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Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon JonnySchorsch » Mi Jan 23, 2013 22:17

Hallo,
Interessant wäre zu erfahren was Jochens Bruder selbst beruflich macht und wie er reagieren würde wenn man ihn um elf wegen einem schiefen Etikett die Ohren volljault. Ob in so einer Situation ein Winzer der bestimmt auf die Uhrzeit hinweist keinen Geschäftssinn hat bezweifle ich. In anderen Bereichen gibt es auch Geschäftszeiten nach denen sich der Kunde zu richten hat.
Ebenso finde ich es sehr interessant das du so betonst das "niemand zu etwas gezwungen wird" und tritzdem diese "neuen Wege" als die einzig vertretbare Wirtschaftsform anpreist.
All dies ist für den Landwirt nicht so einfach umzusetzen wie du es darstellst.
mfG JonnySchorsch
.......................
"Die Landwirtschaft ernährt die Welt, viel mehr aber noch Fendt, die BayWa und Monsanto."
(Zitat meines Berufsschullehrers)
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Frankenbauer » Mi Jan 23, 2013 22:40

JonnySchorsch hat geschrieben:Hallo,
Interessant wäre zu erfahren was Jochens Bruder selbst beruflich macht und wie er reagieren würde wenn man ihn um elf wegen einem schiefen Etikett die Ohren volljault. Ob in so einer Situation ein Winzer der bestimmt auf die Uhrzeit hinweist keinen Geschäftssinn hat bezweifle ich. In anderen Bereichen gibt es auch Geschäftszeiten nach denen sich der Kunde zu richten hat.
Ebenso finde ich es sehr interessant das du so betonst das "niemand zu etwas gezwungen wird" und tritzdem diese "neuen Wege" als die einzig vertretbare Wirtschaftsform anpreist.
All dies ist für den Landwirt nicht so einfach umzusetzen wie du es darstellst.


Wer lange genug mitliest, weiß was Jochen treibt, soll er aber selbst beschreiben, wenn er will.
ABER er hätte das, was er heute hier preisgibt mit Sicherheit nicht im Start- up preisgegeben, denn wenn nur zehn Betriebe deutschlandweit in seiner Nische tätig würden wäre die Nische dahin und Jochens Geschäftsidee nur noch Makulatur.
Direktvermarktung lohnt sich so lange bis es rundherum Mitbewerber gibt, die auch in die gleiche Nische wollen. Da, wie weiter oben schon geschrieben aber nur wenige Betriebe im Speckgürtel der Großstädte liegen, wächst die Direktvermarkterdichte dort, wo wenig Kunden wohnen. Die kanibalisieren sich dann so lange, bis einige auf der Strecke bleiben.
Dort, wo die Kunden sind entstehen, wie vermutlich im ZDF Beitrag gezeigt quersubventionierte Direktvermarkter (Dresden- Soli- Aufbau Ost, Verkauf von volkseigenem Vermögen dämmerts?), die Erträge aus anderen Einkommensquellen steueroptimiert in Landwirtschaft und ihre Nebenbetriebe "verstecken".
Ich kenne einige große Vermarkter aus dem Speckgürtel von Frankfurt, die entweder bei kleineren Landwirten in der Region zukaufen (Edeka ist gegen die ein Musterkunde, die angebotenen Chargen sind aber zu klein) oder denen die Flächen "unter dem A.... wegkaufen, wenn denn wieder einmal Eigenland zu Bauland wurde, weil die Stadt oder ihre Schlaforte weiterwachsen.

Gruß

Werner
frech, frecher, FRÄNKISCH!
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon forenkobold » Mi Jan 23, 2013 22:45

Jochens Bruder hat geschrieben:Es wird ja niemand dazu gezwungen neue Wege zu gehen. Allerdings soll es eine große Anzahl Menschen geben die in ihrem Leben verschiedene Berufe ausgeübt haben und mit der neuen Tätigkeit mehr Erfolg hatten als im ursprünglich erlernten Beruf. Das nennt sich Flexibilität und ist nicht Jedermanns Sache.

Ähh. ja
DAS ist das, was man STRUKTURWANDEL nennt. Oder auch Nebenerwerb, wenn man den Hof auf kleiner Flamme weiterlaufen lässt. SO flexibel waren viele Landwirte in den letzten 100 Jahren.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 23, 2013 22:57

Frankenbauer hat geschrieben:ABER er hätte das, was er heute hier preisgibt mit Sicherheit nicht im Start- up preisgegeben, denn wenn nur zehn Betriebe deutschlandweit in seiner Nische tätig würden wäre die Nische dahin und Jochens Geschäftsidee nur noch Makulatur.

