Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: So Nov 30, 2025 20:42

Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
38 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon T5060 » Mi Apr 14, 2021 13:36

marius hat geschrieben:Lern erstmal ne anständige Vollkostenrechnung anstatt alles rosarot schönzurechnen.
Apropos.
Also ich als Privatier kann mir das leisten den ganzen Tag in Foren herumzuhängen.


Wer die lineare Programmplanung beherrscht, kann auf Excel daraus jede x-beliebige "Vollkostenrechnung" ableiten.
Privatier, kann sich gerne nennen, wer schon was gearbeitet hat; alle anderen verbrennen nur das wiederum andere geschaffen haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35084
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon wastl90 » Mi Apr 14, 2021 19:16

T5060 hat geschrieben:
Ich schreib genau das hier nicht zum Spass, sondern weil in der Praxis diese ganzen "Vollkostenrechnungen" nach drei - fünf Jahren ins Chaos führen.

Warum führt eine Vollkostenrechnung ins Chaos?

Auch wenn man bestimmte Kosten ausblendet und ignoriert, fallen sie doch eben immer noch an.

Es bedeutet auch noch lange nicht dass man irgendwelche unlukrative Dinge aufgibt oder erst gar nicht erst anpackt. Die entstehenden Kosten müssen eben in einem anderen Bereich erwirtschaftet werden.
wastl90
 
Beiträge: 4525
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon Estomil » Fr Apr 16, 2021 9:53

Vollkosten Rechnungen sind gut und schön um zu zu schauen ob der Betrieb langfristig rentabel ist.
Letzten Endes aber eh immer nur eine Betrachtung der Vergangenheit oder des istzustandes da kosten ja auch schwanken können.

Das Thema Stille Reserven macht die Rechnung aber meist wenig korrekt oder verfälscht die ganze Sache schon extrem denn diese Werte fast immer vergessen.

Wenn ich eine korrekte Vollkostenrechnung machen will dann kann ich natürlich kurzfristig einfach die afa einsetzten. Das erhöht meine Kosten oftmals soweit, dass ich schnell unfentabel werde weil meine vollkosten zu hoch sind.

Wenn ich das Invest dann rückwirkend betrachte zb bei einem Stall dann Stelle ich aber vielleicht fest, dass die Bude nach 25 Jahren zwar abgeschrieben ist aber vom wert her praktisch den Herstellungskosten entspricht.

Wenn ich die Bude also verkaufe habe ich 25jahre den Stall praktisch umsonst gehabt.
Natürlich ist die Rechnung nicht so einfach weil Zinsen, steuern, Wartung etc da mit Reinfliessen.

Trotz anfangs zu hoher kosten kann ein Invest also am Ende doch relativ billig gewesen sein und das Vermögen deutlich erhöhen.

Ganz extrem in den letzten 20 Jahren zu bei Immobilien oder zb auch bestimmten Maschinen die Jahr für Jahr teurer wurden wie zb Muldenkipper.

Was nicht heißen soll das man mit einem anderen Invest eventuell mehr verdient hätte wie Aktien. Das kann natürlich sein.
Estomil
 
Beiträge: 4062
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon wastl90 » Fr Apr 16, 2021 11:48

Man rechnet ja auch nicht mit den steuerlichen sondern wirtschaftlichen Abschreibungszeiträumen. Wenn du rückwirkend eine Investition betrachtest kannst du schon einen hohen Restwert haben, steht dann aber eine neue Investition schlägt eben die Inflation durch.

Der Stall der vor 25 Jahren gebaut wurde kostet heute eben mind. das Doppelte.
wastl90
 
Beiträge: 4525
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 16, 2021 12:44

Was BWL angeht hatte ich mit Frau Meyer mit Ypsilon und Graf Zahl absolute Top-Lehrer auf dem Gebiet in den Fachschulen. In der Gehilfenausbildung ist das alles eher rudimentär gewesen. Auf den Speziallehrgängen war das überhaupt kein Thema.
Heißt aber auch ja Gehilfenbrief und nicht Betriebsleiterbrief.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12877
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon Südheidjer » Fr Apr 16, 2021 13:15

T5060 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Lern erstmal ne anständige Vollkostenrechnung anstatt alles rosarot schönzurechnen.
Apropos.
Also ich als Privatier kann mir das leisten den ganzen Tag in Foren herumzuhängen.


Wer die lineare Programmplanung beherrscht, kann auf Excel daraus jede x-beliebige "Vollkostenrechnung" ableiten.

Wer dem T5060 nacheifern will, hier ein paar Links zum Einstieg:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lineare_Optimierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Simplex-Verfahren

:lol:
Südheidjer
 
Beiträge: 12995
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon T5060 » Fr Apr 16, 2021 13:25

Eine ordentlich ausgeführte Hülle aus Gitterziegelsteinen mit Betonausteifungen in brauchbaren Maßen aus den 60ziger / 70ziger Jahren, hält bis aufs Dach eigentlich ewig. Das sind immerhin 60% der Baukosten.
Gleiches gilt für anständig ausgeführte Melkstände in brauchbaren Größen. Aus vorgenannten Gründen bin ich auch gegen sogenannte Sparlösungen beim Bauen.

Auf den früher großen Höfen stehen Bergehallen, die top gezimmert sind und die haben ihren hundertsten Geburtstag schon lange gefeiert und die bekommst du heute auch nicht besser. Natürlich wer sowas nicht immer mal repariert, der erreicht nicht so eine hohe Nutzungsdauer. Über die Holzschutzmittel von einst reden wir hier aber nicht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35084
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Das Ende der landwirtschaftl. Ausbildung?

Beitragvon DWEWT » Fr Apr 16, 2021 14:13

marius hat geschrieben:Lern erstmal ne anständige Vollkostenrechnung anstatt alles rosarot schönzurechnen.
Apropos.


Du kannst doch nichteinmal zwischen einer Rechnung und einer Kalkulation unterscheiden! :lol:
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
38 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: 2810, 826, Bing [Bot], Cheffe, fendt schrauber, Google [Bot], Google Adsense [Bot], osterhase

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki