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Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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54 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Do Sep 18, 2014 8:05

So geht Volksverblödung:

Kommentar von Hagen Strauss auf Seite 2 in der heutigen Tageszeitung:

Schmidts Geheimnis
Freiwillige Vereinbarungen sind ein beliebtes Mittel, wenn Politiker es nicht ganz ernst meinen oder in einer Gruppe hintertürchen offenlassen wollen. Stichwort Klimaschutz, Stichwort Frauenquote. Der Tierschutz kommt nun noch dazu. Warum ausgerechnet die Bauern freiwillig der Tierwohloffensive des Landwirtschaftsministers folgen sollen, bleibt das große Geheimnis von CSU - Mann Christian Schmidt. Der Agrarbereich ächzt ohnehin schon unter Brüssler Vorgaben, die nicht als Beglückung, sondern als Drangsalierung der Branche angesehen werden. Die Gewinnmargen sind klein, der Druck der Großhändler ist groß. Und vielen Verbrauchern isst das Billi- Schnitzel am Ende wichtiger als die Haltungsbedingungen für kleine Ferkel. Entsprechend sind die Produktionsmethoden, die immer stärker dem Prinzip der Massentierhaltung unterliegen. Der Tierschutz spielt da nur eine untergeordnete Rolle. Mit freiwilligen Appellen wird man hier jedenfalls nicht weiterkommen. Sicher, es gibt Kühe, die artgerecht gehalten werden, und Kücken, die eben nicht millionenfach zu Mus verarbeitet werden, nur weil sie männlich sind. Das ist aber nach wie vor die Ausnahme von der Regel. Umfassende Lösungen, mit denen das leid der Tiere auf das Mindestmaß des ökonomisch Notwendigen verringert werden kann, liegen auf dem Tisch. Das fängt bei deutlich kürzeren Transportzeiten an und hört bei einem klaren Schlachtverbot trächtiger Kühe auf. Man muss sie nur umsetzen wollen. Schmidts Vorschläge tragen dazu nur wenig bei.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon H.B. » Do Sep 18, 2014 8:39

bungegner hat geschrieben:....Kommentar von Hagen Strauss


Interessant, wie sich jeder Ahnungslose anmaßt, die richtigen Entscheidungen zu wissen. Wie einfach ist die Welt nur...
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon Todde » Do Sep 18, 2014 11:23

Turbomäster hat geschrieben:http://www.wochenblatt.com/landwirtschaft/nachrichten/eckpunkte-fuer-mehr-tierwohl-8710.html

Dumm gelaufen, würde ich sagen. Der BV prescht vor und gaukelt der Öffenlichkeit vor, dass man auf das Kupieren der Schwänze verzichten könne.

Ich habe immer gesagt, dass der Eigriff vertretbar und unverzichtbar ist. Von der Geburt bis zur Schlachtung mit Co2, gibt es sicher schmerzlichere Momente im Leben des Schweins.
Der Schmidt widerspricht eindeutig, dass die Vorhaben nicht freiwillig sind. Ich bin dem Verband aber nicht nachtragend. Wo gehobelt wird, fallen auch Spähne. Oder die Geister die ich rief...


Das große Problem ist doch, dass alles was in der Landwirtschaft Medial ausgeschlachtet werden kann, seit dem Ende der AKWs, jetzt mit voller Wucht auf die Landwirtschaft einschlägt.
Da kommt der DBV wohl nicht mehr hinterher, Problem ist auch, der wird doch von den Medien nicht mal mehr zur Gegendarstellung oder Aufklärung befragt.
Früher hat man noch oft beide Seiten gesehen, gehört, das ist vorbei.
Der DBV kann bei dem ganzen Wust doch momentan nur noch versuchen auf die Politiker einzuwirken.
Und ich wiederhole mich:
Für mediales Bekämpfen bräuchte es einen PR-Verband, wo Fachleute mit guter Rhetorik auf die Presse losgelassen werden.
Nur wer will das machen? Das werden die Buhmänner des Landes.
Die werden von den Green-NGOs als erstes nieder gemacht.

Das Kind ist doch schon am Fallen im Brunnen, der Aufschlag kommt erst noch.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon H.B. » Do Sep 18, 2014 21:54

Nicht Topagrar hat die Links entfernt. Ich war in der gleichen Situation wie du mit Niemann. Ich hab ihn indirekt mit den Brandanschlägen in Verbindung gebracht - und dann ist er auf Topagrar losgegangen - und die auf mich. Sie wollten mich zum Kontakt zwingen, und ich habe ihnen verboten, meine Daten an ihn, oder an einen seiner Anwälte weiter zu leiten. Zur Begründung der Gefährdungslage habe ich Topagrar die Links mit zu den jedem Brand voraus gegangenen Protesten vermittelt. Kurze Zeit später führten die Links ins Leere.

