Michael Miersch
Offenbar haben die Redaktionen nun panische Angst, ihnen könnte vorgeworfen werden, irgendwas zu verheimlichen. Heute Abend im RBB gleich zwei Meldungen, die sich mit Gerüchten aus den Social Media befassen. Eine 13-Jährige soll von Flüchtlingen vergewaltig worden sein. Ein junger durch Krankheit geschwächter Flüchtling soll beim Warten auf einen Termin beim Landesamt für Gesundheit und Soziales in Berlin gestorben sein, weil ihm keiner half. Für beide Geschichten gibt es derzeit keine Belege außer den Behauptungen derer, die sie in die Welt gesetzt haben. Symptome einer Hysterisierung des öffentlichen Lebens.
Waldsterben, BSE, Tschernobyl und Fukushima lassen grüßen. Ein Land, in dem die überwältigende Mehrheit in Wohlstand, Sicherheit, Freiheit lebt, trommelt selbst sich in Trance.
Nach Le Waldsterben nun Le Ende Abendland

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet