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Bitte um fachliche Einordnung

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Do Jan 16, 2014 14:26

Ganz und gar meine Meinung. Es gilt, den Boden zu erhalten und stetig zu verbessern. Das geht nur ohne Pflug und mit Hilfe der Bodenlebewesen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Do Jan 16, 2014 15:04

Mensch hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Ganz und gar meine Meinung. Es gilt, den Boden zu erhalten und stetig zu verbessern. Das geht nur ohne Pflug und mit Hilfe der Bodenlebewesen.


Hab mir auch die Teile 2 und 3 angesehen. Bin beeindruckt von den teils dramatischen Bildern, Teil 3 die benachbarten Getreidefelder.
Kann die Angabe zu den O/A-Horizonten stimmen, die er über die Nachkriegszeit und dann für die darauf folgenden Jahrzehnte angibt, wäre ja ein dramatischer Humusverlust?
Wie aufwendig ist denn die von ihm praktizierte Parallelernte mit der nötigen Trennung der beiden Erntegüter, Rüttelsiebe?


Das mit den benachbarten Weizenschlägen kann mehrere Faktoren haben. Die Vorfrucht spielt in dem Fall eine große Rolle, denn ein Kleegras-Getreide-Gemisch ist etwas völlig anderes als Mais. Wenn dann auch noch die Weizensorte nicht passt und man sich evtl. in der Fungizidstrategie einen Fauxpas leistet, kann der Weizen regelrecht verrecken, wie es dort auf dem Bild zu sehen ist bzw. wie er erklärt.

Das mit den Blattläusen und Marienkäfern trifft allerdings nicht nur auf seinen Fall zu, den er offensichtlich auf den Biolandbau bezieht, denn mittlerweile wird auch von der Offizialberatung dahingehend beraten, die Nützlinge zu fördern statt blind mit einem Insektizid durch zu fahren. Ich stand vor ein paar Jahren selbst einmal vor dieser Entscheidung und habe mich dann Aufgrund der hohen Marienkäferpopulation gegen eine Maßnahme entschieden, die ich ertraglich auch nicht bereute.

Das mit den Horizonten kann stimmen. Denn Humusabbau wird nicht durch humuszehrende Pflanzen, sondern auch durch Wind und Wasser gefördert. Ich bin eigentlich seit Jahren davon ausgegangen, dass die Winderosion in meiner Gegend gar keine große Rolle spielt. 2012 musste ich mich im Winter, während des kalten Ostwindes, vom Gegenteil überzeugen lassen. Wenn man nämlich bräunlichen Schnee sieht, der durch verwehte Bodenpartikel eingefärbt wurde, kommt man schon mal ins Grübeln. Seitdem steht für mich fest, dass es auf meinen Schlägen nie wieder eine Schwarzbrache bzw. Winterfurche mehr geben wird. Die Bodenbedeckung mit Ernterückständen oder mit Pflanzen hat bei mir oberste Priorität bekommen.

Die Trennung von den Erntegütern ist durch handelsübliche Getreideaufbereitungsanlagen gegeben. Vermutlich sogar mit einem einzigen Durchlauf.
Wie man allerdings auf dem Bild sehen konnte, sind doch einige Bohnen beim Drusch in Mitleidenschaft gezogen worden. Das heißt, es muss für die Ernte eines solchen Gemisches eine passende Maschineneinstellung gefunden werden, wobei man auch kompromissbereit sein muss.
Bild
Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon fritzfuchs » Do Jan 16, 2014 16:00

Hallo
Die Aussage über den Humusabbau kann ich nicht recht nachvollziehen.
Ob mit Pflug oder ohne wurde ja schon oft diskutiert.Für mich wird jemand unglaubwürdig wenn sein System als das einzig richtige dargestellt wird.Jeder Boden ist anderst,unterschiedliche Kulturen,Topographie;......erfordern eine angepasste Bodenbearbeitung.
Das ist Landwirtschaft!!
Ich muss aber bei uns in der Region feststellen das die Biobetriebe sehr oft den Pflug verwenden.Nach ihren Aussagen können sie so das Unkrautproblem besser im Griff halten.Diese Kollegen betreiben bio Ackerbau auch schon seit 50jahren und das sehr erfolgreich.Und dieses Problem mit dem Unkraut haben alle die Ackerbau betreiben ob bio oder konvi.Nur das wir es unterschiedlich angehen.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Schnortz » Do Jan 16, 2014 18:39

