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Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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361 Beiträge • Seite 3 von 25 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 25
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 8:11

Die EWG/EU war von Beginn an eine vom sozialistischen Gedankengut zutiefst beseelte politische Dachorganisation.
Arbeit und Wohlstand für alle, auch für die, die nicht im Wettbewerb der Welt bestehen können.

Kostendeckende staatliche Preise für alle Landwirte galten zwei Jahrzehnte lang als die einzig richtige politische Massnahme!
Der Agrarsektor sollte ja der erste voll integrierte Sektor sein, der als Leuchttturm beispielhaft für alle weiteren Sektoren gelten sollte...
Wenn die Wissenschaft verschämt den Finger hob, und auf die falsche Politik hinwies, wurden die Forschungsgelder gestrichen.

Erst als die Kosten völlig aus dem Ruder liefen, wurden die Denkverbote aufgehoben ... und mit der 92er Reform wurde die Politik eingeleitet, die wir heute haben: Keine Staatspreise mehr.
Damit war automatisch auch das Instrument der Einkommens- (sprich: Wahlzettel-)Politik verloren.
Infolgedessen gab es dann erstmals auch Landwirte, die nicht die Blockparteien wählten. Grüne z.B.

Die Macher haben an die Sozialistische Union von Europa GEGLAUBT! Allen voran die Franzosen als die geistigen Urheber dieses Monstrums.
Lange her, und jetzt ist das Vehicel an die Wand geknallt.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Franzis1 » Fr Jun 24, 2016 8:11

Die Briten überstehen das gut die sollen eh das beste Wachstum haben oder gehabt haben in der EU. Wann hat der DAX seinen Tiefpunkt wegen einstieg ??
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Qtreiber » Fr Jun 24, 2016 8:13

Wie sich alles entwickelt, wird die Zeit zeigen. Ich habe nicht genug Sachkunde, dies wie die zahlreichen "Experten" gestern Abend im Fernsehen zu analysieren (in meinen Augen Glaskugel- und Kaffesatzleserei).Wenn sich allerdings die britische politik nun NICHT an das Ergebnis des Referendums hält, weil sie es nicht MUSS, wird das dem Vertrauen in die Politik(er) und allen damit verbundenen (Vor-)Urteilen einen weiteren massiven Stoß versetzen.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 24, 2016 8:15

In punkto Landwirtschaft ist die Sache ja noch am einfachsten abzuschätzen.
In der EU ist eine Stimme weniger gegen Regulierung/Quote/ Markteingriffe.

Und die britische Landwirtschaft wird schwer leiden,die hats vor dem EWG- Beitritt ja gar nicht gegeben. Die haben ihr Getreide aus dem Commonwealth und das baconschwein aus Dänemark importiert.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 24, 2016 8:23

Franzis1 hat geschrieben:Die Briten überstehen das gut die sollen eh das beste Wachstum haben oder gehabt haben in der EU. Wann hat der DAX seinen Tiefpunkt wegen einstieg ??



Eine Gesellschaft,die mit einem Referendum mit 48:52 Ergebnis geteilt wird,übersteht das nicht "gut". Da gibts jede Menge Verlierer. Wie ein Freund von mir sagt "da hat sich der bierbesoffene sunlesende Rentner gegen die Jugend durchgesetzt".

h
Zuletzt geändert von Welfenprinz am Fr Jun 24, 2016 10:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 8:39

Welfenprinz hat geschrieben:In punkto Landwirtschaft ist die Sache ja noch am einfachsten abzuschätzen.
In der EU ist eine Stimme weniger gegen Regulierung/Quote/ Markteingriffe.

Und die britische Landwirtschaft wird schwer leiden,die hats vor dem EWG- Beitritt ja gar nicht gegeben. Die haben ihr Getreide aus dem Commonwealth und das baconschwein aus Dänemark importiert.


Die British Farmers Union hat zuvor extra noch in Wageningen eine Studie anfertigen lassen, wonach ein Scenario ist: die Subventionen für die Bauern bleiben nach dem Exit GLEICH!

Ich glaube, dass sich die Frage stellen wird, ob die Briten bereit sind, auch nur einen cent Steuergeld ihren Bauern zu schenken!
Sowas gibt es nur in der Europäischen (Sozialistischen) Union, in den USA, und anderswo. Aber bestimmt nicht mehr in U.K.

Vor dem Beitritt gab es wenigstens das Deficiency Payment System, das so austariert war, dass 50 % bis 80% Selbstversorgung möglich war, was für einen Commonwealth Staat völlig ausreicht, auch im Kriegsfalle. Das war jahrzehntelange allgemein für richtig gehaltene Politik. Deswegen wollten die Briten ja den EU-Beitrag für die Agrarpolitik nicht, weil sie diesen Ansatz für falsch hielten.

Eins ist auf jeden Fall von nun an zu erwarten: die Preise für Farmland gehen in Richtung Ertragswert.

Deflation ist das nächste, was denen bevorsteht, uns vll. auch.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 24, 2016 9:06

Die Subventionen in der "sozialistischen " Union sinken stetig. :) Wäre ne interessante Frage , ob ein difiency payment system den Steuerzahler nun mehr oder weniger kostet.

