DWEWT hat geschrieben:@tyr
Willst du jetzt von einem Betrieb auf die gesamte ostdeutsche Landwirtschaft schließen?
Der Effizienzvorteil ergibt sich vor allem aus der Größe des Betriebes/der Flächen. Bitte den Zoll mal um einige Daten zum Dieselverbrauch in D. Da wirst du sehen, dass Betriebe unter 50ha z.B. fast 60% mehr Diesel je ha verbrauchen als Betriebe mit mehr als 500ha. Einiges davon wird auf den Straßen verjuckelt. Wenn dir Daten aus der BWA von verschieden großen Betrieben vorliegen, wirst du sehen können, dass die Kapitalbindung/Kosten bedingt durch Landtechnik, oft nur ein Bruchteil dessen ausmachen, was kleine Betriebe diesbezüglich aufweisen. Warum soll der Trend zum Größenwachstum, den man in der gesamten Wirtschaft erkennen kann, gerade in der Landwirtschaft nicht greifen. Die Abschaffung der legalen Schwarzarbeit, wäre ein wichtiger Schritt dahin. Aber, Kinderarbeit ist ja Teil der Erziehung.![]()
Ich wäre auch dafür, dass die Aufwendungen für die Bürokratie von den Förderungen abgezogen werden. Da würde sich wohl so mancher überlegen, ob ein Förderantrag überhaupt noch lohnt.
Nein will ich nicht, ich hab hier etliche davon um mich rum, keiner arbeitet bedeutend anders. Wie auch.
Wenn pure Größe der Vorteil wäre, wäre die DDR- Landwirtschaft. oder die sowjetischen Kolchosen das Effizenteste gewesen, was es geben konnte.
Auch im alten Deutschland waren es nicht die großen Junkergüter, ganz im Gegenteil, es waren die mittelständischen udn kleinen landwirtschaften, z.B. Sachsens, die das Land versorgten.....
Auch in der restwirtschaft führt Größe meist nicht zur höheren Effizenz, sondern oft nur zur schlechteren Organisierbarkeit, Doppelstrukturen und Verantwortungslosigkeit...

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 