Hi,

Ich war schon auf einem Feldtag bei Herrn Wenz, das Wissen ist schon beachtlich und die Ideen fast grenzenlos, jedoch muss einfach gesagt werden, der gute Mann lebt nicht von seinen paar ha sondern vom Marketing und Weitergeben seines Pionierhaften Tuns und Wissen und natürlich vom Verkauf seines EcoDyns. Auf seinen Feldern ist er am dauerhaften Probieren was noch möglich ist.

FritzFuchs, du hast einerseits recht jedoch siehst du wohl kaum über den Tellerrand hinaus, bzw. die Bios die du kennst.

Die Bestände von Herrn Wenz sind wirklich klasse, immerhin reden wir von Direktsaat bei Bio (Demeter)!
Das System funktioniert, jedoch kann man aus dem System nicht nur einzelne Sachen die einem Gefallen oder nicht so wehtun rauspicken.
"Unkraut" ist dort zum Beispiel kein Problem wie du es so formuliert hast, es ist im kleinen Rahmen immer präsent wird jedoch nicht zum Problem, dies bekommt man nur mit einem ausgetüffteltem System hin.

Ich will hier ja keine Pflug/Grubber/Direktsaat Diskussion jedoch sehe ich den Pflug oft als Mittel der die Faulheit und die Angst vor Veränderungen "Das haben wir schon immer so gemacht" beim Menschen ausdrückt.

Oft fehlt einfach der Wille oder man ist zu Faul etwas zu probieren oder man will keine Abstriche bei der z.B. Fruchtfolge machen.
Bei den notorischen Alles Pflügern ist es schlicht die Angst vor Veränderungen, auch oft daran zu erkennen das sich der Hof die letzten 20-40 Jahre kaum oder gar nicht verändert hat.
Dabei gebe ich zu das auch bei uns bisher der Pflug noch Verwendung hat, dies soll sich die nächsten Jahre ändern und Herrn Wenz hat das Bewusstsein von meinem Vater und mir ein kleines Stück mit verändert.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Do Jan 16, 2014 21:29

Mensch hat geschrieben:Ich glaube, nach dem was ich so hier höre und auch woanders lese und höre, das pflügen wohl auch nicht gleich pflügen ist. Das fängt ja schon dabei an das man auch schonender on-land pflügen kann, als in der Furche zu fahren, wo man möglicherweise die Sohle verschmiert und verdichtet und was ich so höre ist das Pflug einstellen auch nicht so einfach. Luftdruck, Arbeitstiefe, Zeitpunkt und und und.
Der Herr Wenz sagte ja im 1. Teil auch, das es früher wohl mehr eine schälende Bodenbearbeitung war. Hab mir da auf youtube zwei Videos zu angesehen (Schälpflüge) und das erste dreht sich auch um die Beikrautunterdrückung. Vielleicht kann da einer was zu sagen, ist aber teils Schweizerdeutsch, Achtung!

https://www.youtube.com/watch?v=Nc_jZHq2M8w

https://www.youtube.com/watch?v=n0-BPOw9O_Q


Das mit dem Schälen wird hier im Ort seit vergangenem Jahr von einem ehemaligen Mulchsaatler vollzogen. Angeblich, weil die Flächen nach 3 Jahren unkrautfrei sein sollen. Naja, ich glaube es erst wenn ich es sehe.

