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Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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53 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Justice » Mo Jan 28, 2013 12:28

Das Gröste Problem hier ist das die Seilwinde (ich gehe von einer ganz normalen Anbauwinde aus) nur auf Zug arbeitet, und kein kontroliertes Nachlasen ermöglicht. Zudem bekommt das Holz bei der angestrebten Konstruktion eine unkontrolierbare eigendynamik. Auf alle Fälle muß da ein sehr Stabiles Prallgitter dran.

Welche Teile sind die teuersten an einem Rückewagen? Klar der Kran. Und was ist das teuerste an einem Kran? Das Schwenkwerk und Rotator mit Zange.

Braucht man unbedingt ein Schwenkwerk? NEIN Wer damit leben kann, nur auf einer Seite zu laden, der kann auch mit Hydraulikzylinder und Umlenkhebel arbeiten. Einen Schwenkbereich von fast 180 Grad kann man damit auch realisieren.

Rotator und Hydr. Zange braucht man auch nicht unbedingt.

Wenn man nun die stützen von Hand Kurbelt ähnlich dem Stützrad an der Deichsel, dan kommt man mit 3 Hydraulikzylindern und zugehöriger Steuerung eigentlich hin. Mann kann ja nach und nach die Komponenten gegen Hydraulische ersetzen.
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon WaldbauerSchosi » Mo Jan 28, 2013 12:43

apemaster hat geschrieben: Schosi, ich will das wenn dann aus Eisen und nicht aus Gold bauen. Ich denke mal, mit 1000,-- sollte das mit gebrauchter Achse drin sein. Was denkst du, was so teuer wird???


Du musst alles sehr Massiv machen.

Den Bügel musst du ja irgendwie schwenken - wahrscheinlich hydraulisch - da kosten die komponenten auch einiges.
Damit sich der dann noch halbwegs leicht bewegt musst du den wirklich Lagern - also Buchsen oder besser Kugellager mit durchmesser geschätzt 40mm ?

Eine Achse brauchst auch du noch
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon brennholz jürgen » Mo Jan 28, 2013 14:47

Hallo,
tolle Idee. Was sagst du hier zu? https://www.youtube.com/watch?v=uxeorRkUVTg kennt man ja vom Mistlader und ist auch vereinfacht was zum Eigenbau.
Der weg ist das Ziel.
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Dieser Beitrag zeigt die Historische Brennholzgewinnung bis zur Moderne und ist nicht gänzlich zum Nachmachen empfohlen!
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Bitzi » Mo Jan 28, 2013 14:54

Geniale Idee, ich mache das so Ähnlich.
Ich kann mir noch lange keinen Rückewagen leisten, deshalb habe ich unseren alten Kipper zum ,,Rückewagen" umgebaut.
Ich kippe den ein bisschen und lege eine Eisenplatte vorne dran das es wie eine Rampe funktioniert.
Dann ziehe ich die Bäume mit einer Seilwinde am Kipper hoch.
Ich stell am Besten Bilder rein, sonst kann man sich das schlecht vorstellen.
Bis dahin, mfg Dennis! :)
Beste Grüße aus der Eifel! :prost:
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Jan 28, 2013 15:23

Ist ja eine interessante Idee, könnte mir allerdings vorstellen, dass man sich beim Aufladen aber oft ärgern muss, weil das Holz nicht sauber nebeneinander bzw. übereinander liegt (es tendiert ja schon zum Seileinzug in der Mitte) und man dann nicht mehr korrigieren kann. Aber hast du keinen Frontlader. Wenn nein, wäre das doch absolut sinnvoller, zuerst so einen zu kaufen.

Wieso nicht einen Rückewagen beim Maschinenring leihen? Da kannst du oft einen holen für das Geld und hast dann wenigstens was Gescheites, wo die Arbeit auch Spaß macht.
Wir machen unseren Wald übrigens ohne Rückewagen, haben den auch noch nie vermisst. Ist ja wieder ein Trum, was das ganze Jahr rumsteht und Platz wegnimmt. Langholz fährt der Fuhrunternehmer und das Brennholz wird mit Frontlader und Greifschaufel auf den Kipper geschmissen und daheim dann gespalten und gesägt.
Und ein bisschen körperliche Arbeit schadet auch nicht. Gibt ja auch Schmalz in den Armen...
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon manas » Mo Jan 28, 2013 16:49

Hallo "rattle03"
Fürchte diese Idee ist schon zum Patent angemeldet, schau dir das mal an:
https://data.epo.org/publication-server ... Id=6823323

Gruß
Fred
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon MF-133 » Mo Jan 28, 2013 17:37

Stämme über einen Galgen zu ziehen ist so neu nicht. Das Fahrgestell musse enorme Biegekräfte aushalten und der Lader muss auf Zack sein, damit sich kein Stamm verhakt. Schlussendlich braucht man einen ebenen, gut ausgebauten Ladeplatz und Holz, dass immer schön liegt. Ich würde stattdessen mit einem Hecklader rumhantieren, dessen Hubarm so kurz wie möglich umgearbeitet ist. Kurze Stücke als ganzes hochhieven und lange Stämme erst vorn, dann hinten. MFG
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Djup-i-sverige » Mo Jan 28, 2013 17:44

@ Stefan

Über so einen manuellen Kran hab ich mir auch schon Gedanken gemacht, das Problem das ich mir vorstelle ist aber immer das Schwenken gegen den Hang, ich denke, das könnte u.U. gefährlich werden wenn dir das Trumm auskommt. Und das mit den Kufen wär im Moment wirklich nicht blöd, wir haben ca 20 cm Schnee und es schneit grad wieder...


Wie meinst du "Schwenken gegen den Hang"? Der Ausleger(Vom Star Kran)ist ja nicht ganz freischwingend aufgehängt sondern kann oben über Ketten in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. (es gibt sogar einen Umbau damit er hydraulisch über eine DW Zylinder geschwenkt werden kann-Ein DW Steuergerät hast du am Steyr?).
Vorteil sehe ich halt beim (Seil)Kran, das du von der Seite und von hinten aufladen kannst. Und (Wie im Video gezeigt :mrgreen: ) hast du eine Schnellablademöglichkeit zur Seite...

Du kannst den Wagen ja variabel bauen (gibts Hier auch) das du von Rädern auf Kufen umbauen kannst.. :mrgreen:

Das Gröste Problem hier ist das die Seilwinde (ich gehe von einer ganz normalen Anbauwinde aus) nur auf Zug arbeitet, und kein kontroliertes Nachlasen ermöglicht.


Wir reden hier doch von einer Winde mit Bandbremse, nicht mit Klinkensperre, oder? Die Bremse sollte sich doch mit Gefühl öffnen lassen, oder :? ?
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Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon thomasderbaumeister » Mo Jan 28, 2013 18:30

oder du besorgst dir ein alten multicar mit absetzcontainer und nutzt den containeraufbau auf einem anhängergestell....dann kannst du holz nach deinem modell laden und gleich noch brennholz im container ausliefern.... :wink:
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon rattle03 » Mo Jan 28, 2013 18:52

Hallo zusammen,

freut mich, dass meiner Idee so viele Meinungen und Vorschläge und Gedanken entgegengebracht werden :D

Ich fang mal von vorne an:
Robiwahn hat geschrieben:Moin

Einfach nen Strick auf die andere Seite und wieder zurückziehen. Oder im Vorbeigehen (du musst ja dran vorbei zum nächsten Stamm, um den wieder ins Seil zu hängen) per Hand zurückschieben.

Grüße, Robert


So in etwa wird es dann werden... :wink:

Biber0 hat geschrieben:Hallo, das Anladeproblem könnte man wie folgt lösen: ........ Viel Spass beim weitergrübeln.


Auch eine gute Idee, ich fürchte aber zu aufwendig zu realisieren und in der Praxis ???? Danke jedenfalls für deinen Input


Stoapfälzer hat geschrieben:Schau dir das mal an das Rückewägelchen ist interesannt und könnte man locker mit nem Schlepper und na Seilwinde kombinieren
http://www.youtube.com/watch?v=gxWUz1Qc51g


Hab ich schon ein paar Mal gesehen, auch eine gute Idee!

Markus K. hat geschrieben:Schöne Idee!
Bezüglich Patent, so eine ähnliche Ladevorrichtung hatte Faun schon mit dem GT 8/15 und die Absetzmulden funktionieren nach dem gleichen Prinzip.


Ich will da nix patentieren lassen, ist sozusagen Open Source :mrgreen:

Holzer73 hat geschrieben:Warum so kompliziert?
Zu DDR-Zeiten wurde das Holz über Seilwinden und Umlenkrollen aufgeladen:

Oder einfach Traktor mit Frontlader.
http://www.youtube.com/watch?v=8x79y85eAe0

Oder denke ich in die falsche Richtung? Du willst doch das Holz lang zu Dir nach Hause bringen?


