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Biogas-Maisanbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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41 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon nitroklaus » So Apr 03, 2016 15:30

Raider hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:
Raider hat geschrieben:
Hast Du keine Möglichkeit DAP Unterfuß zu düngen?

Stand heute kann man keine seriöse Prognose starten, wann der Mais gesät wird. Normal geht es hier aber nicht vor dem 20. April los


Nein leider nicht.
Harnstoff am besten vor oder nach der saat?



Den Harnstoff vor der Saat einarbeiten.


Wenn Du kein Unterfuss machen kannst, dann würde sich für mich die Frage stellen, ob Du DAP überhaupt brauchst...


Den DAP wollte ich auch vor der Saat mit der Scheibenegge oder Kreiselegge einarbeiten. Was siehst du hier für Probleme bzw. warum meinst du ich brauche ihn nicht? Irgendwie muss ich ja den hohen Phosphatbedarf des Maises decken.
Ich habe leider keinerlei organische Dünger oder Gärreste aber auf meinen Flächen war auch noch nie Mais. Das Stroh vom Getreide und Raps wurde immer auf der Fläche belassen.
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon Renji » So Apr 03, 2016 18:26

Nein Nitroklaus, Mais hat keinen hohen Phosphatbedarf, Stickstoff und Kali sind wichtig. Mit Phosphat düngst du den Boden, nach Entzug des Maises reichen dir 90 kg P205.
Daher meint auch Raider, wenn schon DAP dann auch dahin wo der Mais in brauch: Unterfuss.

Mais verwertet Wirtschaftsdünger gut, also hau dir was drauf: Biogasgülle, Klärschlamm, HTK, etc.
Die Nährstoffe kannst du fast vollständig anrechnen.
Renji
 
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon nitroklaus » So Apr 03, 2016 19:54

Renji hat geschrieben:Nein Nitroklaus, Mais hat keinen hohen Phosphatbedarf, Stickstoff und Kali sind wichtig. Mit Phosphat düngst du den Boden, nach Entzug des Maises reichen dir 90 kg P205.
Daher meint auch Raider, wenn schon DAP dann auch dahin wo der Mais in brauch: Unterfuss.

Mais verwertet Wirtschaftsdünger gut, also hau dir was drauf: Biogasgülle, Klärschlamm, HTK, etc.
Die Nährstoffe kannst du fast vollständig anrechnen.


Ich habe leider keine Wirtschaftsdünger und komme auch an keine ran. Welchen Dünger würdest du mir als alternative empfehlen?
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon Raider » Mo Apr 04, 2016 7:08

nitroklaus hat geschrieben:
Renji hat geschrieben:Nein Nitroklaus, Mais hat keinen hohen Phosphatbedarf, Stickstoff und Kali sind wichtig. Mit Phosphat düngst du den Boden, nach Entzug des Maises reichen dir 90 kg P205.
Daher meint auch Raider, wenn schon DAP dann auch dahin wo der Mais in brauch: Unterfuss.

Mais verwertet Wirtschaftsdünger gut, also hau dir was drauf: Biogasgülle, Klärschlamm, HTK, etc.
Die Nährstoffe kannst du fast vollständig anrechnen.


Ich habe leider keine Wirtschaftsdünger und komme auch an keine ran. Welchen Dünger würdest du mir als alternative empfehlen?


Wenn Du kein Unterfuss machen kannst und Deine Nährstoffwerte im Boden OK sind, dann würde ich Harnstoff plus Kornkali oder so wählen
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon nitroklaus » Mo Apr 04, 2016 18:21

Raider hat geschrieben:
Wenn Du kein Unterfuss machen kannst und Deine Nährstoffwerte im Boden OK sind, dann würde ich Harnstoff plus Kornkali oder so wählen



Ok danke für die Hilfe! Wie vie Kornkali wäre Sinnvoll?
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon ropa_eurotiger » Mi Apr 06, 2016 19:28

nitroklaus hat geschrieben:....
Ich habe leider keinerlei organische Dünger oder Gärreste aber auf meinen Flächen war auch noch nie Mais. Das Stroh vom Getreide und Raps wurde immer auf der Fläche belassen.