@fritzfuchs:

Ich kann mich da nur Schnortz anschließen. Wer Mulchsaat nicht probiert, kann ehrlich gesagt nicht mitreden, ob etwas besser ist oder nicht. Ich kann für mich behaupten, weil ich früher auch mal in der Furche fuhr, dass es besser ist. Ich habe gerade heute erst wieder gesehen, wie schön das Wasser auf den Pflugsaatflächen stand, wohingegen die Mulchsaatflächen überhaupt nicht geglänzt haben. Das reicht mir schon. Mal sehen wer in diesem Frühjahr alles absäuft.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon fritzfuchs » Do Jan 16, 2014 21:46

Ich pflüge 75 % meiner Flächen nicht.Ich sehe auch vorteile des pfluglosen Ackerbaus.Aber ich sehe auch Probleme und Grenzen wenigstens auf unseren Böden.Bei dem System von Wenz würde mich noch die Fruchtfolge interessieren.Da hab ich nichts darüber gefunden.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Do Jan 16, 2014 22:15

Habe gerade mal danach gesucht, aber bis auf die Aussage einer "Dynamischen Fruchtfolge" nichts gefunden.

Bin nur haufenweise auf irgendwelche Beiträge gestoßen, die mir beinah die Halsschlagader zum platzen brachten. Ich suche da auch nicht weiter nach. Was im Netz für Propaganda mit Halbwissen verteilt wird, halte ich nicht aus.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon jak » Fr Jan 17, 2014 10:32

Bin mir ziemlich sicher: In der Fruchtfolge sind weder Kartoffeln, noch Zuckerrüben und auch kein Raps
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Fr Jan 17, 2014 11:36

Die Scharform gefällt mir nicht. Es ist so konzipiert, dass es nur eine Rille zieht und den Boden nach links und rechts in dieser Rille verdrängt. Das funktioniert nur bei wirklich trockenen Verhältnissen. Unter feuchten Bedingungen werden die Flanken des Schlitzes verdichtet bzw. verschmiert. Ein Umstand, der schon bei Scharformen auftritt, die den Boden in dem Bereich an die Oberfläche holen, nur eben nicht so stark.

Strip Till hin oder her. Man sollte sich wirklich darüber im klaren sein, dass eine tiefe Bodenbearbeitung unter feuchten/nassen Bedingungen (Sand schließe ich da mal aus) ein no-go ist, wenn nicht ganzflächig gelockert wird.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Todde » Fr Jan 17, 2014 11:54

Mensch hat geschrieben:Das fängt ja schon dabei an das man auch schonender on-land pflügen kann, als in der Furche zu fahren, wo man möglicherweise die Sohle verschmiert und verdichtet und was ich so höre ist das Pflug einstellen auch nicht so einfach. Luftdruck, Arbeitstiefe, Zeitpunkt und und und.


Der Pflug übt genug Druck aus, um eine Pflugsohle zu hinterlassen, Onlandpflügen ist das mindeste was ein Pflüger machen sollte.

Das größte Problem am Pflügen ist doch die Zerstörung des Bodengefüges mit all den Folgen.
Schon die Römer mussten Flächen aufgeben, weil durch stärkere Niederschläge, das gepflügte Land einfach im Tal gelandet ist.
Der Schaden der jährlich durch Pflügen entsteht ist enorm.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Fr Jan 17, 2014 12:06

[quote="Mensch"

Gibts eigentlich schon lange on-land-Pflüge und bewähren sich die?

Ich denke Sie meinen so etwas mit no-go beim pflügen!
https://www.youtube.com/watch?v=LITd5IiTgdE[/quote]

Ich meine das nicht nur aufs Pflügen bezogen. Bei solchen Verhältnissen wie in dem Video gezeigt, sollte man tunlichst die Finger vom Boden lassen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Fr Jan 17, 2014 12:08

Mensch hat geschrieben:Müßte der fahrer hier nicht spätestens bei 0:48 sagen, es ist Schluß?

https://www.youtube.com/watch?v=NpTRKOriSTg


Naja. Warum man sich als Landwirt durch sowas durchquält kann ich schon nachvollziehen. Immerhin muss die Saat in den Boden, weil sie die Grundlage für die Existenz ist. Und da jeder auf den höchstmöglichen Ertrag aus ist, bleibt da auch nicht viel Zeit zum nachdenken.

Natürlich bleibt dabei der Boden auf der Strecke.