Gibts da Videos, wie das früher geladen wurde??? Wäre auch mal interessant zu sehen. Das Holz soll in 3m Stücken geladen werden, länger ist von der Konstruktion nicht sinnvoll da sonst der Bügel sehr hoch wird.

rägemoli hat geschrieben:Das verladen mit Seilwinden hab ich in den 90ern auch mal noch gesehen in der Türkei .
War früher so ,auch im Schwarzwald ,allerdings vor meiner Zeit .Bis halt die Kräne aufkammen.
Soll auch nicht ganz ungefährlich gewesen sein ,Unfälle mit tötlichem Ausgang waren bekannt .
In der Bedinungsanleitung meiner Dreipunktwinde steht ausdrücklich das die Winde nicht zum Heben und Tragen von Lasten zu verwenden ist.
Ich würde kein so Eigenbau versuchen .
Wenn Rückewagen zu teuer oder unwirtschaftlich ,ists doch entspannter mal schnell jemand anzustellen für den Job .


Sicher ist es einfacher jemanden kommen zu lassen und das schnell mal laden und hinbringen wo ich möchte. Nur würde mich das so ca 300,-- jedes Jahr kosten. Wenn ich jetzt auf einen Rückewagen rechne kann ich natürlich lange fahren lassen, bei grob geschätzten 1000,-- Kosten für den Eigenbauwagen schaut die Rechnung schon wieder anders aus. Und ich bin Zeitunabhängig.

raga hat geschrieben:@ rattle: nur mal so .. du hast einen Steyr Plus Serie; dafür müsstest du doch einigermassen günstig einen Frontlader bekommen,
damit dann versuchen
- wie in dem Video mit der Mistgabel zu laden
- andenken ob man eine hydraulische Holzzange aufbauen kann (das denke ich derzeit an, billiges Zangerl + Rotator kostet halt einen Tausender
- es mit der selbsöffnenden mechanischen Zange versuchen (ich wäre sehr dankbar wenn du das versuchst .. für einen Erfahrungsbericht)

lg raga

PS; wir haben einen Frontlader am Plus und wenn man das Ding erst mal hat nutzt man es zum rumheben von allem möglichen


Daran hab ich auch schon gedacht, ABER: Ich hab sogar einen Frontlader auf dem (noch immer nicht fertig zusammengebauten) 650er, aber leider auf beiden Traktoren nur Blutdruckservo :roll: Mechanische Zange und auf und ab vom Traktor ist vermutlich auch nicht so der Bringer. Frontlader mit 2 DW Funktionen nachrüsten, Servolenkung nachrüsten und Zange und Rotator sind auch nicht gerade billig :(

Justice hat geschrieben:Das Gröste Problem hier ist das die Seilwinde (ich gehe von einer ganz normalen Anbauwinde aus) nur auf Zug arbeitet, und kein kontroliertes Nachlasen ermöglicht. Zudem bekommt das Holz bei der angestrebten Konstruktion eine unkontrolierbare eigendynamik. Auf alle Fälle muß da ein sehr Stabiles Prallgitter dran.

Welche Teile sind die teuersten an einem Rückewagen? Klar der Kran. Und was ist das teuerste an einem Kran? Das Schwenkwerk und Rotator mit Zange.

Braucht man unbedingt ein Schwenkwerk? NEIN Wer damit leben kann, nur auf einer Seite zu laden, der kann auch mit Hydraulikzylinder und Umlenkhebel arbeiten. Einen Schwenkbereich von fast 180 Grad kann man damit auch realisieren.

Rotator und Hydr. Zange braucht man auch nicht unbedingt.

Wenn man nun die stützen von Hand Kurbelt ähnlich dem Stützrad an der Deichsel, dan kommt man mit 3 Hydraulikzylindern und zugehöriger Steuerung eigentlich hin. Mann kann ja nach und nach die Komponenten gegen Hydraulische ersetzen.


Auch eine gute Idee, leider reicht mein Talent vermutlich nicht, um einen HALTBAREN Kranturm zu bauen, und ich hätte ehrlicherweise keine Idee, wie man sowas lösen könnte. :oops:

WaldbauerSchosi hat geschrieben:
apemaster hat geschrieben: Schosi, ich will das wenn dann aus Eisen und nicht aus Gold bauen. Ich denke mal, mit 1000,-- sollte das mit gebrauchter Achse drin sein. Was denkst du, was so teuer wird???


Du musst alles sehr Massiv machen.

