JueLue hat geschrieben:... wenn der Weizenpreis wieder auf unter naja, sagen wir mal 17€ fällt, sind die Anlagen wieder hoch rentabel.
Kommt ja auch drauf an, ob man das Substrat überwiegend kauft, dann spürt man den Weizenpreis sofort, oder ob man es komplett selber produziert, dann fehlt einem "nur" der entgangene DB vom Acker.
In der Summe das gleiche, in der Liquidität ein riesen Unterschied.
Ich denke, es ist wie in fast allen Betriebszweigen der LW. Die besten 25% verdienen recht gut, die mittleren 50% kommen zurecht, und die schlechtesten 25% verzehren ihr Kapital. Wenn man natürlich in einem Betriebszweig, in den man 1Mio. investiert hat zu den schlechtesten 25% gehört, ist das (geliehene) Kapital schnell verzehrt.
JueLue
ich denke, ein großes Problem der Biogasanlagen werden die festgelegten Einnahmen sein, während die Kosten immer mehr steigen.
Wenn man überlegt, was große Anlagen allein schon an Diesel verblasen, bis die ihre 1000 ha Mais im Silo haben, dann kann sich wohl jeder vorstellen, was da 20 ct mehr Dieselpreis allein schon ausrichten.
Lohnunternehmer werden sich auch nicht billiger, Maschinen sowieso nicht und wenn die Anlagen mal 10 Jahre alt sind....
aber bisher haben die Biogasler ja gut gejammert, war ja in der letzten Hochpreisphase auch so - die haben mal kurz gejammert und schon wurden Güllebonus und was weiß ich alles eingeführt um die Anlagen zu retten....
