Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 0:58

das große erbe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
42 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
  • Mit Zitat antworten

das große erbe

Beitragvon casse » Do Sep 30, 2010 22:42

moin moin

ein Freund von mir hat von seinem Onkel eine erbe bekommen

ein großer hof mit allen einrichtungen(halle, großes wohnhaus ect)
417 ha Land (alles ackerfläche)
Sein onkel hatte vorher allerdings alles verpachtet, die meisten verträge laufen in 3 jahren ab

nun die frage:
Was würdet ihr machen?
Vollzeit auf landwirtschaft?
Weiter alles verpachten?

Es sind ihm halt keine landwirtschaftlichen geräte vorhanden
Auch von der Landwirtschaft hat er ansich kaum ahnung!
Er hatte selber überlegt, ob er das mit der landwirtschaft nicht selber in die hand nimmt, da er früher ab und an beim seinem onkel trecker gefahren ist, mehr aber auch nicht

Natürlich is er grade so ein bisschen drucheinander, weil das ziemlich plötzlich kam mit dem erbe!
Rein rechnerisch könnte er allein von der Pacht schon gut leben!
Aber da er im moment Arbeitslos ist, kam ihm das alles ganz gut, aber er will halt auch was zu tun haben!

Wie viel ha land würdest ihr denn so behalten davon?
Wie hoch sind anschaffungskosten komplett ca?


MfG casse
Dumm ist der, der Dummes tut.
casse
 
Beiträge: 712
Registriert: Mo Feb 16, 2009 18:34
Wohnort: Norddeutschland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Holgi1982 » Do Sep 30, 2010 22:58

von der Pacht kann man durchaus gut Leben. Ich tät mir da villeicht 10-15 ha beiseite nehmen für Hobby und den Rest verpachtet lassen, da kann er in Ruhe sich ein-zwei Hübsche Schlepper zulegen die er dann in Ruhe noch Modernisieren kann und es sich gutgehen lassen, so ein Leben wünsch ich mir :prost:
Vegetarisch ist Indianisch
und bedeutet "zu faul zum Jagen"
Benutzeravatar
Holgi1982
 
Beiträge: 4537
Registriert: Sa Okt 11, 2008 19:02
Wohnort: Wolfsburg
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Hobby-Bauer » Fr Okt 01, 2010 0:07

Hallo Case,

wenn er möchte, kann er sich ja in den 3 Jahren zum Landwirt(um)schulen lassen.

Gebrauchtmaschinen sind schnell und günstig zu haben (wüsste da gerade einige :wink: )

Wenn es ihm (und der Familie) zusagt, warum nicht?

Er kann es ja mal mit einem Teil versuchen und dann später voll durchstarten.

Gruß
Hobby-Bauer
Hobby-Bauer
 
Beiträge: 846
Registriert: Mo Sep 18, 2006 13:17
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Brock » Fr Okt 01, 2010 0:23

417 Hektar geerbet bekommen :shock: oke, jetzt bin ich wirklich neidisch....Das ist so in etwa wie ein 6er im lotto... Naja, ganz ehrlich, arbeiten würd ich nicht mehr, geschweige noch irgendwelche Schulen machen bzw. überhaupt noch irgendwas machen wozu man vor 12 mittags aufstehen muss^^, wenns hoch kommt noch 10 Hektar zur gaudi behalten und den Rest restlos verschebbern, das sollte fürs restliche Leben genügend, Ganz Grob übern Daumen und im Schnitt sind je nach Lage und Boden 2 Euro fürn Quadratmeter drin... das sind nach meiner Rechnung Rund 8 Millionen!?- plus Hof und Haus.. - Dann nur noch das Geld irgendwie außer Landes schaffen und sich auf ner drallen 17-Jährigen irgendwo im nirgendwo die Sonne aufn Bauch scheinen lassen....
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
Benutzeravatar
Brock
 
Beiträge: 1126
Registriert: Do Okt 27, 2005 20:29
Wohnort: Zusamtal
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Fossi » Fr Okt 01, 2010 8:06

Naja - aber weg is weg...
Nee, würde nichts verkaufen. Wie schon mal angedacht, wenn der Erbe Spaß an der Landwirtschaft hat, vielleicht 30-50ha im Nebenerwerb bewirtschaften und dann die Füße hochlegen. Ich würde auch kurzfristig kündbare Pachtverträge für die restliche Fläche machen, falls sich rausstellen sollte, das es doch mehr ist als ein Hobby und die komplette Fläche beackern.
Vorraussetzung ist aber, das es dem glücklichen Erben Spaß macht und er voll dahinter steht. Und ein paar Lehrgänge oder eine Ausbildung wären auch nicht schlecht...
Benutzeravatar
Fossi
 
Beiträge: 914
Registriert: Di Jul 21, 2009 11:35
Wohnort: Rheinland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Falke » Fr Okt 01, 2010 9:01

Ich kenn' zwar die Verhältnisse in D. nicht so gut, aber einen Teil des Erbes wird dein (arbeitloser) Freund
sowieso verkaufen müssen, um die Erbschaftssteuer und die laufenden Ausgaben (Grundsteuer, Erhaltungskosten etc.)
zahlen zu können ...

@Brock
...und sich auf ner drallen 17-Jährigen irgendwo im nirgendwo die Sonne aufn Bauch scheinen lassen....

Komische Stellung, ich wüßte da bessere .... :lol: :roll:

Gruß aus Kärnten
Adi
Benutzeravatar
Falke
Moderator
 
Beiträge: 26004
Registriert: Mo Dez 15, 2008 20:15
Wohnort: SüdOst-Kärnten, AUSTRIA
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 01, 2010 9:12

Brock hat geschrieben:417 Hektar geerbet bekommen :shock: oke, jetzt bin ich wirklich neidisch....Das ist so in etwa wie ein 6er im lotto... Naja, ganz ehrlich, arbeiten würd ich nicht mehr, geschweige noch irgendwelche Schulen machen bzw. überhaupt noch irgendwas machen wozu man vor 12 mittags aufstehen muss^^, wenns hoch kommt noch 10 Hektar zur gaudi behalten und den Rest restlos verschebbern, das sollte fürs restliche Leben genügend, Ganz Grob übern Daumen und im Schnitt sind je nach Lage und Boden 2 Euro fürn Quadratmeter drin... das sind nach meiner Rechnung Rund 8 Millionen!?- plus Hof und Haus.. - Dann nur noch das Geld irgendwie außer Landes schaffen und sich auf ner drallen 17-Jährigen irgendwo im nirgendwo die Sonne aufn Bauch scheinen lassen....



Oh Mann, Du bist ja noch verrückter als ich dachte. Wenn er die 417 ha auf einen Schlag veräußert, zahlt er für diesen Veräußerungsgewinn erst mal anständig Steuern.
Ich weiß auch nicht, wie lange das noch gut geht, bis es zu einer Währungsreform und der damit verbundenen, eigentlich schon längst überfälligen, Geldentwertung kommt. Das Einzige, was Dich davor schützt, sind Eigentumstitel, und fruchtbares Land verliert garantiert nicht an Wert, vor allem nicht in einer Zeit immer knapper werdender Ressourcen.
Crazy Horse
 
Beiträge: 2629
Registriert: Mo Feb 01, 2010 11:14
Wohnort: Tauberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon schakschirak » Fr Okt 01, 2010 9:15

Holgi1982 hat geschrieben:von der Pacht kann man durchaus gut Leben. Ich tät mir da villeicht 10-15 ha beiseite nehmen für Hobby und den Rest verpachtet lassen, da kann er in Ruhe sich ein-zwei Hübsche Schlepper zulegen die er dann in Ruhe noch Modernisieren kann und es sich gutgehen lassen, so ein Leben wünsch ich mir :prost:

