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Diesel und Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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28 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon togra » So Sep 17, 2017 22:38

Schon allein was hier schon wieder diskutiert wird, zeugt davon wie "nachhaltig" die Panikmache war bzw. ist.

Kein Schlepper wird stillgelegt, kein LKW muss seine 20to Kies an der Stadtgrenze auf Schubkarren umladen, kein Handwerker oder Landwirt muss seine Waren 5km zum Wochenmarkt bzw. zur Baustelle tragen.

Im Verbieten sind die Deutschen die Größten. Im danach hochkomplizierten Ausstellen von Ausnahmen für fast jedermann aber auch.

Im schlimmsten Fall endet der ganze Quatsch mit erheblich mehr Bürokratie zzgl. Verwaltungskosten.
Im besten Fall passiert einfach nix und der Lauf der Zeit löst (bzw. verschiebt) die "Probleme" von ganz allein.
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon wastl90 » Mo Sep 18, 2017 6:59

Telo36 hat geschrieben:Ich sag mal so, was ist eigentlich mit der ganzen Freizeit und Spassgesellschaft ? Ich denk man muss mal hergehen und schaun wo wir die Probleme habe.
Ein Veganer schreit laut: Diesel müssen weg. Kauft seine Veganen Produkte die dann über viele tausende Kilometer vom Ausland kommen. Dies trifft auf vieles zu. Brauchen wir Lebensmittel von weit weg wenn wir selbst genug hochwertige Produkte haben. Jedes Elektroteil, Computer etc. wird um die Welt gekarrt... Ist das der richtige Weg ? Diese Umweltverschmutzung wird nicht gesehen. Freizeit, Spass und somit Konsum spült Geld in die Kassen.

Du hast schon Recht. Aber wie willst du das verbieten? Die Transportkosten spielen eigentlich keinerlei Rolle und so wird auch munter weiter quer über die ganze Welt gehandelt.
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon countryman » Mo Sep 18, 2017 7:52

Die NGOs leben prima vom Ablasshandel. Darf man im Lutherjahr ruhig sagen :-)
Energie und Transport sind billig wie nie, da meldet sich das schlechte Gewissen. Gern gibt man Geld für "saubere Autos" oder "ökologisches Essen" her, handeln sollen dann "die anderen".
"Die Politiker" machen diese Themen nicht, sie laufen ihnen leider aber oft hinterher.
Sinnvoller als das Geld den Ablasshändlern und Abmahnvereinen in den Rachen (oder gleich aus dem Fenster) zu werfen wären erhöhte Energiesteuern als Lenkung, und Schuldenabbau. Aber das ist politisch nicht durchsetzbar, weil der Staat ja böse ist.
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Mo Sep 18, 2017 8:46

countryman hat geschrieben:Die NGOs leben prima vom Ablasshandel. Darf man im Lutherjahr ruhig sagen :-)
Energie und Transport sind billig wie nie, da meldet sich das schlechte Gewissen. Gern gibt man Geld für "saubere Autos" oder "ökologisches Essen" her, handeln sollen dann "die anderen".
"Die Politiker" machen diese Themen nicht, sie laufen ihnen leider aber oft hinterher.
Sinnvoller als das Geld den Ablasshändlern und Abmahnvereinen in den Rachen (oder gleich aus dem Fenster) zu werfen wären erhöhte Energiesteuern als Lenkung, und Schuldenabbau. Aber das ist politisch nicht durchsetzbar, weil der Staat ja böse ist.


Energiesteuern sind ja schon vor Jahrzehnten von den Ablasshändlern gefordert worden und von allen anderen abgelehnt worden....das nun zu fordern und die Schuld anderen zu übereignen, ist schon ein starkes Stück. Die Ersten, die sich gegen höhere Energiesteuern auflehnen werden, sind die Gewerkschaften und Sozialverbände....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon countryman » Mo Sep 18, 2017 9:57

ja du hast schon Recht, es ist eine steile These.
Am Anfang des Ölpreisverfalls aben ja auch alle gedacht, es wäre nur eine Delle, und als Konjunkturprogramm mitzunehmen. Inzwischen ist Energie aber tatsächlich "zu billig", Alternativen fallen aus dem Rennen. Und vor allem wird der Spassverkehr beflügelt, dazu unnötig große Autos (mit denen die Industrie in die Sackgasse fahren wird, das nebenbei).
Dass es politisch nicht durchsetzbar ist, ist mir auch klar, schon wegen internationalem Wettbewerb. Kraftstoffe sind allerdings in einigen Nachbarländern deutlich teurer.
Die damaligen Forderungen nach 5 Mark Benzinpreis kamen aus der Politik (Grüne), nicht NGOs. Die waren zu der Zeit noch nicht im Bereich Verkehr und Energie unterwegs sondern hatten andere Themen, Greenpeace als Vorreiter.

