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Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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35 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon heico » Mo Jan 18, 2016 15:37

Wer Arbeitskapazität frei hat und selber repariert, der kann bei wenig Fläche schon einen gebrauchten MD nehmen und wer
wenig Zeit hat und nicht selber reparieren möchte, braucht einen Neuen, der in der Mittelklasse bei 6 m Arbeitsbreite schon 200.000 €? kostet.
Der muss über 200 ha p.a. mähen, damit eine einigermaßen gute Rentabilität herauskommt.

Das schöne ist, dass es für jeden Zweck was auf dem Markt gibt.

Viele nehmen auch Neu, weil dann gleich die Finanzierung mit drin ist.
heico
 
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon kruemel » Mo Jan 18, 2016 18:33

Ein 5-Schüttler MD würde ich eine Auslastung von 150-200 ha ansetzten dass sich die Maschine lohnt kommt auch auf das Gebiet an.

Ich plane mit folgenden kosten pro ha, nicht berücksichtigt sind weitere Kosten wie Zinsen usw. es bleibt also nicht mehr viel für die Maschine selbst übrig.
Mit einem Fahrer würde ich nicht rechnen man sollte immer einen Ersatzfahrer haben, wenn es mal ein paar harte Tage hintereinander gibt, kommt irgendwann der Schaf und holt dich ein. Das glaubt man meist erst wenns einem selbst passiert ist.

20 Euro Diesel
15 Euro Versicherungen
20 Euro Reparaturen+Instanthaltung
17,50 € Fahrer
5,00 € Unterstellplatz

Es muss jeder für sich selbst wissen ob er eine Maschine möchte oder nicht, hier gibt es einige Betriebe die einen eigenen MD haben wenn aber die Wetterlage unsicher ist verlieren die meisten dann doch die Nerven und der LU kommt trotzdem.
Zudem sollte man die tägl. Wartung und sonstige Reparaturzeiten auch mit berücksichtigen.
Zum Thema Bauernmähdrescher von einem landwirt kaufen es muss nicht heißen nur weil es keine LU Maschine war sind diese Maschinen besser, die meisten LUs haben die MD immer TOP gewartet dass in der Saison es keine unnötigen Stillstandszeiten gibt, dies wird von machen LW leider etwas vernachlässigt so dass diese Maschinen öfters einen Wartungsstau haben.

Ich will keinen davon abhalten sich einen MD zu kaufen allerdings sollte er sich das gut überlegen und keinen Schnellkauf machen weil Ihn der LU verärgert hat.
kruemel
 
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon keinbauer » Mo Jan 18, 2016 22:32

2014 hat der Themenersteller die Milchkuhhaltung aufgegeben und ist komplett auf Geflügel gegangen, von dem er in gleichem Jahr geschrieben hat, dass sich ein gerade neu errichteter Stall "gerade so selbst trägt". September 2015 kommt die Frage, wieviel man mit Silomais ab Feld erlösen kann, weil man davon 30h stehen hat. Zwei Wochen später wird geschrieben, dass man in den letzten Jahren 30ha Pachtflächen verloren hat und nun bei perversen Preisen mitgehen muss um überhaupt noch Land zu haben.
Das alles würde ich bei der Frage, ob sich selber Dreschen/Pressen lohnt, mal berücksichtigen. Einfach nur Fläche X = Dreschergröße Y oder = Eigentumsdrescher ja/nein, so einfach ist die Welt nicht.
In dem Betrieb scheint sehr viel Veränderung in den letzten Jahren gewesen zu sein, ist diese Überlegung jetzt der nächste Schritt? Weil der Laden jetzt erstmal (wieder ?) läuft, oder weil man halt mit einem sinkenden Schiff doch noch irgendwas versuchen will? Für wie lange dann? Ist weniger Mais - mehr Getreide eine Option? Oder, auch wenn ich davon kein Freund bin, umgekehrt? Wieviel Flächen hat man insgesamt? Wieviel zukünftig? Und wie wird der 160 PS-Schlepper derzeit ausgelastet?
keinbauer
 
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon landmann14 » Di Jan 19, 2016 8:05

Gut recherchiert "keinbauer". Ja bei uns gab es im letzten Jahrzehnt sehr viele Anpassungen. Durch Krankheit der Eltern und Pflegebedürftigkeit der Schwiegereltern stehen meine Eltern und meine Frau nicht mehr als "Arbeitskräfte " zur Verfügung und daher musste der Betrieb auf die neue Situation ausgerichtet werden. Wir gehören auch zu den Emsländern, die bei geringer Eigenfläche ( kanpp 30 ha ) in den letzten Jahren über 2 Mio. Euro investiert haben, eben in Geflügelställe und Windkraft, aber den größten Anteil 2009 in PV-Anlagen auf den vorhandenen Dächern.
Auch mit einer angestellten Aushilfskraft wurden mir 70 Milchkühe, 30 ha Kartoffelanbau und gut 100.000 Kopf Geflügel arbeitsmäßig zuviel. Nachdem wir 30 ha Pachtflächen abgegeben haben, stellten wir zuerst den Kartoffelanbau ein und später dann die Milchkuhhaltung. Jetzt hat sich die Bewirtschaftung mit Hähnchen, Windkraft und Photovoltaik als Betriebszweige eingespielt und es wäre Arbeitszeit frei für mehr Eigenmechanisierung. Wir bewirtschaften jetzt noch knapp 50 ha mit dann zukünftig hälfte Mais, hälfte Getreide. Zusätzliche Flächen werden gesucht, um evtl. den gewerblichen Tierhaltungsanteil zu verringern und mehr Tiere landwirtschaftlich ( wegen der MWSt.) halten zu können. Zur Schlepperauslastung: Wir haben nur noch den einen Schlepper für alle Arbeiten und der hat letztes Jahr 380 Betriebsstunden gemacht, wir haben also über 300 PS je 100 ha.
So, jetzt habe ich "die Hosen auch weit genug herunter gelassen".
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon landmann14 » So Aug 06, 2017 21:22

Kurzes Update wie die Planung jetzt ausgegangen ist ( falls es noch jemanden interessiert ) :
Ich habe mir zur Ernte 2016 einen eigenen Drescher gekauft und damit jetzt zwei Ernten gedroschen. Bisher fielen noch keine Reparaturkosten an und von der Arbeitszeit her klappte es auch sehr gut. Der größte Vorteil ist nun, dass ich jederzeit loslegen kann und nicht auf den LU warten muss, wurde dieses Jahr auch wieder sehr deutlich.
Die Packenpresse habe ich sein lassen. Ich verkaufe jetzt den Großteil von meinem Stroh direkt ab Feld und brauche es nicht mehr selbst holen und einlagern.
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