Den Bügel musst du ja irgendwie schwenken - wahrscheinlich hydraulisch - da kosten die komponenten auch einiges.
Damit sich der dann noch halbwegs leicht bewegt musst du den wirklich Lagern - also Buchsen oder besser Kugellager mit durchmesser geschätzt 40mm ?

Eine Achse brauchst auch du noch


Hallo,

massiv schon, aber ohne Hydraulik. Das soll eben alles über die Seilwinde funktionieren.

Oberpfälzer hat geschrieben:Ist ja eine interessante Idee, könnte mir allerdings vorstellen, dass man sich beim Aufladen aber oft ärgern muss, weil das Holz nicht sauber nebeneinander bzw. übereinander liegt (es tendiert ja schon zum Seileinzug in der Mitte) und man dann nicht mehr korrigieren kann. Aber hast du keinen Frontlader. Wenn nein, wäre das doch absolut sinnvoller, zuerst so einen zu kaufen.

Wieso nicht einen Rückewagen beim Maschinenring leihen? Da kannst du oft einen holen für das Geld und hast dann wenigstens was Gescheites, wo die Arbeit auch Spaß macht.
Wir machen unseren Wald übrigens ohne Rückewagen, haben den auch noch nie vermisst. Ist ja wieder ein Trum, was das ganze Jahr rumsteht und Platz wegnimmt. Langholz fährt der Fuhrunternehmer und das Brennholz wird mit Frontlader und Greifschaufel auf den Kipper geschmissen und daheim dann gespalten und gesägt.
Und ein bisschen körperliche Arbeit schadet auch nicht. Gibt ja auch Schmalz in den Armen...


Ich möchte die Umlenkrolle auf dem Bügel verschiebbar oder auf z.B. 3 Anschlagpunkten anmachen. Das würde auch das Problem mit der zentralen Ladung lösen. Ich hab auch nur einen 35 Jahre alten 48 PS Hinterradtraktor, da brauch ich mir beim Maschinenring keinen 8 to Rückewagen ausleihen, und kleiner gibts nicht.

manas hat geschrieben:Hallo "rattle03"
Fürchte diese Idee ist schon zum Patent angemeldet, schau dir das mal an:
https://data.epo.org/publication-server ... Id=6823323

Gruß
Fred


Hallo, meine Konstruktion hat bis auf die Verwendung der Seilwinde keine Gemeinsamkeit mit dem hier gezeigten :wink:

MF-133 hat geschrieben:Stämme über einen Galgen zu ziehen ist so neu nicht. Das Fahrgestell musse enorme Biegekräfte aushalten und der Lader muss auf Zack sein, damit sich kein Stamm verhakt. Schlussendlich braucht man einen ebenen, gut ausgebauten Ladeplatz und Holz, dass immer schön liegt. Ich würde stattdessen mit einem Hecklader rumhantieren, dessen Hubarm so kurz wie möglich umgearbeitet ist. Kurze Stücke als ganzes hochhieven und lange Stämme erst vorn, dann hinten. MFG


Durch meine Konstruktion muss das Holz eben nicht soooo superschön liegen, und theoretisch kann es 60m weit weg liegen, eben die Seillänge der Winde.

Djup-i-sverige hat geschrieben:
@ Stefan

Über so einen manuellen Kran hab ich mir auch schon Gedanken gemacht, das Problem das ich mir vorstelle ist aber immer das Schwenken gegen den Hang, ich denke, das könnte u.U. gefährlich werden wenn dir das Trumm auskommt. Und das mit den Kufen wär im Moment wirklich nicht blöd, wir haben ca 20 cm Schnee und es schneit grad wieder...


Wie meinst du "Schwenken gegen den Hang"? Der Ausleger(Vom Star Kran)ist ja nicht ganz freischwingend aufgehängt sondern kann oben über Ketten in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. (es gibt sogar einen Umbau damit er hydraulisch über eine DW Zylinder geschwenkt werden kann-Ein DW Steuergerät hast du am Steyr?).
Vorteil sehe ich halt beim (Seil)Kran, das du von der Seite und von hinten aufladen kannst. Und (Wie im Video gezeigt :mrgreen: ) hast du eine Schnellablademöglichkeit zur Seite...

Du kannst den Wagen ja variabel bauen (gibts Hier auch) das du von Rädern auf Kufen umbauen kannst.. :mrgreen:

Das Gröste Problem hier ist das die Seilwinde (ich gehe von einer ganz normalen Anbauwinde aus) nur auf Zug arbeitet, und kein kontroliertes Nachlasen ermöglicht.


Wir reden hier doch von einer Winde mit Bandbremse, nicht mit Klinkensperre, oder? Die Bremse sollte sich doch mit Gefühl öffnen lassen, oder :? ?


