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Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Marian » Fr Okt 09, 2026 7:48

Und weil das alles absolut Off topic ist, bitte zurück zum Thema.
Ich glaube übrigens auch nicht, dass es zu Marktverschiebungen kame, würde Reinhold ausplaudern was es werden soll.
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Marian
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Höffti » Fr Okt 09, 2026 7:56

Marian hat geschrieben:Und weil das alles absolut Off topic ist, bitte zurück zum Thema.
Ich glaube übrigens auch nicht, dass es zu Marktverschiebungen kame, würde Reinhold ausplaudern was es werden soll.

Zu Marktverschiebungen nicht.

Aber stell Dir mal vor, Du gehst zu einem Autohändler und der weiß vor der Verhandlung schon, dass Du ganz sicher den X5 kaufen wirst. Was denkst Du, wie dann Deine Verhandlungsposition ist?

Wir können ja jetzt noch kurz warten, bis die Tinte unter dem Kaufvertrag getrocknet ist und dann wird er uns schon nicht dumm sterben lassen. :D
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon wastl90 » Fr Okt 09, 2026 10:12

langer711 hat geschrieben:Wie sieht das mit dem Hakenlift beim Auskippen aus? Kommt jeder Lifthaken hoch genug für den nötigen Kippwinkel?
Standsicherheit auch ok?

Hier sieht man selten LKW mit Rollcontainern am Feldrand.
Wenn die Container recht voll sind, schwappt beim Aufladen auch gern hinten was über.

Die Abrollcontainer haben Schwenktüren als Klappen hinten.
Wie weit springen die eigentlich auf, wenn der Weizen von innen drückt beim Öffnen?

Sorry für die dummen Fragen, ich hab damit noch nie zu tun gehabt. Hier gibt’s eigentlich weit und breit nur Kipper…

Du bekommst bei den Containern mittlerweile alles, was Du haben möchtest. Französische Klappe, überfahrbare Klappe, Flügeltüren oder eben zusätzlich mit Kornschieber. Bei mir geht das Getreide alles durch die Schnecke, deshalb habe ich auch einen Kornschieber verbaut. Beim Öffnen der Flügel muss man eben auf die Seite gehen oder die Kette so einhängen, dass der Container nur einen Spalt öffnet. So kommt der erste Druck von der Klappe und im Anschluss kann man sie ganz öffnen.
Beim Aufziehen am Feld muss eben die Mulde entsprechend groß sein. Einziges Problem kann da eigentlich nur der Mähdrescherfahrer sein, der meint, die 30qm Mulde muss voll mit Weizen werden ;-). Ganz so schlimm schwappt aber das Getreide auch nicht. Du kannst das ja mal mit einem fast vollen Kipper ausprobieren, einfach kippen und sehen wann das Zeug zu schieben anfängt. Randvoll darf die Mulde in dem Fall aber natürlich nie sein!
Bei der Getreideernte fahre ich mit dem Hakenlift auch nur normal mit, lasse den eigentlich nie stehen. Wir haben drei Schlepper zum Getreidetransport, jeder mit einem Kipper. Einer steht auf dem Feld, und zwei sind in rotation beim Abladen. Das funktioniert bei unserer geringen Feld-/Hofentfernung eigentlich super.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Estomil » Fr Okt 09, 2026 10:40

Ein Hakenlift bringt einem auch nur was, wenn man eine entsprechende Anzahl an Mulden hat und wenn die zusätzlich auch öfter mal irgendwo rumstehen.
Der Klassiker sind hier die Hackschnitzel Jungs die das hackgut bei den Biogasanlagen trocknen und dementsprechend immer nur ihre Container wechseln.

Da muss man also Minimum zwei Container haben.

Egal was man sich heute kauft. Ich würde in jedem Fall zusehen, dass die Kiste eine möglichst ideale Nutzlastgrenze hat.
Also als Mulde so, dass der Zug 40t wiegt und bei kippern eben der klassische 18toner wo man dann zwei hintereinander hängen hat.

Alleine schon weil in Zukunft so Mischgrößen schlecht verkäuflich sind.

Es wird auch weiter einen Markt für den kleinen 8t Kipper geben weil es immer Hobby Leute geben wird.
Aber eine 15qm Mulde mit 10t Nutzlast bringt Profis garnichts und ist für Hobby unpraktisch.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Fr Okt 09, 2026 11:20

Größer geht immer, aber ich bin hier nicht in der norddeutschen Ebene sondern am Rand der osthessischen Mittelgebirgslagen, wo man mit der Büchse auch mal über hängige Wiesen fahren muss und der größte Trottel das Ding nicht umlegt. Gezogen bekommt man sowas immer, das Ding zu bremsen ist ein anderes Problem und hier die Wirtschaftswege werden auch nicht besser.
Wobei die Wirtschaftswege, das Heckengezocks und der Grabenunterhalt zu einem immer größeren Hemmschuh für größere Landtechnik wird. Und wenn du dann mal ein ganz erfolgreicher Bauer bist und dir die Gemarkung alleine gehört, dann kümmert sich auch kein Dritter mehr um etwas. Dann hörst du nur noch, der mit seinen großen Kisten fährt unsere ganzen Wege kaputt.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon 210ponys » Fr Okt 09, 2026 11:32

na vielleicht müssen die paar wenige mit ihren großen Kisten auch für den Unterhalt der Wirtschaftswege aufkommen :gewitter:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langer711 » Fr Okt 09, 2026 12:57

Ich hab einen 18t Kipper und einen 8t
Der 8t gibt langsam den Geist auf, alt sind sie beide, aber der 8t wird allmählich „brüchig“.

Wie bei allen, fallen nicht nur Getreidetransporte an, sondern auch mal Palettenware, Baggertransport, Baumaterial etc.

Die 18t Gesamtmasse sind nicht in Stein gemeißelt.
14t reichen im Prinzip auch beim Getreidetransport.

Alternativ zum Drehschemel hab ich jetzt Tandem-Tieflader als Kipper ins Auge gefasst mit Aufsatz für Getreidetransport.

Da sind dann die Aufsätze schnell abnehmbar, grundsätzlich aber tiefer gebaut.
Laderampen verschwinden unten drunter.
Auf dem Boden sind Zurrösen.
Mit sowas kann ich das ganze Jahr was anfangen und nicht nur beim Getreidetransport.
Ohne Zurrösen kannst mit einem Anhänger im Prinzip Nix anderes machen, als Getreide fahren.
Zurrösen nachrüsten gibt auf Dauer auch wieder Diskussion bzgl. deren Belastbarkeit.

Ich fürchte, wenn ich schon Geld in die Hand nehme, dann gehts in diese Richtung
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon wastl90 » Fr Okt 09, 2026 14:20

langer711 hat geschrieben:
Alternativ zum Drehschemel hab ich jetzt Tandem-Tieflader als Kipper ins Auge gefasst mit Aufsatz für Getreidetransport.

Da sind dann die Aufsätze schnell abnehmbar, grundsätzlich aber tiefer gebaut.
Laderampen verschwinden unten drunter.
Auf dem Boden sind Zurrösen.
Mit sowas kann ich das ganze Jahr was anfangen und nicht nur beim Getreidetransport.
Ohne Zurrösen kannst mit einem Anhänger im Prinzip Nix anderes machen, als Getreide fahren.
Zurrösen nachrüsten gibt auf Dauer auch wieder Diskussion bzgl. deren Belastbarkeit.

Ich fürchte, wenn ich schon Geld in die Hand nehme, dann gehts in diese Richtung

Ja die Tandem-Tieflader sind schon sehr praktisch, kosten aber auch ihr Geld. In Groß gibt es die nicht oder? Bei 14to zGg ist da meist Schluss.
Bei mir sind es deutlich mehr Transporte von Kies, Schutt, Erde, Paletten, Gerätschaften und Co. als der reine Druschfrüchtetransport. Was ist das heute noch? 3-4 Tage im Jahr.
Beim Haken hast du eben den Vorteil nur ein Fahrzeug unterhalten zu müssen und gleichzeitig kannst du eben relativ günstig für jeden Einsatzzweck den passenden Container holen. Die Dinger sind auch wieder gut verkaufbar, falls man eben eine Baumulde nur mal für eine Baustelle benötigt. Aber meist wird die bleiben, weil es einfach praktischer ist.

Bei normalen Kippern nimmst du die eben in der halben Zeit für das her, für das die einfach nicht gebaut wurden - Paletten, Erde, Kies, oder auch Hackschnitzel.

Das größte Problem ist eher der Platz. Man benötigt eine vernünftige Fläche um gerade den Container abzustellen und den auch wieder aufnehmen zu können. Da funktioniert in engen Höfen oder auf total unebenen Untergrund eben nicht.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Fr Okt 09, 2026 15:19

Für Palettenware habe ich zwei 8 to Welger mit 2.20 m Breite in stabilen Bordwänden.
Schotter oder Erdaushub lasse ich fahren oder ich borge mir ne Erdmulde.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langer711 » Fr Okt 09, 2026 15:58

Schotter, Bauschutt etc. gehört auch nicht auf einen Getreidekipper.
Irgendwas drückt falsch in die Planken und hinterher rieselt der Weizen durch.
Mutterboden oder Sand kann man akzeptieren.

Paletten, BigBags, Rohrbunde, Kanthölzer/Bretter/Dachlatten usw. sind kein Problem
Das muss aber alles stramm verzurrt werden können.
Die Zurrösen im Boden sind zwar nicht so schön bei Getreide, aber damit kann wohl leben.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Alla gut » Fr Okt 09, 2026 18:35

Für den Getreidetransport gibt es auch Dichtleisten wenn da mal was verbogen und vergewaltigt wurde .
Der Dreiseitenkipper in unterschiedlicher Größe ,Einachs ,Tandem oder Drehschemel ist schon die universelle Allzweckwaffe .
Kann man sehen auch bei Gemeinden und Kommunen .
Die Transportieren auch alles Mögliche mit Lof Kippern .
Man sollte da nur ein gescheiten Hallenkran haben .
Damit eine Person alleine , bequem und sicher die verschiedenen Bordwände schnell mal auf und abbauen kann .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Fr Okt 09, 2026 20:21

Also ich habe 2 Rudolph-18-Tonner, die fahren im Jahr keine 100 km Getreide ....
dann für Stückgut, Paletten, Dünger usw. 2 Welger-8-Tonner
dann haben wir noch einen kleineren Einachskipper 5 to von Bruns, eine Göweil-Kiste (die ist immer irgendwie im Gebrauch)
dann ist noch ein Welger-8to-Tandem und ein Noname-8to-Drehschemel-zweiseitenkipper da
Wäre dann Kipper Nr. 9...... der Oehler 8-to-Tandem geht weg. Ein Ballenwagen für 22 Rundballen steht auch noch rum, an dem können wir gut Stückgut gut verzurrt fahren

Kumpel aus dem LK Mühldorf hat seit 2013 das Modell.... Mulde, dann noch 50 cm Bordwand und nochmal 50 cm Eigenbauerhöhung aus Holz, schön zum Gras häckseln :lol:

Bereits DWEWT stellte diesbezüglich fest ich hätte einen Dachschaden, weil die Kipperausstattung für mein Kleinbetrieb nicht angemessen wäre.
Soweit ich weis haben Kipper aber keinen Vergang, veraltern technisch nicht und Erbschaftssteuer bzw. Lastenausgleich o.ä. wird auch nicht fällig dafür.
Von der Logistik her, könnten wir locker 300 ha Getreide verdauen
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon gaugruzi » Fr Okt 09, 2026 21:36

bleib locker und gönne Dir den 9. Kipper / Anhänger. Vermutlich haben ein sehr hoher Prozentsatz der Landwirte einen Dachschaden ... :-)

Ich verfolge diese Diskussion hier auch interessiert. Habe mich heute mit einem Bekannten unterhalten der hat auch einige Anhänger / Kipper unterschiedlicher Marken. Diesem Bekannten ist heuer ein Anhänger umgekippt und es wurde von der Versicherung ordentlich reguliert. Dann kam der Restbörseaufkäufer und er mußte dann final einen nicht allzugroßen Betrag für einen neuen Kipper aufzahlen.

Ich behaupte mal dass ein Kipper / Anhänger bei normalen Gebrauch und halbwegs guter Pflege in den den letzten Jahren seinen Wert fast erhalten hat. Schaut Euch die Anschaffungspreise und aktuellen Preise der Kipper an die in den 80 / 90 / Jahre oder später angeschafft wurden ...

Und wenn ein Lohnunternehmer oder Groß - Bauer damit wirklich viel gefahren hat dann ist gelegentlich ein Kipper auch wirklich durch und man findet diesen günstiger als "Bastler- Objekt"

Grüße
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon AEgro » Fr Okt 09, 2026 22:58

Estomil hat geschrieben:.........

Egal was man sich heute kauft. Ich würde in jedem Fall zusehen, dass die Kiste eine möglichst ideale Nutzlastgrenze hat.
Also als Mulde so, dass der Zug 40t wiegt und bei kippern eben der klassische 18toner wo man dann zwei hintereinander hängen hat..........

Und der Zug aus 2 vollgeladenen 18-Tonnern wird dann vom kleinen 4-to- Pflegeschlepper gezogen.
Der Große darf sie ja nur leer auf den Acker ziehen. :klug:
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Fr Okt 09, 2026 23:05

AEgro hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:.........

Egal was man sich heute kauft. Ich würde in jedem Fall zusehen, dass die Kiste eine möglichst ideale Nutzlastgrenze hat.
Also als Mulde so, dass der Zug 40t wiegt und bei kippern eben der klassische 18toner wo man dann zwei hintereinander hängen hat..........

Und der Zug aus 2 vollgeladenen 18-Tonnern wird dann vom kleinen 4-to- Pflegeschlepper gezogen.
Der Große darf sie ja nur leer auf den Acker ziehen. :klug:
Gruß AEgro


Wenn du keine Berge hast und an den Hängern die Bremsen auch richtig funktionieren, warum nicht ?
Bei uns sind in der Flur zwei 18 to ein vorhersehbarer Crash, die kannst da echt nicht fahren, die drücken dich weg, ich kenne das Gefühl :lol:
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