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Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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181 Beiträge • Seite 4 von 13 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... 13
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Nick » Di Okt 06, 2026 11:58

Gerade bei Dünger und Salz auf der Straße fängt doch das verzinkte sofort das Blühen an, oder täusche ich mich da?
Wenn verzinktes überlackiert wird, hält meiner Erfahrung nach der Lack nicht so gut auf der Zinkoberfläche.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon countryman » Di Okt 06, 2026 12:03

langer711 hat geschrieben:Manche Lacke halten besser, als die Verzinkung.
Aber das auch nur, wenn ordentlich gearbeitet wurde.
Und das sieht man erst nach Jahren, stimmt schon.

Alternativ kann man sich auch einen gebrauchten LKW Kipper kaufen und notfalls den Aufbau einmal komplett erneuern.
Dann hat man ein super Untergestell mit robusten Achsen und Bremsen und einen rapsdichten Aufbau.
Kann jemand Anbieter von Bordwänden, Scharnieren etc. empfehlen?


Nach meiner Erfahrung läuft Zink bei Kontakt mit Dünger stark an und sieht sehr unschön aus, ich denke auch die Schutzwirkung baut dann ab. Bei guter Pflege hält eine ordentliche Lackierung. Gefährdet sind eher Ecken und Materialdopplungen am Unterbau bei Winterbetrieb.
LKW Kipper sind spätestens seit Mitte der 80er so stark für den LKW Betrieb optimiert dass ein lof Umbau uninteressant ist. Ausnahme vielleicht Dreiachser, dann hat man halt so ein sperriges Teil was wirklich nur für Getreide/Dünger zu gebrauchen ist.

T5060 schrub von Häckseltransport, wenn Futter ab Feld gemeint ist kommt nur ein Starrdeichselanhänger in Frage.
The times they are a-changin'.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Sturmwind42 » Di Okt 06, 2026 12:11

Nick hat geschrieben:Wenn verzinktes überlackiert wird, hält meiner Erfahrung nach der Lack nicht so gut auf der Zinkoberfläche.
mfg
Da sagt mein Spengler die verzinkte Dachrinne erst paar Monate zuwarten und dann innen Siloinertol drauf . Hab ich aber noch nie gemacht .
Die Flächenschneeschieber gibt es auch verzinkt, warum ?

Hätte auch gern nen neuen Kipper, für 5-7 ? Tage im Jahr . Wie verdient man damit Geld ?
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon 038Magnum » Di Okt 06, 2026 12:16

Nick hat geschrieben:Wenn verzinktes überlackiert wird, hält meiner Erfahrung nach der Lack nicht so gut auf der Zinkoberfläche.
mfg


Das kommt drauf an. Wenn du verzinkte Oberflächen lackieren willst, kommt es ganz stark auf die Vorbereitung an.
Wenn bei der Verzinkung schon die Passivierung stark vorhanden ist ("weißrost"), kannst du das mit dem Lackieren in der Regel vergessen (also "alte" verzinkte Dinge lackieren).

Wenn das noch neu ist und die Oberfläche alkalisch gereinigt und sanft aufgeraut wurde (Stichwort Verzinkungsstrahlen oder Sweepen), dann hält das wirklich hervorragend.

Als Industrieanwendung funzt das super, für "daheim rum" ist's eher schwierig.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 06, 2026 12:31

langer711 hat geschrieben:Alternativ kann man sich auch einen gebrauchten LKW Kipper kaufen und notfalls den Aufbau einmal komplett erneuern.
Dann hat man ein super Untergestell mit robusten Achsen und Bremsen und einen rapsdichten Aufbau.
Kann jemand Anbieter von Bordwänden, Scharnieren etc. empfehlen?


Naja,
Bis ein gebrauchter LKW- Kippanhänger wieder rapsdicht und schön ist, braucht es schon einige Zeit und Muse.
Damit will mann dann auch nicht unbedingt Silohäcksel, Mist oder Ballen fahren.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Di Okt 06, 2026 12:56

Das Problem bei alten Kippern sind doch die fehlenden Kubikmeter, bei einem 18 to brauche ich mind. 20 cbm, besser 25 cbm.
Wird Häckselgut gefahren dürfen es auch 40 cbm sein. Da muss der Kipper dann aber auch tief liegen, sonst wird der zur Schaukel.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon wastl90 » Di Okt 06, 2026 13:19

Warum keinen Hakenlift? Damit hast du das Gelumpe vom Hof weg. Große Mulde für Häckselgut, kleine Mulde für Bauschutt und eine mittlere Mulde für Getreide.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon T5060 » Di Okt 06, 2026 14:45