Ganz ähnlich wie hier: http://dlz.agrarheute.com/abl?redid=536129

der Link im Artikel (zu den linken) läuft ebenfalls ins Leere. Auch dieser Aufruf war vom (damaligen?) Parteimitglied Niemann gezeichnet.

ps. wenn du einen bestimmten Kommentar verlinken möchtest, klick im jeweiligen Kommetar rechts oben auf das Symbol, und kopier dann die Adresse oben aus der Befehlszeile. Dieser Link ist auf alle Zeit mit diesem Kommentar verbunden. Oder nenne einfach den Verfasser, dann muss man nicht zählen :wink:
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon Todde » Fr Sep 19, 2014 0:25

Turbomäster hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Nicht Topagrar hat die Links entfernt. Ich war in der gleichen Situation wie du mit Niemann. Ich hab ihn indirekt mit den Brandanschlägen in Verbindung gebracht - und dann ist er auf Topagrar losgegangen - und die auf mich. Sie wollten mich zum Kontakt zwingen, und ich habe ihnen verboten, meine Daten an ihn, oder an einen seiner Anwälte weiter zu leiten. Zur Begründung der Gefährdungslage habe ich Topagrar die Links mit zu den jedem Brand voraus gegangenen Protesten vermittelt. Kurze Zeit später führten die Links ins Leere.

Ganz ähnlich wie hier: http://dlz.agrarheute.com/abl?redid=536129

der Link im Artikel (zu den linken) läuft ebenfalls ins Leere. Auch dieser Aufruf war vom (damaligen?) Parteimitglied Niemann gezeichnet.


Das sind ja mal nützliche Informationen. Um solche Dinge ging es mir von Anfang an. In einem Telefonat mit dem Redakteur Schulze Steinmann vom Wochenblatt, habe ich auf ein Ungleichgewicht im Umgang mit Niemann hingewiesen. Der Steinmann griff mich dann frontal an. Ich habe auch eingangs von einem gestörten Verhältnis der Blätter zu normalen Bauern gesprochen. Danke für die Infos!
Ps. Hier lesen ja auch sicher AbLer mit, die so auch mal zum Nachdenken kommen.


Wenn jetzt der letzte AbLer noch nicht mitbekommen hat was sein Verband angerichtet hat, dann ist dem eh nicht mehr zu helfen.
Niemann ist hier bald bekannter wie jeder gewählte Politiker im Landkreis.
Ob es irgendein pups Stallneubau ist, ob es HTK, Putenmist aus Vechta, ob es Kreisberegnungsanlagen sind oder die Zuckerfabrik,
über all macht der Alarm.
Der reist hier seit Jahren über die Dörfer und hält Vorträge, dass das Dorf verreckt wenn die Bauern Gülle ausbringen oder das Antibiotika im HTK wird sie krank machen.
Sitzt im Radio und gibt anscheinend "Stallkontrollen" durch zu führen, niemand distanziert sich von dem.

Jetzt fällt ihm ein, dass war alles nicht so gemeint... Nun will er sich einsetzten das JGS-Anlagen keine gute Idee ist, es sollte ja die Agrarindustrie treffen...
Warum Gülle von 50 Kühen eine andere ist wie von 500 kann er dann aber doch nicht erklären.

Solche Verbände und Vortragsreisende sind gefundenes Fressen für Politiker, die sich ein Denkmal setzen wollen, auch wenn es der gesamten Landwirtschaft schadet.
Hauptsache gut in den Medien rüber kommen.
Zuletzt geändert von Todde am Fr Okt 23, 2015 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Fr Sep 19, 2014 8:00

Turbomäster hat geschrieben:Welches Fazit ist zu ziehen. Niemann ist intelligent, wortgewandt und hat viel Zeit.

H.B. hat aufgezeigt wie verschieden Verlage mit solchen Leuten umgeht. DLZ ganz anders als topagrar. Natürlich muss Presse frei bleiben. wenn der Eigentümer (Bauernverband) in redaktioneller Arbeit eingreifen würde, ist/wäre das nicht gut.

Das Problem sehe ich aber so, dass Redakteure anderer Zeitungen nicht DLZ lesen, sonder topagrar online. Selbst das Handelsblatt hat mal aus TA zitiert. Deshalb stellte ich eingangs die Frage, ob uns solche Medien schaden. Ich sage klar JA. Jeder der das auch so sieht, sollte sich an seinen Bauernverband wenden, und um Stellungnahme bitten. Sind personelle Konsequenzen zu ziehen?



Eher kannst du Niemann und Ostendorff vom Planeten entfernen, als dass du Medien änderst oder beeinflusst....Presse - und Meinungsfreiheit lassen lediglich eine andere Meinung zu, aber kein anders Denken.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon H.B. » Fr Sep 19, 2014 8:21

Turbomäster hat geschrieben:Welches Fazit ist zu ziehen. Niemann ist intelligent, wortgewandt und hat viel Zeit.

Eigentlich wäre er genau die richtige Person in eine Bauern-Interessenvertretung. Nur seine Intelligenz reicht nicht, um zu verstehen, wie er den Bauern schadet. Er weiß auch nicht, was für Mensch, Tier und Umwelt gut oder schlecht ist (oder will es nicht wissen). Sein insgesamt lascher Umgang mit der Wahrheit schließt ihn für jegliche öffentliche Betätigung aus. Wird er mit seinen Lügen und Widersprüchen konfrontiert, weicht er aus (siehe hier: http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... ment-45851), um zeitgleich an anderer Stelle den selben Mist zu wiederholen. Das geht nur im kleinen bei der AbL. In einem Bauernverband kann man sich die Abkehr von Tatsachen schon allein deswegen nicht leisten, weil man kritischer beobachtet wird, als in einem kleinen Lügen- und Verschwörungsverband, wo mans eh von vorn herein weiß. Verplappert sich ein BVler vor laufender Kamera auch nur ein bisschen, zerlegt er damit den halben Verband.
Zuletzt geändert von H.B. am Fr Sep 19, 2014 8:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon H.B. » Fr Sep 19, 2014 8:24

bungegner hat geschrieben:Eher kannst du Niemann und Ostendorff vom Planeten entfernen, als dass du Medien änderst oder beeinflusst....Presse - und Meinungsfreiheit lassen lediglich eine andere Meinung zu, aber kein anders Denken.


Kürzer und präziser hätte mans nicht beschreiben können. Ostendorff ist sowieso ein Spezialfall. Kein Politiker lügt mehr, vorsätzlicher und durchsichtiger als er. Er kann sich vorzüglich hinter seiner Immunität verstecken.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Fr Sep 19, 2014 10:04

Turbomäster hat geschrieben:
bungegner hat geschrieben:

Eher kannst du Niemann und Ostendorff vom Planeten entfernen, als dass du Medien änderst oder beeinflusst....Presse - und Meinungsfreiheit lassen lediglich eine andere Meinung zu, aber kein anders Denken.


"Ich" kann das nicht, das ist richtig. "Wir" könnten es. Früher war es auch anders.
Die Frage ist nicht böse gemeint, aber wie erzieht ihr eure Kinder? "Wirst du auf die linke Backe geschlagen, so halte auch die Rechte hin"?
Es mag ne Macke von mir sein, mit großer Ausdauer auch gegen Windmühlen anzukämpfen, aber aufgeben? Nee...
Am liebsten würde ich darüber sprechen wie man Dinge vorantreiben kann, nicht alles öffentlich natürlich, aber nicht über das ob.
Ich als einzelner habe Redakteure zu hoch emotionalen Reaktionen gebracht. Ist für mich ein Zeichen von Schwäche derer und gleichzeitig für mich Motivation.

In diesem Sinne. Turbo einschalten und Gas geben! :wink:


Fragt sich nur, wer dir noch zuhören wird, wenn du so an die Sache rangehst. Diese Art der Herangehensweise war es, die den DBV in der Vergangenheit dem Vorwurf des Ewiggestrigen und der Starrsinnigkeit ausgesetzt hat. Wer mit der Gesellschaft kommunizieren will, der muss ein wenig geschickter vorgehen, sonst kommen nur die Niemanns zu Wort.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Sa Sep 20, 2014 9:25

Turbomäster hat geschrieben:
bungegner hat geschrieben:
Fragt sich nur, wer dir noch zuhören wird, wenn du so an die Sache rangehst. Diese Art der Herangehensweise war es, die den DBV in der Vergangenheit dem Vorwurf des Ewiggestrigen und der Starrsinnigkeit ausgesetzt hat. Wer mit der Gesellschaft kommunizieren will, der muss ein wenig geschickter vorgehen, sonst kommen nur die Niemanns zu Wort.


Du hörst mir offenkundig trotz meiner Starrsinnigkeit noch zu.
Und ich höre dir zu, wie man an die Sache ran gehen sollte. Beratungsresitent bin ich nicht. Und die Redakteure hören mir nicht nicht zu, weil ich so ein unmöglicher Mensch bin (deine Meinung), sondern weil die überfordert sind. Wer überfordert ist, sollte Wochenblätter austragen und nicht schreiben.
Nur zur Klarstellung! Öffentlichkeitsarbeit findet auf zwei Ebenen statt. Regional, jeder muß sein eigenes Dorf medial beackern. Schulen einladen etc. Das machen die Ortsverbände immer besser, geht aber sicher noch besser.

Die zweite Ebene sind die großen Medien. Die Redakteur der Großen, saugen Infos aus dem Problemmagazin topagrar. Auch in der SUS, ein gutes Blatt für Schweinehalter, wurde mal über die Wasserversorgung von Schweinen berichtet. Der Spiegel oder die sz, ich bin mir nicht mehr sicher, hat in einem Artikel Zitate aus der SUS gebracht mit der Botschaft, dass die Versorgung der Schweine mit Wasser nicht geregelt sei.
http://www.susonline.de/meldungen/manag ... 14569.html
Der SUS Artikel ist jünger als der von der sz. Nur so als Anschauung wer alles mit liest
http://www.sueddeutsche.de/panorama/mae ... -1.1746089

Deshalb braucht so ein Onlinemagazin einen Filter, der wichtige Informationen von aufgebauschten Berichten grüner Ideologen trennt. Nicht jedes Geräusch Meyers ist berichtenswert.


Mit Verlaub, das ist doch Unsinn. Es gibt keine Möglichkeit der Filterung. Wir leben im Zeitalter des www, da ist es unmöglich etwas zu filtern oder zu unterdrücken oder zu verheimlichn. Warum auch? Die Gesellschaft ist so weit von der Landwirtschaft entfernt, dass jede fachliche Dislussion nicht verstanden oder falsch verstanden wird. Fachartikel können nie von Normalo - Journalismus verstanden werden, sollen sie auch gar nicht, sie sollen für Schlagzeilen sorgen und das tun sie. Es ist ja schon lange bekannt, dass der Großteil der Journalisten dem ökofaschistischen Lager zugeneigt ist, deswegen ist es auch nicht möglich dort eine Sinneswandlung zu erwarten. ES war schön zu hören auf der letzten DLG - Wintertagung, als ein Journalist, der für die Redaktionen von Panorama, Fakt etc. arbeitete sagte: "Sie müssen mehr Positives von sich und ihrer Arbeit verbreiten, damit die Botschaft ihrer Leistung ankommt..." Gegenfrage: " Wird das dann so veröffentlicht?" ....Nein, gute Nachrichten sind keine Nachrichten.....Ende der Diskussion.....
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Sa Sep 20, 2014 11:53

Turbomäster hat geschrieben:Lieber bungegner, glaube mir, es gibt nicht viel was mich aufregt, aber Aussagen "da kann man nix machen" bringen mich zur Weißglut.

Oben steht der von H.B. hergebrachte anschauliche Vergleich von topagrar zu DLZ oder agrar heute.com. Und nichts ist einfacher als einen Redakteur zu entlassen.



Das Problem ist doch nicht der Redakteur der TA, sondern menschen wie Niemann und Ostendorff.....du musst nicht die Folgen, sondern die Ursache bekämpfen...
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Sa Sep 20, 2014 14:39

Turbomäster hat geschrieben:
bungegner hat geschrieben:
Das Problem ist doch nicht der Redakteur der TA, sondern menschen wie Niemann und Ostendorff.....du musst nicht die Folgen, sondern die Ursache bekämpfen...


Ich bekämpfe Ratten,Mäuse und Läuse. Aber keine Menschen.
Es gibt Leute die versuchen die von dir genannten, online zu"bekämpfen". Werden aber von Redakteuren daran gehindert. Bist Du im Verlag tätig?


