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bio betrieb hat ampferprobleme.

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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78 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 6:38

Biohias hat geschrieben:Man braucht keine Herbizidmittel :mrgreen:
ja das is schon nicht schlecht. was war den vorm kleegras auf der fläche??
machst du die arbeiten selbst oder hast du was vergeben??

H.B. hat geschrieben:Tja stulli, deshalb hab ich eine vernünftige Bewirtschaftung angeraten.

benny hat geschrieben:was ist für dich eine vernünftige bewirtschaftung?

**Das:
H.B. hat geschrieben: Wenn es dir selber nicht möglich ist, einfach an einen ordentlichen* Bauern verpachten

(* Indikator ist der Zustand seiner Flächen)

(**kein Bio)



sowas is hier leider fast normal. man kann manchmal nicht vernünftig schreiben, ohne solche tollen zwischenmeldungen :(



ich bewirtschafte diese flächen selbst.
also es ist ja kein klee gras sondern reiner rotklee. dieser würde heuer im frühjahr gesät.
davor war sommergerste ohne winterbegrünung. also nach der sommergerste wurde 3 mal gegrubbert in verschiedenen abständen bis zum winter.
im jahr 2008 weiß ich es nicht genau(bin der junge vom vater). glaub aber weizen.
im jahr 2007 war glaube ich mais.
und im jahr 2006 war sicher käferbohne dran wegen den stickstoff.
und im jahr 2005 war glaube ich wieder weizen oder gerste.
lg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon H.B. » Fr Dez 10, 2010 9:20

benny hat geschrieben:wenn du das mulchen nicht sehr gut findest, was meinst du dann?

Mulchen ist ökologisch gesehen das Schlechteste, was man überhaupt machen kann.

benny hat geschrieben:ja das sind eben die probleme auf biohöfen.
bei uns waar es halt so als mein vater umstellte, war ich noch sehr klein und er hate viel andere arbeit und so enstanden eben die ampferflächen.

Es ist schwer, eine jahrzehntelang versaute Fläche wieder in Schuss zu bringen, aber nicht unmöglich. Der Gesetzgeber hat hier unter dem Vermerk "Bio" zuviel Freiraum geschaffen.
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H.B.
 
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 10:21

jahrzehnte lang war das nicht.
hier haben grad mal 6 jahre oder max 10 gereicht um die fläche zu versauen.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Biohias » Fr Dez 10, 2010 12:52

tja eine nicht regelmäßige unkrautbekämpfung in der Kultur ist im Ökobereich natürlich eher sehr schlecht.
aber es ist nicht unmöglich den ampfer besser zu unterdrücken. von dem ganzen mulchen ist nicht so toll geschwafel halt ich gar nix.
es hat den riesen vorteil das absamende unkräuter eben unterbrochen werden und somit fast weg sind.
ich bau nach meinem immer weizen und hab heuer nen anderen drescherfahrer ghabt, weil dem anderen der mädrescher ausgebrannt is.
der hat geschaut als ich ihm erzählt hab das die flächen schon fast 15 jahre bio bewirtschaftet werden :D
echt der phytosanitäre effekt von kleegras oder rein klee ist echt super.
auch im zweiten jahr nach dem klee noch spürbar.
aber um das geht's hier grad eigntlich gar nicht :?
nachdem du vor zwei jahren schon weizen hattest würd ich eher zu triticale tendieren.
entweder massimo oder korpus, wahrscheinlich massimo, gute jugendentwicklung und hohe ertragsbildung auch für schwere standorte.
mich nervt dieses ständige oh gott die bio's, warum verpachten die nicht ihre flächen an ''richtige Betriebe''
wenn man etwas erfahrung mitbringt und gefühl kann man sehr schöne bestände hinkriegen und auch gut geld verdienen :D
nur weil manche betriebe eben nicht in der lage sind ihre Flächen konsequent richtig(ind diesem fall biologisch) zu bewirtschaften heißt das nicht das alle Bio betriebe so arbeiten.mfg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 15:06

dankeschön für deine antwort. hat mir weitergeholfen,
ich bin halt erst 17 und hab deswegen noch recht wenig erfahrung.


mfg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Heggo » Fr Dez 10, 2010 15:41

was mich mal interessieren würde, wie baut ihr "bioheinis" Mais an? bzw. wie groß wird bei euch der Mais wenn maximal 60-80 N im Boden sind und der Acker voll ist mit unkraut?

gruss
Heggo
 
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon benny » Fr Dez 10, 2010 15:43

beim mais muss man vor auflauf striegeln und dann hacken wwas das zeug hält.
also so lang hacken wie es die höhe zulässt.
da ist auch wichtig wenn es regnet und dann heiß wird das mann dann hackt, weil bei regen laufen die unkräuter auf mit den hacken gräbst du sie sozusagen aus und in der sonne sterben sie dann.

