Wini hat geschrieben:Sät dicker, dann wird Euch der Boden zwischen Eurem lückig stehendem Raps und Weizen im Winter auch nicht davongeblasen.
Ich klinke mich hier jetzt aus. Der Profi hat übernommen.
Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 11:04
Wini hat geschrieben:Sät dicker, dann wird Euch der Boden zwischen Eurem lückig stehendem Raps und Weizen im Winter auch nicht davongeblasen.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Mensch hat geschrieben:Ironiemodus?
Wini hat geschrieben:Also ich pflüge das Stroh alljährlich unter, damit sich die Regenwürmer das Reinziehen sparen können.
Wini hat geschrieben:Ein Abbau von Humus ist mir noch nicht aufgefallen.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
Wini hat geschrieben:Die Aussage, daß Bodenerhaltung und Humusaufabu nur ohne Pflugeinsatz möglich ist, ist schlichtweg falsch.
Ein Abbau von Humus ist mir noch nicht aufgefallen.
Vielmehr tragen die untergepflügten Ernterückstände zum Bodenaufbau bei.
Genausogut könnte ich über den unabdingbaren Glyphosateinsatz bei Minimalbodenbearbeitung schimpfen.
Wer trägt denn hier zur Vermehrung von Disteln und Trespen bei ? Bioanbau und Minimalbodenbearbeitung !
Und die Angst vor der Winderosion ! Wir sind doch hier nicht in den 30er beim Dust-Blow in den Grassteppen der USA.
Sät dicker, dann wird Euch der Boden zwischen Eurem lückig stehendem Raps und Weizen im Winter auch nicht davongeblasen.
tyr hat geschrieben:Ja nee, is klar. Es wird jetzt seit rd 500Jahren gepflügt, wir dürften gar kein Humus mehr haben...
Erst mit Erfindung des Pfluges stiegen die Erträge...

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
tyr hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Da hast Du recht! Pflügen kostet je cm rund 1Tonne Humus, wenn Du 30 Tonnen düngst und 25cm pflügst bist Du im grünen Bereich.
Also kein Problem zu pflügen.
Ja nee, is klar. Es wird jetzt seit rd 500Jahren gepflügt, wir dürften gar kein Humus mehr haben...
Erst mit Erfindung des Pfluges stiegen die Erträge...
In vielen Gegenden, wie in meiner, ist der Pflug auch eine wichtige Drainagemaßnahme, vom Unkrautmanagement mal abgesehen.
Warum sind denn gerade die tiefwurzelnden Problemunkräuter wieder auf dem Vormarsch. Mit bloßer Chemie kommt man denen auf Dauer nicht bei....
Forchhammer hat geschrieben:Wie genau schädigt/verdrängt "Senf" Quecken?
tyr hat geschrieben:Todde hat geschrieben:Forchhammer hat geschrieben:Wie genau schädigt/verdrängt "Senf" Quecken?
Unterdrückung.
Ob die Wurzelausscheidungen auch einen Beitrag leisten ist nicht ausreichend erforscht.
Neu ist das aber nicht, einfach mal bei den Bioländern erkundigen.
Auch andere Zwischenfrüchte unterdrücken Quecke, sie müssen nur schnell genug wachsen und den Boden gut abdecken.
Ich hab da mit Phacelia z.B. gute Erfahrungen gemacht....
Mensch hat geschrieben:Ist es nicht auch so, das ein Pferd kleinflächige Trittsiegel hinterläst, wohingegen die Zugmachine vollflächig auf den Boden wirkt. Es dürfte einfacher sein für das Bodenleben, diese Trittsiegel "aufzubrechen", als die durchgehende Fahrbahn der Zugmaschine.

Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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