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Bürokratiemonster

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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52 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Zement » Sa Apr 06, 2019 22:03

Wenn ich Berliner wäre , so würde ich auch unterschreiben !
Da muss auch was geschehen mit diese Konzerne , die verteuern die Mieten und sehr viele Wohnungen werden nur noch als Ferienwohnung vermietet .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Kormoran2 » Sa Apr 06, 2019 23:09

Wenn sich hier in NRW zwanzig Waldbauern zur Vermarktung ihrer Produkte zusammenschließen und Wald und Holz die Vermarktung für diese Kleinbauern übernimmt, wird von einem Kartell gesprochen, das unbedingt gebrochen werden muß. Das ist reine Interessenpolitik für die Säger. Ein Kartell ist was anderes.

Wenn aber Zigtausende von Mietern von einer großen Immobiliengesellschaft abgezockt werden, dann regt sich in Berlin keine Hand für diese echt abgezockten armen Schweine von Mietern.

Sogar in ganz Deutschland funktioniert das Abzockmodell der Immobilienhaie. Aber die Regierung unternimmt nichts außer einer schon jahrelang unwirksamen Mietpreisbremse. Diese Regierung hat sich verbraucht und sollte abtreten.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Westi » So Apr 07, 2019 7:08

Naja enteignet werden sollen die ja nicht.
Es soll ja auch eine Entschädigung fließen.
Prinzipiell finde ich es nicht richtig, sollte dies durchgezogen werden, wobei ich die Wut des Mobs durchaus verstehen kann.
Die Deutsche Wohnen und Vonovia übertreiben es extrem, und das nur um den Aktienmarkt zu befriedigen.
Hier müsste es meiner Meinung nach schon eine Reglementierung geben, dass x% als Sozialwohnungen vorgehalten werden müssen. Dann können die immernoch gut leben.
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Einhorn64 » So Apr 07, 2019 10:49

Habe irgendwie die Befürchtung das solche Reglementierungen wie zb Mietpreisbremse, die Mieten eher in die höhe treiben.
Jede Gelegenheit wird genutzt, bzw herbeigeführt, da ja ansonsten nichts mehr geht.
Neubauten zur Vermietung werden so auch nicht gerade zur "Herzensangelegenheit", und letzten Endes bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis.
Dazu noch die vernachlässigung des ländl. Raums( "Nicht an jeder Milchkanne schnelles Internet"), und schon entsteht ein gewaltige Ungleichgewicht.

Kann man vergleichen mit den Reglementierungen zum Grünlandumbruch, sie verhindern eher die Neuanlage und den Erhalt des Grünlandes, als das sie es schützen/fördern.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Kormoran2 » So Apr 07, 2019 12:37

Ich finde die gegenwärtige Entwicklung ganz schlecht. Was Vermieter nicht brauchen, sind mehr Einnahmen sondern mehr Rechte.
Als Vermieter ist man Mietnomaden gegenüber völlig rechtlos. Ich hatte leider den Fall schon mehrmals. Ich habe an Politiker geschrieben mit der Bitte, diese für manche Vermieter ruinöse Lage zu ändern. Keine Reaktion.
Bei mir wurde in den letzten zehn Jahren für keine Mietpartei die Miete angehoben. Man muß sich an diesem Manchester-Kapitalismus nicht beteiligen.
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Westi » So Apr 07, 2019 13:00

Auf der anderen Seite kann ich jetzt auch nicht unbedingt verstehen, wieso Arbeitslose bzw. Sozialhilfeempfänger mitten im Zentrum einer Großstadt wohnen müssen.
Ist es so schlimm auf dem Land zu wohnen? Ich finde nicht. Kinder werden auch groß und sind wahrscheinlich weniger Gefahren ausgesetzt.
Ok, man muss mehr Zeit mitbringen um einzukaufen oder für den Schulweg. Dafür sind die Mieten bedeutend geringer und Arbeitsplätze gibt es auch auf dem Land.

