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der Burger aus der Petrischale

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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47 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon ExLW » So Jan 29, 2017 12:44

LUV hat geschrieben:Essen bedeutet nicht mehr Nahrung zu sich zu nehmen, sondern eine Weltanschauung und einen Status abzubilden. Das ist Markenzeichen einer übersättigten selbstgerechten Gesellschaft.


Genau das hat die Nestlé Studie zur Zukunft des Ernährungsverhaltens im letzten Jahr festgestellt.
Ernährung ist der neue Hype der reichen Übersättigunsgesellschaft. Sie kaufen neue Küchen, steuern den Thermomix mit einer App mit Rezepten aus aller Welt, mit Zutaten, von denen sie noch nie gehört haben, die vom Lieferservice per Drohne termingenau eingeflogen sind, Verabredung mit Asiaten vom anderen Ende des Globus zum Live-Kochen, und Austausch mit Kollegen über das neueste super-food aus den Anden usw. usw.....Schöne neue Welt.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Fr Mär 10, 2017 23:11

https://www.gb-profi.de/nachricht-gemue ... upermarkt/
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon kolaleck » Fr Mär 10, 2017 23:55

Ich glaube kaum das sich sowas schnell durchsetzen kann, selbst wenns "genauso billig" ist wie das normale Fleisch. Der Hintergedanke da etwas unnatürliches aus dem Labor zu essen wird vielen sicher unangenehm aufstoßen. Als bevor ich dieses Laborfleich essen würde, würde ich eher Veganer werden ..:D
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 9:31

Indoor Gewächshäuser, zertifiziert nach allen Regeln der Zertifizierer und "guter landw. Praxis".
Ohne Natur - Bezug ist jetzt schon als gute landw. Praxis anerkannt! Super, dann sind wir ja auch auf dem richtigen Weg. Warum regen sich die whes dann auf? :lol:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 11, 2017 9:45

LUV hat geschrieben:Indoor Gewächshäuser, zertifiziert nach allen Regeln der Zertifizierer und "guter landw. Praxis".
Ohne Natur - Bezug ist jetzt schon als gute landw. Praxis anerkannt! Super, dann sind wir ja auch auf dem richtigen Weg. Warum regen sich die whes dann auf? :lol:


Geh mal auf ne internationale Messe wie die fruitlogistica.
Die deutsche und internationale Interpretation von sustainable oder biological liegen inzwischen soweit auseinander wie Bayern München und Hannover 96.

Der Wasser- und Ressourcenverbrauch liegt in solch geschlossenen Systemen bei 20% dessen der Freilandlandwirtschaft.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 9:59

Haben wir denn in diesem Land ein Wasserversorgungsproblem für Salat und Kräuter?
In Afrika wäre diese Form sicher sinnvoll, aber nicht vorstellbar. Da müssen wir erstmal den Kindern beim Überleben helfen. :shock:
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 11, 2017 10:08

Wie gesagt nach “diesem Land“ wird sich die Welt nicht richten. Zum Glück.
Im übrigen haben wir kein Wasser aber eine Flächenknappheit.

“nicht vorstellbar“ ?
-:)))

https://www.wlw.de/de/inside-business/d ... alatfabrik

Ist aber nur der Anfang. Der upgrade steht an
http://www.pr-inside.com/de/spread-pr-s ... 566274.htm

Wir treffen uns auf der Cebit,nicht auf der agritechnica.
Weil Traktoren werden nicht mehr gebraucht.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 10:19

Ich bin ganz bei dir Welfenprinz. Ich meinte aber mit "nicht vorstellbar" die Umsetzung in Afrika.
Da wir natürlich ganzjährig grünes Papier essen möchten, bedarf es natürlich auch künstlicher Wachtumsräume, ganz klar. Warum z.B. Salat im Winter richtig und wichtig ist, sei dahin gestellt.
Bei uns geht es um Vermarktung und Geld, weltweit geht es um Ernährung und Überleben. Verschiedene Ansätze verschiedener Bedürfnisse.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 11, 2017 10:30

LUV hat geschrieben:die Umsetzung in Afrika.

In Afrika wären es halt der Wassermangel und die schlechte Infrastruktur(Lieferzuverlässigkeit) die solche Ansätze forcieren. Die Belieferung von Lagos oderDacca aus dem Hinterland über Schotterpisten ist Lotteriespiel. So ein Turm in der Stadt liefert zuverlässig.
Warum z.B. Salat im Winter richtig und wichtig ist, sei dahin gestellt.

Fleisch,Salat,Petrischale,Aquafarming..... die Freilandproduktion steht in vielen Bereichen vor dem Abschied.
Oder auch nicht? -:)

Bei uns geht es um Vermarktung und Geld, weltweit geht es um Ernährung und Überleben. Verschiedene Ansätze verschiedener Bedürfnisse.

Bei uns geht es um Flächenumwidmung(in Wohnen,Gewerbe,Verkehr,Freizeit,Tourismus,Naturschutz),Pflanzenschutzmittel/Medikamentenrückstände an Nahrungsmitteln und Nährstoffausträge in Wasser und Boden(die in geschlossenen Systemen vollständig vermieden werden)
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 10:34

Man könnte doch ein jointventure anstoßen. Wir produzieren nachhaltig Fleisch und Getreide für Afrika und die schrauben unsere Autos zusammen oder bauen unsere Maschinen....wie wärs? :mrgreen:
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 11, 2017 10:45

Unser Problem wird wohl eher sein,dass Firmen wie skygreen oder spread joint ventures mit Edeka oder kaufland machen und wir dann auf unserer Fläche Wölfe füttern oder Bazillen zählen.
Ich brauch mir für meine paar Berufsjahre da keine Gedanken mehr drum zu machen,aber wer auf die nächsten 30 oder ,40 Jahre gucken muss,sollte zusehen,dass er den Anschluss nicht verliert. Egal ob burger aus der Petrischale oder Salat aus dem Turm
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon LUV » Sa Mär 11, 2017 11:03

Ich hab da gar keine Bedenken, Reis, Mais und Getreide werden niemals unter Glas produziert werden. Und von Salat und Möhren kann man nur begrenzt eine Nährstoffversorgung erwarten.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Welfenprinz » Sa Mär 11, 2017 11:50

Der dafür geeignete Weizen ist sogar begehrte Schmuggelware.

http://www.gerhardkowalski.com/?p=1035
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mär 11, 2017 14:07

Welfenprinz hat geschrieben:Unser Problem wird wohl eher sein,dass Firmen wie skygreen oder spread joint ventures mit Edeka oder kaufland machen und wir dann auf unserer Fläche Wölfe füttern oder Bazillen zählen.
Ich brauch mir für meine paar Berufsjahre da keine Gedanken mehr drum zu machen,aber wer auf die nächsten 30 oder ,40 Jahre gucken muss,sollte zusehen,dass er den Anschluss nicht verliert. Egal ob burger aus der Petrischale oder Salat aus dem Turm

Bei uns ist es eher Tofu Soja und alles mögliche unterm Gewächshaus, da der Bürger genug Geld ausgibt wenn er sein Zeug auch wirklich will, so ist das bei den sonderkulturen.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: der Burger aus der Petrischale

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Mär 11, 2017 14:10

LUV hat geschrieben:Man könnte doch ein jointventure anstoßen. Wir produzieren nachhaltig Fleisch und Getreide für Afrika und die schrauben unsere Autos zusammen oder bauen unsere Maschinen....wie wärs? :mrgreen:

Industrie geht auch in der Wüste Landwirtschaft eher nicht. Wenn man mal auf der Meta Ebene denkt eigentlich verdammt sinvoll. :wink:
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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