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Distel im Biolandbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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54 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon 210ponys » Do Aug 24, 2017 20:57

Kleegras mehrjährig
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Hobbyfarmer01 » Do Aug 24, 2017 22:51

Bei Regenwetter mähen...
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon bauer hans » Fr Aug 25, 2017 7:37

Welfenprinz hat geschrieben:
Das hilft.........und dann ist der Acker so am! Arsch atomisiert,dass man dem Herrgott für roundup dankt. -:))

:D :mrgreen:
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon 210ponys » Fr Aug 25, 2017 8:34

Hobbyfarmer01 hat geschrieben:Bei Regenwetter mähen...


aber nur wenn es so nass ist das, das Wasser in den Leisen stehen bleibt.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Welfenprinz » Fr Aug 25, 2017 9:44

bauer hans hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:
Das hilft.........und dann ist der Acker so am! Arsch atomisiert,dass man dem Herrgott für roundup dankt. -:))

:D :mrgreen:


Die Älteren erinnern sich,roundup war mal arschteuer. Anfang der 90er hab ich das nochmal auf einem Teilstück durchgezogen. Schälpflug geliehen,Nachbarsjungen draufgesetzt,und dann alle zwei Wochen mit dem Kultivator durch. Natürlich hat das geholfen......und meinen schönen Calenberger Löss konnte ich in Wind davon schwinden sehen. Zum Glück gabs kein Sommergewitter,das auch noch was davon spült.

Na gut,es geht hier ja um nicht chemische Bekämpfung.
Wenn der Weg mit dem Feldfutterbau (tot mähen) nicht zur Verfügung steht,muss man verschiedene Massnahmen kombinieren. Nur pflügen oder schälen bringt auch nix. Wichtig ist wie bei Quecken die Beschattung zum schwächen(damit nicht neue Reservestoffe in die Rhizome eingelagert werden können)'
Also dichte Zwischenfrucht genauso wie dass man in Reihenkulturen wie Kartoffeln oder Rüben unbedingt kurz vor dem Reihenschluss hacken sollte. Und nicht später wenn sie so schön sichtbar rausgucken. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon heico » Fr Aug 25, 2017 10:42

Wir schneiden ab 24. Juni die Disteln oben ab wenn sie im Getreide stehen - aber nur weil es schöner aussieht. Darf natürlich nicht viel sein, dann wird es zu teuer. Ich rechne mal 2 - 3 h pro ha. Geht auch nur wenn Leute zur Verfügung sind. Bei uns wird das mit 10 Leuten gemacht, wenn die Erde mal zu nass ist für die Handhacke.

Bei der Ernte sieht es dann noch ordentlich aus:
Grannenweizen Tobias oben aus Kabinendach beim Dreschen aufgenommen.
Dateianhänge
Bio-Weizen-2017.jpg
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Crazy Horse » Fr Aug 25, 2017 11:19

Ich frag mich, was Ihr Biobauern für einen Dieselverbrauch pro Hektar und Jahr habt. Das sind doch sicher weit über 100 Liter/Jahr und wahrscheinlich das 2,5-fache von dem, was ein Mulchsaatbetrieb pro ha hat. Und bei jedem Grubberstrich wird Humus abgebaut und dabei Stickstoff mineralisiert, der dann in die Atmosphäre entweicht, ganz zu schweigen vom Austrocknen der Böden.
Was daran ökologisch sein soll, muss mir auch mal einer erklären!
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon heico » Fr Aug 25, 2017 11:56

Wenn du uns so kommst musst du auch was einstecken können. :)
Ich frage mich, warum so viel vom Pflanzenschutz im Trinkwasser gefunden wird und Nitrat auch noch. Das ist jetzt der Anfang, es kommt bald noch viel mehr an und wenn weiter 40.000 t chemischer Pflanzenschutz allein in D ausgebracht wird, dann kann man sich denken, wie es in 40 Jahren da unten aussieht.
Was soll damit werden? und warum fängt man nicht an, dagegen was zu unternehmen?
Meint ihr dass das noch eine Zukunft hat?
Das war schon alles (ich habe fertig). :mrgreen:
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Welfenprinz » Fr Aug 25, 2017 12:29

Schneidet ihr sie nur oben ab,heico?
Oder -oh Kindheitserinnerung- mit dem Distelstecher aisstechen?
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon heico » Fr Aug 25, 2017 13:16

Wir schneiden nur oben 30 bis 40 cm ab, damit es schöner aussieht und weil wir das Personal zu dem Zeitpunkt haben.
Der Ertrag wird dadurch nicht beeinträchtigt.
Wir hatten früher noch diese alten Distelstecher aber die Disteln wurden schon mit der Gemeinschafts-Pferdespritze mit 2,4D? behandelt. Das Stechen hat keine Dauerwirkung aber es ist schon gut wenn sie nicht alle durch die Gegend fliegen.

Die Distel steht schon immer im Mittelpunkt der Betrachtungen bei Bioanbau.
Leider ist es der Wissenschaft in den letzten 30 Jahren nicht gelungen, uns in der Praxis zu helfen.
Dagegen gibt es jede Menge Veröffentlichungen über Disteln, aber nicht wie man sie in Schach hält.