Ich glaube nicht, dass einem die Türen eingerannt werden, wenn man 20 Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbau erreichtet, die aber 50km außerhalb von Berlin oder Stuttgart stehen.
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon T5060 » So Apr 07, 2019 13:04

Ein Mietnomade frisst über 3 Jahre die Rendite von 10 Wohnungen.
Die Mieten sind übrigens deutschlandweit nicht stärker gestiegen als die Baukosten.
Auf jeden Discounter oder "Fachmarkt" passen noch 40 Wohnungen oben drauf, sind zwar nur 1b-Lagen, aber bezahlbar.
Für Vermieter mit weniger als 250 qm Mietfläche, deutlich mehr Vermieterrechte.
Scharfe Entrümpelung des Umwelt - und Baurechts.
Also alles kostensenkend und mehr Wohnungen am Markt = günstigere Wohnungen/Miete
und wer in Berlin oder München leben möchte, muss es sich halt leisten können.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Kormoran2 » So Apr 07, 2019 18:42

Thema Mietnomaden: Ich kenne mehrere Immobesitzer, die die zweite Wohnung in ihrem Eigenheim lieber leerstehen lassen als sich noch einmal reinlegen zu lassen mit dem Ergebnis, dass eine Komplettrenovierung fällig ist.
Ich fände es aber unfair, diese Kosten auf andere Mieter mit umzulegen, die sich seit vielen Jahren ordentlich verhalten und brav zahlen.

Leerstehende Wohnungen in Eigenheimen könnte man z.B. schnell reaktivieren, wenn der Vermieter die Möglichkeit hätte, einen eingefangenen Mietnomaden ohne Federlesen an die Luft zu setzen. Manche zahlen ja nur die erste Miete, von da an terrorisieren sie den Vermieter. Zuletzt verduften sie nach jahrelanger Prozessiererei unter Hinterlassung einer Katastrophe.
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon fedorow » So Apr 07, 2019 20:08

Kormoran2 hat geschrieben:Ich finde die gegenwärtige Entwicklung ganz schlecht. Was Vermieter nicht brauchen, sind mehr Einnahmen sondern mehr Rechte.
Als Vermieter ist man Mietnomaden gegenüber völlig rechtlos. Ich hatte leider den Fall schon mehrmals. Ich habe an Politiker geschrieben mit der Bitte, diese für manche Vermieter ruinöse Lage zu ändern. Keine Reaktion.
Bei mir wurde in den letzten zehn Jahren für keine Mietpartei die Miete angehoben. Man muß sich an diesem Manchester-Kapitalismus nicht beteiligen.


Ich weiss nicht warum Mieter demonstrieren. Die Vermieter nehmen doch nur was vom Mieter bezahlt wird. Warum soll er dann billiger vermieten ?
Wenn ich mein gebrauchtes Auto verkaufe, verkauf ich auch nicht an einen mit weniger Einkommen für den halben Preis.
Seh das so wie Kormoran. Kenne einige Vermieter die erhebliche Probleme und jahrelangen Ärger mit Mieter gehabt haben und ihre Wohnung teilweise leer stehen lassen. Geschickte Mietnomaden ziehen da mehrere Register und den Auszug noch Jahre in die Länge bis sie raus müssen und nichtmal die Nebenkosten zahlen.

Wir haben bei unserem Mieter im Austragshaus wie Kormoran seit Ewigkeiten keine Miete erhöht.
Da er in den 12 Jahren bisher immer pünktlich bezahlt hat und wenig Ärger macht.
Zuletzt geändert von fedorow am So Apr 07, 2019 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon fedorow » So Apr 07, 2019 20:10

Was die Volksbegehrer nicht beachten, dieses Volksbegehren macht Mieten deutlich teurer.

Was meint ihr wer noch in Mietwohnungen viel Geld investiert, wenn Vermieter über ein Volksbegehren enteignet werden können ?
Da werden einige aussteigen und ihr Geld woanders investieren und keine Wohnungen mehr bauen.
Und weniger Mietwohnungen bedeutet deutlich steigende Mieten.
Da haben die Volksbegehrer in meinen Augen ein Eigentor geschossen.
fedorow
 
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 07, 2019 20:24

fedorow hat geschrieben:Da haben die Volksbegehrer in meinen Augen ein Eigentor geschossen.