Womöglich hätte man dort mit einem anderen Anbauverfahren weniger Schaden angerichtet.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Mad » Fr Jan 17, 2014 12:17

Mensch hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Ich meine das nicht nur aufs Pflügen bezogen. Bei solchen Verhältnissen wie in dem Video gezeigt, sollte man tunlichst die Finger vom Boden lassen.


Woran liegt es, verleitet die Leistungsfähigkeit des Gerätes dazu oder Gedankenlosigkeit?
Das krasse ist ja, man findet jede Menge solcher Videos, auch "schön" bei der Maisernte, man scheint stolz zu sein.


Man muss bei solchen Videos auch nur mal die Kommentare bzw. deren Verfasser betrachten. Meist sind es Jugendliche, die gedanklich fernab von Bodengefüge sind. Da geht es meist nur um den Spaß beim fahren.

Die Maisernte ist eine Ausnahme. Sie findet im Herbst statt, wo meist mehr Niederschläge fallen als im Sommer bei der Getreideernte und der Zeitraum kann auch nicht nach Belieben festgelegt werden, weil man auf einen Lohnunternehmer angewiesen ist. Dass die Flächen Wassergesättig sind, kann dann schon mal vorkommen. Gerade in einem Jahr wie 2013. Sollte das allerdings jedes Jahr der Fall sein, sollte man sich erstmal fragen, warum das Wasser nicht abfließt und wie man dieses Problem lösen kann. Umstände wie z.B. Flussauen mal ausgelassen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Todde » Fr Jan 17, 2014 12:21

Mensch hat geschrieben:Wie ist das eigentlich, legt man sich als Bauer einmal auf ein bestimmtes Verfahren fest und muß dann dabei bleiben, weil ja Haufen Geld in den Maschinen steckt?

Bevor man sich einen neuen Pflug kauft sollte man sich das genau überlegen.
Zur Mulchsaat stehen heute auch in den meisten Pflugbetrieben die Geräte schon da.

Nachtrag:
Gibt es so Tabellen oder Erfahrungswerte, wie lange bei welchem Wetter es dauert bis ein Acker, mit so und so viel Feuchtigkeit, so und soviel wieder verträgt an Maschinenbelastung?


Ne, Du kannst das Wetter ja schlecht vergleichend nutzen.
Sonne, Wind; keine Sonne, Wind... etc Es ist immer unterschiedlich, in der Landwirtschaft ist dieses Jahr nichts wie letztes Jahr, gerade was das Wetter angeht.

Einen persönlichen Erfahrungswert habe ich, die Nordseite vor meiner Scheune, wenn dort der Boden abgetrocknet ist, dann ist der Acker auch trocken :wink:
Das dürfte sich aber auf die Marsch nicht umsetzen lassen.
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Re: Bitte um fachliche Einordnung

Beitragvon Todde » Fr Jan 17, 2014 12:27

Mensch hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Mensch hat geschrieben:Nachtrag:
Gibt es so Tabellen oder Erfahrungswerte, wie lange bei welchem Wetter es dauert bis ein Acker, mit so und so viel Feuchtigkeit, so und soviel wieder verträgt an Maschinenbelastung?


Ne, Du kannst das Wetter ja schlecht vergleichend nutzen.
Sonne, Wind; keine Sonne, Wind... etc Es ist immer unterschiedlich, in der Landwirtschaft ist dieses Jahr nichts wie letztes Jahr, gerade was das Wetter angeht.

Einen persönlichen Erfahrungswert habe ich, die Nordseite vor meiner Scheune, wenn dort der Boden abgetrocknet ist, dann ist der Acker auch trocken :wink:
Das dürfte sich aber auf die Marsch nicht umsetzen lassen.

Nein, ich meinte wenn ich heute den Acker in dem und den Zustand sehe und den Wetterbericht kenne, kann man da was am Einsatztermin verbessern oder einfach drauf und fertig machen?


Ich fahre nicht einfach drauf, ich warte auch wenn die Zeit drängt. Schäden sind langfristig während man das jetzige handeln nur kurzfristig ist.
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