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Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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31 Beiträge • Seite 2 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon Hoschscheck » Mi Sep 15, 2010 1:55

Paule1 hat geschrieben:Die Bildung sollte von den guten Fußballtrainern lernen :idea:
...

Was willst du, einen Diktator als Lehrer?
Bekommen die Kinder dann auch Millionen als Wertausgleich für's Stillhalten?

Lernen von Früher hat mit dem was heute oder morgen von jetzigen Kndern erwartet wird nichts gemeinsam.

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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon hans g » Mi Sep 15, 2010 7:50

ich beobachte 3 lehrerinnen(2 sonderschule,1 grundschule)in meiner unmittelbaren umgebung und ERLAUBE mir ein URTEIL---UNFÄHIG,ORIENTIERUNGSLOS,FAUL,nur die FERIENTERMINE hinsichtlich URLAUBSREISEN im kopf---alle 3 BEAMTINNEN---aber sich immer mal wieder über die "ARMEN" schweine von bauer hans echauffieren....
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon thunderstruck » Mi Sep 15, 2010 8:03

schimmel hat geschrieben:Ich erlebe das kaputte System jeden Tag hautnah mit drei Kindern und einer Frau als Lehrerin....da gibt es so viele Baustellen....wenn nicht endlich ein bundeseinheitliches Bildungskonzept umgesetzt werden wird, dann dreh ich bald durch...

Stundenausfälle en masse
Lehrer, die ständig krank werden, weil der Druck nicht auszuhalten ist
Obrigkeiten, die aus der Landeshauptstadt kommen und rankings überprüfen, die nicht den Hauch der Vernunft zeigen
Schulen, die nicht in die Lage versetzt werden, sich das Presonal zu rekrutieren, das sie benötigen....
Lehrer, die wechseln möchten, dies aber nicht dürfen...und deshalb frustiert sind....
Eltern, die ihre Schützlinge ins Gymnasium loben, die aber nur Hauptschulniveau haben...
Kids, die bereits in der 1. Klasse so ein Fehlverhalten aufweisen, dass es einen Schulverweis gibt...
Schüler - individulbetreuung in Klassen mit 28 Schülern und nur einer Lehrkraft (4 ADHS, 2 Lernschwache, 5 hyperaktive, 1 Diabetis - Kind, 1 Schwerhöriges Kind, 6 Scheidungskinder,die keine Nachmittagsbetreuung haben...und ein paar "Normale")

......


Reini

Kann ich WORTWÖRTLICH unterschreiben!
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis,
aus welchem wir nicht fliehen können.
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon hans g » Mi Sep 15, 2010 8:25

schimmel hat geschrieben:

....Hans, dein gestörtes Verhältnis zu der Berufsgruppe kennen wir schon.. :lol:

...ich kenne AUCH bauberater der kammer...
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon meyer wie mueller » Mi Sep 15, 2010 8:40

Hallo

in der Schulbildung scheint es so zu sein, wie fast immer bei uns. Es wird auf Aktionismus gemacht und eine ANKÜNDIGUNGSPOLITIK betrieben, aber effektiv geschieht NICHTS. Und das vor allem, weil es keine realen und konkreten Zielvorgaben gibt. Niemand weiss wirklich, was erreicht werden soll, und wenn sind das Wischi-Waschi-Ziele, wie: Vorderer Platz in PISA-Vergleich, höherer Anteil an Abiturienten.

Was die Kinder konkret am Ende einer Klasse erreicht haben sollten, ist nicht genau definiert (z.B. an Ende der ersten Klasse einen Text lesen können und schreiben können, dazu bis 100 zählen und die Grundrechenarten Zusammenzählen und Abziehen, am Ende der 4. Klasse Dreisatz).
Wenn man konkrete Zielvorgaben hat, kann man auch die erreichten Fahigkeiten bescheinigen, also einer Art von Teilqualifikationsnachweisen ausstellen. Für die Erreichung der Qualifikationen wird jedes Kind unterschiedlich lang brauchen; so wird es sicher Welche geben, die als Überflieger die Mathebasisqualifikation schon nach 3 Klassen erreicht haben, Andere brauchen eben 5 Jahre; dafür braucht vielleicht das Mathe-Genie bei der Rechtschreibung etwas länger. Es kann dadurch geschehen, dass Manche den Lehrinhalt der Pflichtschulzeit eben nach 6 Jahren intus haben und Andere eben 10 Jahre brauchen (extrem gesprochen). Aber nach Ende der Schulzeit hat nahezu Jeder die selbe Basisqualifikation (die sich auf konkrete Kernthemen beschränkt). Wenn es dann noch für JEDEN auch von der Wirtschaft anerkannte Abschlüsse gibt, dann macht eben JEDER den Hauptschulabschluss, bekommt, wenn er weiter macht, Zeugnisse für den Quali, Mittlere Reife, Fachabitur, Abitur (allgemeine Hochschulreife). Somit könnte der Betreffende auch mal einige Zeit aussetzen und sich mal in der Praxis umzutun, und dann, basierend auf dem letzten Abschluss, noch mal die Schulbank drücken.

Dieses "Kurs-System" wäre natürlich eine radikale Abkehr von dem jahrgangsgeführten System, in dem immer eine bestimmte Menge an "Ausschuss" produziert wird (und als "Auslese der Schwächeren" sogar gewünscht ist. Nur sind Menschen eben kein Ausschuss, den man irgendwo auf dem Müllhaufen der Fürsorge abladen kann.) Die Ideologie von der altersgleichen Klasse setzt voraus, dass alle Kinder die gleichen Fähigkeiten haben. Zum Glück ist das nicht so. Wir brauchen eine große Bandbreite von Talenten.

Ich bemühe da gerne einen Vergleich: Bei dem Ausgangsmaterial Diamant hat man auch immer eine Mischung von Eignungen. Niemand würde auf die Idee kommen und alle so beschleifen, dass daraus Schmuckdiamanten werden, und die "schlechten Diamanten" wegschmeißen, wenn während des Facettenschliffs sich ein "Fehler" zeigt. Die für diesen Zweck ungeeigneten Stücke entsorgt man nicht, sondern bearbeitet sie für einen anderen Einsatz, z.B. für den Werkzeuggebrauch. Auch benötigt ein Diamant unterschiedliche Zeit, bis er seinen besonderen Schliff hat.

Leider ist unsere Bildungsbürokratie und die Politikerkaste so sehr mit sich selbst und den Ideologien beschäftigt, dass sie zu keiner Veränderung bereit und fähig ist. Man beschränkt sich darauf, schnell mal Ankündigungen zu machen, Aktionismus vorzutäuschen, Mißstände anzuprangern, Geld unsinnig rauszuschmeißen, aber eine systematische Problemanalyse und der Wille zu zielorientierten Handeln fehlt.

Gruß
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon Hoschscheck » Mi Sep 15, 2010 9:59

Gar nicht so weit von hier hat mal ein privater Kindergarten aufgemacht. Mit eigenem Konzept. Danach mußte der "alt" eingesessene (Kirche als Träger mit staatlichem Defizitausgleich) sich aber in Bewegung setzen, sonst wäre er beinah Kinderlos geworden.
Unsere Schulen sind zu starr, wenn ich da an die Lehrpläne denke (Norddeutschland), was da noch alles drin steht, :roll: .
Überall ist Anpassung und Flexibilität und Sicherheit gefragt, nur bis sich die Schulpolitik bewegt dauert es Jahrzehnte.
Meine Mutter sagte mal "Was soll das noch mit Hauswirtschaft und Häkeln in der Grundschule (4. Klasse)? Die Kinder sollten lieber lernen die Inhaltsangaben auf der Tiefkühlkost zu lesen. Wer kocht den noch oder flickt sein T-Shirt selbst, wenn es die bei Kik für 1,89€ ein neues gibt?"

:shock:

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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon Hoschscheck » Mi Sep 15, 2010 10:04

schimmel hat geschrieben:....und das schärfste ist der überbordende Bürokratiewust, alles doppelt dokumentieren, evaluieren usw. Pädagogig fällt aus, weil nicht vorgesehen...

Reini

Ich war als Elternteil bei einer Schulinspektion an unserer Grundschule dabei. Diese Art Schulinspektion gibt es noch gar nicht so lange, aber ich fühlte mich um Jahre zurückversetzt.
DIN Iso für das Kind.
:roll: :roll:


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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Sep 15, 2010 18:55

schimmel hat geschrieben:....Hans, dein gestörtes Verhältnis zu der Berufsgruppe kennen wir schon...Reini

Hat nicht nicht jeder ehemalige Schüler ein gestörtes Verhältniss zu der Berufsgruppe?
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Re: Deutsche Bildung – Milliardengrab der Bürokraten

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Sep 15, 2010 20:07

meyenburg1975 hat geschrieben:
schimmel hat geschrieben:....Hans, dein gestörtes Verhältnis zu der Berufsgruppe kennen wir schon...Reini

Hat nicht nicht jeder ehemalige Schüler ein gestörtes Verhältniss zu der Berufsgruppe?

so ist es :lol: :lol: :lol:

-Problem 1: Die ganzen unfehlbaren Einzelkinder Prinzessinnen und Prinzen die von ihren Eltern weltfremd großgehätschelt werde und natürlich alle inteligent genug für das Gymnasium sind :roll: :roll: :roll:
Wenn ich früher einen "Älteren" dumm angemacht hätte, dann hätte es einen Satz heiße Ohren gegeben, heute strecken einem 14jährige das Messer entgegen, wenn man aber eine andere Lösung als die "schnelle Flucht" in Erwägung zieht, hat man sofort eine Anzeige am Hals. Wie soll ein Lehrer unter solchen Vorraussetzungen vernünftige Erziehungsarbeit leisten, und dass wenn auch noch die halbe Klasse kein deutsch spricht? Zu diesem Thema gibt es übrigens zu Zeit ein tolles Buch, über das gerade heiß diskutiert wird :wink:
Wenn ich dann noch daran denke, als dann in der 11ten Klasse die Abtrünigen der Müslischule (Waldorf) in die Klasse kamen und den ganzen Unterricht durch kaum Vorbildung aufhielten... dieser ganze Pädagogenschwachsinn und moderne Unterrichtsmethoden, ohne Autorität geht es halt mal nicht mit Kindern, wenn schon nicht zu Hause, dann muß man wenigstens den Lehrern das Vertrauen und die Befugnis geben etwas zu unternehmen!
-Problem 2:Um auch mal was zu den Lehrern zu sagen, bei mir ist die Schulzeit ja noch nicht sooooooo lang her, wir hatte sehr viele sehr gute Lehrer mit Fachwissen und logischem Denkvermögen, aber das was da an Junglehrern nachkam... :roll: :roll: :roll:
Inteligente Leute haben nunmal in der Wirtschaft die wesenlich besseren Verdienstmöglichkeiten als Lehrer und nebenbei auch noch ein angenehmeres Arbeitsumfeld als sich mit Schülern herumzuschlagen.
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
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