Nur wenn die Volksbegehrer sich landw. Themen annehmen haben sie vollen Erfolg!!
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon fedorow » Mo Apr 08, 2019 16:24

CarpeDiem hat geschrieben:
fedorow hat geschrieben:Da haben die Volksbegehrer in meinen Augen ein Eigentor geschossen.


Nur wenn die Volksbegehrer sich landw. Themen annehmen haben sie vollen Erfolg!!


Die Bürger machen es sich einfach. Heute fordern sie 100 % Bio ohne Dünge.- und Pflanzenschutzeinsatz wegen der Tier und Umwelt.
Dazu wird einfach ein Volksbegehren gestartet was sicher noch irgendwann kommen wird.
Die Folge wären deutlich steigende Nahrungsmittelpreise aufgrund der Bio Mindererträge.
Diese höheren Preise braucht der Landwirt schon aufgrund der Mindererträge und nationalen Sonderegeln.
Aber das will keiner wissen.
Spätestens dann haben wir jede Woche Gelbwesten auf der Straße wie in Frankreich.
Dann sind die bösen Landwirte die Verantwortlichen der hohen Nahrungsmittelpreise, die den Rachen nicht voll bekommen und es wird auf Demos die Enteignung der reichen Bauern gefordert wie jetzt die Enteignung der großen Wohnungseigentümer gefordert wird.
Das hat auch T5060 weiter vorne geschrieben.
T5060 hat geschrieben:Wenn die Butter und das Brötchen mal teurer werden,
werden die Bauern auch enteignet.


Wenn Besitzer von Wohnungen enteignet werden können, warum dann nicht Grundstücksbesitzer ?
Sind doch beides Immobilien ohne Fluchtmöglichkeit der Besitzer.
Das erinnert an die Politik der Linken die schon lange ein Umverteilen von reich zu arm fordern.

Die Volksbegehrer der Wohnungsenteignung haben in den ersten 2 Tagen bereits 15 000 Unterschriften

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/20 ... gnung.html
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon Labernich » Mo Apr 08, 2019 16:43

Wenn es Niemanden mehr gibt dem man noch was wegnehmen kann
macht Sozialismus auch keinen Spaß mehr.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Bürokratiemonster

Beitragvon fedorow » Mo Apr 08, 2019 17:00

Labernich hat geschrieben:Wenn es Niemanden mehr gibt dem man noch was wegnehmen kann
macht Sozialismus auch keinen Spaß mehr.


Doch. Irgendwann fängt man wieder bei 0 an. So wie nach dem 2. Weltkrieg nach der Währungsreform mit Lastenausgleich auf Immobilien damals.
Das geht dann einige Jahrzehnte gut. Dann wird die Schere reich und arm wieder zu groß und die Tüchtigen die diesen Wohlstand durch Arbeit und Fleiss angesammelt und vererbt haben, müssen bestraft werden was dann meist über irgend eine Form der Enteignung passiert.

Diese Wohnungsgesellschaften die jetzt enteignet werden sollen und hohe Gewinne einfahren bezahlen auch viele Steuern was den Einkommensschwachen im Sozialstaat zugute kommt. Werden Wohnungen im großen Stil enteignet und verstaatlicht und der Staat vermietet diese billig als Sozialwohnungen fehlen jährlich einige Milliarden an Steuereinnahmen.
Diese fehlenden Milliarden müssen irgendwie wieder in die Staatskasse reinkommen.
Somit müssen Steuererhöhungen aus anderen Bereichen die Mieter unterstützten.
Was dann Subventionen für Mieter wären.

ich versteh sowieso nicht warum einkommensschwache Gruppen in teuren Ballungsgebieten Wohnungen mieten müssen ? Bei uns auf dem Land und Dorf sind die Mietpreise die letzten Jahre kaum gestiegen. Nichtmal um die Inflation.
fedorow
 
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