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Distel im Biolandbau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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54 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Mammut74 » Do Aug 31, 2017 8:43

Hallo zusammen,
in unserem Betrieb haben wir die Distel ziemlich im Griff. Maßnahmen eigentlich wie schon durch mehrere Vorredner beschrieben. Bei trockenen Bedingungen grubbern, grubbern,...oder/und Kleegras. Womit wir allerding weitaus mehr Probleme haben ist die Ackerwinde und zum Teil Ampfer und Wicken. Falls die Gemeinde hier irgendwelche Tricks und Tipps hat wäre ich sehr dankbar.
Mammut74
 
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Birlbauer » Do Aug 31, 2017 10:11

Meine Beobachtung ist, dass Ampfer ein Verdichtungsanzeiger ist. Am Spargelvorgewende (wird über Jahre nicht bearbeitet) war ein Zaun. Im Vorgewende z.T. mit Pflegereifen (270/95) rangiert, entsprechend ist dort der Boden verdichtet mit ordentlich Ampferbesatz. Direkt hinter dem Zaun (also 1m weiter) gleicher Boden, ebenfalls Gras nur eine Ampferpflanze, Boden war komplett locker beim Zaunrausgraben obwohl es Sand ist, der auf den bearbeiteten Flächen zur Dichtlagerung leidet.
Habe mit Kollegen drüber gesprochen. Hat gleiches Problem (viel Ampfer) auf einen Fleck. Hat sich im Gespräch rausgestellt, dass dort Holz lag und er mit dem Schlepper und Rückewagen häufig über die Stelle gefahren ist.
Anderer Acker, ein Eck bei dem im Winter im Wasser mal Wasser steht: Ampfer einfach nicht wegzukriegen. 20m weiter, etwas höher gelegen alles i.O. Bei Starkregen ist das "gute" Eck abgesoffen vor zwei Jahren, weil von den Nachbarn (die leider noch höher liegen ;-) ) Wasser rübergelaufen ist. Humoser Sand, war eine einzige Pampe, Wasser stand bis 20cm im Feld, auch auf dem höher gelegen Eck. Die Erdbeeren dort total abgesoffen. Als das Wasser weg war, ist Löwenzahn in Unmenge aufgelaufen. Mit seiner Pfahlwurzen kann er auch durch Verdichtungen durchkommen und so für "feinere" Pflanzen Pionierarbeit leisten.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon Welfenprinz » Do Aug 31, 2017 10:40

Löwenzahn fühlt sich in Erdbeeren sauwohl. Keine Beschattung,kein Schnitt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon harkon » Do Mai 17, 2018 21:37

blackcow hat geschrieben:hallo zur distelbekämpfung
bin auch bio und mache das folgendermaßen
grundgedanke wurzelunkreuter bekämpfen
das gefaßle mit ausfallgetreide und unkrautauflauf(einjähriges unkraut interesiert mich gar nicht das ist im frühjahr dran)
ideAL NACH DER GETREIDEERNTE am besten geht da ein zweibalkiger grubber
doppelherzschare gegen schmale spitzschare tauschen .walze abbauen auch ebnungswerkzeuge weg
zwei stützräder zur tiefenbegrenzung
und dann mal eine fahrt mitzur stoppel und bitte nicht schneller als 6-7km damit der boden zeit hatt zu brechen.
und ich will nichts mischen !!!!!kein stroh rein ,kein toter boden nach oben.
nach einer woche das selbe quer oder schräg und arbeitet nur wenns trocken ist und bleibt.
praktisch habt ihr für dieses bodenlüften 4 wochen zeit weil saatbeetbereitung zur wintergerste macht man nicht am 1.sept!!!
und verabschiedet euch bitte vom angeblich ach so schönen arbeitsbild des mulchsaatgrubbers wie es der nachbar macht.
das ist für den boden die gare die lebewesen der absolute supergau.tiefer als 15cm gegrubert---das stroh eines 100dt weizens im bearbeitungshorizont eingemischt Verdünnt------alles eigeebnet wie mit dem lineal abgezogen----mit einer schneidpacker walze rückverfestigt super schön und schnell hektar gemacht---der held vom feld...
aber wirklich ackerbaulich ????nach einem regen keine luft mehr im boden ----kein gasaustausch möglich ---kein humusaufbau
man hatt für den boden anaerobe verhältnisse geschaffen .
und das mag distel und alle wurzelunkäuter und auch der afu liebt diese geräte
und dazu noch das politische güllevergraben und am besten greening drauf --für den boden der oberschwachsinn
aber eure freunde wollen ja was verkaufen die .....problemlöser


Das ist ja ein sehr interessantes Verfahren. Wie tief grubberst Du denn?
Du sagst, der Gasaustausch wird für den Humusaufbau gebraucht. Wenn Du aber so intensiv lockerst, führt dann nicht der hohe Sauerstoffeintrag gerade zum Humusabbau?
harkon
 
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 18, 2018 7:51

häufiges flaches grubbern mit gänsefußscharen führt auch zur reduzierung von wurzelunkräutern :!:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon AEgro » Fr Mai 18, 2018 8:40

Tiefes Grubber od. sonste Bearbeitung ohne Rückverfestigung ist gut zur Bekämpfung von Wurzelunkräuter u. gräsern.
Der Boden trocknet aber extrem aus.
Schlecht für den Auflauf von Samenunkräutern, Ausfallgetreide und schlecht für Auflauf nachfolgender Kulturen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon AgroTom » Fr Mai 18, 2018 12:38

AEgro hat geschrieben:Tiefes Grubber od. sonste Bearbeitung ohne Rückverfestigung ist gut zur Bekämpfung von Wurzelunkräuter u. gräsern.
Der Boden trocknet aber extrem aus.
Schlecht für den Auflauf von Samenunkräutern, Ausfallgetreide und schlecht für Auflauf nachfolgender Kulturen.
Gruß AEgro


Ich will eigentlich so wenig wie möglich grubbern und schon gar nicht, wenn es recht warm und trocken ist. Das Ausfallgetreide geht meist auch so auf, wenn die Bodenstruktur in Ordnung und der Boden etwas beschattet ist (Spreu + längere Stoppeln). Es reicht vollkommen aus, wenn man wenige Tage vor der Saat bei deutlich gemäßigteren Temperaturen die erste Bodenbearbeitung durchführt - erst recht auf unseren flachgründigen, steinreichen Böden!
Da fahr ich lieber vorher mal mit Glypho durch und mulch vorm Grubbern alles ab. Auf einem halbausgetrockneten Boden hat man hingegen immer einen sehr ungleichmäßigen Feldaufgang. Der lässt sich auch sehr schlecht rückverfestigen.

Die Bios müssen allerdings etwas tiefer grubbern, wenn sie Wurzelunkräuter bekämpfen wollen, um diese hochzuholen und austrocknen zu lassen. Das ist zwar keine gute fachliche Praxis und schadet dem Bodenleben, aber was will man machen ?!
Für biologischen Ackerbau brauchst Du halt auch die entsprechend guten Böden. Die Bios, die es hier auch gibt, bewirtschaften auch nur ihre besten Böden (und das gar nicht mal so schlecht) und auf den flachgründigeren steht dann halt eben Kleegras oder sie werden verpachtet.
AgroTom
 
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Re: Distel im Biolandbau

Beitragvon bauer hans » Fr Mai 18, 2018 16:44

https://www.gothiaredskap.se/
wir schaffen uns :mrgreen:
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