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Braugerste oder Futtergerste?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Braugerste oder Futtergerste?

Beitragvon Nordlicht73 » Sa Mai 12, 2012 14:18

Ich hänge mich mal an diesem Thread an:
Ich hab ja meinen Weizen auch umgebrochen, und dort Sommergerste stehen. Eigentlich sollte dort ja jetzt im Herbst Wintergerste hin, was dann ja aber nun Gerste nach Gerste wäre. Der von der Raiba rät davon ab wegen den Gerstekrankheiten, sagte lieber nochmals Raps (letzte Ernte stand dort ja schon Raps), wäre verträglicher. Muss man halt etwas mehr Fungizide reintun, was beim Raps ja preislich aber zu verschmerzen wäre.
Was meint Ihr dazu, was macht ihr wo jetzt Sommergerste statt Weizen steht?
Bodenpunktzahl wohlgemerkt bei 32. Mais will ich keinen, weil nächsten Sommer dann wieder Raps kommen sollte.
Einer hatte hier schon mal 2 Jahre Raps infolge (wo zuvor aber auch 15 Jahre garkeiner war)...

Meine Sommergerste (Propino, eine andere Sorte war nicht mehr zu bekommen :evil: ) hat sich richtig gut bestockt, geht jetzt so langsam in EC 29/30 rüber. Weil dort teilweise noch einiges an Weizen drinnen ist wird es Futtergerste. Hat schon zur Saat 115 N weg, wollte nächste Woche noch eine dt KAS nachlegen, wäre dann bei ca 142.

Wie geht ihr bei Wachstumsregler in Sommergerste vor? Sorte ist zwar sehr standfest, aber da sie wohl sehr gut bestockt sein wird, wollte ich doch einmal einkürzen nachher (Wasserversorgung momentan gut, wie's wird, natürlich jetzt noch nicht abschätzbar). In EC 32 mit Moddus und Camposan, oder was meint ihr?
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Re: Braugerste oder Futtergerste?

Beitragvon ferkelbauer » So Mai 13, 2012 16:46

was spricht gegen einen neuen "versuch" mit weizen?

gruß
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Re: Braugerste oder Futtergerste?

Beitragvon Crazy Horse » So Mai 13, 2012 18:26

Nordlicht73 hat geschrieben:Ich hänge mich mal an diesem Thread an:
Ich hab ja meinen Weizen auch umgebrochen, und dort Sommergerste stehen. Eigentlich sollte dort ja jetzt im Herbst Wintergerste hin, was dann ja aber nun Gerste nach Gerste wäre. Der von der Raiba rät davon ab wegen den Gerstekrankheiten, sagte lieber nochmals Raps (letzte Ernte stand dort ja schon Raps), wäre verträglicher. Muss man halt etwas mehr Fungizide reintun, was beim Raps ja preislich aber zu verschmerzen wäre.
Was meint Ihr dazu, was macht ihr wo jetzt Sommergerste statt Weizen steht?
Bodenpunktzahl wohlgemerkt bei 32. Mais will ich keinen, weil nächsten Sommer dann wieder Raps kommen sollte.
Einer hatte hier schon mal 2 Jahre Raps infolge (wo zuvor aber auch 15 Jahre garkeiner war)...

Meine Sommergerste (Propino, eine andere Sorte war nicht mehr zu bekommen :evil: ) hat sich richtig gut bestockt, geht jetzt so langsam in EC 29/30 rüber. Weil dort teilweise noch einiges an Weizen drinnen ist wird es Futtergerste. Hat schon zur Saat 115 N weg, wollte nächste Woche noch eine dt KAS nachlegen, wäre dann bei ca 142.

Wie geht ihr bei Wachstumsregler in Sommergerste vor? Sorte ist zwar sehr standfest, aber da sie wohl sehr gut bestockt sein wird, wollte ich doch einmal einkürzen nachher (Wasserversorgung momentan gut, wie's wird, natürlich jetzt noch nicht abschätzbar). In EC 32 mit Moddus und Camposan, oder was meint ihr?


Normalerweise ist Propino ne recht standfeste Sorte. Wenn Du sie allerdings als Futtergerste anbaust und sie auf 142N andüngst (ist aber schon die oberste Grenze für Sommergerste), wird es wohl ratsam sein, in EC32 bei guter Wasserversorgung ne Kombination aus Moddus und Camposan zu spritzen (0,3l Moddus + 0,2l Camposan).
Propino ist doch ne recht gute neue Sorte. Warum wolltest Du die denn nicht?

