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Brandstifter in der Rhön

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Kormoran2 » Di Jan 25, 2011 12:15

Mag sein, daß du recht hast, Ford. Als Konsequenz darauf müßte man darauf achten, wer immer der Tüchtigste und Flotteste bei der Brandbekämpfung ist.
Logische Folge davon wiederum wäre, daß die gesamte Truppe aus lauter Angst, sich eines Verdachtes auszusetzen, langsam und träge arbeitet. Das würde dann die Feuerwehr ziemlich sinnlos machen, wenn da nur noch lauter Trantüten rumlaufen.
Psychologisch eine verzwickte Sache.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Obsti » Di Jan 25, 2011 12:31

Und weiter gehts.
Seit 2009 hält ein Brandstifter eine Gemeinde in meiner Nähe in Atem.
Die angezündeten Objekte reichen von Mülltonnen über Strohballen bis hin zu einem Reiterhof.
Letzte Woche viel ein großes Pallettenlager den Flammen zum Opfer.
Heute stand bei uns in der Tageszeitung : 20 jähriger Brandstifter wurde verhaftet. Er war Mitglied in der örtlichen Feuerwehr.



Gruß Obsti
Probleme sind vom Kopf erdacht.
Er hat auch immer die Lösung dafür.
Du siehst den Sonnenuntergang und bist erschrocken weil es plötzlich Nacht ist.
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Ernst-August » Di Jan 25, 2011 12:32

Die Feuerwehren leiden schon heute unter einer Vertechnisierung und Verbürokratisierung, da noch drauf zu satteln, wäre Demotivierend. Der Job eines Wehrführers umfasst heute die vergleichbare Kompetenz eines Industriemeisters. Die feuerwehr muss attraktiv bleiben um sie noch in der Freizeit bewältigen zu können.
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Ford8210 » Di Jan 25, 2011 12:49

@Kormoran
Die Feuerwehrleute wissen um die Problematik. Trotzdem kommen sie ihrem Auftrag nach und sind auch engagiert. Es geht darum, daß, sollte ein Feuerwehrmann der Brandstifter sein, dieser sich auch besonders über das normale Maß hinaus engagiert, oder immer der Erste am Brandort ist. Verschiedene Meldungen in der Presse in den letzten Jahren haben das immer wieder belegt. Dort hieß es z.B. "... war immer als erster am Brandort" oder "... hat sich immer besonders bei den Löscharbeiten hervorgetan".
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Frankenbauer » Di Jan 25, 2011 20:38

@ Ford

Wir suchen keinen, der dagegen hält, dass Feuerwehrleute Brandstifter sind, sondern einen, der behauptet, der Täter würde für den angerichteten Schaden aufkommen.
In meiner Freizeit und nicht nur da bin ich selber einer von den Deppen, die immer flitzen, selbst wenn nur ein Ästchen auf der Straße liegt und man anstatt auszusteigen und das Ding auf Seite zu kicken sein Handy nimmt und die integrierte Leitstelle anruft, die wiederum nicht weiß, wer näher dran ist und dann drei Wehren aus den Betten holt und alles für einen daumendicken Ast.

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr

Werner
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Ford8210 » Mi Jan 26, 2011 7:09

Auch da halt ich gegen. Wer jemandem einen Schaden zufügt, muß diesen wieder gut machen. Entweder muß er den vorherigen Zustand wieder herstellen, oder, wenn das nicht möglich ist, einen finanziellen Ausgleich schaffen (siehe hierzu BGB). Ob dies jedoch möglich ist, liegt an der monetären Situation des Täters.
Aber zu aller erst liegt es an jedem einzelnen Geschädigten, ob er dies beim Täter einfordert. Eine Einforderung, die rechtskräftig ist, hat 30 (in Worten Dreißig) Jahre bestand. Auch der sog. "Offenbacher" nutzt ihm da nicht viel. Wenn er zu Geld kommt (durch Arbeit, Erbschaft, Gewinn, usw.) kann das Geld eingezogen werden. Die meißten dieser Brandstifter sind nämlich nicht mittellos. Und eine Forderung kann man sich auch in monatlichen Raten zahlen lassen.
Kleiner Hinweis am Rande: Wer den Offenbarungseid geleistet oder Privatinsolvenz angemeldet hat kann ja mal versuchen bei einer Bank Geld für eine Finanzierung zu erhalten.
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Re: Brandstifter in der Rhön

Beitragvon Kormoran2 » Mi Jan 26, 2011 13:16

Na dann müßte ja demnächst unsere Waldbrand-Versicherung sehr viel Geld zurückerstattet bekommen. Die hat nämlich für zwei riesige Waldbrände gezahlt, die von Jugendlichen gelegt wurden, die natürlich nicht zahlen konnten.

Der Wunsch und das Können (zu zahlen) liegt bei Serienbrandstiftern meistens sehr weit auseinander.
Wenn er zu Geld kommt (durch Arbeit, Erbschaft, Gewinn, usw.) kann das Geld eingezogen werden. Die meißten dieser Brandstifter sind nämlich nicht mittellos. Und eine Forderung kann man sich auch in monatlichen Raten zahlen lassen.

Widerspruch! ALLE sind mittellos und haben auch nicht vor, zu arbeiten!
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