Der englische Futterweizen , den es vorm EWG-Beitritt überhaupt gar nicht gegeben hat, wird in Zukunft nicht mehr so leicht den Weg nach Oldenburg finden. Was macht der englische Farmer jetzt also???

Andersherum werden die britischen Importe - besonders Obst/Gemüse aus Holland/Belgien- weiter laufen, nur teurer für den verbraucher.
Weil ne eigene Produktion da nicht da ist. Und die eigenen Farmer die Anforderungen von tesco und co nicht erfüllen können. :)

Britisches Ackerland wird wieder wie früher zum Freizeitvergnügen der landlords mit Meute dienen. :mrgreen:
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 10:00

Dass die jetzt erst mal in den Abgrund blicken, dürfte klar sein....
Wichtig wird aber eins sein: die Bevölkerung mit so billigen Nahrungsmitteln zu versorgen wie geht. Denn die Einkommen werden sinken, und wie soll man die Leute ruhig halten, wenn die Lebensmittelpreise steigen würden.

Wenn ich da Berater wäre:
völlige Öffnung der Agrarmärkte, weg mit allen Zöllen. TTIP hoch 2.
Aufforderung an alle Inder, Malayen, Kuba und wie sie alle heissen: produziert für uns Grundnahrungsmittel, nur billig muss sein. Wenn die eigenen Farmer das auch können, o.k., wird aber nicht so sein.
Den Farmern würde ich - falls das oben Gesagte Politik würde - sagen: Verkauft Eure Betriebe, solange es noch Geld dafür gibt, an US-Finanzinvestoren, Russen-Oligarchen, Chinesen.
Oder an Deutsche, die sich in Wales als Altersruhesitz eine Schaffarm wünschen ....:). 50 pennies /qm würde ich schon zahlen. Ich schaue schon auf GE, wo da was für mich in Frage käme.
(btw. naher Verwandter hat brit. Staaatsbügerschaft, der macht bestimmt mit ... ). Ich abonniere gleich mal die Farmers Weekly http://www.fwi.co.uk/. Hatte ich vor 30 Jahren schon mal!
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 24, 2016 10:02

Geht schon los.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... echen.html

"Nach dem Brexit-Votum Großbritanniens will Schottland in die EU zurückkehren. Die deutliche Mehrheit der Schotten stimmte für einen EU-Verbleib. Auch in Nordirland regt sich Widerstand."

Am Brexit kann UK zerbrechen.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 10:07

Keine Fünf Stunden ist das Wahlergebnis alt, da fordert der Bauernverband schon ein Britisches Agrargesetz!!!

"The NFU will lobby the government for work to start on a Farm Bill for British agriculture following the UK’s historic vote to leave the European Union."
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 10:09

Welfenprinz hat geschrieben:
Am Brexit kann UK zerbrechen.


Und es kann Krieg geben. In Nordirland. :shock:
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Welfenprinz » Fr Jun 24, 2016 10:19

Welfenprinz hat geschrieben:
Franzis1 hat geschrieben:Die Briten überstehen das gut die sollen eh das beste Wachstum haben oder gehabt haben in der EU. Wann hat der DAX seinen Tiefpunkt wegen einstieg ??



Eine Gesellschaft,die mit einem Referendum mit 48:52 Ergebnis geteilt wird,übersteht das nicht "gut". Da gibts jede Menge Verlierer. Wie ein Freund von mir sagt "da hat sich der bierbesoffene sunlesende Rentner gegen die Jugend durchgesetzt".

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http://www.zeit.de/politik/ausland/2016 ... referendum

58% der 65+ für Brexit
64% der 18-24jährigen für remain.

Also die Behauptung, dass die"Briten das gut überstehen" halte ich mal für sehr, sehr gewagt.

Da geht ein ungeheurer Riss durchs Land.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 10:26

"In a letter sent to landowners’ group the CLA, Mr Cameron said: “As long as I am prime minister, I would make sure that an agricultural support system would be properly maintained. "

Schall und Rauch. Der Typ hat gerade seinen Hut genommen.
Wenn man bedenkt, dass eine Mehrheit von befragten Bauern FÜR den Brexit gestimmt haben!
Die haben dem VERTRAUT. Einem einzelnen Politiker VERTRAUT! :roll:

Einigen Bauern ist offenbar nicht mehr zu helfen ....
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon ExLW » Fr Jun 24, 2016 10:31

Die sozialistische EU und das kapitalistische U.K. hätten niemals eine Ehe eingehen dürfen!

Ein Scheidungskrieg steht bevor!

Jetzt gilt es auch für uns abzuwägen: riskieren wir, ja wir, denn wir alle haben mitgemacht, dass die Briten sich die Köpfe einschlagen, oder lösen wir besser die EU auf, denn dann können die Schotten und Iren nicht mehr verlangen, zur EU zu gehören. Ich meine die Frage ernst. Mit ist gerade ganz schlecht.
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Re: Brexit - Auswirkungen auf die deutsche Agrarwirtschfaft?

Beitragvon Ferengi » Fr Jun 24, 2016 10:35

Eine Entscheidung gegen Totalitarismus und Diktatur.

Und NICHT, wie es uns die Lügenpresse gerne weismachen will, gegen die Völker Europas!


God save the britisch People.
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