Wenn der Gasmann oder Dampfmaschinenbesitzer keine Gärreste abgeben will, dann bleibt der Mais auf meinem Acker :!: Basta :!:
Das heisst, ich dresche dann. Was nährstoffmäßig nicht vom Acker weggefahren wird, braucht nicht aufgedüngt werden :!: :klug:

Solange es aber so "intelligente" Bauern gibt, die den Faulgas-Fritzen den Mais oder anderen Rohstoff "hinterherwerfen", solange wird sich an der Lage nix ändern :!: :klug:
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon ackerer » Mi Apr 06, 2016 19:30

Hallo

sollte Gülle zu Mais vor dem Pflügen aufgebracht werden, oder aufs gepflügte und dann mit der Kreiselegge einarbeiten?
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon nitroklaus » Do Apr 21, 2016 10:30

Sollte man mais nach der Saat anwalzen?
Vorteile/Nachteile?
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon MF4355 » Do Apr 21, 2016 14:49

Wenn du kein riesengroßes Schneckenproblem hast, bringt das nur nachteile. In der Saatreihe hat die Andruckrolle den Bodenanschluss hergestellt, zwischen den Reihen steigt durch das Wlzen die Erosionsgefahr. Kluten können außerdem den Wind stoppen, durch die größere Oberfläche erwärmt sich der Boden schneller als gewalztz (zumindest im mathematischen Modell).
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon Fuchse » Do Apr 21, 2016 18:55

nitroklaus hat geschrieben:Sollte man mais nach der Saat anwalzen?
Vorteile/Nachteile?



Ja jeder Silomais wird nach der Saat gewalzt!

Aber erst im Silo!

Ollala. Da wird grad wieder ein neuer Profi geboren!
Gruß Robert
https://www.landluft.bio/de/
https://www.bauernjaeger.de/
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Re: Biogas-Maisanbau

Beitragvon MF 5465 » Fr Apr 22, 2016 20:33

Weil hier öfter die Floskel "hohen Phosphorbedarf des Maises decken" steht...
Silomais spielt mit seinem Entzug von 60-90kg P2O5 zwar in der oberen Liga der "Phosphorzehrer", das ist aber nicht entscheidend.
Wichtig ist es, ihm in der Jugendentwicklung zu ermöglichen, P leicht aufzunehmen. Da P beinahe nur durch Interzeption erschlossen wird, die Wurzel also an den Nährstoff hinwachsen muss, muss dieser möglichst nah da hin. Das heißt:
Wenn der Boden warm ist, und eine hohe Konzentration an P aufweist, ist alles in Ordnung. Dann kann DAP breit gestreut werden, von mir aus um keinen Entzug zu verursachen.
Wenn der Boden aber eher kalt ist, und/oder keine hohe Konzentration aufweist, also niedrig versorgt ist, dann sollte man den Saattermin ggf. etwas nach hinten legen, schnell für gute Durchlüftung sorgen, oder einfach Dünger in die Nähe des Korns bringen. Sei es als Microgranulat bei das Korn, oder als richtiger Unterfüßdünger (der sich auch noch positiv auf das Wurzelwachstum auwirkt). Alternativ kann lokal ein saures Millieu erzeugt werden, z.B. durch SSA, dann wird P (und auch Micros) eher mobil.
Bis letztes Jahr wurde Mais ausschließlich auf Winterfurche bestellt. Da war eine UFD nie ein Thema, weil der Boden schnell warm wurde im Frühjahr.
Mit zunehmendem Winterzwischenfruchtanbau und verminderter Bodenbearbeitung aktuell wäre mir eine Maissaat ohne UFD viel zu heikel.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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