Ja, die Winde ist mit Bandbremse. Ich müsste mal versuchen ob man damit gefühlvoll ablassen kann :!: :!: :!:

Wenn die Kinder dann hoffentlich bald schlafen, engagiere ich meine Frau als Kamerafrau und mach noch ein Video, damit man sich das vielleicht ein wenig besser vorstellen kann.

Lg und danke an Alle!!!

Georg
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon isartaler » Mo Jan 28, 2013 19:15

Meine Erfahrung zeigt in allen möglichen Entscheidungen: Entweder man kauft sich was Gescheites (In deinem Fall einen ordentlichen Rückewagen), oder man lässt es bleiben. Alle Kompromisse und noch so ausgeklügelte Konstruktionen stellen einen doch letztendlich nicht zufrieden und machen bei der Arbeit keine Freude.
Ich gehöre auch zur Frontladerfraktion, noch dazu mit einem einfachen mechanischen Klinklader. Unser Schmied hat aus Altmetall eine Art Mistgabel konstruiert, aber nur mit zwei stabilen Zinken. Geht ganz ordentlich und hat fast nix gekostet. Ich stelle die nächsten Tage mal Bilder ein!
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon rägemoli » Mo Jan 28, 2013 19:30

Der HBC Funk an meiner Winde hat eine ich nenn es mal "Stotterfunktion" ,da gehts nicht schlagartig los .
Ich denke ,viele von Euch "Hobbyholzern " lassen sich von Werbung und Kollegen einfach verrückt machen .
Vertriebsprofis nennen sowas auch "Marketing " .
Beispiel :
Wenn ich beim Essen ,abendts im Bett ,aufm Klo ,in der Badewanne nur Fendt Prospekte lese ,alle Fachzeitschriften mit Fendt Bildern bestückt sind , meine Kummpels alle eh nur Fendt fahren .......dann ist es irgendwan soweit .Ich denk solangsam einfach ich brauch ein Vario .
Nix gegen die Marke Fendt ,aber so ist es auch mit Rückewägen ,oder mit anderen Produkten.
Wenns um Wirtschaftlichkeit geht macht da vieles kein Sinn .
Wenns zum Hobby ist ,sollte man sich nicht beklagen wenn man sichs nicht leisten kann .
Wegen 30 bis 50 Ster Holz im Jahr braucht doch ein junger,fitter Kerl nicht wirklich ein Rückewagen .
Vor 30 Jahren haben die solche Mengen ,auch alleine aufgearbeitet und das ohne Holzspalter .
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Biber0 » Mo Jan 28, 2013 19:43

Hallo lade auch mit Frontlader( 2xDW) und Palettengabel. Ist natürlich kein Kran aber besser als von Hand. Langholz natürlich längs zur Fahrtrichtung und die 2 Meterenden quer zur Fahrtrichtung. Mit dem Sappi wird beim Kurzholz nachgeholfen. Unsere Wälder kann man mit euren aber nicht vergleichen. Wieviele Stunden verbringst du ca. mit der Holzerei bis es aufgestapelt ist? Einsparung?
Grüße Biber0
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon Waidler743 » Mo Jan 28, 2013 22:19

http://www.youtube.com/watch?v=Cvj4QjYvMe4

Das ist meine Empfehlung für "wirklich sehr arme Leute". Billiger gehts wohl nicht :lol:
Beim Beladen ist natürlich ein größtmöglicher Sicherheitsabstand zwingend erforderlich
Grüße vom Waidler
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Re: Die Idee für "Arme-Leute-Rückewagen"???

Beitragvon baumschubser » Mo Jan 28, 2013 22:38

Hallo rattle und all die anderen,

es gibt da schon eine Möglichkeit für wenig Steine viel Holz zu laden.
Seitlich (in Längsrichtung) ist eine eine Ladegabel angebracht, ähnlich der Ladegabel von einem Liegendspalter, nur dass diese Ladegabel über die gesamte Wagenlänge (mit 4 Zinken) geht. Das Drehgelenk (Rohr in Rohr) der Ladegabel liegt in der Höhe etwas über dem Wagenboden. Vorne hast du an der Drehachse einen Hebel den du entweder manuell oder per Seilzug (Seilwinde) oder sogar hydraulisch betätigst. DU rollst eine Länge auf die Gabel und betätigst den Hebel, die Ladegabel hebt sich und der Stamm rollt (je nach Abwurfhöhe) auf den Wagen. Funzt super!

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