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Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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35 Beiträge • Seite 1 von 3 • 1, 2, 3
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Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon landmann14 » Di Jan 12, 2016 11:20

Hallo,
auch wenn es das Thema in ähnlicher Form schon öfter gab, möchte ich mal Meinungen dazu austauschen. Zur Situation: Wir haben jährlich ca. 24 ha Getreide ( Weizen und Wintergerste ) und lassen derzeit vom LU dreschen ( Kosten: 186 €/ha incl. MWSt. + 10 € pro Anfahrt ) und anschließen das Stroh in Großballen ( 120 cm x 70 cm x 240 cm = 10,35 €/Ballen incl. MWSt., ca. 400 Stück im Jahr ) pressen. Die durchschnittliche Feldgröße ist 3 ha. Meine Überlegung ist nun, dafür einen gebrauchten Mähdrescher ( z.B. Claas Dominator 76 ) und eine Großpackenpresse ( z.B. Fortschrit 540 ) zu kaufen. Für die Presse steht ein Schlepper mit 160 PS zur Verfügung. Für die Kornabfuhr habe ich selber Kipper, auf denen insgesamt ca. 50 t passen, so daß da schon ein guter Puffer wäre. Die Anhänger haben ca. 3 m Gesamthöhe, so dass ein ganz kleiner Drescher ausscheidet.
Zu den LU-Preisen: Diese Preise scheinen hier ortsüblich, da Kollegen bei anderen Unternehmen annähernd die gleichen Preise zahlen.
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon mad ass » Di Jan 12, 2016 11:37

Zum Drescher kann ich nur sagen:
Lass es sein, bei jährlichen Druschkosten von 3700 Euro, brauchst ne ganz alte Möhre damit sich das lohnt.
Und so Maschienen haben die Eigenschaft immer dann kaputt zu sein wenn du sie gerade brauchstund vorallem sind die Teile dann echt teuer
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon joke31 » Di Jan 12, 2016 13:11

Den mähdrescher würde ich aussen kopfschlagen
mit der packenpresse würde es mehr sinn machen.
du kannst selbst endscheiden wann du zum pressen fährst und brauchst nicht auf den lu warten.
eventuell hast du die möglichkeit
die presse überbetrieblich einzusetzen.

Warum eigenlich eine packenpresse?
Bei rundballen können die auch noch mal liegen bleiben
und vertragen den ein oder anderen regen schauer.
Bin Ostfriese und das ist gut so
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon countryman » Di Jan 12, 2016 13:13

bei 24 ha bist du ziemlich sicher unter der Grenze wo man beide Maschinen zu diskutieren anfängt.
Ausnahme: Man hat bereits einen gut laufenden Drescher oder kann ein sehr gepflegtes Gerät gaaanz günstig schnappen UND möchte es unbedingt. Kostenloser Platz zum Abstellen und reichlich Arbeitskraft in der Ernte sollten (auch die nächsten Jahre) gegeben sein.
Der emotionale Faktor ist beim Pressen meist weniger ausgeprägt wie beim Dreschen, wenn der LU einigermaßen gut arbeitet, konzentriere dich auf die Ballenabfuhr.
PS Joke war schneller und sieht die "Rangfolge" spontan anders :-)
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon Cowrider » Di Jan 12, 2016 13:47

Wir haben uns vor ca. 7 jahren einen eigenen Drescher gekauft ist allerdings ein Cabrio ging damals für gute 4000 her. Reperaturen bisher ca. 300 jährlich. Klar muss man das auch mögen und darf keine 2 linken Hände haben aber es macht auch ja auch Spass... Auslastung bei uns ähnlich ca 25ha Druschfläche. Alles in allem rechnet der sich schon aber wie gesagt muss man hald auch mögen....
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon landmann14 » Di Jan 12, 2016 14:31

Wir benötigen eine Packenpresse, da ein Teil des Strohs zu einer Verbrennungsanlage geht und die nur Großpacken verarbeiten können und keine Rundballen.
Die benötigte Arbeitszeit für Ernte und auch Wartung und Reparatur wäre jetzt und normalerweise auch in Zukunft frei. Ich mache jetzt an den anderen Maschinen auch fast alle Reparaturen selber und in der Scheune ist noch Platz. Mit den Maschinen möchte ich aber voraussichtlich nicht überbetrieblich arbeiten.
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon egnaz » Di Jan 12, 2016 15:30