mfg
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon holgi63 » Fr Dez 10, 2010 16:42

H.B. hat geschrieben:
benny hat geschrieben:hallo wir haben ca 1.5 ha bio acker aus schweren böden.
und haben ein großes ampferproblem> mit ampferausstechen ist hier nichts zu machen.
fruchtfolge ist eigentlich nicht so schlecht, also jedes jahr was anderes und zurzeit ist klee am acker wegen den stickstoff, weil wir haben keine tiere und deswegen auch keinen wirtschaftsdünger.
hat jemand erfahrungen mit "ampferregulierung am biobtrieb".
mfg


Ein paar Jahre sinnvolle Bewirtschaftung, und dann ist das Problem im Griff. Der Boden ist natürlich auch dann noch voller Samen und schnell wieder versaut. An deiner Stelle würd ich die Fläche künftig einfach vernünftig bewirtschaften. Wenn es dir selber nicht möglich ist, einfach an einen ordentlichen* Bauern verpachten


(* Indikator ist der Zustand seiner Flächen)


Hallo H.B.

dann mal raus mit der Sprache, wie Deine vernünftige Bewirtschaftung aussieht...

...habe schon viel Unsinn gelesen, aber jemandem, der ein Ampferproblem hat, grundsätzlich schlechte Bewirtschaftung oder ein "unordentlicher Bauer zu sein" zu unterstellen, ist ja wohl der Hammer!

Dann sind in unserer Region mit schweren Böden (Ton, schwerer Lehm) einerseits bei geringer möglicher Bearbeitungstiefe, da z.T. blanker Fels bereits in 12 bis 15cm Tiefe vorkommt andererseits, alle ÖKO-Betriebsinhaber Stümper!
Wir versuchen hier alles, wirklich ALLES, um des Ampferproblems Herr zu werden aber selbst die ÖKO-Berater sind macht- und ratlos! Da wird Herbst.- gegen Frühjahrsbearbeitung ausgespielt, da werden alle vorhandenen Bearbeitungsverfahren ausprobiert und trotzdem nur wenig ausgerichtet. Selbst ÖKO-Klee mit zusätzlicher Prüfung auf Ampfersamen bringt jedes Jahr neues "Saatgut" zum Auflaufen!
Diesen Herbst scheint erstmalig Licht am Ende des Tunnels zu sein, da der EUM Vibromix erste positive Ergebnisse zu zeitigen scheint, ein Grubber, der ein bisschen mehr kann, als der Durchschnitt.

Vielleicht pachtest Du ja mal hier ein Stück und zeigst, was Du kannst, ich lerne gerne dazu...

Hallo benny,

lass Dich nicht ins Bockshorn jagen, der Biohias und der stulli schreiben ja schon einiges zum Thema, was durchaus zielführend ist, wobei die älteren Ampferpflanzen das Problem darstellen. Die "einjährigen" kriegt man locker in den Griff, danach wird es auf klebenden (Minuten-)böden schwierig. Wenn dann noch eine nur geringe Krumentiefe hinzukommt, wie bei uns, kannst Du bei der Bearbeitung den Ampfer immer nur "umdrehen", und der wächst wieder an, da es ihm egal ist, wie herum er liegt.
Es muss gelingen, ihn als erstes vom schweren Boden zu trennen, also die Pflanze "nackt" zu machen. Dann braucht es Trockenheit, die der Wurzel aber erst nach längerer Zeit empfindlich zusetzt, der Ampfer hat lang Reserven.
Wichtig dafür ist es, diese schweren Böden nur dann zu befahren, wenn man sie nicht in der Struktur schädigen kann, also keinen "Beton" erzeugt. Das ist die halbe Miete. Dann trennt sich auch die Erde von der Pflanze.
Mit dem Mulchen kannst Du nur bedingt den Eintrag von neuem Samen verhindern, was ich aber nicht als primäres Problem ansehe, da - wie gesagt - die einjährigen Pflanzen nicht das Problem darstellen, die haben noch keine "Rübe" gebildet, die langer Trockenheit standhalten kann und die herbstliche normale Stoppelbearbeitung überleben diese Pflänzchen i.d.R. nicht.
Kommt aber der Ampfer über das Kleesaatgut in den Betrieb (was bei mir ausschließlich der Fall war) und baust Du den Klee mehrjährig an, hast aber Böden, wo sich der Klee in seiner Kampfkraft gegen Unkraut schon schwertut, erreicht der Ampfer nach dem zwei- oder mehrjährigen Klee eine Wurzelstärke, dass es mit einfacher Bearbeitung nicht mehr möglich ist, die Pflanzen sicher abzutöten.