Na ja, das ist uns ja in den letzten 37 Jahren mehrfach passiert. Hätte ich damals im gleichen Trott weitergemacht wäre der Betrieb jedesmal den Bach runtergegangen. Es liegt in der Natur des Geschäftslebens dass Möglichkeiten kommen und auch gehen. Wer da nicht flexibel und einfallsreich ist dem geht es wie Grundig, Neckermann, AEG, Olympia oder zuletzt Kodak.

Für alle die es interessiert, hier mein Geschäft:

http://www.buddelbini.de/index.php?call=content&id=2

Beim Start 1976 gab es nur folgende Artikelgruppen, in der Reihenfolge der Wichtigkeit bzw. Umsatzanteils: Schiffsantiquitäten, original Schiffsgemälde, Schiffsmodell-Einzelstücke und Buddelschiffe. Nur letztere Gruppe ist durchgehend bis heute im Sortiment, stand aber wegen der China-Plagiate lange Zeit auf der Kippe. Seitdem sind zig Artikelgruppen aufgegeben und aufgenommen worden und nächstes Jahr sieht es garantiert wieder etwas anders aus.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Cairon » Mi Jan 23, 2013 23:02

Was Direktvermarktung angeht, so gibt es auch genug Beispiele die voll an die wand gelaufen sind. Wir haben hier einen Betriebe der verkauft Vorzugsmilch. Erst war er mit Fahrzeugen unterwegs und hat Milchmann gespielt, die Fahrzeugkosten haben ihn dann aber wohl doch aufgefressen und er hat die Vermarktung umgestellt, mehrere male. Wir haben für ihn früher Mais gelegt und ich bekam mein Geld mit Glück Ende Dezember von Rechnungen aus dem Mai. Mein Vetter hat ihm das Jungvieh weggeholt um seine Ausstände zu decken. Die Milchverarbeitung hat er noch, aber keine Kühe mehr. Sein Hof wurde von einem großen Betrieb am Ort geschluckt, für den wir auch Mais legen. Es wird als überbetriebliche Zusammenarbeit verkauft. Alles ganz toll und modern und der Direktvermarkter widmet sich nur noch der Verarbeitung und dem vertrieb seiner Produkte. Ganz große Artikel in der Zeitung mit Schulklassen und neuen Strukturen usw.
Die Wahrheit ist, dass der Große ihn geschluckt hat, weil ihm der Dampf ausging. Die Flächen hat nun der Große und im Kuhstall des Direktvermarkters stehen auch die Kühe der Großen. Der Direktvermarkter kauft jetzt die Frischmilch beim Großen, die Kühe geben die in einem Stall stehen der dem Direktvermarkter mal gehört hat. Und dieser Betrieb ist nur ein Beispiel, es wird bis kurz vor dem Knall die heile Welt vorgegaukelt um das Image zu erhalten und wenn der große Knall dann da ist reiben sich alles verwundert die Augen. Ein Hofladen im Ort funktioniert, 5 Hofläden im Ort da sieht die Welt schon anders aus. Natürlich gehört unternehmerisches Denken dazu, aber ein Patentrezept gibt es nicht für alle Höfe.
Wenn man Direktvermarktung schlau aufzieht und weiß was man tut, dann kann es für viele eine Chance sein, aber eben lange nicht für alle. Und schaut man sich die Erfolgsgeschichten an Neuseeland 2000 Kühe pro Betrieb. 250 ha Bio mit Schlächterei und Supermarkt, sich bewundernswert, aber das sind doch Großbetriebe. Meiner Meinung nach würde die Abschaffung der Direktzahlungen den Strukturwandel deutlich beschleunigen und die Betriebe wurden stärker wachsen als bisher und weiter rationalisieren, aber war es nicht gerade das was verhindert werden sollte? Sollte Massentierhaltung nicht bekämpft werden? Und wenn ich ehrlich bin, mein Hof hat genug Masse um mich bis ans Ende zu bringen und die Alternative ist dann eben, dass ich meine Kinder studieren schicke und sie etwas anderes machen. ich habe eine ganze Menge eigenes Land und bei den Pachtpreisen komme ich schon rum.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 23, 2013 23:06

JonnySchorsch hat geschrieben:Ebenso finde ich es sehr interessant das du so betonst das "niemand zu etwas gezwungen wird" und tritzdem diese "neuen Wege" als die einzig vertretbare Wirtschaftsform anpreist.
All dies ist für den Landwirt nicht so einfach umzusetzen wie du es darstellst.