Der Begriff "Bekämpfen" wird sowohl im Wahlkampf, im Sport als auch in "Schlag den Raap" verwendet...deshalb musst nicht gleich die Moral bemühen.... :wink:
Den Niemann habe ich schon life bei DLG - Veranstaltungen gehört. Der wurde öffentlich demontiert, das macht dem aber nichts, der macht weiter. Da ist es auch egal, ob du den Redakteur auswechseln lässt oder nicht. Wenn du nicht kämpfen möchtest, aber die Redakteure schassen, wie denkst du dann Erfolg haben zu wollen?
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon bungegner » Sa Sep 20, 2014 19:03

Turbomäster hat geschrieben:Nur mal ein Beispiel das das Unvermögen der Redakteure belegt.
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 26363.html

Hier fordert einer aus topagrar Heften einen Scheiterhaufen zu machen ... Wie Recht er hat
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... ment-37579


Du willst es nicht verstehen oder? Nicht der Überbringer schlechter Nachrichten muss geköpft werden...Zitat Wiki: "Das Verhaltensmuster, den Überbringer einer schlechten Nachricht stellvertretend für deren Ursache zur Verantwortung zu ziehen, konnte in der Geschichte häufig beobachtet werden. Beispiele hierfür finden sich auch in jahrhundertealten Mythen und Erzählungen, die bis in die Zeit der alten Griechen zurückreichen"

Es gehört doch zu der Arbeit des Journalisten, die Dämlichkeit des UBA den Bauern näher zu bringen...ich versteh deine Denke wirklich nicht....
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon borger » So Sep 21, 2014 19:06

Turbomäster hat geschrieben:
Noch mal allgemein zu Medien und Journalisten. Wie sie denken und handeln...
Journalisten der ARD fragen sich, ob man die AfD ignorieren soll oder nicht :!: Was für eine Anmaßung.


Die tun nur so, die Entscheidungen werden anderswo getroffen – und ein Journalist, der das „Falsche“ berichtet, der ist weg vom Fenster. Wenn er gedruckt werden will, dann muss er schreiben was gedruckt werden soll.

Wertet man alle Landwirtschaft betreffenden Medienberichte der letzten 10 Jahre aus, so dürfte das Ergebnis verheerend sein. Ein paar weniger diffamierende Artikel dazwischen um kritischen Lesern scheinbare Objektivität vorzugaukeln, ansonsten reinste Volksverhetzung.

Da lässt sich nichts auf Zufall oder Unwissen zurückführen. Das ist psychologische Kriegsführung gegen die Landwirtschaft. Unter jedem dieser Schmäh-Artikel tummeln sich dann sofort die Bio- und Veggie-Apostel, so das ein völlig falsches Bild entsteht.
Dem Normalverbraucher fehlt das Fachwissen um da gegenzuhalten. Aber an anderer Stelle zeigt er deutlich, dass die Lage nicht aussichtslos ist.
Bio dümpelt bei einem winzigen Marktanteil von ca. 2% vor sich hin. Also stammen 98% der Lebensmittel aus konventioneller Landwirtschaft. Das lässt sich nicht mit „zu wenig Geld“ begründen.

Die Leute sind im Innersten nicht davon überzeugt, dass in der Landwirtschaft alles falsch läuft. Das zeigt auch diese Umfrage:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 54481.html
Trotz massivster Medienhetze haben immer noch 80% Vertrauen zu den Bauern. Den hetzenden Journalisten trauen dagegen nur noch 37% und Politikern nur 15%.

Graswurzelbewegung, dass ist der richtige Ansatz. Wenn die Möglichkeit der großen Gegenkampagnen fehlt, muss man das nutzen, was da ist. Leserbriefe schreiben, die Kommentarfunktionen nutzen. Nicht nur in Fachblättern sondern da, wo die Normalbürger lesen. Denen muss deutlich gemacht werden, dass Schnäbel und Schwänze nicht aus Lust an Tierquälerei kupiert werden sondern um Tierquälerei zu verhindern usw.. Die wissen das nicht. Woher auch, die Medien verschweigen diesen Teil konsequent.
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Re: Dünnsinn aus Agrarpresse (Materialsammlung)

Beitragvon Todde » Di Okt 21, 2014 12:26

Turbomäster hat geschrieben:Im Auftrag des Bauernverbandes arbeitende Schreiber oder besser gesagt "Onlinekopierer" löschen und bearbeiten Kommentare mit dem Wort
T()errorismus
http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 82525.html

Laut Wiki gibt es keine allgemeingültige Definition für diesen Begriff...
http://de.wikipedia.org/wiki/Terrorismus


TA hat eben die Hose voll, bei Kleendang seinen Beleidigungen gegen den Daun passierte nix.
Oder TA ist zum Teil der Meinung wie die Tierrechtler...
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