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Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langholzbauer » Sa Okt 10, 2026 19:03

langer711 hat geschrieben:10 Anhänger hinstellen, für jeden Zweck ein anderer.. kann man machen, ja.
Aber die gehören auch unter Dach, sonst verlieren sie schnell an Wert.
Das Dach kann dann teurer sein, wie der Kipper.

In Ganzstahl, günstig gebraucht erworben und gut lackiert, kannste kaum ein Weidezelt, als Dach schöner rechnen, als die grüne Wiese, solange die Kipper nicht mit wettersensibler Ladung geparkt werden sollen. :wink:
Mann muss halt wissen, was in den Betrieb passt und kann dann mit zeitlicher und finanzieller Flexibilität manchmal schneller einen ganzen 9TZweiseitenkipper mit exzellenter Ersatzteilversorgung und vielseitiger Aufbauvarianz schießen, als 2 komplette neue Räder dafür kosten würden.
Mein Doppelzug HW60 Häckselkisten hat z.B. keine 4 T € gekostet.
Zuletzt geändert von langholzbauer am Sa Okt 10, 2026 19:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon 038Magnum » Sa Okt 10, 2026 19:06

Sturmwind42 hat geschrieben:An einen Radlader darf ich nicht mal regulär nen Anhänger anhängen , ein Gerät nur für den Bauhof ?

Wozu um alles sollte man da einen Anhänger dran hängen? Das Ding ist dafür nicht gedacht und dafür beschafft das ja auch niemand. Der Radlader ist um Welten günstiger als ein Frontladerschlepper und im Umschlag deutlichst überlegen. Die zwei hiesigen Radlader machen pro Jahr inkl. Winterdienst knapp 800 bis 1000 Stunden. Dafür nimmt keiner einen Schlepper her.

Eine Gemeinde braucht kein Spezialgerät , sondern ein sehr flexibles.

Das sehe ich tatsächlich anders. Wenn, wie hier in meiner augenscheinlich deutlich größeren Kommune, Aufgaben und Auslastung vorhanden sind, ist das Spezialgerät (um beim Beispiel zu bleiben, Radlader vs. Frontladerschlepper) immer im Vorteil.

Auf der Landstrasse nimmt ein LKW einem Schleppergespann nicht viel weg
.


Monetär betrachtet ist der LKW wesentlich günstiger. Wenn mit Zwischenlager gearbeitet werden kann, wird hier teilweise der Transport vom Sattel übernommen. Preislich unschlagbar.

Aufgrund der positiven Erfahrungen bei der Feuerwehr mit Wechselladern, ist tatsächlich ein Hakenlift für die Verwaltung im Gespräch.

Wenn's in kleinen Kommunen mit dem Schlepper geht und die Beteiligten alle zufrieden sind - top.

Jetzt reicht's mir aber mit Off-Topic ;-)

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Okt 10, 2026 19:49

Fakt ist das ein landw Kipper eigentlich in der Anschaffung immer zu teuer ist wenn man schaut was zB eine neue LKW Sattelmulde kostet.

Und den klassischen 8 to gibt es nicht mehr. Das sind abgelastete 12-14to mit aufwendigeren Achsen (Rückmatik) und Zugdeichsel (Auflaufeinrichtung) und kostet dann unterm Strich genau so viel wie ein 14to mit Druckluftbremse.

Schlepper hat hier jede Gemeinde. Oft einen Schmalspur für Bürgersteige und einen großen. Der macht dann im Winter Winterdienst und im Sommer Mulchen und Co. Zum Transport sieht man dann oft Müller Mittental oder Fliegl Tiefladerkombikipper in 80km/h. Eine absolut sinnvolle Sache für eine Kommune.

