur eine Verringerung des Ampfer erreichen, denn die Samen sind bis zu 80 Jahre keimfähig. Da wir deine Betrieb nicht kennen, (Maschinenausstattung, Fruchtfolge) ist eine Empfehlung immer schwierig. MfG Stulli




das der ph (2008) liegt zwischen 5.7-5.9!!!also schwach sauer.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon H.B. » Do Dez 09, 2010 22:04

Biohias hat geschrieben: man kann manchmal nicht vernünftig schreiben

Er muß nicht immer vernünftig schreiben. In der Eingangsfrage gings um vernünftige Bewirtschaftung.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Ernst-August » Do Dez 09, 2010 22:39

ph 5,7 - 5,9 ist schon ideal, so das fixierte Schwermetalle sich in der Pflanze anreichern werden.

Bei eurer Mulchvariante und eurem Spritverbrauch bin ich mir schon sicher, daß die Nutzpflanzen eine Ertragsdepression infolge der großen Abgas - und Feinstaubmengen bekommen. Was den Ampfer nicht so dolle stört, denn der Ampfer gehört als Symbiose in die Pflanzengemeinschaft und erschließt als Tiefwurzeler untenliegende Nährstoffpotentiale gleichzeitig kämpft der Ampfer gegen die Bodenverdichtung infolge ständigem Befahren mit Schleppern. Bei 5 maligem Mulchen kann ja wohl von Artenvielfalt keine Rede mehr sein, ebensowenig wie von Schutz fürs Niederwild und Bodenbrüter. Ob mit dem Mulcher, ohne betäubung regenwürmer geköpft werden, lassen wir jetzt mal aussen vor.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Frankenbauer » Do Dez 09, 2010 22:48

Das Problem dürfte eher sein, die Seuchenflächen an den Mann zu bringen, bei uns bettelt der Biohof mittlerweile um Flächentausch und keiner spielt mehr mit.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 6:31

Ernst-August hat geschrieben:ph 5,7 - 5,9 ist schon ideal, so das fixierte Schwermetalle sich in der Pflanze anreichern werden.

Bei eurer Mulchvariante und eurem Spritverbrauch bin ich mir schon sicher, daß die Nutzpflanzen eine Ertragsdepression infolge der großen Abgas - und Feinstaubmengen bekommen. Was den Ampfer nicht so dolle stört, denn der Ampfer gehört als Symbiose in die Pflanzengemeinschaft und erschließt als Tiefwurzeler untenliegende Nährstoffpotentiale gleichzeitig kämpft der Ampfer gegen die Bodenverdichtung infolge ständigem Befahren mit Schleppern. Bei 5 maligem Mulchen kann ja wohl von Artenvielfalt keine Rede mehr sein, ebensowenig wie von Schutz fürs Niederwild und Bodenbrüter. Ob mit dem Mulcher, ohne betäubung regenwürmer geköpft werden, lassen wir jetzt mal aussen vor.



wenn du das mulchen nicht sehr gut findest, was meinst du dann?

lg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 6:33

Frankenbauer hat geschrieben:Das Problem dürfte eher sein, die Seuchenflächen an den Mann zu bringen, bei uns bettelt der Biohof mittlerweile um Flächentausch und keiner spielt mehr mit.

Gruß

Werner


ja das sind eben die probleme auf biohöfen.
bei uns waar es halt so als mein vater umstellte, war ich noch sehr klein und er hate viel andere arbeit und so enstanden eben die ampferflächen.

lg
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