Hakenlift ist auf der Straße eine gute Option, auf Grün - oder Ackerland und dann im Silo sind die zu hoch und zu wackelig.
Ja und Kipper stehen hier auch genug rum.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Marian » Di Okt 06, 2026 15:18

Hakenlift ist wie n PZ Kombi Heuer.
Es gibt Situationen da passt er rein.
Bspw mit Mulden bei Kooperations Betrieben die da direkt rein misten und ab in die Biogas.
Nicht zweimal verladen. Keine echten Leerfahrten.
Im Getreide bei nennenswerten Mengen ist der 18 Tonner Drehschemel Zuhaus. Im Zug am Feldrand mit Rollplane das Nonplusultra.
Häckselkette ist hydraulische Rückwand, k80 untenanhängung und 24 Tonnen bei 7,50m Brückenlänge das Maß der Dinge. Entsprechend kleiner wenn es nirgendwo richtig gerade ist.
Hier fahren wir die Bigbody 750 bequem mit 135 PS 6 Ender.
Fliegl Mulden wurden hier die letzten 2-3 Jahre von einigen gekauft. Krampe kaufen nur noch LU und Bauern wo das Geld nicht aus der LW kommt.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Ecoboost » Di Okt 06, 2026 17:34

Servus,

mein EDK 50 Fox ist von Werk aus ein wenig eingewachst was die Kipperbordwände usw. betrifft. Das war auch nicht verkehrt da der Kipper fast ein ganzes Jahr lang im freien beim Händler stand.
Ende nächster Woche hole ich ihn.

Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langer711 » Di Okt 06, 2026 19:20

Mit Wachs hab ich vor 15 Jahren den gebrauchten Düngerstreuer „gedüngt“.
Die Oberfläche sieht zwar matt aus und der Staub haftet massiv daran.
Aber selbst die vorhandenen Schrammen/Roststellen hörten auf zu wachsen.

Das kann man wirklich merken!
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon Alla gut » Di Okt 06, 2026 19:33

Noch was :
Hanglagen , feuchtes Gelände ,geschotterte steile Forststraßen mit engen Kehren ist nichts für den Drehschemel Dreiseitenkipper.
Kippen in Gebäuden bis oben geht allerdings schlecht mit einer Mulde weil die Hubhöhe zu hoch wird .
Da punktet wieder mehr der Drehschemel .

Tandem Dreiseitenkipper 16 To mit hydraulischer Heckklappe und Kugel Untenanhängung ist vielleicht der richtige Kompromiss zwischen beiden .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 06, 2026 20:30

Ein neuer Doppelzug HW80 mit könerdichten hydr. Seitenbordwänden und 5,2 x 2,4 m echtem Palettenmaß sollte vor 3 Jahren von Sieversdorfer 33T € brutto kosten.
Da konnte mann nach Bedarf entscheiden, ob mann da mal nur einen Hänger einzeln nimmt.
Und die haben regelmäßig im Getreide oder nassem Mais 14 - 18 t je Hänger geladen, wenn sie keine Angst vor der Rennleitung an einer Waage haben.

@Alla gut
Da bin ich im Wesentlichen bei Dir.
Aber wo es nass , glitschig oder rollig wird, muss das Gesamtgewicht runter.
Wenn das die Fahrer und Belader nicht begreifen, nützt die beste Technik nichts. :klug:

Ob nun der Drehschemel allein umfällt oder der Starrdeichsel in Obenanhängung den Schlepper umwirft oder in Untenanhängung erst die Reifen von den Felgen drückt, ist imGrunde egal, weil immer vorher ein Fahrfehler ursächlich war. :wink:
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langholzbauer » Di Okt 06, 2026 20:38

T5060 hat geschrieben:Hakenlift ist auf der Straße eine gute Option, auf Grün - oder Ackerland und dann im Silo sind die zu hoch und zu wackelig.
Ja und Kipper stehen hier auch genug rum.

Hakenlift ist für Landwirtschaft mit Flächenbefahrung schlicht und ergreifend bauartbedingt zu schwer.
Da kann ein Dolly + mehrere passende gebrauchte LKW- Auflieger vieles günstiger transportieren.
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Re: Die Frage aller Fragen: Kipper kaufen

Beitragvon langer711 » Di Okt 06, 2026 20:52

Dolly ist aber auch nicht günstig…
Gut, dafür sind die Auflieger im Verhältnis zur Tonnage wieder preiswert.
Aber das Gesamtgewicht will auch bewältigt werden, meistens noch übers Feld.

So ein 18t ist da schon praktischer.
Und wenns mehr sein soll, kommen zwei davon hintereinander.
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