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Die wachsende Verbreitung der Giftpflanze erklären Experten damit, dass das Kreuzkraut in vielen Kommunen zur Straßenbegrünung ausgesät wurde und außer Kontrolle geriet. Zudem würden immer mehr Brachflächen nicht mit Herbiziden behandelt, sodass das gefährliche Grün auf ungenutzten Wiesen, an Straßenrändern und entlang von Bahnschienen wuchert.
tyr hat geschrieben:....
Allerdings gibt es Blüh- und Blumenweiden ja kaum noch, seit wir immer mehr aus auch aus Kostengründen gezwungen sind jede Ecke intensiv zu bewirtschften...
schimmel hat geschrieben:Haste gestern die Sendung über die Energieeinsparung durch Wärmedämmverbundsysteme gesehen. Der Einsatz von Bioziden in der Fassadengestaltung hat schon jetzt die Dimension der gesamten Landwirtschaft erreicht....und wir sind erst ganz am Anfang des Unfugs....dieses Volk ist zu blöd zum bestehen, so lange Baumärkte das Geschehen bestimmen....
Tooom hat geschrieben:Aber bitte auf unparteiischen Seiten informieren, so wie ich das selbst auch durchführe.
Hafi-Fan hat geschrieben:Ich bin immer wieder erschrocken, wie viele Ignoranten und Unbelehrbare es zu diesem Thema gibt.
Wie hoch die Gefahr tatsächlich für Menschen ist, kann ich nicht einschätzen, aber für Tiere, die das Zeug komplett fressen ist sie ja nun nachweislich hoch.
Ich hätte Landwirte, die von Tieren leben als verantwortungsbewußter eingeschätzt.
Aber man lernt ja immer dazu.
Nach derzeitigem Kenntnisstand lässt sich das Jakobs-Kreuzkraut am sichersten durch 1,5 – 2,0 l/ha Simplex bekämpfen.
Eine Teilwirkung haben Kombinationen der Wuchsstoffe MCPA + 2,4 D (z. B. 2,0 l/ha U 46 M Fluid, 2,0 l/ha
U 46 D Fluid) oder 6,0 l/ha Banvel M (letzteres kann aber die Gräser bei ungünstiger Witterung schädigen). *)
Beim Einsatz der Herbizide sind die vorgeschriebenen Wartezeiten einzuhalten, das ist die Zeit vom Einsatztag des
Mittels bis zu dem Zeitpunkt, an dem wieder Tiere auf die Fläche aufgetrieben werden dürfen bzw. bis Futter geerntet
werden darf. Die Wartezeit beträgt beim Einsatz von Simplex 7 Tage, d. h. schon 7 Tage nach Anwendung kann man
theoretisch wieder Tiere auf die Fläche auftreiben. Allerdings muss man bei der Bekämpfung giftiger Unkräuter wie
dem Jakobskreuzkrautes warten, bis eine vollständige Wirkung des Mittels eingetreten ist.
Die Wartezeit für Banvel M beträgt 14 Tage, für U 46 M und U 46 D 28 Tage.
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