Die Sache ist ja, was nix kost', wird nicht wertgeschätzt. Ist der Weizen billig, wird auch noch über die Qualität gemeckert. Ist der Weizen teuer, löst mittlere Ware schon Philosophien über Gottes gnädige Gaben aus...
Ist das Öl billig, stinkt es. ist es teuer, wird es als flüssiges Gold bezeichnet.
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Mo Sep 18, 2017 10:03

Wenn Diesel teurer wird, ist auch die Landwirtschaft an erster Stelle und fordert Ausgleich. Das ist auch richtig, aber gesellschaftlich in diesen Zeiten dem Steuerzahler nicht zu vermitteln. Wenn dann die großen Geschütze auch noch die Wege und Straßen kaputtfahren, dann wird sich der Zorn weiterhin auf die Landwirtschaft richten...es ist ein Teufelskreis.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon Mirdochwurscht » Mo Sep 18, 2017 11:49

LUV hat geschrieben:Wenn Diesel teurer wird, ist auch die Landwirtschaft an erster Stelle und fordert Ausgleich. Das ist auch richtig, aber gesellschaftlich in diesen Zeiten dem Steuerzahler nicht zu vermitteln. Wenn dann die großen Geschütze auch noch die Wege und Straßen kaputtfahren, dann wird sich der Zorn weiterhin auf die Landwirtschaft richten...es ist ein Teufelskreis.


Dann sei mal froh, das du vom Sofa aus nix kaputtfährst.

Warum erinnert mich dein gesülze in diesen Wahlkampftagen nur so arg an die hohlen Phrasen der Pappschilder
an den Laternenmasten? Vielleicht weil an dir ein großer Politiker verlorengegangen ist.
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Mo Sep 18, 2017 11:54

Warum erinnert mich dein Gesülze an neofaschistische Springerstiefelträger, deren einziges Ziel es ist Menschenverachtung zu betreiben?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon Mirdochwurscht » Mo Sep 18, 2017 12:02

LUV hat geschrieben:Warum erinnert mich dein Gesülze an neofaschistische Springerstiefelträger, deren einziges Ziel es ist Menschenverachtung zu betreiben?


Sagt einer, der Menschenverachtung in jedem 2. Post raushaut.
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon LUV » Mo Sep 18, 2017 12:06

Ja klar, rhetorischer Versuch einer Rechtfertigung ala AFD - Sprechblase.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon Zement » Mo Sep 18, 2017 12:44

Mirdochwurscht hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Warum erinnert mich dein Gesülze an neofaschistische Springerstiefelträger, deren einziges Ziel es ist Menschenverachtung zu betreiben?


Sagt einer, der Menschenverachtung in jedem 2. Post raushaut.

Also ehrlich , Hetze und Hass säen , aber die Wahrheit verträgst du nicht . :roll:
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon Neo-LW » Fr Okt 06, 2017 1:31

Moin,

ich verstehe die Aufregung nicht.

In Deutschland gibt es Bestandschutz.

Es kann also jeder sein Dieselross noch Jahrzehnte weiter fahren.

(Ich habe z.B. einen Laster von MAN aus Baujahr 1957 im Bestand.)

Für meinen Magirus habe ich noch 6 Fabrikneue Motoren stehen.
(Das reicht mutmaßlich für 5 Millionen Kilometer.)

Und macht nur den Diesel teuer, dann säe ich Raps.

Dann in Holland eine Rapsmühle kaufen (In Deutschland geht es nicht, weil der Zoll in Göttingen es kontrolliert und archiviert.)
Schließlich schwarz pressen - Fettich ist der Sprit.


Olli
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Re: Diesel und Landwirtschaft

Beitragvon Mirdochwurscht » Fr Okt 06, 2017 5:56

Rapsöl von unseren Feldern ist ein NoGo.


Palmöl aus Indonesien wird tankerweise nach Rotterdam geschifft und dann bei uns dem Diesel aus
grünen Gründen beigemischt und sogar als nachwachsende Energiequelle in Blockheizkraftwerken
verfeuert. Der Steuerzahler muß diesen Mist unterstützen, Strom wird teurer - und sowas von GRÜN.
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