Volle Zustimmung.
Benutzeravatar
schakschirak
 
Beiträge: 1761
Registriert: Fr Sep 26, 2008 19:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon thunderstruck » Fr Okt 01, 2010 9:17

Crazy Horse hat geschrieben:Wenn er die 417 ha auf einen Schlag veräußert, zahlt er für diesen Veräußerungsgewinn erst mal anständig Steuern.

casse hat geschrieben:Sein onkel hatte vorher allerdings alles verpachtet

Möglicherweise also gar nicht mehr Betriebsvermögen. :idea:
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
Benutzeravatar
thunderstruck
 
Beiträge: 942
Registriert: Do Dez 20, 2007 22:43
Wohnort: Darlingau
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Fendtman » Fr Okt 01, 2010 9:44

Möglicherweise also gar nicht mehr Betriebsvermögen


Dachte ich mir auch gerade, Erbschaftssteuer wird aber dennoch etwas fällig werden.

Selbst bewirtschaften ... ?!

Auch wenn dein Kumpel derzeit Arbeitslos ist, 400 HA ist schon mal ein Wort und etwas mehr Erfahrung als "mal einen Schlepper gefahren" gehört schon dazu, auch für xx HA Hobby wäre ein gewisser Maschinenpark nötig welcher wiederum auch erstmal Geld kostet, Alternative alles vom Lohner machen lassen aber der will auch Geld sehen.

Nachem die Flächen wohl schon ein paar Tage verpachtet sind - wie sieht es mit den ZA aus, die könnten auch dem Pächter gehören da diese Ansprüche ja nicht Flächengebunden sind.

würde auch kurzfristig kündbare Pachtverträge für die restliche Fläche machen

Der Vorschlag ist wohl der beste, wird wohl schwer sein hier von heute auf morgen das Ideal zu finden und er kann sich der Sache in Ruhe annehmen und dann entscheiden wie es weiter läuft.
Versucht der Fendt nach links zu schwenken ... hilft nur eines .... gegenlenken ! :)

Stau ist nur hinten doof - vorne gehts.
Fendtman
 
Beiträge: 2361
Registriert: Di Feb 22, 2005 13:36
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon CSW-LNF » Fr Okt 01, 2010 10:03

Hobby-Bauer hat geschrieben:Hallo Case,

wenn er möchte, kann er sich ja in den 3 Jahren zum Landwirt(um)schulen lassen.

Gebrauchtmaschinen sind schnell und günstig zu haben (wüsste da gerade einige :wink: )

Wenn es ihm (und der Familie) zusagt, warum nicht?

Er kann es ja mal mit einem Teil versuchen und dann später voll durchstarten.

Gruß
Hobby-Bauer




Den Vorschlag finde ich echt gut. In den 3 Jahren Erfahrungen sammeln, dann schauen, wer von den Pächtern
weiterhin pachten will, und die restlichen Flächen kann er dann ja selber bearbeiten. Und, wenn man sich mit
seinen Pächtern gut versteht, kriegt man von denen mit Sicherheit auch was an Wissen vermittelt.
So würde ich das mal versuchen. Vielleicht kann man sich ja dann gegenseitig im Lohn aushelfen?
Diskutiere niemals mit einem Idio***.
Erst zieht er Dich auf sein Niveau runter, dann schlägt er Dich mit seiner Erfahrung......
Benutzeravatar
CSW-LNF
 
Beiträge: 1643
Registriert: Sa Jul 22, 2006 19:46
Wohnort: dahoam in der OPf.
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Sebbo » Fr Okt 01, 2010 10:11

Ich erstarre vor Neid.
Für mich als Hobby Landwirt wärs klar was ich damit mach.
Ich mach die Arbeit echt gern. Und das wäre wohl ein Traum für mich, von jetz auf nachher solche Flächen zu haben.
Auch ich habe keine Ausbildung dafür genossen, würde jedoch ohne mit der Wimper zu zucken auf die LW umschwenken.
Daher würde ich mich auch Stück für Stück an die großen Flächen rantasten und nebenzu eine vernünftige Ausbildung machen.

