Wir hatten bei unserem RW auch einen eigenen Hydraulikkreislauf nachgerüstet (mit Aufsteckpumpe). Ohne Kühler wurde er aber deutlich zu heiß weshalb der RW gerade in der Werkstatt ist und ein Ölkühler mit Lüfter nachgerüstet wird.
Ob das bei den vorgeschlagenen Lösungen auch nötig ist weis ich nicht, würde dir aber empfehlen das vorher zu prüfen. Zu warmes Öl ist nicht gut für die Technik.
@all.dra jo. super für den tipp. Danke. Aber war ja nur die antwort auf deinen post. Wie hast na das Öl aus dem Fass in den Tank gepumpt und wieviel Luft sollte man lassen?
Das Öl hast gleich im Tank: Saugschlauch vom Tank abmontieren und in das Ölfass hängen; nimm ne Ratsche mit 36er Nuss und setz die am ZW-Stummel des Getriebes an. Die Zahnradpumpe ist selbstansaugend. In ZW-Richtung drehen und zusehen, wie der Tank sich füllt. Kannst das Fass auch auf die Werkbank wuchten und mit Keilen gegen wegrollen sichern; dann saubere Ölkanne/ Ölmessbecher (ich hab da einen mit 3L) und das Öl über den Einfüll-Entlüfter einfüllen. Der Entlüfter hat ja eine abnehmbare Kappe zum befüllen. Wenn alle Zylinder eingefahren sind, sollte der Tank so 80 - 85% gefüllt sein. Bei Erwärmung dehnt sich das Öl noch aus . Das verbleibende Luftplster sollte aber groß genug sein.
Ich hab meins für den RW damals bei einen Eb.y-Händler bestellt (bzw. mein Kumpel hat´s bestellt und zu mir liefern lassen), Addinol HEES46. 2x 20L und ein 60er Fass für knappe 370€. Mittlerweile wird´s etwas teuerer sein.
Das gleiche ist im Moment incl. versand für 357,69 Euro. Schon teuer im vergleich von normalem. Dies soll derzeit bei der Baywa 1,37 Euro pro Liter kosten.
Der muss dann mit einigem Aufwand umgeölt werden. Soweit ich weiss, musste das bisher in zwei Schritten passieren. Zuerst mussten etliche Stunden mit einem "Spülöl" gefahren werden, um möglichst viel des mineralischen Öls rauszubekommen. Erst beim zweiten Wechsel kommt das Bio-Öl rein. Korrigiert mich, wenn ich falsch lieg...
Aber warum willst du unbedingt auf Bio-Öl?
Zur Eigenhydraulik: Bei Schleppern mit geringer Hydraulikleistung und beim Einsatz von verschiedenen Schleppern würd ich auf jeden Fall eine Eigenhydraulik bevorzugen. Ich hab momentan meinen Kran direkt an der Hydraulik vom Deutz und bin sehr positiv überrascht, was der Schlepper schon im Standgas an Öl bringt. Ich werd die Eigenhydraulik schon allein aus Platzgründen (Dreipunktbetrieb) nimmer verbauen. Zudem vermiss ich die Pumpengeräusche der Zapfwellenpumpe absolut nicht, wie ich jetzt feststellen durfte
Bioöl deshalb, sollte mal ein Schlauch platzen ist die Sauerrei und das damit verbundene Beseitigen nicht so tragisch. Also wenn der Kran ein paar Mal zu Probezwecken mit Mineralöl betrieben wurde ist es nicht ratsam ne Eigenhydraulik anzubauen und mit bioöl weiterzuarbeiten ohne zu spülen?
@wiso willst du deinen Schlepper jetzt als ne Art Rückeschlepper verwenden oder warum hast du den Kran vom RW abgenommen?