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Das geht uns alle an

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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37 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Das geht uns alle an

Beitragvon Hafi-Fan » Do Apr 12, 2012 7:28

http://www.ndr.de:80/fernsehen/sendunge ... ut106.html
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Apr 12, 2012 7:35

Die wachsende Verbreitung der Giftpflanze erklären Experten damit, dass das Kreuzkraut in vielen Kommunen zur Straßenbegrünung ausgesät wurde und außer Kontrolle geriet. Zudem würden immer mehr Brachflächen nicht mit Herbiziden behandelt, sodass das gefährliche Grün auf ungenutzten Wiesen, an Straßenrändern und entlang von Bahnschienen wuchert.


Tja, ja und Greenpeace wird den Schutz dieses natürlichen Krauts fordern... Und Herbizide sind eh bäh*.. :roll:

*war natürlich ironisch gemeint....Tooom wird bestimmt gleich wieder da sein...
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Bodenseefarmer » Do Apr 12, 2012 9:40

tyr hat geschrieben:....
Allerdings gibt es Blüh- und Blumenweiden ja kaum noch, seit wir immer mehr aus auch aus Kostengründen gezwungen sind jede Ecke intensiv zu bewirtschften...


Würde ich so nicht sagen, früher wurde selbst im Ried (Moor) jede noch so nasse Wiese mehrschnittig zur Fütterung benutzt und alle Drainagen gepflegt, dass man wenigstens noch halbwegs rein fahren kann. Heute werden diese Flächen maximal noch einmal im Jahr gepflegt, Drainagen werden nicht mehr repariert und die Drainagegräben kaum noch nachgebaggert....
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon forenkobold » Do Apr 12, 2012 9:51

Ja.. da kommt auch was auf die Gerichte zu...
Ein einziger harmloser Pollen einer nicht als Lebensmittel zugelassenen GVO-Pflanze machen Honig nach ausdrücklichem Imkerwunsch unverkäuflich... aber für die teilweise selber toxischen Pollen von Giftpflanzen gibts noch keinerlei Grenzwerte...
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Tooom » Do Apr 12, 2012 10:09

Ja, das GEFÄHRLICHE Jakobskreuzkraut... wenns nur das wäre... da würde ich mir zuerst mal andere Sorgen machen.
Aber es stimmt. Es geht uns alle an.
Da muß man aber schon weiter ausholen und mal die Grundformen des Systems betrachten um die wirklichen Gefahren zu erkennen.
Fakt ist, das sowohl in der Tier wie in der Pflanzenwelt der Pestizid, bzw. Antibiotikaeinsatz überdimensional zunimmt.
Massentierhaltungen. Viele Tiere auf engstem Raum haben nunmal eine erhöhte Keimbelastung. Da die Vielzahl der Tiere eine genaue Tierüberwachung kaum ermöglichen wird vielfach zu Vorbeuge behandelt.
http://lifestyle.t-online.de/gefluegel- ... 2688/index

Dasselbe auf dem Feld. Monolkulturen. Vor allem der erhöhte Ackerbau wie Maisanbau belastet das Trinkwasser. Fast überall steigen die Nitratwerte an. Natürlich steigt bei Monokulturen ähnlich wie bei zuviel Tiere der Krankheitsdruck. Also wird die Keule ständig erhöht.

Schlußendlich muß man sagen das in der heutigen Zeit Profitdenken an erster Stelle steht. Das sieht man auch bei der Hühnerhaltung. Da wird dem Verbraucher immer vorgegaukelt das es in Deutschland längst keine Käfighaltung mehr gibt.
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 27143.html

Und...aufgrund der beschrieben Probleme werden logischerweise resistente Keime immer mehr zur Gefahr.
http://www.ad-hoc-news.de/bund-weist-an ... /22750025/

Bin mal gespannt wielange das noch gutgeht und wie das eines Tages enden wird.

Da ist das Jakobskreuzkraut noch das kleinste Problem.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon locomotion » Do Apr 12, 2012 11:09

schimmel hat geschrieben:Haste gestern die Sendung über die Energieeinsparung durch Wärmedämmverbundsysteme gesehen. Der Einsatz von Bioziden in der Fassadengestaltung hat schon jetzt die Dimension der gesamten Landwirtschaft erreicht....und wir sind erst ganz am Anfang des Unfugs....dieses Volk ist zu blöd zum bestehen, so lange Baumärkte das Geschehen bestimmen....

Habs auch gesehen... schlimm und wie das Zeugs Entsorgt werden soll weiß auch noch kein Mensch, egal Hauptsache CO²-Ziele werden erreicht und dafür hat die KFW 2012 die Förderung nochmals erhöht.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Tooom » Do Apr 12, 2012 11:24

Ich sollte noch dazuschreiben das meine Links sorgfältig durchgelesen werden sollten. Übrigens kann ich alle meine Aussagen mit Links belegen. Oder noch einfacher, es kann jeder selber bei Google nachlesen. Aber bitte auf unparteiischen Seiten informieren, so wie ich das selbst auch durchführe.

