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Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

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181 Beiträge • Seite 7 von 13 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 13
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon elchtestversagt » Sa Okt 10, 2026 7:16

Ich weiss nicht, warum ein ordentlicher Muldenkipper in der Ldw das gleiche kostet wie ein zwei 18to. Drehschemelzug....
Da wird man doch nur verarscht. Und die Hakengeschichte....auch nur Spezialdinger. Unser Nachbar hat einen schon seit Jahren, ständig überladen das Ding, jedes Jahr min. drei Reifen defekt, weil zu schwer, keine Lenkachse. Beim Maisfahren muss man ständig die Bude mit dem Telelader auslöffeln, weil der die 30m3 Mulde mit nassen Mais doch nicht hoch bekommt...Hat sich jetzt einen Abschieber gegönnt...Der läuft Tag und Nacht, der Haken steht nur noch in der Ecke...
Ich will mir demnächst eine Dollyachse zulegen, mit Hydrauliktank und ZW Antrieb. Dann kann man wirklich alles fahren, vom Schubboden bis zur Mulde oder Plattformwagen hin zum Gülleauflieger als Zubringer....
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Okt 10, 2026 7:19

Wenn ich mir die Fahrzeuge, die heir auf dem Hof sind so anschaue, passt aus meiner Sicht ein Muldenkipper oder alternativ ein Tandem-Dreiseitenkipper ganz gut. Beide sind, wenn damit gehäckselt werden soll deutlich besser geeignet.
hydraulische Heckklappe, große Bereifung, ggf. K80. Einziger Nachteil ist halt, dass man beim Getreidefahren nicht schnell mal am Feld abkuppelt.

Ich schau auch schon seit einer Ewigkeit, muss aber ehrlich gestehen, dass ich irgendwie nicht so recht weiß, was ich brauche. hab nen 18t Getreidekipper, nen 8t, der durch ist und zwei 5,7t, die auch mehr oder weniger durch sind. Die kleinen sind alle um die 50 Jahre alt. Das Volumen von so nem großen 18t is schon was schönes, aber so ein kleiner 5,7t oder 8t hat auch was. Bin nicht so groß, der reicht mir auch mal um im Frühjahr schnell ne Ladung Dünger vom Lagerhaus zu holen - auf den 5,7t darf man immerhin legal auch mehr als 4t laden. Dazu noch nen kleinen 80PS Schlepper davor und es läuft.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon agrarflächendesigner » Sa Okt 10, 2026 7:24

elchtestversagt hat geschrieben:Ich weiss nicht, warum ein ordentlicher Muldenkipper in der Ldw das gleiche kostet wie ein zwei 18to. Drehschemelzug....
Da wird man doch nur verarscht. Und die Hakengeschichte....auch nur Spezialdinger. Unser Nachbar hat einen schon seit Jahren, ständig überladen das Ding, jedes Jahr min. drei Reifen defekt, weil zu schwer, keine Lenkachse. Beim Maisfahren muss man ständig die Bude mit dem Telelader auslöffeln, weil der die 30m3 Mulde mit nassen Mais doch nicht hoch bekommt...Hat sich jetzt einen Abschieber gegönnt...Der läuft Tag und Nacht, der Haken steht nur noch in der Ecke...
Ich will mir demnächst eine Dollyachse zulegen, mit Hydrauliktank und ZW Antrieb. Dann kann man wirklich alles fahren, vom Schubboden bis zur Mulde oder Plattformwagen hin zum Gülleauflieger als Zubringer....


Da muss ich dir recht geben, mit nem Dolly und ner Sattelmulde bist du vermutlich, was Kosten und max. Zuladung angeht im Optimum unterwegs. Mich stört an so nem teil nur, dass die für meine Begriffe einfach zu groß sind. Zumindest bei uns in der Gegend sieht man sowas gernicht.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Okt 10, 2026 7:39

T5060 hat geschrieben:Bei uns sind in der Flur zwei 18 to ein vorhersehbarer Crash, die kannst da echt nicht fahren, die drücken dich weg, ich kenne das Gefühl :lol:
Wo sollen die hindrücken (vorausgesetzt die Bremsen funktionieren ) ? Einmal das Bremspedal nur angelegt und schon verzögert der ganze Zug .
Bei einem oder auch zwei Drehschemel auf der Strasse/Feldweg , kenne ich das Gefühl nicht . Was hab ich verpasst...
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Christian » Sa Okt 10, 2026 8:08

Du hast offenbar keine Erfahrung mit hängigem bis steilen Gelände, womöglich noch bei schlechter Witterung. Du drückst auf die Bremse, die Haftung reisst ab und das Gespann schiebt dich sonstwohin.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon strokes » Sa Okt 10, 2026 8:13

Paletten, Holzbohlen, BigBags, Profilbleche, Baustahl etc lässt sich perfekt mit dem Ballenwagen bzw Plattformwagen fahren. Die gibt's gebraucht für kleines Geld. Steht immer bereit ohne Bordwände umbauen zu müssen.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon countryman » Sa Okt 10, 2026 8:16

Wie sichert ihr Paletten oder Bags auf Wagen ohne Bordwände?
The times they are a-changin'.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Okt 10, 2026 8:21