Wo bitteschön habe ich gesagt dass es die einzige vertretbare Wirtschaftsform ist? Ich habe nur einige von vielen Optionen genannt und auch nicht gesagt dass man alles gleichzeitig machen soll oder kann. Wer in einen gesättigten Markt neu einsteigt dem ist nicht zu helfen. Ebensowenig denjenigen die glauben ihr Geschäft geht ewig unverändert weiter und deshalb keine Alternativen im Köcher haben. Und wo habe ich gesagt dass derartige Konzepte einfach und von jedem umzusetzen sind?
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Jan 23, 2013 23:46

µelektron hat geschrieben:PS: Sonderkultur Weinbau

Schon mal daran gedacht dass deine Konstellation auch unschlagbare Vorteile haben kann wenn man es richtig anstellt und etwas Glück hat? Ich gehe davon aus dass du eigene Weinstöcke hast, selber kelterst und ein Familienbetrieb bist. Das bedeutet u.a.:

1. Dein Wein ist einzigartig und es gibt ihn nur bei dir

2. Die jährliche Produktionsmenge ist begrenzt

3. Man kann dem Kunden in Wort und Bild kommunizieren wo, wie und von wem der Wein hergestellt wird

Produkte mit derartigen Alleinstellungsmerkmalen eignen sich hervorragend als Werbepräsente. Im Idealfall nimmt eine Firma deine gesamte Produktion ab , mit eigenem Etikett, Info-Broschüre über das Weingut und den Hinweis an die zu Beschenkenden dass es diesen Wein für kein Geld in der Welt zu kaufen gibt. Das hat Potenzial für eine langjährige Dauereinrichtung und man kann das noch mit anderen Produkten kombinieren, z.B. Käse, Wurst etc., muß man ja nicht selber herstellen.

Guckst du einfach mal hier, da bekommst du sicherlich einige Anregungen:

http://www.giffits.de/wein

PS: Falls du diesen Tip erfolgreich verwertest würde ich mich über einige Fläschchen halbtrockenen Rotweins freuen...
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon forenkobold » Do Jan 24, 2013 9:53

***gäääähn***

http://www.remstal-route.de/Weingueter- ... 364.0.html
50 Treffer auf 10 Seiten...
und damit ist nichtmal die Hälfte erfasst.
Bei lediglich 10 Prozent der Anbaufläche sind im Remstal 45 Prozent der baden-württembergischen Spitzenbetriebe zu Hause. Von den 780 Hektar Rebfläche im Remstal wird der überwiegende Teil in Feierabendarbeit bewirtschaftet; die Nebenerwerbswinzer sind in der Regel in einer der beiden großen Genossenschaften Remstalkellerei oder den Fellbacher Weingärtnern organisiert. Hier werden die Trauben gekeltert und ausgebaut. Die Remstalkellerei zählt zu den größten Genossenschaftskellereien in Deutschland.[

Die hohe Selbstvermarkterdichte ist NUR wegen der unmittelbaren Nähe zu Stuttgart möglich.

Das hilft aber weder dem Milchviehbauer im Allgäu mit 50 ha Dauergrünland noch dem Ackerbauer in der Uckermark.
Verschon uns endlich mit Deinen Binsenweisheiten und hör auf, die deutschen Landwirte als BLÖD und DICH als den Erlöser von ihren Problemen darzustellen.
Das ist überheblich und unverschämt.
Landwirtschaft ist weder Drosselgassenkitsch noch Weinpräsente für Schicki-Micki-Geschäftspartner. Landwirtschaft ist die Ernährung von 80 Mio Bürgern.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Do Jan 24, 2013 15:01

schimmel hat geschrieben:Ich finde Jochen sollte hier im Norden der Republik, wo die Landschaft weit, die Städte fern und die Bauern zahlreich sind, eine Beratungsgesellschaft aufmachen...dann kann er seine Fähigkeiten den unsrigen entgegen stellen....

Gute Idee. Im Gegensatz zu Eurem "Das geht nicht weil mein Opa das auch nicht gemacht hat" Gesülze bringe ich hier konkrete Vorschläge ein die dem einen oder anderen Landwirt vieleicht weiterhelfen können. Im Gegensatz zu Euch habe ich z.B. langjährige Erfahrungen mit Werbegeschenken und weiß wovon ich spreche. Allerdings ist das kein Selbstläufer, es kostet Zeit und Kreativität um das richtige Konzept zu entwickeln und die richtigen Abnehmer zu finden.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Do Jan 24, 2013 15:09

schimmel hat geschrieben:Da gab es gestern auf Hallo Niedersachsen wieder den Beweis, dass die Bauern und in diesem Fall die Marktbeschicker von Hann. Münden zu blöde sind, die Käuferschicht zu mobilisieren, um den Markt am Leben zu erhalten...die Stadt erhöht derweil die Standgebühren, um dort noch mal abzugreifen....warum sterben Wochenmärkte? Klar, weil die KITA - Plätze nicht ausreichen....ach nee, weil zu wenig Kinder geboren werden, ach nee doch nich,....weil die CDU am Ruder war...oder warum eigentlich?
Welche Verantwortung hat eigentlich der viel beschworene Kunde?