Unimog ist heute einfach zu teuer um sich da mehrere zu unterhalten und ein LKW passt auch nicht überall.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon strokes » Sa Okt 10, 2026 21:05

Da bin ich ja spärlich ausgerüstet, 1xMulde, 1xTandem 8to, 1xDrehschemel 8to, 1 Ballenwagen.
Die Kipper reichen für Getreidetransport zum Hof/Halle (Abkippen und wieder los)
Abholung erfolgt per LKW Zug ab Hof. Also selbst werden nur Restmengen zum Lagerhaus transportiert.
Silomaisernte Mulde und Tandem mit Silieraufbau betriebsseitig. Silowalzen auch betriebsseitig.
Dünger hole ich direkt mit dem Düngerstreuer, außer Unterfussdünger für Mais.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Sa Okt 10, 2026 22:28

Die Polen nehmen einfach einen alten Mengele-KZ-Wagen mit Streuwerk, hydr. Kratzbodenantrieb und bauen das Ladeaggregat aus, statt ner Mulde und haben für 4.000 - 5.000 € den gleich Effekt.
Zur Not kann man die Wände in der Mitte noch aussteifen mit ner Wrunge, Bügel oder so. Interessant sind auch deren einfache Kuhställe aus Stahlskelett
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » So Okt 11, 2026 8:13

Sorry wenn nochmals OT , aber ich kann das so nicht stehen lassen .
Man kann doch den Teil auch abtrennen für neues Thema liebe Herren Mods ?
038Magnum hat geschrieben:Wozu um alles sollte man da einen Anhänger dran hängen? Das Ding ist dafür nicht gedacht und dafür beschafft das ja auch niemand.
Eben darum keinen Radlader ! Einen Anhänger benutzen die jeden Tag mehrmals ( in Strasse xy den Dreck vom Rohrbruch abholen, im Park die Schnittäste laden, und in der Mehrzeckhalle die Bestuhlung zum Event bringen . Da sollen dann jeweils der Schlepper und der Radlader los fahren ? Das kann ein Mann mit einem Fahrzeug .Du hast dir den Grund selbst geliefert warum keinen Radlader!
Der Radlader ist um Welten günstiger als ein Frontladerschlepper und im Umschlag deutlichst überlegen. Die zwei hiesigen Radlader machen pro Jahr inkl. Winterdienst knapp 800 bis 1000 Stunden. Dafür nimmt keiner einen Schlepper her.
.
Schreibst du von einer Grosstadt ? Umschlag ? was schlagen die genau in diesen großen Mengen um ?
Stoapfälzer hat geschrieben:Schlepper hat hier jede Gemeinde. Oft einen Schmalspur für Bürgersteige und einen großen. Der macht dann im Winter Winterdienst und im Sommer Mulchen und Co. Zum Transport sieht man dann oft Müller Mittental oder Fliegl Tiefladerkombikipper in 80km/h. Eine absolut sinnvolle Sache für eine Kommune.

Unimog ist heute einfach zu teuer um sich da mehrere zu unterhalten und ein LKW passt auch nicht überall.

Wie muss man das verstehen ? Wenn Unimog und LKW zu teuer, wer zieht dann den 80 km/h Anhänger ? Vielleicht das überladene Feuerwehrauto ?
Gibt es eine Stadtautobahn ? Reden wir von Köln, München oder Berlin ?
Mir schleierhaft was in einer ländlichen Kommune so derart viel transportiert wird, das es gleich Radlader und Schnellläufer Kipper braucht .
So ein 80 km/h wäre hier bei etwas über 3000 Einwohnern völlig daneben, wobei es nicht wundern würde .

Ihr lebt in Grossstädten, dann macht das auch Sinn was ihr schreibt .
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Stoapfälzer » So Okt 11, 2026 11:26

Unsere Gemeinde (5500 Einwohner) hat am Bauhof aktuell einen (neuen) LKW einen (alten) Unimog einen Steyr Profi 4115 und früher für den Bürgersteig noch einen Schmalspur Traktor dieser wurde ersetzt durch einen Holder Klein LKW.
Alle diese Fahrzeuge laufen im Winterdienst und werden noch unterstützt durch ich glaube 3 Fahrzeuge von Bauern/Lohner.

Früher hatte der Bauhof 3 Unimog.

Randstreifen werden gemäht durch einen Lohner mit MB Trac, Straßengräben mulcht ein anderer mit Unimog.
Teleradlader und Mobilbagger gibts natürlich auch.

