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Die Deutschen und die Mülltrennung

Was soll gekocht und was soll im Garten angebaut werden? Landfrauen geben sich Tipps und Tricks.
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36 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon beihei » Di Jul 28, 2026 12:38

Bei uns in der Kommune gibt es ( noch) die Möglichkeit der Eigenkompstierung. Aber dafür bezahlt man auch. Nicht soviel als wenn man eine Biotonne nimmt . Die Kommune erklärt es so, dass die Abholung der Biotonne defizitär ist . Obwohl die Biotonne inzwischen an Beliebtheit gewinnt. Im Winter wird Sie alle zwei Wochen geleert und in der Zeit von Mitte April bis Mitte Oktober jede Woche. Was die Müllsammelfahrzeuge angeht merke ich nicht das Die austropfen wenn Die Biomüll sammeln.
Ich war eigentlich immer Eigenkompostierer, aber ich hatte mein Haus mal eine zeitlang vermietet . Der Mieter bekam das mit der Eigenkompostierung nicht auf die Reihe , so dass ich die Befürchtung hatte, dass unliebsame Gäste auf das Grundstück kamen . Also Umstellung auf Biotonne. Und so habe ich das übernommen wie ich wieder selber ins Haus zog. Grünschnitt bringe ich zum kostenfreien Grünschnittsammelplatz.
Ja , so hat sich inzwischen eine Armada an Tonnen angesammelt - Restmülltonne , gelbe Tonne, Biotonne, Papiertonne.
Ich mußte letztes Jahr lachen , als ich im nahen Ausland im Urlaub war und mich mit Jemanden von dort unterhielt . Wir Deutschen wären ja Weltmeister in der Mülltrennung ... aber auch nur zu Hause. Komischerweise im Ausland würde das dann nicht mehr funktionieren, obwohl ein ähnliches System :wink: .
So ganz stimmt es nicht . In den von mir betreuten Schulen unserer Kommune funktioniert Mülltrennung auch nur leidlich .....
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon tyr » Di Jul 28, 2026 21:30

Und am Ende kippen sie das zeug aus der Gelben und der Restmülltonne in Schwarze Pumpe wieder zusammen und verbrennen es zusammen mit dem Gewerbemüll... :wink:
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon langholzbauer » Di Jul 28, 2026 21:40

Na und?
Bis der Kunststoffmüll getrennt und um den halben Globus zur Aufarbeitung transportiert wurde, hat er mehr Energie verbraucht, als frische neue Kunststoffe.
Wurde er hingegen in der nächsten Müllverbrennung als Energielieferant gezielt genutzt, hat das andere Quellen ersetzt und Nebenwirkungen des Transports( Straßen- und Fahrzeugverschleiß) verhindert.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon tyr » Mi Jul 29, 2026 7:26

Ich finds auch nicht schlimm, die Entsorgungsindustrie ist ja sowieso schon lange der Meinung, das man sich das Trennen sparen kann, das können sie effektiver selbst.
Das Problem ist der Ärger, den Du hast, wenn in das Falsche in der Tonne liegt... und am Ende eh alles wieder zusammen kommt...
Allerdings ist es nich so, das der Müll so einfach zu verbrennen ist, es erfordert den zusätzlichen Einsatz von Öl oder gas, und da ist es auch gerade dünn bei uns...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon AEgro » Mi Jul 29, 2026 11:42

tyr hat geschrieben:Ich finds auch nicht schlimm, die Entsorgungsindustrie ist ja sowieso schon lange der Meinung, das man sich das Trennen sparen kann, das können sie effektiver selbst.
Das Problem ist der Ärger, den Du hast, wenn in das Falsche in der Tonne liegt... und am Ende eh alles wieder zusammen kommt...
Allerdings ist es nich so, das der Müll so einfach zu verbrennen ist, es erfordert den zusätzlichen Einsatz von Öl oder gas, und da ist es auch gerade dünn bei uns...

Das Problem ist, dass es immer Müll gibt, der nicht verwertet werden kann, sogenannter Restmüll, und da eine Deponierung zu teuer und langfristig zu gefährlichn ist,
muss der verbrannt werden.
Aber je besser verwertbarer Müll aussortiert wird, um so schwerer ist der Restmüll zu verbrennen.
Es darf ja praktisch keine Verpackung aus Kunststoff oder Papier rein.
Holz, Möbelteile, Reisig aus dem Garten sowieso nicht.
Also was soll da noch im Müllheizkraftwerk brennen, bzw. Energie erzeugen.
Strassenkehricht, Asche aus dem Kaminofen, verschissene Babywindeln ?
Für eine rückstandslose, schadstoffarme Verbrennung brauchts Temperaturen nahe 1100 °C.
Daher wird aussortierter Kunstoffmüll von den Heizkraftwerken zugekauft um möglichst wenig Öl bzw. Gas einzusetzen um die geforderten Verbrennungstemparaturen zu erreichen.
Gemischer Kunstoffmüll aus der Gelben Tonne erreicht einen Brennwert höher Braunkohle, nahezu Brennwerte von Öl oder Steinkohle.
Und deshalb, könnte man bei weniger aufwendigen Trennung sogar bei er Müllerfassung Geld sparen ohne der Umwelt zu schaden.
Aber unsere Bio-Öko-Gutmenschen-Politiker und Massenmedien können oder wollen sich nicht von Ökonumen beeinflussen lassen und hängen immer noch dem Glauben nach,
durch das Mülltrennen ließen sich Rohstoffen durch Receycling einsparen.
Rohstoffe ließen sich einsparen, aber kaum durch Receycling (abgesehen von Papier, wo das schon seit Jahrhunderten Praktiziert wird),
wenn die Politik endlich per Verpackungsverordnung und teilweise Lebensmittelrecht endlich dafür sorgen würde, dass Verpackungen auf das Mindesmaß
eingeschänkt werden müssen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Die Deutschen und die Mülltrennung

Beitragvon beihei » Do Jul 30, 2026 6:22

AEgro hat geschrieben:.....
Rohstoffe ließen sich einsparen, aber kaum durch Receycling (abgesehen von Papier, wo das schon seit Jahrhunderten Praktiziert wird),
wenn die Politik endlich per Verpackungsverordnung und teilweise Lebensmittelrecht endlich dafür sorgen würde, dass Verpackungen auf das Mindesmaß
eingeschänkt werden müssen.
Gruß AEgro


Neben Papier ist es auch richtig Altglas und Altmetall zu sammeln und wiederzuverwerten.
Was den Kunststoff und der Verpackungsverordnung angeht. Hier könnte tatsächlich viel eingespart werden, aber strenge Massstäbe an die Hygiene verursachen diese große Kunststoffmenge.
Langweilen sich Klugscheisser eigentlich , wenn Sie mal die Schnauze halten?
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