Nachdem ich mich um viele "Unkräuter" kümmere, bin ich sicher, dass die Distel uns was mitteilen will, aber wir wissen noch nicht was es ist. Wenn wir es wissen, dann hat ihr letztes Stündchen geschlagen. :mrgreen:
Wahrscheinlich geht es um die natürliche oder auch selbst beeinflusste Bodenfestigkeit im Untergrund.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Crazy Horse » Fr Aug 25, 2017 13:30

heico hat geschrieben:Wenn du uns so kommst musst du auch was einstecken können. :)
Ich frage mich, warum so viel vom Pflanzenschutz im Trinkwasser gefunden wird und Nitrat auch noch. Das ist jetzt der Anfang, es kommt bald noch viel mehr an und wenn weiter 40.000 t chemischer Pflanzenschutz allein in D ausgebracht wird, dann kann man sich denken, wie es in 40 Jahren da unten aussieht.
Was soll damit werden? und warum fängt man nicht an, dagegen was zu unternehmen?
Meint ihr dass das noch eine Zukunft hat?
Das war schon alles (ich habe fertig). :mrgreen:



1.) Wie kann man nur die Menge der eingesetzten Pflanzenschutzmittel in Tonnen angeben? Wenn ich sowas lese, schüttelt's mich. Die Hersteller brauchen doch nur die Wirkstoffkonzentrationen erhöhen oder die Mittel in Pulver- oder Granulatform anbieten (ohne Wasser und Formulierhilfsstoffe) und schon reduziert sich die ausgebrachte Menge enorm, obwohl genauso viel Wirkstoff pro Flächeneinheit ausgebracht wird.

2.) Die eingesetzten Mittel müssen natürlich biologisch abbaubar sein, sonst werden sie von der BBA gar nicht erst zugelassen. Und diese Wirkstoffe werden ja auch mikrobiell abgebaut, wenn man die Mikroben nicht vorher schon abtötet, indem man den Humus in einen tiefen, anaeroben Bereich vergräbt bzw. den Boden austrocknen lässt.

3.) Derzeit sind ja überall Dieselfahrverbote in den Innenstädten im Gespräch. Es scheint sich aber niemand daran zu stören, dass der Biolandbau bezogen auf die Erntemenge den vierfachen Treibstoff und den doppelten Flächenbedarf hat im Vergleich zu einem Mulch- oder Direktsaatbetrieb.
Ist das wirklich die Zukunft unserer Landwirtschaft?

Ich habe auch fertig (frei nach Trappatoni)
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon bauer hans » Fr Aug 25, 2017 13:37

heico hat geschrieben:Ich frage mich, warum so viel vom Pflanzenschutz im Trinkwasser gefunden wird und Nitrat auch noch. Das ist jetzt der Anfang, es kommt bald noch viel mehr an und wenn weiter 40.000 t chemischer Pflanzenschutz allein in D ausgebracht wird, dann kann man sich denken, wie es in 40 Jahren da unten aussieht.

es würden auch andere stoffe gefunden werden,wenn man denn suchen wollen würde,aber es ist eben leicht,den bauern das "in die schuhe zu schieben",weil die irgendwie zu blöd sind,sich zu wehren :mrgreen:
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Welfenprinz » Fr Aug 25, 2017 16:40

heico hat geschrieben:Der Ertrag wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die Distel hat den -erinnere ich mich richtig?-30 oder 40 fachen Wasserverbrauch wie Getreide. Unterm Distelhorst wächst nur Schmachtkorn.
sicher, dass die Distel uns was mitteilen will,


Hier gibts Wasser,yippieyayeah. Sehr viel Wasser.

Mein Nachbar baut seine (Zier)artischocken im Abstand von 3x3 m an. Dann haben sie Wasser,Platz und Licht im Optimum und werden am prächtigsten. -:))
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Ulikum » Fr Aug 25, 2017 20:50

Welfenprinz hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Der Ertrag wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die Distel hat den -erinnere ich mich richtig?-30 oder 40 fachen Wasserverbrauch wie Getreide. Unterm Distelhorst wächst nur Schmachtkorn.
sicher, dass die Distel uns was mitteilen will,


Hier gibts Wasser,yippieyayeah. Sehr viel Wasser.

Mein Nachbar baut seine (Zier)artischocken im Abstand von 3x3 m an. Dann haben sie Wasser,Platz und Licht im Optimum und werden am prächtigsten. -:))


:mrgreen:

wo liegt hier der Sinn ?

heico hat geschrieben:Die Distel steht schon immer im Mittelpunkt der Betrachtungen bei Bioanbau.
Leider ist es der Wissenschaft in den letzten 30 Jahren nicht gelungen, uns in der Praxis zu helfen.
Dagegen gibt es jede Menge Veröffentlichungen über Disteln, aber nicht wie man sie in Schach hält.

Nachdem ich mich um viele "Unkräuter" kümmere, bin ich sicher, dass die Distel uns was mitteilen will, aber wir wissen noch nicht was es ist. Wenn wir es wissen, dann hat ihr letztes Stündchen geschlagen. :mrgreen:
Wahrscheinlich geht es um die natürliche oder auch selbst beeinflusste Bodenfestigkeit im Untergrund.


:mrgreen:

ich denke die wie du sagtest Bodenfestigkeit (Bodenverdichtungen) in Verbindung mit Wasser wird einer der Gründe sein (Luftkapazität) für eine rasche Ausbreitung.
Obwohl die Distel findet man überall, meiner Erfahrung nach zeigt sie eine ackerbaulich falsche Fruchtfolge an die zu viele Konkurrenz schwache Kulturen in der Fruchtfolge hat.
Zuletzt geändert von Ulikum am Sa Aug 26, 2017 7:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon heico » Fr Aug 25, 2017 22:40

Ich hätte da vielleicht noch eine Pflanze in petto. Die Cichorium intybus - Wegwarte. Sie könnte es mit der Distel aufnehmen, dass sie keine Sonne mehr sieht. Der Bestand ist so dicht, dass man unmöglich durch den Bestand gehen kann.
Links die blau blühende Pflanze ist die Wegwarte - vorne ist Petersilie.
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