Eine Landgemeinde hat teils mehr Fläche und Straßenkilometer zu unterhalten als eine große Stadt und muss das aus ihren knappen Haushalt finanzieren.

Ein Landkreis Bauhof ist dann aber noch mal eine ganz andere Dimension, das sieht man erst wenn man mal in ihr Fahrzeughalle schauen durfte.
Alle reden übers Wetter,
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » So Okt 11, 2026 18:01

Gerade beim Eder gelesen , eine Brantner Wanne BY 2007 mit Aufbau für 29 T irgendwas , und eine neue kostet 34 , wie kann das sein ?
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » So Okt 11, 2026 18:19

Ruhe Landwirtschaft haben sich einen Oehler-Hakenlift gekauft.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Alla gut » Mo Okt 12, 2026 11:23

Nebenbei .
Der Radlader Antriebsstrang ist nicht geeignet für" schnelle" Straßenfahrt und Kipper ziehen .
Verschleißt und braucht viel Diesel .
Vario besser .
Was ist in dem Fall "schnell " ?
Von 10km/h bis 25 ,oder 30 oder 40 .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon wastl90 » Mo Okt 12, 2026 12:16

T5060 hat geschrieben:Eine 18 to Mulde ist etwa 5.000 - 7.000 € teurer wie ein Drehschemel, was das Abkippverhalten anbelangt da muss man auf die Zylinderlänge achten, ggf. einen längeren wählen, der konische Aufbau ist mittlerweile bei allen obligatorisch, das ist auch das Prob beim Hakenlift, Getreide läuft überall runter


Du bekommst auch ohne Probleme konische Mulden für den Hakenlift, haben wir auch. Warum soll überall Getreide runterlaufen? Das verstehe ich nicht?! Ich habe für meinen Hühnermist sogar einen wasserdichten Container, das ist sogar recht geläufig im Industriebereich (feine Späne).
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Okt 12, 2026 12:30

wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Eine 18 to Mulde ist etwa 5.000 - 7.000 € teurer wie ein Drehschemel, was das Abkippverhalten anbelangt da muss man auf die Zylinderlänge achten, ggf. einen längeren wählen, der konische Aufbau ist mittlerweile bei allen obligatorisch, das ist auch das Prob beim Hakenlift, Getreide läuft überall runter


Du bekommst auch ohne Probleme konische Mulden für den Hakenlift, haben wir auch. Warum soll überall Getreide runterlaufen? Das verstehe ich nicht?! Ich habe für meinen Hühnermist sogar einen wasserdichten Container, das ist sogar recht geläufig im Industriebereich (feine Späne).
Darf ich schnell Hilfestellung geben ? Er meint das Getreide überall runter läuft , egal ob konisch oder nicht ! Oder anders , für Getreide braucht es keinen konischen Container .

Ich hatte nie einen konischen Kipper, aber bis jetzt konnte noch alles abgekippt werden . Einzig an was ich mich erinnere , Container mit täglicher Befüllung aus einem Nachbarhof , die da 6 Wochen lang da standen , die gingen nicht so ohne weiteres abkippen .
Aber auch dafür gibt/gab es eine Lösung ohne konischen Container , einen Balken vorne rein legen , nen Seil drum und das bis hinten an die Heckwand leiten . Von da weg kann verlängert werden und der z B Mist runtergezogen werden .
Mein Gefühl : Die konische Kipperform wird überbewertet , das sag ich allerdings als einer der nie mit so einer gearbeitet hat .
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Nick » Mo Okt 12, 2026 13:35

Macht bei Hackschitzel und Silomais sowie Häckselgras schon einen großen Unterschied. Vor allem wenn dann vor lauter Rucken der Kipper umgeschmissen wird.

mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Mo Okt 12, 2026 14:39

Jetzt hat sich der grüne Riese aus Bayern gemeldet und das Spektrum nochmal erweitert. :-)
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Di Okt 13, 2026 13:55

Mir haben mal die KI befragt:
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