Mensch hat geschrieben:
Wie ist das eigentlich, legt man sich als Bauer einmal auf ein bestimmtes Verfahren fest und muß dann dabei bleiben, weil ja Haufen Geld in den Maschinen steckt?
Nein. Das ist wie bei BIO oder Konventionell. Es ist eine Frage nach der persönlichen Einstellung und Überzeugung, gepaart mit den nötigen finanziellen Mitteln, die allerdings eine untergeordnete Rolle spielen, denn irgendwann muss jede Maschine einmal ersetzt werden, was man als Umstellungszeitpunkt nutzen könnte.
Es gibt Betriebe, die Mulchsaat und Pflugsaat betreiben. Das allerdings, in meinen Augen, eher wegen der Kosteneinsparungen, die man bei der Mulchsaat hat.
Wer sich wirklich auf seine Böden konzentriert, verkauft den Pflug.
Mensch hat geschrieben:
Nachtrag:
Gibt es so Tabellen oder Erfahrungswerte, wie lange bei welchem Wetter es dauert bis ein Acker, mit so und so viel Feuchtigkeit, so und soviel wieder verträgt an Maschinenbelastung?
Getestet wurde bisher nur der generelle Bodendruck von Fahrzeugen unter bestimmten Bodenbedingungen. Dass mal jemand mit einer Stoppuhr daneben stand und die Zeit festgehalten hat, ist mir jetzt nicht bekannt.