Mehr aus Leidenschaft habe ich mir einen Fahr M66T zugelegt. Der hat mich bisher gut 1400€ gekostet. Nicht gerechnet die Zeit für die Reparaturen. Mittlerweile sind die meisten Lager, Riemen und Ketten erneuert, der Siebkasten neu abgedichtet und das Schneidwerk überholt. Es fehlt jetzt nur noch die Überholung des Elevatorkasten, dann ist er wieder voll in Ordnung. Das meiste konnte mit preisgünstigen Normteilen und Gebrauchtteilen repariert werden. Die Technik ist einfach und auf das Wesentliche begrenzt, daher kann wenig kaputt gehen und es kann einfach repariert werden.
Ich schaffe damit rund 3ha am Tag. Bei deinen 24ha wäre man somit auch in 8 Tagen fertig. Mit dem Nachfolgemodell M66TS schafft man auch 4ha. Durch das lange Abtankrohr sind auch 3m hohe Wagen kein Problem.
Ohne Freude an Maschinen und am Reparieren würde ich lieber den LU kommen lassen. Bei der Wirtschaftlichkeit ist es so, dass man weniger Geld ausgibt aber mehr Arbeit hat. Dann kommt es halt darauf an wie viel man für seine Stunde haben möchte.
Gruß Eckhard
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon langer711 » Di Jan 12, 2016 15:36

186 Euro / ha fürs Dreschen ist aber auch nen stolzer Preis.
Bei mir im Umfeld ist bei 150 Euro/ha schluss.
(beides incl. Mwst)

Schonmal drüber nachgedacht, mit einer gebrauchten Maschine den einen oder anderen Lohner zu unterstützen oder für ein paar Kollegen zu arbeiten ?
Vielleicht kommst Du ja auf über 100 ha Einsatzfläche ?

In diesem Fall könnte man über den Kauf eines gut gebrauchten, aber doch leistungsstarken Dreschers nachdenken.

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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon kruemel » Di Jan 12, 2016 17:48

Also den LU-Preis finde ich zwar hoch aber nicht überteuert kommt ja da sehr auf die Region an.
Ich gehe von ca. 500 Euro/Jahr (Öle, Filter, usw.ohne Arbeitslohn) Reperaturkosten aus wenn nichts kaputt ist was eher selten vorkommt.
Wenn nur ein Riemen kaputt ist sind das schnell mal 300-400 Euro, usw. und dann ist immernoch nichts großartig kaputt gegangen.
Zudem weiß ich nicht wie Ihr den MD Versichern wollt nur über Betriebshaftpflicht oder Maschinenbruch.

Presse hatte ich auch mal eine würde ich nicht mehr machen ist ohne deutlich entspannter.

@laner711
Wenn du im Lohn fährst musst du dann deine Flächen dreschen wenn kein anderer will, so ist es zumindest bei uns wenn das Jahr trocken ist
keim Problem wenn es ein Nasses Jahr ist wirds schwierig.
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon puller1 » Di Jan 12, 2016 18:16

Vergesst hier nicht die Betriebskosten, Diesel, Öle, Bindegarn für die Presse. Wirtschaftlich rechnet sich das nicht, es sei denn, man betrachtet es als Hobby. Bei uns in der Region gibt es so viele Maschinen, da wartet man nicht lange auf den LU.
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon langer711 » Di Jan 12, 2016 18:34

Also mit 300 - 400 Euro komm ich nicht mal durch die Gerstenernte, soviel steht fest.
Ok, ich mach auch n paar Hektar mehr.

Einen Keilriemen fährt man normalerweise bei zeitgemäßen Maschinen nicht mehr kaputt, da meldet die Elektronik früh genug.
Andere Reparaturen schlagen dafür ordentlich "durch".
Da braucht nur irgendwo ein Lager durch zu sein, was man vielleicht nicht mitkriegt, was dann bricht, und Welle und/oder Gehäuse zerstört.

Für das Meiste an Reparaturen dürften die 300-400 Euro wohl genügen.

