Da gibts etliche Versuche drüber. Obstbau funktioniert ohne Honigbienen oder Hummeln nicht (auch nicht in der Handelsgeforderten Qualität; Äpfel wachsen zB assymetrisch, wenn nicht alle Stempel einer Blüte bestäubt werden). Der Rest schafft einfach nicht die Menge der Blüten in der kurzen Zeit. Gleiches gilt für etliche Gemüsesorten. Raps hat bis zu 30% Mehrertrag bei Vorhandensein von Honigbienen und Hummeln und auch rotklee hängt an den beiden Arten. da unser Stararchitekt sowas ja gerne nachlesen will: Herold Neue Imkerschule (extra das Exemplar aus 1965 genommen; da gabs ja noch kein Bauernbashing), dort sind einige Versuche aufgeführt. Entweder hatte man die Versuchfelder unterschiedlich weit von den Bienenstöcken aufgestellt oder aber die Blüten insektensicher abgehängt, um über Versuche Unterschiede zu messen.
Ich weiß auch nicht, was der Blödsinn mit Industriebiene soll? Ich hab solche Bienen (durchgezüchtete Carnicas aus Kirchhain), kann aber nicht feststellen, dass die besonders empfindlich wären. wie gesagt, Ihr seit in der Beziehung kein Stück anders wie die Grünen oder NGOs.
es gibt genug Bienen die mit Milben fertig werden
Bullshit. Keine Biene der Gattung Apis mellifera (Honigbiene) wird von sich aus mit Varrao fertig, denn die hatte evolutionär nie Kontakt mit Varroa. Die Bienen, die damit fertig werden sind Apis cerana mit Lebensraum in Ostasien (Indien, Nepal usw.) und hat eine völlig andere Lebensweise wie Honigbienen. Die Wildbienenarten in Europa werden auf Grund des Fehlens von Staatenbildung von Varroa gar nicht erst befallen.
Gruß
PS @ Welfenprinz: Es sind Hummeln im Gewächshaus. Hornissen bestäuben nichts, sie ernähren durch Beutetiere oder Pflanzensäften aus Wunden an Pflanzen (die sie zT durch benagen selber schaffen). Hummeln haben den Vorteil, dass sie friedlicher sind und durch ihren Pelz weniger Wärme zum Ausfliegen benötigen wie Bienen.