Gruß
Sebbo
 
Beiträge: 301
Registriert: Mi Aug 06, 2008 14:25
Wohnort: NU
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon thunderstruck » Fr Okt 01, 2010 10:23

Fendtman hat geschrieben:
Möglicherweise also gar nicht mehr Betriebsvermögen


Dachte ich mir auch gerade, Erbschaftssteuer wird aber dennoch etwas fällig werden.

Ich meinte auch nicht die Erbschaftssteuer, sondern die Einkommenssteuer auf Buchgewinn bei Veräußerung von Betriebsvermögen.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
Benutzeravatar
thunderstruck
 
Beiträge: 942
Registriert: Do Dez 20, 2007 22:43
Wohnort: Darlingau
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon Brock » Fr Okt 01, 2010 11:46

Naja, wenn nicht verkaufen, dann würde man aber schon von der Pacht fürstlich Leben, ich weiß ja nicht wie die Pachtpreise dort sind, aber bei uns kriegst für vernüftiges Ackerland rund 300 Euro, mal 417 macht 125.000 Euro im Jahr. Dafür würd ich ebenfalls nichts mehr tun als das was mir wirklich Spaß macht. Ne neue S-Klasse lässt sich von so einem Jahreseinkommen auch gut abbezahlen :wink:
Niemand hat mich gefragt ob ich Leben will, jetzt braucht mir auch keiner vorschreiben wie ich es tun soll!
Benutzeravatar
Brock
 
Beiträge: 1126
Registriert: Do Okt 27, 2005 20:29
Wohnort: Zusamtal
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: das große erbe

Beitragvon drehung » Fr Okt 01, 2010 12:52

thunderstruck hat geschrieben:
Fendtman hat geschrieben:
Möglicherweise also gar nicht mehr Betriebsvermögen


Dachte ich mir auch gerade, Erbschaftssteuer wird aber dennoch etwas fällig werden.

Ich meinte auch nicht die Erbschaftssteuer, sondern die Einkommenssteuer auf Buchgewinn bei Veräußerung von Betriebsvermögen.



Moin,

ich denke das wollte Fendtman woll auch damit aussagen. Wenn die Flächen kein Betriebsvermögen sind (vielleicht hat der Onkel die ja schon ins Privatvermögen überführt :wink: ) fällt auch keine Einkommenssteuer auf den Verkaufserlös an. Selbst wenn die Flächen noch Betriebsvermögen wären, so ist auch nur Einkommenssteuer (auf den Teil des Verkaufserlöses fällig der den Buchwert der Flächen übersteigt.
Beispiel:
Verkaufspreis: 2,20 Euro/qm
Buchwert: 2,- Euro/qm
Zuversteuernder Anteil: 0,20 Euro/qm

Allgemein sollte sich der Erbe von einem kompetenten Berater (Landw.-Kammer oder Beratungsring)möglichst aus der Gegend beraten lassen. Pachtpreise sind von Region zu Region höchst unterschiedlich. In einigen Regionen z.B. Weser-Ems (LK Vechta, Ol usw.) ist das Pachtpreisniveau so hoch das man mehr als bequem von der Pacht leben kann uund man mit dem Ackerbau kaum diese Erlöse erwirtschaftet :wink:
Bei der Selbstbewirtschaftung ist doch erstmal eine Menge Startkapital notwendig. Auch ein gebrauchter Maschinenpark kostet Geld vom nötigen Umlaufkapital (vor allem im ersten Jahr) für Saatgut, Pflanzenschutz, Düngung usw. ganz zu schweigen. Bei 400 ha kommt da schon einiges zusammen. Deshalb: Professionell beraten lassen!

Gruß!

Drehung
drehung
 
Beiträge: 47
Registriert: Fr Aug 06, 2010 19:06
Nach oben

Nächste

Antwort erstellen
42 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki