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Franzis1 hat geschrieben:Jetzt bei dem fallenden Ölpreis kauft eh keiner mehr er könnte ja noch billiger werden

Raider hat geschrieben:Franzis1 hat geschrieben:Jetzt bei dem fallenden Ölpreis kauft eh keiner mehr er könnte ja noch billiger werden
Die Hersteller wissen doch genau, dass IRGENDWANN doch gekauft wird. Spätestens Mitte Januar kommen dann die ersten Meldungen, dass aufgrund der geringen Einlagerungsquoten mit Versorgungsengpässen zu rechnen ist.
Zudem ist v.a. der Gaspreis für die Düngemittelherstellung wichtig. Und da haben wir in Russland und der Ukraine eine durchaus sehr labile Lage.
Raider hat geschrieben:ar9280 hat geschrieben:Ging es hier nicht um Düngerpreise?
dann trage halt was dazu bei ^^
ar9280 hat geschrieben:
Mit der Lagerung mache ichs genauso wie "Nordhesse", funktioniert wunderbar.....
Welfenprinz hat geschrieben:Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?
ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
angusy hat geschrieben:Jetzt sei net so!
Ich bin ja schon froh, dass noch keiner die Düngerpreise 2015 irgendwie mit den Vorteilen der pflügenden Bewirtschaftung in Verbindung gebracht hat.

adefrankl hat geschrieben:Also es gibt aktuell gute Argumente sowohl für steigende als auch für fallende Düngerpreise (speziell N).
Fallende Preise:
- Da ist zunächst einmal der fallende Gaspreis. Der vermindert die Produktionskosten und sollte damit auch zu fallenden Preisen führen.
- Die Düngerpreise sind im Vergleich zu den Getreide- und Rapspreisen relativ hoch. Und in der Vergangenheit sind die Düngerpreise meist doch diesen Preisen relativ zeitnah gefolgt (in beiden Richtungen). (auch wenn es so manches mal zunächst nicht danach aussah)
Steigende Preise (oder zumindest gleichbleibend)
- In Deutschland ist die Einlagerung bei N-Düngern sehr niedrig. (Sicher auch weil von den Händlern (und Landwirten) die Angst groß sein dürfte zu teuer einzukaufen (Gaspreise fallen ja) und dann damit Verlust zu machen. --> Gefahr groß, dass es im Frühjahr (frühes Frühjahr?) nicht genug Dünger auf Lager gibt.
- Auch die Hersteller sollen (zumindest in Europa bzw. bei NO3 und NH4) die Produktion gedrosselt haben. Ich kenne nicht deren Gasverträge. Aber ich vermute, dass für die auch der Gaspreis mit der Zeit fällt. d.h. je später man produziert desto billiger wird die Herstellung.
- Gasrisiko Russland - Ukraine. Sollte es zu Engpässen/Blockaden bei der Gasversorgung kommen (insbesondere bei kaltem Winter) dürfte dies die Stickstoffproduktion in Europa deutlich beeinträchtigen.
Unklar: Meines Wissens war die Ukraine ein wichtiger Produzent und Exporteur von Harnstoff (stimmt das?). Ich vermute, dass der Ukraine für diese Produktion das Gas fehlen dürfte und somit als Lieferant ausfallen wird? Oder bekommt dort die eigene Landwirtschaft stattdessen keinen Dünger mehr um möglichst schnell Devisen durch den Düngerexport zu bekommen.
Insgesamt dürften die Düngerpreise auf mittlerer Sicht schon fallen. Aber ich halte die Gefahr groß, dass im Frühjahr der Stickstoff knapp werden könnte (insbesondere bei frühen Vegetationsbeginn). Und eine deutlich verspätete erste Gabe dürfte den Ertrag mehr beeinträchtigen als man vielleicht beim Düngerpreis noch sparen kann. Deshalb werde ich in den nächsten Tagen zumindest den Düngerbedarf für die 1. Gabe einkaufen und möglichst bald einlagern (Angebot angefordert).
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