Christian hat geschrieben:Du hast offenbar keine Erfahrung mit hängigem bis steilen Gelände, womöglich noch bei schlechter Witterung. Du drückst auf die Bremse, die Haftung reisst ab und das Gespann schiebt dich sonstwohin.
Hängig ja , so richtig gebirgssteil nein !
Du schreibst von Gelände, ich von Strasse ! Was hat ein Drehschemel mit 8-10 bar Druck auf den Reifen bei schlechtem Wetter im Gelände ( ich nehme an die meinst Acker / Wiese ) zu suchen ? Einzig was ich gelten lassen würde wäre plötzliche Schnee oder Eisglätte , aber auch da wüsste ich mich zu benehmen und notfalls die Fahrt zu beenden .
Was völlig anderes wäre ein Güllefass oder Miststreuer - Tandem .
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Marian » Sa Okt 10, 2026 8:28

Ein vernünftiger Ballenwagen hat ne Stirnwand.
Wir haben auch n Blumenstrauß an Wagen. Ballenwagen für Quader hat 9m Ladefläche, 3 Achser 850mm Plattform Höhe 24 Tonner.
Rundballen Wagen ist 10,50m 18 Tonner Asbach uralt von ehemals Firma Miele.
2 Lkw Anhänger mit HD Ballengitter dreiseitig - die sind über geblieben und eigentlich mobile Schrott Lager und Transport Fahrzeuge zum Schrottplatz.
3 Stück 5,7 Tonner Diedam.
Ein 6 Tonner Einachser Blumhardt.
Ein 8 Tonner dreiseiten Krone aus Anfang 90.
14 Tonner zweiseiten.
18 Tonner rückwärts Kipper beide Hersteller eher nicht so geläufig
Und der Krone 18 Tonner Dreiseitenkipper Zug '97+'99
Und zu guter Letzt noch ein 4 m langer Saris Pkw 2 Tonner wenn's mal schnell gehen muss :lol:

:lol:
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon bauer hans » Sa Okt 10, 2026 9:13

Wer hier dazu gehören will,kauft einen KRÖGER :wink:
jetzt im Ruhestand :mrgreen:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Sa Okt 10, 2026 9:45

Eine 18 to Mulde ist etwa 5.000 - 7.000 € teurer wie ein Drehschemel, was das Abkippverhalten anbelangt da muss man auf die Zylinderlänge achten, ggf. einen längeren wählen, der konische Aufbau ist mittlerweile bei allen obligatorisch, das ist auch das Prob beim Hakenlift, Getreide läuft überall runter

Sturmi ich bin ein geübter Silierwagenfahrer und ich kenne die Situation, wenn die Dinger bei nassem Wetter anfangen zu rutschen und ich weis auch wie ich dann reagieren muss.
Wenn man heute fährt, dann weis man auch das da 300.000 € unterwegs sind. 300.000 € die Böschung runter, das vertragen nur 10 % der Betriebe. Der Rest hat dann ein Problem.

Um das zu vermeiden, muss man seine Ladestellen mit Mengeneinschätzung und die Abfuhrstrecken vorab planen.
Junge Fahrer müssen da vorab eingewiesen werden und das ist auch das Problem bei Lohnunternehmern, die kennen die Flächen und die Fahrstrecken nicht so genau.
Also kriegen die ein Kärtchen per WhatsApp.

Mir haben am Ballenwagen an den Seiten einen schmalen Doppel-T, da kann man gut verzurren dran
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langer711 » Sa Okt 10, 2026 10:13

countryman hat geschrieben:Wie sichert ihr Paletten oder Bags auf Wagen ohne Bordwände?


Gegenfrage: wie sichert man die MIT Bordwänden ringsum aber ohne Zurrösen?

Ohne Bordwände kann man unten im Träger irgendwo den Gurt einhängen.
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon 038Magnum » Sa Okt 10, 2026 10:21

Alla gut hat geschrieben:Kann man sehen auch bei Gemeinden und Kommunen .
Die Transportieren auch alles Mögliche mit Lof Kippern .


Ist zwar off topic, aber wo kommst du denn her, wo eine Gemeinde LOF-Kipper nutzt? Ich komme beruflich ja schon viel rum, aber aber LOF Kipper bei Gemeinden/Kommunen sind mir noch nie begegnet. Standard war bei denen immer der alte Müller-Mitteltal-Tandem für die LKW's. LOF-Kipper bei Verwaltungen empfinde ich persönlich irgendwie als maximal deplatziert.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Okt 10, 2026 10:26

T5060 hat geschrieben:Sturmi ich bin ein geübter Silierwagenfahrer und ich kenne die Situation, wenn die Dinger bei nassem Wetter anfangen zu rutschen und ich weis auch wie ich dann reagieren muss.
Silierwagen ist heute ein zwei oder dreiachs Tandem aber im Regelfall doch kein Drehschemel um den es hier geht . Auch silieren bei schlechten Wetter ist eher der ungeplante Ausnahmefall , so sehe ich das jedenfalls .
Bei Mist oder Güllefahren wüsste ich auch schon solch Situationen, aber meist ziehen die dann als das er drückt .
Wenn man heute fährt, dann weis man auch das da 300.000 € unterwegs sind. 300.000 € die Böschung runter, das vertragen nur 10 % der Betriebe. Der Rest hat dann ein Problem.
Ein guter Fahrer weiss das einzuschätzen und vermeidet diese Situation, fädelt sie anders ein , oder oder oder .
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon MikeW » Sa Okt 10, 2026 10:27

Genau so ist das.
Kipper haben bei mir auch keine Zurrösen .

Da kannst nur ohne Bordwände gut gurten oder die Bordwände sind die Ladungssicherung ....

@038Magnum .... ist bei uns auch so. LOF Kipper für die Kommune würde keinen Sinn machen. Als Zugfahrzeuge haben die 7,5 oder 12 t LKW Kipper oft mit Kran und dann dazu passende Anhänger aus,dem Baubereich
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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