Aber es kann auch mal so richtig knallen, da gehts dann ganz schnell in den 4stelligen Bereich (Getriebe, Endantriebe, Hydrostaten z.B.)

Und das man im übertrieblichen Einsatz in nassen Jahren "nur für sich drischt, wenn keiner will", liegt ja an einem selbst.
Hast Du die Reserve, dann kriegst Du Deins auch trocken in die Scheune.
Wartest Du auf den Lohner, kommt der auch nur, wenn er Zeit hat.
Und der Lohner sieht zu, das er möglichst viel Fläche durchzieht, wenns trocken ist.

Im Übrigen machen wir uns alle viel zu sehr verrückt, wenns ans Ernten geht.
Es gab Zeiten, da hat man Wochen gebraucht für die Ernte, heute ist das in 12 Tagen komplett erledigt...

Kaum hat man das Zeug im Haus, gibts noch 3 Tage Gewitter, und dann 3 Wochen 30 Grad.
Es ist nur selten anders ;)


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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon landmann14 » Di Jan 12, 2016 18:39

Bei uns ( im Emsland, westliche Niedersachsen ) gibt es eigentlich auch genug LU, aber so wie letztes Jahr, wenn es während der Weizenernte öfter regnet, bekommt man keinen zur passenden Zeit. Das Ergebnis war dann, dass man ständig auf dem Sprung steht, weil der LU ja vielleicht kommt und es bis dahin doch wieder regnet. An einem Sonntag Abend um 20.00 Uhr kam der LU und hat bis in die Nacht die letzten 10 ha Weizen gedroschen. Wenn ich das Dreschen selbst erledige, dann werde ich beim Stroh pressen bestimmt als B-Kunde eingestuft; so dass ich dann das Pressen wohl auch selbst machen muss.
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon mad ass » Di Jan 12, 2016 19:09

landmann14 hat geschrieben:Wenn ich das Dreschen selbst erledige, dann werde ich beim Stroh pressen bestimmt als B-Kunde eingestuft; so dass ich dann das Pressen wohl auch selbst machen muss.


Am Pressen ist deutlich mehr verdient als am dreschen munkelt man :wink:
Wie poste ich falsch: Nachdem ich Google und Wikipedia erfolgreich ignoriert habe, erstelle ich zwei bis fünf neue Themen, in den falschen Unterforen, mit kreativem Titel und undeutlichem Text, unter dem sich jeder etwas anderes vorstellen kann!!!
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Re: Eigener Mähdrescher u. Packenpresse od LU

Beitragvon glaaheidnbaua » Di Jan 12, 2016 21:04

Hallo,

ich stand 2013 vor ähnlicher Entscheidung... einige Jahre ärger hinter mir zwecks schlechter Druschtermine mit dem LU.. damals warens nur ca.35-40ha.. ich hab dann zufällig nen Johnny 2054Hillmaster mit 1000std für 40tsd. gesehen.. und (spontan) gekauft... Anfangs war ich etwas unsicher..
Mittlerweile dresch ich bei mir ca. 70-80ha und noch 20-30ha bei Nachbarn. 2Keilriemen hab ich sicherheitshalber getauscht und die 2Hubzylinder vom Schrägförderer haben genässt, die hab ich dann gleich abdichten lassen.. ansonsten hält er tapfer durch :)

Bisher hatten wir nur 2 8tonner zum abfahren (allerdings zuhause 2 Getreidesilos mit je 70to zum einlagern).. da ists mitn eigenen Drescher natürlich schon schön.. wenn se voll sind leert man ab und danach gehts wieder weiter...


Alles in allem muss ich sagen.. rechnerisch gehts vll 0 auf 0 auf.. aber ich dresche wann und wie ich will.. die Anforderungen an Lagertechnik und Transporttechnik sind nicht so hoch.
Bei nur 24Hektar muss man sich das allerdings noch viel genauer überlegen..

Pressen überlege ich derzeit.. mache im Jahr ca. 600Rundballen, tendenz steigend und die Qualität beim LU ist nicht sehr zufriedenstellend. allerdings muss das Teil auch gefahren werden, die Ballen abtransportiert werden etc.
Bei ner gebrauchten Quaderballenp. wird desweiteren der Verschleiß der Knoter die ein oder andere Arbeitsstunde in der Werkstatt benötigen..
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