Das alles sollte jedoch ohnehin Allgemeinwissen sein, was sich jeder schon längst angeeignet haben sollte...
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon stamo » Do Apr 12, 2012 11:31

Tooom hat geschrieben:Aber bitte auf unparteiischen Seiten informieren, so wie ich das selbst auch durchführe.


Viel mehr als ein Tittenheft ist der Focus auch nicht mehr... Da kannste auch die Bild zitieren und die Landung von Außeridischen als Folge der Landwirtschaft aufführen.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Hafi-Fan » Do Apr 12, 2012 11:41

Ich bin immer wieder erschrocken, wie viele Ignoranten und Unbelehrbare es zu diesem Thema gibt.

Wie hoch die Gefahr tatsächlich für Menschen ist, kann ich nicht einschätzen, aber für Tiere, die das Zeug komplett fressen ist sie ja nun nachweislich hoch.
Ich hätte Landwirte, die von Tieren leben als verantwortungsbewußter eingeschätzt.
Aber man lernt ja immer dazu.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon forenkobold » Do Apr 12, 2012 12:00

Hafi-Fan hat geschrieben:Ich bin immer wieder erschrocken, wie viele Ignoranten und Unbelehrbare es zu diesem Thema gibt.

Wie hoch die Gefahr tatsächlich für Menschen ist, kann ich nicht einschätzen, aber für Tiere, die das Zeug komplett fressen ist sie ja nun nachweislich hoch.
Ich hätte Landwirte, die von Tieren leben als verantwortungsbewußter eingeschätzt.
Aber man lernt ja immer dazu.

Wir sind hier fast alles professionelle Landwirte. 3 bis 6- schürige Wiesen und konsequenter Herbizideinsatz auf den Äckern bzw. professionelle mechanische Bekämpfung bei den NICHTIDEOLOGISCHEN Biobauern lassen das Problem erst garnicht aufkommen. ...
Es liegt also außerhalb UNSERES Verantwortungsbereichs und uns deshalb mangelndes verantwortungsbewußtsein zu unterstellen läuft somit ins Leere. Wir können das Problem mit Stolz ignorieren, weil wir es auf unseren Höfen nicht haben.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon vanAnsing » Do Apr 12, 2012 17:27

Dreckskraut da, bin ich froh wenn ich das nirgends bei uns sehen muss
2009 ca 100.000 € Schaden bei uns durch den Kreuzkrautfund in enier Rucolaschale :evil:
und das obwohl wir einer von 2 Betrieben waren die weiter an den LEH vermarkten konnten
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Cairon » Do Apr 12, 2012 17:40

http://www.landwirtschaftskammer.de/ris ... g_2009.pdf

http://www.jacobskreuzkraut.de/Jakobskr ... t_0309.pdf

Nach derzeitigem Kenntnisstand lässt sich das Jakobs-Kreuzkraut am sichersten durch 1,5 – 2,0 l/ha Simplex bekämpfen.
Eine Teilwirkung haben Kombinationen der Wuchsstoffe MCPA + 2,4 D (z. B. 2,0 l/ha U 46 M Fluid, 2,0 l/ha
U 46 D Fluid) oder 6,0 l/ha Banvel M (letzteres kann aber die Gräser bei ungünstiger Witterung schädigen). *)
Beim Einsatz der Herbizide sind die vorgeschriebenen Wartezeiten einzuhalten, das ist die Zeit vom Einsatztag des
Mittels bis zu dem Zeitpunkt, an dem wieder Tiere auf die Fläche aufgetrieben werden dürfen bzw. bis Futter geerntet
werden darf. Die Wartezeit beträgt beim Einsatz von Simplex 7 Tage, d. h. schon 7 Tage nach Anwendung kann man
theoretisch wieder Tiere auf die Fläche auftreiben. Allerdings muss man bei der Bekämpfung giftiger Unkräuter wie
dem Jakobskreuzkrautes warten, bis eine vollständige Wirkung des Mittels eingetreten ist.
Die Wartezeit für Banvel M beträgt 14 Tage, für U 46 M und U 46 D 28 Tage.


Also die Weiden gut pflegen und intensiv nutzen, dass ist die beste Vorsorge. Weil es bei vielen Pferdeweiden eben nicht so ist, hat das Kraut dort leichtes Spiel.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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Re: Das geht uns alle an

Beitragvon Hafi-Fan » Fr Apr 13, 2012 8:42

Bravo professionelle Landwirte!
Herbizideinsatz auf extensiv genutzten Flächen oder Bioflächen?
"Das Problem kommt jedes Jahr auf und ist doch übertrieben!" ?

Hier blüht das Zeug massenweise ausserhalb des Zuständigkeitbereichs der Wiesenbewirtschafter, an Strassenrändern und in Gärten (weils ja so schön aussieht :shock: )

Ich denke das jeder, auch der Super-Landwirt, der kein JKK auf seinen Flächen hat, zur Aufklärung in seinem Umfeld beitragen oder die Einführung einer bundesweiten Meldepflicht, bzw. Vernichtung unterstützen kann, damit es in Zukunft so bleibt.
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