Nach einer guten Frostgare bei trockenem Frühjahr habe ich bereits gute Erfolge erzielt, besser als in Herbsten, wo es alle 3 bis 4 Tage regnet.

Inzwischen vermehre ich meinen Klee selbst und dresche nur ampferfreie Stücke und wenn ich auf dem Acker Schlangenlinien fahren muss. Das ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung...

FG
Holger

...und wenn die Damen und Herren aus der anthroposophischen Ecke nicht immer so tief in ihre "Steinersche Trickkiste" greifen würden, wären vielleicht auch die Häme-Beiträge nicht so häufig...
There is no absolute knowledge. And those who claim it, whether they are scientists or dogmatists, open the door to tragedy. All information is imperfect. We have to treat it with humility.
Jacob Bronowski, scientist, "The Ascent of Man", 1973
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Meini » Fr Dez 10, 2010 17:37

Nur mal so am Rande bist schon bei der Mittelalterlichen 3 Felderwirtschaft :roll:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon H.B. » Fr Dez 10, 2010 19:05

holgi63 hat geschrieben: .... des Ampferproblems Herr zu werden aber selbst die ÖKO-Berater sind macht- und ratlos!

Logisch, die sind ja Teil der Ursache und verdienen den Namen "ÖKO" sowieso nicht, oder kennst du eine Art von Ökolandbau, die in Sachen Umweltschutz des konv. Landbau das Wasser reichen kann?
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Angus70 » Fr Dez 10, 2010 19:10

H.B. hat geschrieben:
benny hat geschrieben:hallo wir haben ca 1.5 ha bio acker aus schweren böden.
und haben ein großes ampferproblem> mit ampferausstechen ist hier nichts zu machen.
fruchtfolge ist eigentlich nicht so schlecht, also jedes jahr was anderes und zurzeit ist klee am acker wegen den stickstoff, weil wir haben keine tiere und deswegen auch keinen wirtschaftsdünger.
hat jemand erfahrungen mit "ampferregulierung am biobtrieb".
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(* Indikator ist der Zustand seiner Flächen)


Kannst gerne mal bei mir vorbei kommen ! Von den Deppen die sich totspritzen hats hier viele . Die haben meist mehr Dreck auf der Wiese und dem Acker als Verstand . Da nutzen auch PSM und Dünger nicht mehr . Habe jetzt erst wieder Flächen übernommen weil der Verpächter die Schnauze voll hatte und sie einem konv. Betrieb wegnahm trotz niedriger Pacht von mir .
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Angus70 » Fr Dez 10, 2010 19:15

Auf Grünland hilft das ganz gut http://www.agritura.com/product_info.ph ... echer.html sofort etwas Gras rein und dem Ampfer keine Lücke lassen !

Ackerland eggen keine Kreiselegge ! Ganz wichtig Untersaaten . Du musst dem Ampfer(nicht nur dem :wink: ) das Licht nehmen . Als Gründüngung schnell schließende Saaten mit guter Unkraut Unterdrückung und diese Drillen nicht mit dem Streuer ausbringen .
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon H.B. » Fr Dez 10, 2010 19:19

Mit Flächenspritzung wird man zumindest auf Wiesen dem Ampfer nicht dauerhaft Herr. Auf einer richtig versauten Fläche scheint zwar eine Ertbehandlung manchmal sinnvoll, danach Rückenspritze.
Das Wichtigste aber ist eine ordentliche Bewirtschaftung, welche auch ein Bio zustande bringen kann.
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Biohias » Fr Dez 10, 2010 19:34

Heggo hat geschrieben:was mich mal interessieren würde, wie baut ihr "bioheinis" Mais an? bzw. wie groß wird bei euch der Mais wenn maximal 60-80 N im Boden sind und der Acker voll ist mit unkraut?

gruss


Warum sind nur 60-80 N drin ???
bei viehlosen betrieben sind durch leguminosen durchaus 120 drin und bei anderen wie meinem nachbar 150-180 8)
außerdem eigent sich der mais durchaus sehr gut dazu fruchtfolgeunkräuter zu bekämpfen.
mein nachbar fährt mit meiner 8 reihigen rollhacke und einem GHA rein bis die reihen schließen, ohne jegliche schäden.
wer heuer biokörnermais hatte kann sich freuen. bei dem preis kann man so ziemlich alles andere vergessen.
aber egal hier gibt's einfach viele die das potenzial vom biolandbau noch unterschätzen :(
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Re: bio betrieb hat ampferprobleme.

Beitragvon Heggo » Fr Dez 10, 2010 20:38

Warum sind nur 60-80 N drin ???


weis nicht, ich dachte so ca. 40 N vom Klee und 20-40 durch die Pflugfurche?!

wie bekommt man denn 150-180 N in den Boden ohne Wirtschafts. oder Mineraldünger??
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