Könnte natürlich auch daran liegen dass der Markt nur dann geöffnet ist wenn die Kunden alle auf der Arbeit sind. Hat Opa ja auch schon so gemacht. Sollen die blöden Kunden, oder wie hier jemand gestern schrieb, Gesocks, doch ihre Arbeitszeiten ändern.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Fassi » Do Jan 24, 2013 15:19

quote]Im Gegensatz zu Euch habe ich z.B. langjährige Erfahrungen mit Werbegeschenken und weiß wovon ich spreche.[/quote]

Und wieviel Rohstoffe für Deine Schiffe baust Du eigentlich selber an bzw. stellst Du her? Wie hoch sind die gesetzlichen Anforderungen für die Produktionsräume? Und wieviele Ämter haben da beim Bau Mitspracherecht und stellen Dir Auflagen?

Gruß
PS: Du vielleicht mit Werbegeschenken, wir dafür mit Landwirtschaft und der Vermarktung der dort erzeugten Produkte. Und das hat nix mit Opa zu tun, die meisten der Großväter hier dürften noch direkt vermarktet haben. Daher weiß ich zB das die Probleme mit Kunden nicht wirklich neu sind. Das war schon in der Weimarer Republik und bei Adolf so. Nur das man heute noch weniger Wertschätzung für seine Produkte bekommt.
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Do Jan 24, 2013 16:01

schimmel hat geschrieben:Jochen, wie viele Buddelschiffbauer gibt es ?

Was interpretierst du eigentlich so alles in meine Aussagen rein? Ich hatte einen alternativen Vertriebsweg für ein kleines Weingut vorgeschlagen. Mehr nicht. Es ist doch jedem freigestellt über diese Anregung nachzudenken. Wir hatten nämlich schon öfters Aufträge von Getränkefirmen, da ging es um Werbegeschenke die aus einer Getränkeflasche mit Inhalt und der gleichen Flasche mit Buddelschiff. Das waren fast immer Aufträge im hohem 5-stelligen EURO-Bereich bei denen richtig was über geblieben ist. Und vor allem ist diese Geschenkidee bei den Empfänger gut angekommen. Warum also sollte so etwas nicht mit Wein funktionieren, zumal man da gleich noch eine gute Geschichte mitverkaufen kann?

Dein Argument "Wenn alle das machen" solltest du einmal einem Realitätscheck unterziehen. Genausogut kannst du nämlich fragen: Was ist wenn alle Bauern nur noch Weizen anbauen? Oder wenn alle KFZ-Hersteller nur noch 200.000 EURO Sportwagen bauen?
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Jochens Bruder » Do Jan 24, 2013 16:07

Fassi hat geschrieben:
Und wieviel Rohstoffe für Deine Schiffe baust Du eigentlich selber an bzw. stellst Du her?

Tolles Argument. Du kannst ja mal VW fragen wieviele Erzbergwerke, Hochöfen, Kautschukplantagen und Aluminiumhütten die selber betreiben. Na ja, du als Landwirt stellst sicherlich deinen Diesel, Mineraldünger, PSM, Trecker usw. in eigenen Fabriken her.

PS: Bei uns sind sehr wohl einige Rohstoffe aus eigener Herstellung, u.a. das Holz für die Buddelschiffe.
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon Fassi » Do Jan 24, 2013 16:33

Tja, VW vergleicht sich aber auch nicht mit mir. Und Deine Vorschläge gehen ja in die Richtung, normales Gewerbe mit Landwirtschaft zu vergleichen. Und ja, meinen Dünger stelle ich selber her (Schaf- und Hühnermist :wink: ). Du magst Dich mit Experimenten in Asien auskennen, aber von der Situation in D und vor allem der Vermarktung ldw.Produkte hast Du keine Ahnung.

Gruß
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Re: Dokumentation: Agrarsubventionen ....

Beitragvon forenkobold » Do Jan 24, 2013 17:18

Manchmal frage ich mich, ob beim Jochen irgendwelche Leitungen falsch verlegt sind. Als Antwort auf die grundlegende Frage, wie 82 Mio Bürger ernährt werden können und wie die Masse der deutschen Landwirte ein ordentliches Einkommen generieren können, schlägt er Buddelschiffe als Werbegeschenk in Weinflaschen vor. :roll: :roll: :roll: :roll:
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