Wintergerste kannst Du bedenkenlos nach Sommergerste anbauen. Allerdings solltest Du grüne Brücken vermeiden und die Wintergerste auch etwas später drillen als nach einer Blattfrucht (so ab Ende September). Seh einfach zu, dass die Sommergerste gesund bleibt, dann können sich die Pathogene auch nicht vermehren und auf die Wintergerste ausbreiten, und nimm einfach ne gesunde WG-Sorte wie z.B. Souleyka.
Ich würde aber nie nach zwei Jahren schon wieder Raps anbauen. Sowas kann nicht gut gehen.
Alternativ kannst Du statt Wintergerste natürlich auch Roggen oder Triticale anbauen.
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Re: Braugerste oder Futtergerste?

Beitragvon Nordlicht73 » So Mai 13, 2012 22:16

Crazy Horse hat geschrieben:
Normalerweise ist Propino ne recht standfeste Sorte. Wenn Du sie allerdings als Futtergerste anbaust und sie auf 142N andüngst (ist aber schon die oberste Grenze für Sommergerste), wird es wohl ratsam sein, in EC32 bei guter Wasserversorgung ne Kombination aus Moddus und Camposan zu spritzen (0,3l Moddus + 0,2l Camposan).
Propino ist doch ne recht gute neue Sorte. Warum wolltest Du die denn nicht?

Wintergerste kannst Du bedenkenlos nach Sommergerste anbauen. Allerdings solltest Du grüne Brücken vermeiden und die Wintergerste auch etwas später drillen als nach einer Blattfrucht (so ab Ende September). Seh einfach zu, dass die Sommergerste gesund bleibt, dann können sich die Pathogene auch nicht vermehren und auf die Wintergerste ausbreiten, und nimm einfach ne gesunde WG-Sorte wie z.B. Souleyka.
Ich würde aber nie nach zwei Jahren schon wieder Raps anbauen. Sowas kann nicht gut gehen.
Alternativ kannst Du statt Wintergerste natürlich auch Roggen oder Triticale anbauen.


Ja, werde dann wohl Wintergerste nehmen. Alternativ hatte ich auch schon Roggen im Auge, liegt preislich ja auch gut momentan, anders wie noch vor 13 Jahren als ich damit auförte. Nur ist der teilweise auch erst sehr spät reif (sehe ich bei meinem Nachbarn der immer Roggen anbaut), so dass dies eng werden kann mit der Rapssaat danach. Bis vor ca 8 Jahren wurde auch Triticale noch gut bezahlt, was bei mir hier seit dem nicht mehr der Fall ist, und ich deswegen damit aufgehört habe. Die hat immer ganz gut gelohnt, nur will die keiner abnehmen, und bezahlen deswegen fast 1,5 Euro/dt weniger als Gerste. :twisted:

Propino kannte ich garnicht, war deswegen erstmal skeptisch. Hatte mich mal schlau gemacht was für gute Sorten es bei der Sommergerste so gibt hier im Norden (wir hatten 18 Jahre lang keine Sommergerste angebaut), aber von den genannten war nichts mehr zu kriegen. Und Propino tauchte nirgens in den Sortenversuchen auf. Aber ich lass mich mal überraschen, bestockt hat er sich riesig. Bei runden 320 Körner/qm Ende März stehen jetzt etwa 1000 Halme/qm :shock:

@ ferkelbauer: Weizen nehme ich auf diesen leichten Boden generell nur nach Raps. An die Gersteerträge komme ich aber auch dann nicht ran, zumindest bisher nicht.
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Re: Braugerste oder Futtergerste?

Beitragvon Crazy Horse » Mo Mai 14, 2012 7:37

Propino ist ne Kreuzung aus Quench und NFC Tipple - zwei der erfolgreichsten Sorten der letzten Jahre. Mir hat sie letztes Jahr im Versuch sehr gut gefallen. Propino ist aktuell die Braugerstensorte mit dem größten Anstieg der Vermehrungsfläche hier in Baden-Württemberg und wird vor allem für die wärmeren Lagen empfohlen.
Auch Grace ist ne sehr gute Sorte, die vor allem in Höhenlagen und in feuchteren und kühleren Jahren überdurchschnittlich gut abschneidet, aber hier bei uns im trocken-warmen Taubergebiet sind immer noch Sebastian, Quench und Propino (neu) das Maß der Dinge.
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